DE199803C - - Google Patents

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DE199803C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199803 KLASSE 2\d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1907 ab. Längste Dauer: 11.Dezember 1920.
In der Patentschrift 186446 ist eine Schaltung für Wechselstrommaschinen mit Wendepolen beschrieben, bei der die Leiter so verbunden sind, daß sie gemeinschaftlich einen von- ihnen umfaßten Hauptpol erregen, während sich die Haupterregerströme in bezug auf die mitumfaßten Wendepole aufheben, die dann von übergelagerten Hilfsströmen erregt werden. Das zu diesem Zwecke verwendete Mittel besteht im wesentlichen in der Parallelschaltung der in Betracht kommenden Leiter für den Haupterregerstrom und Hintereinanderschaltung derselben Leiter für den Hilfsstrom unter Benutzung einer zwischen die Leiter geschalteten Transformatorwicklung. Diese Schaltung läßt sich noch in den nachfolgend beschriebenen neuen Formen verbessern.
Fig. ι zeigt eine Form der Schaltung, bei welcher gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie im Hauptpatent versehen sind. Der Vollständigkeit wegen ist hier aber noch der Anker r und die Kompensationswicklung q (punktiert) angedeutet. Der Unterschied der neuen Schaltung gegenüber der des Hauptpatentes besteht in der Wahl des Anschlußpunktes der Hauptleitung m an die Sekundärwicklung i des Transformators. Während nämlich in dem Hauptpatent dieser Anschluß in der Mitte der sekundären Spule gewählt ist, liegt er hier an einem Endpunkte. Daraus ergeben sich folgende Vorteile: Der durch 45
die ausgezogenen Pfeile angedeutete Hauptstrom fließt wegen der hohen Induktanz von i praktisch nicht durch den Hilfstransformator, dieser darf deshalb wesentlich kleiner als bei der ursprünglichen Schaltung gewählt werden, und die Ausführung der Sekundärwicklung i wird wegen Wegfalles des mittleren Anschlusses einfacher. Außerdem fällt die Kompensationswicklung q kleiner aus, da'sich nunmehr die durchausgezogene und punktierte Pfeile wie in dem Hauptpatent angedeuteten Ströme in ihrer Wirkung nicht mehr teilweise aufheben, die Erregerwicklung also teilweise die Ankerströme kompensiert.
In Fig. 2 ist dieselbe Schaltung mit Einrichtung zum Umsteuern dargestellt, woraus ersichtlich ist, daß die Umsteuerung bei der neuen Schaltung ohne weiteres Anwendung finden kann.
Eine weitere Verbesserung der Schaltung zeigt Fig. 3. Hier ist zu der nicht vom Hauptstrome durchflossenen Windung eine Drosselspule s parallelgeschaltet, wodurch der Leistungsfaktor des Motors erhöht wird. Der gegen den Haupterregerstrom phasenverschobene Hilfsstrom wird nämlich in der zu der Drosselspule parallelen Windung geschwächt. Der Hilfsstrom erzeugt demnach, im Gegensatze zu der Schaltung nach Fig. 1, auch unter den Hauptpolen ein Feld, verschiebt also die Phase des resultierenden Feldes der
Hauptpoie und somit auch die elektromotorische Gegenkraft in ihrer Phase gegen den Ankerstrorn, was eine Erhöhung des Leistungsfaktors zur Folge hat.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Erregung von Wechselstrommaschinen mit Wehdepolen nach D. R. P. 186446; gekennzeichnet durch Verbindung der einen Hauptleitung mit einem Ende der Transformatorwicklung, zu dem Zwecke, für die Transformatorwicklung geringere Abmessung' zu erzielen und die Wirkung derKompensations wicklung zu unterstützen.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Drosselspule, die den nicht vom Hauptstrome durchflossenen Windungen parallelgeschaltet ist, zu dem Zwecke, ■ den Leistungsfaktor des Motors zu erhöhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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