DE199700C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199700C
DE199700C DENDAT199700D DE199700DA DE199700C DE 199700 C DE199700 C DE 199700C DE NDAT199700 D DENDAT199700 D DE NDAT199700D DE 199700D A DE199700D A DE 199700DA DE 199700 C DE199700 C DE 199700C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
drums
excess
dryer
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199700D
Other languages
English (en)
Publication of DE199700C publication Critical patent/DE199700C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/28Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position
    • F26B17/284Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rollers or discs with material passing over or between them, e.g. suction drum, sieve, the axis of rotation being in fixed position the materials being dried on the non-perforated surface of heated rollers or drums
    • F26B17/286Arrangements for application of materials to be dried onto the drums or rollers; Arrangements for removing dried materials from the drums or rollers, e.g. doctor blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 199700-KLASSE 82«. GRUPPE
EMIL PASSBURG in BERLIN.
drehenden Trockentrommeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Dünnschichttrocknung auf zwei sich gegeneinander drehenden Trockentrommeln und besteht darin, daß das feuchte Gut fortlaufend mittels besonderer Verteüurigsvorrichtungen auf die zwei sich gegeneinander drehenden Trockentrommeln in regelbaren Mengen verteilt, der etwa entstehende Überschuß des Trockengutes dem Trockner fortlaufend entnommen und
ίο dann dem Verteiler abermals in beständigem Kreislauf in irgendeiner Weise zugeführt wird.
Eine Ausführung eines Vakuumtrockners,
wie derselbe zur Ausführung des Verfahrens
. dienen kann, ist in Fig. ι im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt veranschaulicht, während Fig. 3 und 4 bzw. 5 und 6 im Querbzw. Längsschnitt verschiedene Ausführungsformen der Verteiler darstellen. Fig. 7 zeigt eine an sich bekannte Zuführungsvorrichtung des Gutes zu den Verteilern", während Fig. 8 einen Trockner mit unterer Zuführung des Trockengutes veranschaulicht.
In dem Vakuumgehäuse α drehen sich zwei geheizte Trommeln b gegeneinander und können derart verstellbar eingerichtet werden, daß je nach dem Abstande der beiden Trommeln das Gut in stärkerer oder dünnerer Schicht den Trommeln anhaften bleibt, c sind Verteiler . des Trockengutes, welches, sofern es derart konsistent ist, daß es ohne erheblichen Überdruck in Rohrleitungen nicht bewegt werden kann, z. B. mittels der bekannten Kolbenpresse k in die Verteiler c beständig eingepreßt wird.
Die Verteiler c (Fig. 1 und 2) besitzen an ihren Austrittsöffnungen beispielsweise eine schlitzartige Öffnung r, durch welche das Trockengut auf die sich drehenden Trommeln entweder gepreßt wird oder von selber infolge Saugwirkung des Vakuums oder infolge natürlichen Gefälles austritt. Es bildet sich schon an dieser Stelle eine Verteilung des Gutes in ziemlich dünner Schicht, welche antrocknet, bevor sie bei weiterer Drehung der Trockentrommeln an der Stelle ihres geringsten Abstandes ganz gleichmäßig und dünn den Trommelwandungen aufgewalzt wird.
Wenn auch das Zuführen des Gutes in die Verteiler und aus diesen auf die Trommeln geregelt werden kann, damit auf die Trommein möglichst nur so viel Trockengut gelangt, als es nach dem Auswalzen den Trommeln anhaftet, so kann diese Zuführung doch nicht genau mit der Trockenleistung des Apparates übereinstimmend bewirkt werden.
Es ist daher in den meisten Fällen notwendig, einen Überschuß des Gutes auf die Trockentrommeln zu bringen, damit die Oberfläche derselben vollkommen vom nassen Gut bedeckt wird. Dieser der Auswalzung zunächst nicht unterworfene Gutüberschuß sammelt sich, wenn die Zuführung von oben erfolgt, oberhalb des geringsten Abstandes der Trockentrommeln an und wird hier von
/2. Auflage, ausgegeben am S. Mär\ igio.J
einer Fördervorrichtung, beispielsweise einer Schnecke d, erfaßt und aus dem Trockenapparat α in ein Überlaufgefäß e befördert. Aus diesem Überlaufgefäß e wird das feuchte Gut durch an sich bekannte Mittel, z. B. Schnecke f, Behälter g, Kolbenpresse k oder eine andere Fördervorrichtung dem Verteiler im beständigen Kreislauf zugeführt, um wiederum auf die Trockentrommeln b zu
ίο gelangen, oder auch das Überlaufgefäß kann periodisch entleert und das darin angesammelte Gut dem Trockner in irgendeiner Weise wieder zugeführt werden.
Bei weiterer Drehung der Trommeln h gelangt das Gut entweder vollkommen trocken oder noch etwas feucht in bekannter Weise bis zum Schaber h, welcher das Gut von den Trommelwandungen abnimmt, wonach es in die Schnecken i fällt und von hier aus nach dem Auffanggefäß m befördert wird.
Die Ausmündung der Verteiler kann auch an Stelle eines engen Schlitzes lochartige Öffnungen r besitzen, in welchem Fall zur Ausbreitung des feuchten Gutes auf der Trommelwand besondere Ausgleichwalzen η ange- - bracht werden, damit die Heizfläche der Trommelwand durch Verteilung des feuchten Gutes auf deren ganzer Oberfläche ausgenutzt wird. Die Länge des Verteilungsrohres c richtet sich nach der Beschaffenheit des Trockengutes. Ist dasselbe dünnflüssig oder dünnbreiig, dann wird das Verteilungsrohr kürzer gehalten, damit das Gut nicht seitlich an der Stirnseite der Heiztrommeln abfließt, oder es können zu diesem Zweck an den Stirnseiten der Trommeln dicht anliegende Wände w angeordnet sein, welche das Abfließen des flüssigen Gutes verhindern.
Die Menge des eintretenden feuchten Gutes wird durch die Drosselung eines oder mehrerer Ventile geregelt, soweit dies nicht durch die Größe des Gesamtquerschnittes der Öffnungen r oder durch den Gang der Kolbenpresse geschieht.
Dieser Gesamtquerschnitt der Öffnungen r läßt bei einem bestimmten Druck nur eine gewisse Menge des feuchten Gutes in den Apparat eintreten, und kann demzufolge in manchen Fällen erfahrungsgemäß die Größe des Schlitzes oder die Größe und Anzahl der Austrittsöffnungen festgestellt und derart bemessen werden, daß ungefähr die zum Trocknen erforderliche Menge bei vollkommen geöffnetem Ventil gegebenenfalls in geringem
Überschuß dem Trockenapparat zufließt bzw. demselben zugeführt wird. In manchen Fällen müssen jedoch die Austrittsöffnungen verhältnismäßig groß angeordnet werden, um die genügende Durchlässigkeit derselben nicht zu gefährden, z. B. wenn ein sehr dickbreiiges und schwer bewegliches Gut getrocknet wird. In diesem Falle wird die Menge des einzuführenden Gutes durch die Hubzahl der Kolbenpresse geregelt oder durch die Umdrehungszahl der an sich bekannten, in einem Gefäß q (Fig. 7) angeordneten, konisch geformten Schnecke 5, welche das dickbreiige Gut durch den eng zulaufenden Hals y in das Verteilungsrohr c mit Drehwelle W und Rührern Z preßt, die den Brei durch die Löcher oder Schlitze r drücken.
Statt die Verteilungseinrichtungen oberhalb der Trockentrommeln b anzuordnen, können sie auch unterhalb der Trommeln gelagert sein (Fig. 8).
Das durch die Schlitze oder lochartigen Öffnungen r austretende feuchte Gut wird dann mittels der Walzen η an die Wandungen der Trockentrommeln b gepreßt und an der Stelle des geringsten Abstandes der Trommeln b zu einer dünnen Schicht ausgewalzt; die getrocknete Masse fällt in die Schnecken i, während der Überschuß an zugeführtem feuchten Gut von der Schnecke d aufgenommen und aus dem Trockenapparat befördert wird.
Das beschriebene Verfahren kann sowohl unter der Atmosphäre als auch unter Vakuum ausgeführt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Dünnschichttrocknung auf zwei sich gegeneinander drehenden Trockentrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß das feuchte Gut fortlaufend im Überschuß auf die zwei sich gegeneinander drehenden Trockentrommeln in regelbarer Menge verteilt, der Überschuß des Trockengutes dem Trockner entnommen und dann dem Verteiler abermals im beständigen Kreislauf zugeführt wird.
2. Ausführungsform der zur Anwendung des Trockenverfahrens nach Anspruch ι dienenden Verteilungsvorrichtungen, gekennzeichnet durch Hohlkörper (c) mit schlitzartigen oder lochartigen Öffnungen fr) dicht hinter den Abstreichern (h) in Verbindung mit einer Fördervorrichtung (d) mit Überlaufgefäß (e) zum Auffangen des oberhalb der Trockentrommeln no sich ansammelnden überschüssigen Trockengutes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199700D Active DE199700C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE199700C true DE199700C (de)

