DE2000229C3 - Verfahren zur Herstellung von 9alpha, 1 lbeta Dichlorsteroiden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 9alpha, 1 lbeta DichlorsteroidenInfo
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- A61K31/56—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids
- A61K31/57—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane or progesterone
- A61K31/573—Compounds containing cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems; Derivatives thereof, e.g. steroids substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms, e.g. pregnane or progesterone substituted in position 21, e.g. cortisone, dexamethasone, prednisone or aldosterone
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- C07J—STEROIDS
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Description
OH
R5
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues, einstufiges Verfahren zur Herstellung von
9a.ll/i-Dichlorsteroiden, die bekanntlich wertvolle,
entzündungshemmende Mittel sind-Bisher wurden 9,11-Dichlorsteroide nach Verfahren
hergestellt, die mehrere Stufen erforderten (britische Patentschrift 928 301). Bei einem Verfahren wird eine
1 U-Hydroxyverbindung verestert, der Ester zur Bildung
der entsprechenden I9'11 '-Verbindung eliminiert,
und schließlich wird die 19H* '-Doppelbindung dihalogeniert.
Ein anderes, noch komplizierteres Verfahren geht aus von der 9,11-Oxidoverbindung. von dieser
zur 9(i-Chlor-ll.^-hydroxyverbindung, dann zur
9«-Chlor-ll-ketoverbindung, zur 9«i-Chlor-ll-i-hy-
'5 droxyverbindung, zu einem 9a-Chlor-11 «-ester und
schließlich zur 9n,ll/-l-Dichlorverbindung. wobei der
letzte Chlorierungsaustausch mit konfigurationaler Inversion erfolgt. Diese und andere komplizierte
Verfahren haben die Nachteile der zahlreichen Stufen.
von denen einige sicherlich einzusparen sein müßten. Es wurde nun gefunden, daß 9«,11^-Dichlorsteroide
in einer einzigen Stufe aus 9.i-unsubstituierten 11,-i-Hydroxyausgangsverbindungen
hergestellt werden können. Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt im
-S wesentlichen die Stufe einer Umsetzung eines 9<i-unsubstituierten
11/i-Hydroxysteroide mit einem Thionylchlorid
und Chlor umfassenden Reagenz zur Herstellung des entsprechenden 9a,ll^-Dichlorsteroids.
Erfindungsgemäß werden daher 9a,ll-Dichlorverbin-
düngen aus 9<i-unsubstituierten 11 ^-Hydroxyverbindungen
in einer einzigen Stufe hergestellt. Dieses Verfahren kann durch die folgende Gleichung der Steroid-Teilformeln
dargestellt werden:
35
in welcher R1 für eine freie Hydroxygruppe oder eine übliche hydrolysierbare, veresterte Hydroxygruppe,
Brom, Fluor oder Chlor steht, R2 eine freie Hydroxygruppe oder eine übliche hydrolysierbare
veresterte Hydroxygruppe bedeutet und R3 für α-Methyl, /i-Methyl, Methylen oder eine
freie Hydroxygruppe oder eine übliche hydrolysierbare, veresterte Hydroxygruppe oder zusammen
mit R2 für die Gruppe
55
steht, wobei R5 und Rb jeweils Wasserstoff, niedrig
Alkyl, monocyclisches Cycloalkyl oder monocyclisches
Aryl bedeuten. R4 für Wasserstoff. Methyl, Chlor oder Fluor steht und Z1 und TJ- jeweils eine
Kohlenstoff-Kohlensioff-Einfachbindung oder eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung bedeuten, als Ausgangsverbindung verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß Thionylchlorid und Chlor in praktisch gleichen molaren Mengen verwendet werden.
