DE199712C - - Google Patents

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DE199712C
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rope
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C9/00Special pavings; Pavings for special parts of roads or airfields
    • E01C9/06Pavings adjacent tramways rails ; Pavings comprising railway tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anschluß des Pflasters an Straßenbahngleise, bestehend in der Anordnung von Seilen längs der Schienenköpfe der Straßenbahngleise. Die Seile sollen dazu dienen, den Straßenbelag aus Asphalt, Beton oder anderem ähnlichen Stoff gegen Zerstörung, wie Rissigwerden, Ausbrechen oder Ausbröckeln, zu schützen.
ίο Es ist eine bekannte Tatsache, daß bei Straßenbahngleisen, insbesondere der sich unmittelbar neben dem Schienenkopf befindende Straßenbelag, bei dem Befahren des Gleises infolge der Bewegungen und Erschütterungen der Schienen unverhältnismäßig stark in Anspruch genommen, wird und dadurch einer frühzeitigen Zerstörung ausgesetzt ist.
Um diese Übelstände zu beseitigen und die oft kostspieligen Ausbesserungen zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung zu beiden Seiten des Schienenkopfes ein Seil, das von rundem Querschnitt sein kann, wie Fig. ι zeigt, oder auch ein quadratisches Seil, wie in Fig. 2, oder auch ein Seil von jedem geeigneten anderen Querschnitt eingelegt. Durch diese Anordnung wird bei dem Befahren der Schiene deren Bewegung zuerst von den beiderseits des Kopfes angeordneten Seilen elastisch aufgenommen und auch elastisch auf den anschließenden Belag, sofern die Bewegung nicht schon im Seil vollständig verzehrt wird, übertragen. Dadurch wird aber ein wirksamer Schutz für diesen Belag erhalten.
Die Seile sollen auch zur Aufnahme der Drucke und Stöße der über den Schienen verkehrenden Fuhrwerke dienen. Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich, sie, wie es beim Anschluß von Pflaster an Gleise auch sonst nicht unüblich ist, ein wenig vorstehen zu lassen, und zwar sowohl über die Schiene als auch über die Straßenoberfläche.
Zur Herstellung der Seile sind Textilfasern aller Art verwendbar, insbesondere eignen sich Seile aus Hanf oder Kokosfaser für die Zwischenlage zwischen Schienenkopf und Straßendecke. Die Seile werden, um sie vor Fäulnis und sonstigen Einflüssen zu schützen, zweckmäßig mit Teer, Karbolineum oder einem ähnlichen Stoff getränkt. Durch das Verarbeiten der Faser zu Seilen, was in bekannter Weise durch Herstellen von Litzen und Zusammendrehen der Litzen zu einem Seil erfolgt, bietet das Seil für den vorliegenden Zweck eine große Widerstandsfähigkeit und auch Elastizität. Zudem ist es möglieh, da das Seil in großen Längen herstellbar ist, es in großen Längen ungeteilt zu verlegen; an der Stoßstelle können benachbarte Seile in dauerhafter und den Verwendungszweck nicht störender Weise durch Verspleißen verbunden werden. Bei Ausbesserungen kann das Seil leicht ausgewechselt und durch ein neues ersetzt werden.
Statt eines Seiles, wie in der Zeichnung dargestellt, können auch mehrere in geeigneter Weise Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anschluß des Pflasters an Straßenbahngleise, gekennzeichnet durch die Anordnung von Seilen aus Textilfasern zu beiden Seiten des Schienenkopfes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199712D Active DE199712C (de)

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DE (1) DE199712C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012628B (de) * 1952-03-29 1957-07-25 Deutsche Bundesbahn Fahrbahnbefestigung eines schienengleichen Wegueberganges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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