Family

ID=462396

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT199700D Active DE199700C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE199700C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097368B (de) * 1955-03-10 1961-01-12 Albert M Fischer Dr Beschickungsvorrichtung eines Walzentrockners

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097368B (de) * 1955-03-10 1961-01-12 Albert M Fischer Dr Beschickungsvorrichtung eines Walzentrockners

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0225351B1 (de) Vorrichtung zum trocknen von klärschlamm
DE486483C (de) Vorrichtung zum Ausbreiten geschnittenen Tabaks fuer Zigarettenmaschinen
EP1932427A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Einarbeiten von Flüssigkeit in schütt- oder rieselfähige Trockenstoffe
DE60014336T2 (de) Vorrichtung zum Verteilen von pülverförmigen Materialen in einem vorherbestimmten Muster auf einen Träger
DE199700C (de)
DE3513291A1 (de) Vorrichtung zum lackieren an rotationsdruckmaschinen
DE3137794C2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Kleinstmenge an Flüssigkeit auf eine Materialbahn
DE811156C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von UEberzuegen aus plastischen, organischen Kunststoffen auf Unterlagen
DE844574C (de) Vorrichtung zur gleichmaessigen Zufuehrung leichter, flacher Teilchen
DE475151C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von UEberzuegen aus Schokolade oder aehnlichen Massen auf Backwaren, Zuckerkoerpern o. dgl.
DE220834C (de)
DE484503C (de) Vorrichtung zum Kuehlen und Befeuchten von Papierbahnen
DE523298C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gummischlaeuchen
DE3018934C2 (de)
DE518285C (de) Verfahren zum Ausbreiten von geschnittenem Tabak
AT38664B (de) Vorrichtung zum Sortieren fester Körper nach Gleichfälligkeit und spezifischem Gewicht unter Benützung eines senkrechten Sortierstromes.
DE1269057B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufgabe von fluessigen Loesungen und Suspensionen aus einer Wanne auf das Guttragband eines Bandtrockners
DE195362C (de)
DE637805C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Engobieren eines Tonstranges
DE195740C (de)
DE23005C (de) Neuerungen an Apparaten zum Ornamentiren von Stoffen, Papier u. s. w
DE166553C (de)
AT159369B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formlingen aus pastenförmingen Massen, wie insbesondere keramischen Massen.
DE143536C (de)
DE239826C (de)