Cl
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein 9«-unsubstituiertes 11/i-Hydroxysteroid
zusammen mit Thionylchlorid und Chlor umgesetzt. Die Reaktion erfolgt vorzugsweise in einem
inerten flüssigen Reaktionsmedium sowie vorzugsweise in Anwesenheit eines tertiären Amins. Die Reaktion
wird weiterhin durchgeführt bei Temperaturen zwischen etwa -10 C oder weniger bis etwa 30 C oder
mehr und für eine Dauer von etwa 1 Minute bis etwa 30 Minuten oder mehr. Es können höhere oder
niedrigere Temperaturen und/oder längere Reaktionszeiten angewendet werden, was von der Wahl des
Substrates, des (gegebenenfalls verwendeten) flüssigen Reaktionsmediums, des (gegebenenfalls verwendeten)
tertiären Amins und anderen physikalischen Eigenschaften abhängt, die angewendet werden können,
wie z. B. Rühren, Anwendung von über- oder unteratmosphärischem Druck. Im allgemeinen sind diese
äquivalenten Modifikationen üblich und dem Fachmann vertraut; als solches werden sie in die vorliegende
Anmeldung aufgenommen.
Die gegebenenfalls verwendeten, inerten flüssigen Reaktionsmedien werden geliefert durch halogenierte
Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid. Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff; Äther, wie Tetrahydrofuran.
Diäthyläther und Dioxan; Sulfoxyde, wie Dimethylsulfoxyd, Diäthylsulfoxyd und Tetramethylen-
sulfoxyd; Carbonsäuren, wie Essigsäure. Trinuoressigsäure
und Trimethylessigsäure. oder geeignete Mischungen derselben.
Die aeaebenenfalls verwendeten, tertiären Amine
werden geliefert durch Pyridin, Dimethylanilin. Lutidin
Coliidin, Trimethylamin, Triäthylamin usw. oder oeeiiinete Mischungen derselben.
~ irTder bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erfolgt die Reaktion sowohl mit einem inerten, flüssigen Reaktionsmedium als auch einem tertiären Amin~. Dabei sind halogenierte Kohlenwasserstoffe und Pyridin besonders bevorzugt.
~ irTder bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erfolgt die Reaktion sowohl mit einem inerten, flüssigen Reaktionsmedium als auch einem tertiären Amin~. Dabei sind halogenierte Kohlenwasserstoffe und Pyridin besonders bevorzugt.
Die Reaktion verbraucht die Reaktionsteilnehmer
au'" üer Basis von 1 Mol 9.1-unsubstituiertem 11..-Hvdroxvauseansssteroid
pro Mol von jeweils Thionylchlorid und Chlor. Die zu verwendenden Meriten ;m
R iktionsteilnehmern sind jedoch nicht entscheidend.
. :: u.„. Q. 1 1 ■_l^i. ViI, M-^tiTiini nrn-
R2 die Gruppe
R5
Rb
3°
ikuonsteilnehm
/■■.ei etwas sewünschtes gaJp
,.- ; erhallen wird, wenn man ir·—.' >.!-j!v; \erhiih-,~-c
der ReaktionMeilnehmer verwendet. In den :o
'-\orzu»ten Ausfiihrungsformen er!.-ii:t die Reaktion
i-rch Umsetzung von etwa 0.9 bi- vi Mol oder mehr
jeweils von Thionylchlorid und C hl.-r pro MoI Aus-"
n^'ssteroid: das tertiäre Amin wird in Mengen von
C-Aa 1 bis 100 oder mehr Mol pt ο Mol Ausgangs- 2'
-■Void verwendet: und da inerte tUissige Reaktions-,-.
dium wird in Lösungsrruuelmeneen verwendet.
