DE199760C - - Google Patents

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DE199760C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/16Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle
    • B60T7/18Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle operated by wayside apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 199760 KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1906 ab.
Es ist bei Druckluftbremsen, die vom Bahnkörper aus anstellbar sind, bekannt, die Rohrleitung durch einen zertrümmerbaren Körper abzuschließen und diesen Körper beim Schließen eines Streckentasters durch ein von einer Feder angetriebenes Durchschlagsorgan zu zerstören, um durch Druckminderung in der Bremsleitung die Bremse selbsttätig anzustellen. Von diesen bekannten Einrichtungen
ίο unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung durch die besondere Ausführungsform der Auslösevorrichtung des Durchschlagsorgans. Dieses wird durch eine Sperrklinke in der Ruhelage festgehalten. Die Sperrklinke wird in der Sperrstellung durch einen verschiebbaren Anschlag gesichert, der durch einen Elektromagneten gesteuert wird. Wird der Stromkreis des Elektromagneten durch den Streckentaster geschlossen, so verschiebt der Anker desselben den Anschlag, der die Sperrklinke stützt, so weit, daß das Durchschlagsorgan frei wird und sich in die Gebrauchsstellung bewegen kann.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung der Bremsanstellvorrichtung.
Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen die Durchschlagvorrichtung in Seiten- und Oberansicht.
Die Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien 4-4 bzw. 5-5 in Richtung des Pfeiles 5 der Fig. 2.
Auf dem Dach der Lokomotive ist die Stromleitungsschiene 8 gelagert, auf der die Stromzuführungsrolle 9 entlang gleitet, die mit dem auf Halt stehenden Signalflügel in Berührung kommt. Der an die Hauptluftleitung 11 angeschlossene Stutzen 12 am Führerbremsventil 10 bildet den das Anstellen der Bremse herbeiführenden Luftauslaß. Der Stutzen 12 wird durch den Rost 13 abgeschlossen, über dem der Drehschieber 19 gelagert ist. Dieser ist mit der Griffschraube 20 versehen, die in den Rasten 15 feststellbar ist. Die Schraube 20 dient zur Einstellung des Drehschiebers, um den Luftauslaß zu regeln. Nach Einstellung des Drehschiebers 19 wird die Schraube 20 in der entsprechenden Rast 15 festgestellt. Der Drehschieber wird durch die Schraubkappe 24 überdeckt, deren mittlere öffnung 25 durch die Glasscheibe 26 verschlossen ist.
Die Grundplatte des Leitungsauslasses trägt die Achse 28 (Fig. 2 und 3) aus Isolationsmaterial sowie die stromleitende Achse 29. Auf letzterer ist der Hammer 31 drehbar gelagert, der durch die auf die Achse aufgeschobene Schraubenfeder 30 beeinflußt wird und infolgedessen bestrebt ist, mit seiner Spitze 32 gegen die Glasscheibe 26 zu wirken.
Der Hammer ist mit dem Hakenansatz 33 versehen, über den sich die Sperrklinke 45 des um die Achse 48 drehbaren zweiarmigen Hebels 45, 46 legt, und wird durch die Gabel 47 seitlich geführt. Der rechte Arm des zweiarmigen Hebels 46 ruht auf der Platte 49 auf, die den Schlitz 50 aufweist, der im Verein mit den Schrauben 51 die Platte führt. Wird die Platte 49 nach rechts verschoben, so gibt die Klinke 45 den Hammer 31 frei, so daß er unter Einwirkung der Feder 30
in die in Fig. 2 punktiert angedeutete Lage schwingt, sich dabei gegen die isolierte Achse' 28 legt und mit der Spitze 32 die Glasscheibe 26 durchschlägt.
In die Kerbe 52 der Platte 49 greift die Klinke 34 ein, die an dem um den Zapfen 53 drehbaren Hebel 54 angebracht ist. Letzterer besitzt den Schlitz 35, der den Stift 36 des Ankers 37 umgreift. Der Anker 37 ist auf der Platte 38 drehbar gelagert und steht unter der Einwirkung des Elektromagneten 42, der an der Winkelplatte 41 befestigt ist.
Der Elektromagnet 42 wird erregt, sobald
die Stromzuführungsrolle 9 (Fig. 1) mit der
Leitung 8 in Berührung kommt.
Befindet sich der Signalarm in der Haltestellung, so wird durch die Rolle 9 der elektrische Stromkreis geschlossen, der Elektromagnet 42 wird erregt, die Glasplatte 26 wird durchschlagen, und durch den hierdurch hervorgebrachten Leitungsluftauslaß wird die Bremse angestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Zertrümmern eines Rohrleitungsverschlusses an Druckluftbremsen, die vom Bahnkörper aus anstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise von einer Feder angetriebene Durchschlagsorgan (31) durch eine Sperrklinke (45) in der Ruhelage festgehalten wird, die in der Sperrstellung durch eine verschiebbare, von einem Elektromagneten gesteuerte Anschlagsplatte (49) gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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