DE210249C - - Google Patents

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DE210249C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 210249 KLASSE 21 d. GRUPPE
Repulsionsmotor. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Uniorisvertrage vom-
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Italien vom 6. September 1907 anerkannt.
— die Priorität
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet gin Repulsionsmotor. Der Einfachheit halber wird sowohl in der Zeichnung als auch in der Beschreibung nur eine zweipolige Maschine in Erwägung gezogen, es ist aber selbstverständlich, daß die Anordnung bei irgendwelcher Anzahl von Polen in Anwendung gebracht werden kann.
Die Pole N und S des Feldmagneten besitzen beide 45 ° geneigt zur Polachse zwei tiefe Einschnitte 1 (Fig. 1), die etwas breiter sind als die einzelnen Spulen 2, 3, 4 und 5 des Ankers.
Die Wicklung des Ankers besteht je nach der Leistung der Maschine aus einer größeren oder geringeren Anzahl Spulen 2, 3, 4 und 5, deren Enden jeweilig an die Halbringpaare 6, 7, 8 und 9 eines Kollektors angeschlossen sind. Die Spulen sind paarweise miteinander verbunden.
Jedes Paar besteht aus zwei um 90 ° elektrisch gegeneinander versetzten Spulen, die also in der zweipoligen Maschine ein gerades Kreuz bilden.
Die Spulenenden sind je an zwei Halbringe angeschlossen, deren isolierte Zwischenräume ebenso wie die Spulen um 90 ° gegeneinander versetzt sind.
Die beiden Spulen jedes Paares stehen durch zwei auf den Ringen schleifende Bürsten 10, 10, ii, 11 miteinander in Verbindung, welche die zugehörigen Schleifringpaare überbrücken. Natürlich sind alle Bürsten unabhängig und vollständig isoliert voneinander.
Die Bürsten sind auf dem Kollektor derart angebracht, daß sie, wie in Fig. 1 dargestellt, die Umschaltung von einem Halbring zum anderen gerade in dem Augenblick bewirken, in welchem sich die zugehörigen Spulen in der den Einschnitten 1 entsprechenden Stellung befinden.
Der Feldmagnet des Motors ist mit einer Kompensationswicklung 12 versehen, deren aktive Leiter in die Löcher 13 hineingesteckt sind. Die Wicklung kann entweder über einen Widerstand oder unmittelbar kurzgeschlossen sein. ,
Fig. 2 stellt schematisch die Abwicklung des Ankers eines solchen einphasigen Motors dar, der vier Spulenpaare besitzt, von denen jedes mit dem entsprechenden Paar der zugehörigen Halbringe des Kollektors verbunden ist.
Fig. 3 stellt eine Ausführungsform des Motors dar, bei der die Einschnitte 1 dadurch hergestellt werden, daß man die Polkerne der Maschine in drei Teile teilt und jeden Kern mit einer eigenen Wicklung 14 und 15 versieht.
Fig. 4 stellt den Kollektor einer größeren Maschine schematisch dar, bei der die einzelnen Bürsten, welche den Stromkreis zwischen den zwei zugehörigen Spulen schließen, in zwei
Teile geteilt sind, die in bekannter Weise über einen regelbaren Widerstand verbunden sind, um das Anlassen des Motors zu erleichtern. Es ist selbstverständlich, daß die HaIbringe des Kollektors anstatt in einer Ebene, wie in den Fig. i, 3 und 4 schematisch angegeben, bei der praktischen Ausführung besser auf der Umfläche eines Zylinders angebracht werden können, wie aus der Zylinderabwicklung (Fig. 2) hervorgeht.
Wenn es sich um mehrpolige Maschinen handelt, müssen die Kreisringe des Kollektors anstatt nur in zwei Halbringe, wie in der zweipoligen Maschine, in so viele Segmente geteilt sein, als Pole an der Maschine vorhanden sind.
Die Bürstenzahl kann stets auf zwei für jeden Ring beschränkt werden, auch wenn der Motor mehr als zwei Pole besitzt. Das ist durch eine geeignete Verbindung der Ringsegmente des Kollektors leicht zu erreichen. Wenn z. B. die ungleichnamigen Pole abwechselnd angeordnet sind, dann müssen die ungeradzahligen Segmente von einem und demselben Ring miteinander verbunden sein, und dasselbe gilt auch für die geradzahligen Segmente; 'die beiden Serien müssen jedoch unabhängig voneinander sein. In diesem Fall genügen, wie bereits bemerkt, zwei Bürsten für jeden Ring.
Der vorliegende Motor unterscheidet sich von ähnlichen Motoren, bei denen die Ankerspulen nur während eines Teils der Umdrehung zur Wirkung gelangen, in seiner Wirkungsweise dadurch, daß die Ankerspulen nicht zeitweise offen sind und so arbeitsfrei werden und der Kollektor nur die Kommutierung der Spulenverbindungen, nicht aber ein Ausschalten der Spulen bewirkt. Die Beseitigung der Funkenbildung am Kollektor ergibt sich dabei dadurch, daß die Kommutierung der Spulenpaare gerade in dem Augenblick stattfindet, in welchem sie sich außerhalb des Bereiches des magnetischen Feldes in einer zur Feldachse symmetrischen Lage befinden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Repulsionsmotor, bei dem der in motorisch unwirksamen Ankerspulen induzierte Strom anderen in einer für die motorische Wirkung günstigeren, für die Induktionswirkung ungünstigeren Stellung befindlichen Ankerspulen mit Hilfe eines Ringsegment - Kollektors und isolierten Bürsten zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die über mehr als 90 elektrische Grade reichenden Feldmagnetpole je mit zwei zur Mittellinie des Pols symmetrisch gelegenen, um go elektrische Grade voneinander abstehenden und etwas breiter als die Ankerspulen ausgeführten Einschnitten versehen und je zwei um 90 elektrische Grade gegeneinander versetzte Ankerspulen derart mit den durch die Bürsten überbrückten Ringsegmenten verbunden sind, daß die Umschaltung der Verbindung zwischen den Spulenpaaren stets dann erfolgt, wenn die Spulen sich unter den Poleinschnitten in symmetrischer Lage zur Polmitte befinden.
2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole durch die Einschnitte in je drei gesondert bewickelte Teile geteilt sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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