"\iei der Durchführung des Verfahrens werden die
R.-iklionsteilnehmer in Berührung gebracht und in
r.Ver beliebigen Reihenfolge oder W eise und innerhalb
's gegebenen Temperaturbereiches für eine ausreißende
Dauer /ur Bildung des Produktes zusammenschalten
Nach der Reaktion kann das PruuuKt
abgetrennt und nach üblichen Verfahren wie Dekanweren
Filtrieren. Extrahieren. Verdampfen. Dest.lheren und Chromatographie isoliert werden.
in einer bevorzugten Ausfuhrungsform werden Thionylchlorid und Chlor im inerten flüssigen Reaktionsmedium
dispergiert. worauf die erhaltene Mischung zur Mischung des in demselben oder einem
unterschiedlichen, inerten flüssigen Reaktionsmedium
dispergierten Ausgangssteroids und tertiärem Amin Seben
Daserfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur
Herstellung der 9«.llfi-Dichlorsteroide allgemein Die
erhaltenen Qcll/i-Dichlorsteroidsprodukte sind bekannte
Verbindungen, die als entzündungshemmende Mittel wertvoll sind. In einer bevorzugten Ausmhrungsibrm
richtet sich die vorliegende Ernndung auf die Herstellung von 9«,1M-Dichlorsteroiden der
folgenden Formel (A)
CH1 -
H,C !
== ο
R:
7- H3C [
IA)
R4
Darin bedeutet R1 Hydroxy oder die üblichen,
hydrolysierbaren Ester desselben. Brom. Chlor oder in welcher R5 und R6 jeweils für Wasserstoff, niedrig
Alkyl, monocyclisches Cycloalkyl oder monocyclisches Aryl stehen, R* bedeutet Wasserstoff, Methyl,
Chlor oder Fluor und Z1 und Z2 stehen jeweils für eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Einfachbindung oder eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung.
Die erfindungsgemäß herstellbaren Verbindungen, insbesondere gemäß der Formel (A). sind entzündungshemmende
Mittel, die sich zur Behandlung von Kontaktdermatitis. Arthritis usw. eignen. Als solche
können sie gemäß üblicher Technik in derselben Weise verwendet werden wie andere bekannte, entzündungshemmende
Mittel, z. B. Fluocinolonaceto-
nid.
Die als Ausgangsmaterialien verwendeten. 9<i-unsubstituierten
11 ;-Hydroxysteroide enthalten vorzugsweise
die gewünschten auszuarbeitenden Gruppen an den anderen Stellen des Moleküls. Diese wahlweisen,
auszuarbeitenden Gruppen können jedoch gegebenenfalls nach dem erfindungsgemäßen Hauptverfahren
im Zuge der Weiterverarbeitung eingeführt werden. So kann das erfindungsgemäße Verfahren mit
ausgearbeiteten Ausgangsverbindungen oder Ausgangsverbindungen erfolgen, die nach der Hauptreaktion
zu einer weiteren Ausarbeitung fähig sind, insbesondere mit dem Verbindungen der obigen
Formel (A). In der bevorzugten Ausführungsform wird die ^-ungesättigte Bindung nach der erfindungsgemäßen
Reaktion, z. B. mit Chloranü. eingeführt. In ähnlicher Weise können andere Hydroxygruppen
als die 11,-i-Hydroxygruppen zweckmäßig während der
Hauptreaktion, z. B. durch Bildung eines üblichen Esters, geschützt sein. Bei Verwendung einer 9<i-unsubstituierten
1 l,~i,21-Dihydroxyausgangsverbindung wird z. B. das 9n.l 1,^.21-Trichlorprodukt hergestellt.
