DE2000865C - 1 astenwerk an kraftangetriebenen Schreib und ähnlichen Maschinen - Google Patents
1 astenwerk an kraftangetriebenen Schreib und ähnlichen MaschinenInfo
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Description
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Tastenwerke kraftangetriebener Schreibmaschinen , Vorzugsweise worden die Zwischenhebel in dreieok»
eind mit einer Vorrichtung zur Einzelauslösung der förmlgen Aussparungen von Kotnmplatten in der
eingegebenen Zeichen ausgestattet, die einen Doppel· Schreibmaschine geführt und liegen in ihrer Ruhelage
oder .Mehrfachanschlag verhindert, wenn die Taste sowie während ihrer Betätigung unter der Wirkung der
länger als zur Auslösung eines einzelnen Anschlages S Federn an vertikal ausgerichteten Flächen der Aus·
gedrückt bleibt. Zum Auslösen eines weiteren Ab· sparungen an. Nur für die Dauer der Ruckstelldruckes
muß vielmehr die Taste losgelassen und erneut bewegung werden dann die Zwischenhebel unter der
betätigt werden. Für diejenigen Fälle, in dennn ein Wirkung der Abwinkelung des zugeordneten Tasten-Daueranschlag,
d.h. die aufeinanderfolgende mehr- hebeis von den vertikal ausgerichteten Flächen ab*
fache Auslösung eines Zeichens gewünscht wird, ist io gehoben und vorübergehend in die Kipplage ge·
eine besondere Einrichtung vorgesehen, die bcisplels- schwenkt, bis die gedrückte Taste wieder lotgelassen
weise durch einen erhöhten Tastenhub wirksam wird. wird.
Bei den bekannten Tastenwerken erfolgt die Einzel- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
auslösung der Typenanschläge üblicherweise über eine Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert,
am Tastenhebel drehbar gelagerte, federbelastete 15 Es zeigt
Klinke, weiche die Auslösebewegung auf einen F i g. 1 einen Querschnitt durch ein Tastenwerk
Nockenhebel bzw. auf einen Zwischenhebel überträgt, einer Schreibmaschine,
der seinerseits an den Kraftantrieb angeschaltet wird. F i g. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Tasten·
Die Abdruckbewegung und anschließende Rück- hebeis und des zugeordneten Zwischenhebels des
stellung des Typenelements erfolgt dabei unabhängig ao Tastenworkes gemäß F i g. 1 und
von der Stellung des Tastenhebels. Bleibt der Tasten- F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Tastenhebel
gedrückt, so gelangt die Auslösenase des Zwi- werkes der Fig. 1.
schenhebels bzw. des Nockenhebels gegen die Kraft In Fig. 1 ist ein Tastenwerk 10 dargestellt, dessen
der Klinkenfeder vor die Klinke, so daß eine erneute Tasten 11 auf Tastenhebeln 12 angeordnet sind wel-Anschlagauslösung
verhindert ist. »5 ehe im Rahmen 13 der Schreibmaschine auf einer
Zur Vereinfachung dieser bekannten Anordnung Achse 13e schwenkbar angeordnet sind. Jeder der
wurde bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der Tastenhebel 12 ist durch eine Blattfeder 14 aufwärts
zur Einzelauslösung der den Tastenhebeln zugeord- in einer Ruhestellung gehalten, die durch eine feste
neten Zwischenhebel bzw. Nockenhebel am Tasten- Schiene 15 definiert ist. Durch Herabdrücken läßt sich
hebel oder am Zwischenhebel bzw. Nockenhebel eine 30 jeder der Tastenhebel 12 gegen einen Anschlag 16 in
als Schraubenfeder ausgebildete Auslösefeder mit eine Arbeitsstellung bewegen,
ihrer Achse senkrecht zur Auslösekraft angeordnet ist, Unterhalb jedes der Tastenhebel 12 ist ein kraft-
an deren einer Endfläche nach Auslösung des ein- angetriebener Zwischenhebel 20 angeordnet, der in
gegebenen Zeichens die Verrifjclungskante der Aus- zwei Kammplatten 30 und 31 geführt is:, die eine Viellösenase
am Zwischenhebel bzw. am Tastenhebel an- 35 zahl von Paaren von Ausschnitten 32 und 33 für die
liegt. Führung weiterer Zwischenhebel 20 aufweisen. Eine
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aus- Rückstellfeder 34 ist an einem Zacken 35 der Kammbildung