Die 9a-unsubstituierten ΙΙ,.'-Hydroxyausgangsverbindungen
sind bekannt und können nach per se bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die Bezeichnung »übliche, hydrolysierbare Ester« in der vorliegenden Anmeldung bezieht sich auf solche
hydrolysierbaren carboxylischen Estergruppen, die üblicherweise in der Technik synthetischer Hormone
verwendet werden: diese werden z.B. von Kohlenwasserstoffcarbonsäuren hergeleitet. Die hydrolysierbaren
Carbonsäureester werden sowohl von substituierten als auch unsubstituierten Kohlenwasscrstoffcarbonsäuren
hergeleitet. Diese Säuren können vollständig gesättigt sein oder ein unterschiedliches Maß
ungesättigter Bindungen (einschließlich aromatischer) enthalten: sie können gcradekettig. verzweigtkcttig
oder cyclisch sein und enthalten vorzugsweise 1 bis 12 Kohlenstoffatome. Weiterhin können sie durch
funktioneile Gruppen, wie Hydroxygruppen. Alkoxygruppen
mit bis zu 6 Kohlenstoffatomen. Acyloxygruppen mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen. Nitro-Amino-,
Halogengruppen usw. substituiert sein, die an
60
die Kohlenwasserstoffhauptkette gebunden sind. Typische übliche, hydrolysierbare Ester sind fomit das
Acetat Propionat, Butyrat. Valerat, Caproat, önanthat,
Caprylat, Pelargonat, Acrylat, Undecanoat,
Phenoxyacetat, Benzoat, Phenylacetat, Diphenylacetat,
Diäthylacetat, Trimethylacetat, tert.-Butylacetat,
Trimethylhexanoat. Methylneopentylacetat. Cyclohexylacetat, Cyclopentylpropionat, Adamantoat,
Glykolau Methoxyacetat, Hemisuccinat, Hemiadipat,
Hemi-^-dimethylglutarat. Acetoxyacetat.
2-Chlor-4-nitrobenzoat, Aminoacetat. Diäthylaminoacetat,
Piperidinoacetat, /i-Chlorpropionat. Trichloracetat,
p-Chlorbutyrat usw.
Die hier verwendete Bezeichnung »niedrig Alkyl« bedeutet Methyl. Äthyl, Propyl. Butyl, Pentyl. Hexyl
und die verschiedenen Isomeren derselben. Die Bezeichnung »monocyclisches Cycloalkyl« bedeutet Cyclopentyl
und Cyclohexyl. Die Bezeichnung »monocyclisches Aiyl« bedeutet Phenyl und substituiertes
Phenyl, wie p-Mcthylphenyl
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße
Verfahren.
3,6 g Thionylchlorid wurden in 250 ecm Tetrachlorkohlenstoff
bei Zimmertemperatur dispergiert. Bei Zimmertemperatur wurde durch die erhaltene Mischung
gasförmiges Chlor geleitet, bis die in der
Mischung dispergierte molare Chlormenge sich der anwesenden molaren Thionylchloridmenge näherte.
Bei Zimmertemperatur wurde eine steroidale Losung hergestellt, indem man 23.8 g 6<i-Fluor-16.i,17«-isopropylidendioxy-21-acetoxy-pregna-l,4-dien-l
l.i-ol-3.20-dion in 100 ecm Methylenchlorid. die 4 ecm
Pyridin enthielten, dispergierte. Dann wurde die Thionylchlorid-, Chlor-, Tetrachlorkohlenstoffmischung
zur steroidalen Lösung unter Rühren bei Zimmertemperatur absatzweise zugegeben. Nach beendeter
Zugabe wurde die erhaltene Mischung 5 Minuten bei Zimmertemperatur stehengelassen. Nach dieser
Zeit wurde die Reaktionsmischung mit verdünnter Salzsäure und dann mit Wasser auf einen neutralen
pH-Wert gewaschen. Die gewaschene Mischung wurde über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft; so
erhielt man als Produkt 6a-Fluor-9't,ll^-dich!or-16α,
17« - isopropylidendioxy - 21 - acetoxypregnal,4-dien-3,20-dion,
das durch Umkristallisation aus Methylenchlorid Hexan weiter gereinigt werden kann.
Fp. = 240 bis 245 C (Zers.), Ausbeute 74%.
Jeweils ein molares Äquivalent Thionylchlorid und Chlor wurde in 11 Chloroform bei Zimmertemperatur
dispergiert. Bei Zimmertemperatur wurden 10 Millimol
6<j-Fluor-16ii,17n-isopropylidendioxy-21-chlorpregna-1,4-dienll^-ol-3,20-dion
in 100 ecm Chloroform, die 10 ecm Triethylamin enthielten, dispergiert.
Zu erhaltenen steroidalen Mischung wurden 10 ecm der Thionylchlorid-. Chlor-, Chloroformmischung
bei Zimmertemperatur unter Rühren absatzweise zugegeben. Die erhaltene Reaktionsmischung
wurde auf 00C abgekühlt und 1 Stunde unter Rühren auf dieser Temperatur gehalten. Nach dieser Zeit
wurde mit verdünnter Salzsäure und dann wiederholt mit Wasser neutral gewaschen. Die gewaschene Mi- h5
schung wurde über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft und lieferte als Produkt 6u-Fluor-9n.ll,;.
21 - trichlor - 16«, 17« - isopropylidcndioxypregna-1
4-dien-3.20-dion, das durch Umknstallisation aus Aceton/Hexan weiter gereinigt werden kann.
Fp. = 247 bis 2490C, Ausbeute 60%.
Beispiel 2 wurde unter Verwendung von Methylenchlorid und Lutidin bei der Herstellung der steroidalen
Mischung an Stelle von Chloroform und Triäthylamin wiederholt. Weiterhin wurde die Reaktion
5 Minuten bei 30° C durchgeführt; es wurden ähnliche Ergebnisse erzielt.
Beispiel 2 wurde in Abwesenheit der tertiären Amins wiederholt, wobei ähnliche Ergebnisse erzielt wurden.
Beispiel 2 wurde in Abwesenheit von Chloroform wiederholt, wobei ähnliche Ergebnisse erzielt wurden.
Beispiel 4 wurde in Abwesenheit von Chloroform wiederholt, wobei ähnliche Ergebnisse erzielt wurden.
Beispiel 2 wurde wiederholt, wobei neben Chloroform Dioxan. Tetrahydrofuran oder Essigsäure verwendet
wurde; in jedem Fall wurden ähnliche Ergebnisse erzielt.
Das Verfahren des Beispiels 1 wurde unter Verbendune
von 6.6-Difluor-9«,l l,;.17«.2i-tetrahydroxy-16«
- methylpregn - 4 - en - 3.20 - dion - 21 - acetat als
Ausiiangsmaterial wiederholt und als Endprodukt
6.6 ~Difiuor - 9 ■ 11;) - dichlor - 17«,21 - dihydroty-16-i-methylprecr
4-en-3.20-dion-21-acetat erhalten. Fp. = 235 bis 237 C. Ausbeute 60%.
Nach dem obigen Verfahren wurden die in Spalte B aufeeführten Ausgangsverbindungen mit Thionylchlorid
und Chlor zur Bildung der unte- C genannten Produkte behandelt.
16.1,17«-Isopropylidendioxy-21-chlorpregna-1.4-dicn-l
l/(-ol-3.20-dion
6«.21-Dinuor-16«,
17«-isopropylidendioxypregna-l,4-dien-l 1/i-ol-3.26-dion
17«-isopropylidendioxypregna-l,4-dien-l 1/i-ol-3.26-dion
b-Chlor-16n,17n-isopropylidendioxy-21-acetoxyprcgna-1.4.6-trien-l
l/i'-ol-3.20-dion
17u-isopropyliden-dioxypregna-l,4.6-trien-1
M-ol-3.20-dion
9a,ll,;.21-Trichlor-16«.l
7<i-'sopropylidendioxy pregna-1,4-dien-3.20=dion.
Fp. = 241 bis
253 C
6<i,21-Difluor-9u,ll[i-dichlor-16<i.
17<i-isopropylidenoxypregnal,4-dien-3,20-dion,
Fp. = 260 bis 262° C
6,9.1.11,-(-Trichlor-16«.