des Tastenhebels zum Zusammenwirken mit platte 30 und an einer Nase 21 des Zwisc'aenhebels 20
dem Zwischenhebel zum Zwecke der Anschlagwieder- befestigt und dient dazu, den Zwischenhebel aufwärts
holungssperre weiter zu vereinfachen. Diese Aufgabe 40 und in F i g. 1 nach rechts in seiner Ruhelage zu
ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die halten, so daß das eine Ende 22 des Zwischenhebels an
Auslösenasen der' Tastenhebel aus der Ebene der einer Blattfeder 22a anliegt. Eine Halbtourenkupp-Tastenhebel
und der zugeordneten Zwischenhebel lung 40 verbindet wahlweise eine ständig umlaufende
schräg herausragende Abwinkelungen aufweisen und Motorwelle (nicht gezeigt) über Getrieberäder 41, 42
daß die Zwischenhebel aus ihrer in der Vertikalebene 43 und 43 mit einer FlUgelwelle 44. Normalerweise ist die
ausgerichteten Lage gegen die Kraft je einer Feder Halbtourenkuppiung durch einen Riegel 50 arretiert,
kippbar gelagert sind, derart, daß sie während ihrer der an einer von zwei Ansätzen 45 am Kupplungs-Rückstellbewegung
in die Ausgangslage mittels des körper 46 angreift. Ein Kupplungssteuerarm 51 steht
Zusammenwirkens der Abwinkelung der Auslösenase unter der Wirkung einer nach links ziehenden Feder 52,
am Tastenhebel mit einer vertikalen Kante am Zwi- 50 um den Riegel 50 vom Ansatz 45 abzuziehen. Die
schenhebel in ihre Kipplage gelangen, solange der Wirkung der Feder 52 ist jedoch normalerweise durch
Tastenhebel gedruckt bleibt einen schwenkbar gelagerten Riegel 53 unterbunden,
Ohne die Notwendigkeit der Anordnung einer der an einer am Rahmen befestigten Halteschiene 54
Klinke mit zugehöriger Klinkenlagerung für jeden anliegt. Der Riegel 53 wird durch eine Feder 55 aufein/elnen
Tasten- bzw. Zwischcnhebel wird erfindungs- 55 wärts in seiner verriegelnden Stellung gehalten. Eine
gemäß allein durch die Gestaltung der Auslösenase Kupplungsauslöseschwinge 56 erstreckt sich über die
in Verbindung mit der Kipplagcrung des Zwischen- ganze Breite der Tastatur und dient dazu, die Abwärtshchels
ein außerordentlich einfaches und absolut bewegung irgendeines der Zwischenhebel 20 auf den
sicheres Zusammenwirken zwischen Tastenhebel und Riegel 53 zu übertragen, um den Kupplungssteuer-Zwischenhebel
erreicht. Je nach der Bauart der 60 arm 51 und den Riegel 50 auszulösen und damit eine
Schieibinasdiine kann bei relativ starr ausgebildetem 180n-Drehung der Halbtourenkuppiung 40 und der
Zwisdienhebcl eine Kippbewegimg ties ganzen Zwi- Flügelwelle 44 einzuleiten.
schenhebels vm gesehen werden, oiler — bei relativ Auf einein Nocken 47 auf iler Halbtourenkuppiung
leiiht und federnd ausgebildetem Zwisdienhebel ■— nur 40 liegt ein Nockcnfulgearm 57 des Riegels 50 auf, um
ein AiisM Inu'iiken desjenigen Teiles des Zwischen- 65 diesen und den Kupplungssteuerarm 51 während der
liebds, der mit der Aiislöscnase- /usammeiiwirkt, so Drehung der Halbtourenkuppiung 40 in ihre verdal)
eine Mdirfadiauslösung des Zvvischcnhehcls ver- riegelnden Stellungen zurückzustellen, Somit wird der
Riegel 50 so eingestellt, daß er an den nächsten
Ansatz45 anstößt und die Kupplung nach einer
halben Umdrehung ausrückt
An jedem Tastenhobel 12 befindet sich eine abwärts
gerichtete Auslösenase 17, die in ihrer Ausgangsstellung mit einer entsprechenden Auslöwkante 23 des δ
dem Tastenhebel 12 zugeordneten Zwischenhebels 20 ausgerichtet ist. Wenn ein Tastenhebel 12 gedrückt
wird, trifft seine Auslusenase 17 auf die Auslösekante23
dos zugeordneten Zwischenhebels 20 und schwenkt diesen um eine Stange 18 in der Richtung pt in eine to
Stellung, in der das Ende 22 des Zwischenhebels 20 der Blattfeder 22a freikommt und seine Kante 24 in
den Weg der Flügel 48 der Flügelwelle 44 einstellt. Bei der Drehung der Halbtourenkupplung 40 schiebt die
Flügelwelle 44 den ausgewählten Zwischenhebel 20 nach links in der Richtung/><>, soweit dies ein Langloch
25 im Zwischenhebel gestattet.
Diese Verschiebung des Zwischenhebels 20 bewirkt ein codiertes Ausgangssignal der Tastatur durch permutativc
Auswahl einer oder mehrerer binär einstell· »0 barer Wählschwingen 26 entsprechend der Anordnung
vor» Codeansätzen 27 in unterschiedlicher Kombination
an der Unterseite der Zwischenhebel 20. Die jeweilige Stellung der Wählschwingen 26 stellt das eingetastete
Zeichen dar. Der von der Flügelwelle 44 ver- as schobene Zwischenhobel 20 kommt durch seine Bewegung
von dem Flügel 48 der Flügelwelle 44 frei, und die Feder 34 beginnt, den Zwischenhebel aufwärts
und nach rechts in der Richtung Pr in seine Ruhestellung zurückzuführen. Dabei verläuft die Richtung Pr
im wesentlichen quer zur Richtung Pe, um die Unterscheidung
der Bewegung durch die nachstehend beschriebenen Elemente zu gestatten.
Jeder der Zwischenhebel 20 ist normalerweise längs seiner Verstellrichtung Pe, P0 und Pr durch ein Paar
vertikaler, in gleicher Ebene liegender Kanten 36 und 37 in den Aussparungen 32 und 33 der Kammplatten 30
und 31 geführt. Wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, ist die Feder 34 an einem etwas seitlich versetzten
Zacken 35 der Platte 36 eingehängt und beschränkt daher die normale Bewegung des Zwischer hebeis 20
auf eine durch die Kanten 36 und 37 definierte Ebene.
Die Ausschnitte 32 und 33 haben dreieckige Form mit kurzen Seiten 38 bzw. 39, in die der Zwischenhebel
20 entgegen der Kraft der Feder 34 gekippt werden kann. Wie in F i g. 3 gezeigt, kann die Auslösekante
23 des Zwischenhebels 20 aus der Ebene ihrer Normalbewegung quer verschoben werden in
eine Stellung, in der sie nicht mit der Auslösenase 17 ausgerichtet ist. so
des Zwischenhebele 20 wird
des Tastenhebels 12 auf
wird dadurch i
wird dadurch i
nn um
3°
35 dos Tastenhebels 12 ausgerichtet. Se ist vielmehr zu
Se. rechter Seite weggeklappt, *ls das am rechten
Zwischenhebel 20 in der F i g. 3 gezeigt ist. Der ge-SÄrSSbel
12 kann daher keine zweite Beiätigung des Zwischenhebels 20 auslösen. Erst wenn
der Taftenhebeln freigegeben worden ist, kann der
Zwischenhebel 20 durch die Feder 34 in seine Vert.ka »teilung
zurückgekippt und damit m seine normale Bewegungsebene zurückgeführt werden.
Claims (2)
1. Tastenwerk an kraftangetriebenen Schreiboder ähnlichen Maschinen mit über an den Tastenhebein
befindlichen Auslösenasen betitigbaren Zwischenhebeln, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslösenasen (17) der Tastenhebel (12) aus der Ebene der Tastenhebel und der zugeordneten
Zwischenhebel (20) schräg herausragende Abwinkelungen (19) aufweisen und daß die Zwischenhebel aus ihrer in der Vertikalebene
ausgerichteten Lage gegen die Kraft je einer Feder (34) kippbar gelagert sind, derart, daß sie während
ihrer Rückstellbewegung in die Ausgangstage mittels des Zusammenwirkens der Abwinkelung
der Auslösenase am Tastenhebel mit einer vertikalen Kante (28) am Zwischenhebel in ihre Kipplage gelangen,
solange der Tastenhebel gedruckt bleibt.
2. Tastenwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenhebcl (20) in dreieckformigen
Aussparungen (32, 33) von Kammplatten (30, 31) geführt sind und in ihrer Ruhelage
sowie während ihrer Betätigung unter der Wirkung der Federn (34) an vertikal ausgerichteten Flächen
(36, 37) der Aussparungen anliegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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