17<i-isopropylidendioxy-21
-acetoxypregna-1.4,6-tricn-3,20-dion Fp. = 234 bis 235" C
6.9a.ll,i.21-Tetrachlor-16.1.17n-isopropylidcndioxypretma-lAo-tricn-3,20-dion".
Fp. = 220 bis 221-C
Fortsetzung
Pregna-l,4-dien-ll/(,
17a,21-triol-3,20-dion
17a,21-triol-3,20-dion
Pregna-l,4-dien-11/i,
17«,21-triol-3,20-dion-
17«,21-triol-3,20-dion-
21-acetat
U/j-Hydroxyprogesteron
9«,1 Ifi-Dichlorpregna-1.4-dien-17u.2l-diol-3.20-dion.
Fp. = 238 bis 24l°C (Zersetzung)
9((,11/i-Dichlorpregna-1,4-dien-17.1,21-diol-3.20-dion-21-acetat.
Fp. = 246bis253eC
(Zersetzung)
9.i,l 1/i-Dichlorprogesteron.
Fp. = bis 177° C (Zersetzung) l/i-Hydroxypregna-1.4-dien-3.20-dion
ll(-i,17a-Dihydroxyprogesteron-17-acetat
11/i,17«-Dihydroxypregna-l,4-dien-3,20-dion-l
7-acetat
9ii.l 1/i-Dichlorpregnal,4-dien-3,20-dion.
Fp. = 198 bis 208;C (Zersetzung)
9a,ll/(-Dichlor-17,<-hydroxyprogesteron-
17-acetat, Fp. = 224 bis 233° C (Zersetzung)
droxypregna-1,4-dien-3.20-dion-17-acetat. Fp. = 230 bis 235° C
(Zersetzung)
309 63E
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von 9a,l 1 /i-Dichlorsteroiden,
dadurch gekennzeichnet, daß man das entsprechende 9a-unsubstituierte 1 Irf-Hydroxysteroid
mit einem Thionylchlorid und Chlor umfassenden Reagenz umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in einem inerten, flüssigen Reaktionsmedium,
vorzugsweise einem chlorierten Kohlenwasserstoff, durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es in Anwesenheit eines
tertiären Amins, vorzugsweise Pyridin. durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß es bei einer Temperatur von
etwa — 10 bis etwa 30" C durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 9n-unsubstituiertes
11/i-Hydroxysteroid der allgemeinen Formel
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000229 DE2000229C3 (de) | 1970-01-03 | 1970-01-03 | Verfahren zur Herstellung von 9alpha, 1 lbeta Dichlorsteroiden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702000229 DE2000229C3 (de) | 1970-01-03 | 1970-01-03 | Verfahren zur Herstellung von 9alpha, 1 lbeta Dichlorsteroiden |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000229A1 DE2000229A1 (de) | 1971-07-15 |
| DE2000229B2 DE2000229B2 (de) | 1973-02-15 |
| DE2000229C3 true DE2000229C3 (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=5759040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000229 Expired DE2000229C3 (de) | 1970-01-03 | 1970-01-03 | Verfahren zur Herstellung von 9alpha, 1 lbeta Dichlorsteroiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2000229C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3109459A1 (de) * | 1981-03-09 | 1982-09-23 | Schering Ag, 1000 Berlin Und 4619 Bergkamen | (delta)(pfeil hoch)9(pfeil hoch)(pfeil hoch)((pfeil hoch)(pfeil hoch)1(pfeil hoch)(pfeil hoch)1(pfeil hoch)(pfeil hoch))(pfeil hoch)- und (delta)(pfeil hoch)1(pfeil hoch)(pfeil hoch)6(pfeil hoch)-21-chlor-20-keto-steroide der pregnan- und d-homo-pregnan-reihe, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als zwischenprodukte fuer die synthese von hochwirksamen corticoiden |
-
1970
- 1970-01-03 DE DE19702000229 patent/DE2000229C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000229A1 (de) | 1971-07-15 |
| DE2000229B2 (de) | 1973-02-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |