DE1996351U - Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechtenInfo
- Publication number
- DE1996351U DE1996351U DE19661996351 DE1996351U DE1996351U DE 1996351 U DE1996351 U DE 1996351U DE 19661996351 DE19661996351 DE 19661996351 DE 1996351 U DE1996351 U DE 1996351U DE 1996351 U DE1996351 U DE 1996351U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- conveyor
- fruit
- loosening
- protective
- dried
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 235000011869 dried fruits Nutrition 0.000 title claims description 22
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 21
- 239000003223 protective agent Substances 0.000 claims description 21
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 claims description 19
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 9
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 5
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims description 4
- 239000011253 protective coating Substances 0.000 claims description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 3
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 3
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 2
- 230000009969 flowable effect Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 241001640558 Cotoneaster horizontalis Species 0.000 description 1
- RFSUNEUAIZKAJO-ARQDHWQXSA-N Fructose Chemical compound OC[C@H]1O[C@](O)(CO)[C@@H](O)[C@@H]1O RFSUNEUAIZKAJO-ARQDHWQXSA-N 0.000 description 1
- 229930091371 Fructose Natural products 0.000 description 1
- 241000233866 Fungi Species 0.000 description 1
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 1
- 241000132456 Haplocarpha Species 0.000 description 1
- 241001122767 Theaceae Species 0.000 description 1
- 238000000889 atomisation Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 description 1
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 230000007613 environmental effect Effects 0.000 description 1
- 239000003925 fat Substances 0.000 description 1
- 238000011049 filling Methods 0.000 description 1
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 229960002737 fructose Drugs 0.000 description 1
- 235000021552 granulated sugar Nutrition 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 238000011068 loading method Methods 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 230000001376 precipitating effect Effects 0.000 description 1
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000001020 rhythmical effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000013517 stratification Methods 0.000 description 1
- 230000035900 sweating Effects 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 235000015112 vegetable and seed oil Nutrition 0.000 description 1
- 235000019871 vegetable fat Nutrition 0.000 description 1
- 239000008158 vegetable oil Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
- Storage Of Fruits Or Vegetables (AREA)
Description
Dies« Vmmqt (sessmeibuno unc Senurzonsof.) Ip jii ivitm »inowtiehf· »K wteitf tot, 4« Wo«
er ufiöfunoiisr, emfereism·* Jnienoatr· jd ·># r«:nilicn« «i»<ieutun<>
4v Abwdchtm? Ir nlcW
utiDfOnglcr, enoe-iicmtr. jn-efio?er s.tinaer lic« r »r imitsBin S«§ VAnMf fiHtu* ehi» «öd!*!«
(«hruft. Inie-Hst» "jtounfinir· «incMcn·« «row. au« ληηο? #fotn n«rvof iucn ?Of«ow*i «Jtf Sm
Firma August Töpfer & Co. in Hamburg 1
voa
10
15
Die Erfindung bezieh-b sich auf di© Behandluns von
Trookenfjcüch.tea und bezweckt» ©ine Vorrichtung zu schaffen,
mit der ihre Haltbarkeit verlängert und ihr Auasehen verbessert werden kann.
Die hierzu bisher angewandten Maßnahmen wie Eintauchen in warmes Wasser % Schwitzenlassen durch Wärmezufuhr, Behandlung
mit Wasserdampf oder dergleichen erhöhen die Neigung der Trockenfrüchte zum Ansatz von Schimmel/zum Ausscheiden
von Kristallzucker, so daß die Haltbarkeit leidet und die Früchte unansehnlich werden.
Hier sucht die Erfindung Abhilfe zu schaffen, und z«ar
durch eine Vorrichtung zum Aufbringen eines fein verteilten oder versprühten Schutzüberzuges auf die Einzelstücke der
Trockenfrüchte, bei der in dem Sprühbereiche ein mechanisches Fördermittel vorgesehen ist, das den Früchten eine auf-
70361000 8.65
Hamburg $ den 23* April 1968
3V287 B/Br. - 2 -
lockernde Bewegung erteilt. Eine Ausführungsart der Erfindung bestellt in einer Vorrichtung, in der den
Früchten die Auflockerung auf einem zusätzliche Auf- und Ab-Bewegungen ausführenden Fördermittel erteilt
κ wirdi wobei sie von dem flüssigen Schutzmittel in
feinverteiltem Zustande beaufschlagt werden.
(~) Eine andere Ausführungsart der Erfindung sieht
eine Vorrichtung vor, bei der die Trockenfrüchte in einem umschlossenen Räume, in dem ihnen die auflockernde
Bewegung erteilt wird, einem Nebel ausgesetzt werden,
.die der durch Vorrichtungen erzeugt wird,/dem Raum ein
Schutzmittel zuführen und in ihm durch ein unter Druck stehendes gasförmiges Mittel^ vorzugsweise Druckluft^
versprühen.
Die Behandlung in der Vorrichtung nach der Erfindung bewirkt, daß sich das Schutzmittel als feine
Schicht auf der Oberfläche der einzelnen Trockenfruchtstücke absetzt bzw. niederschlägt. Dabei dringt das
Schutzmittel auch in die Furchen und sonstigen Unebenhexten und Vertiefungen, die beim Trocknen der Früchte
in ihrer Oberfläche entstanden sind, hinein und bildet auf jedem Fruchtstück auf diese Weise einen "Überzug, der
dadurch die gesamte Oberfläche der Fruchtstücke erfaßt, daß diese infolge der auflockernden Wirkung der ihnen
25
Hamburg;, den 23. April 1968 f 34/287 B/Br.
erteilten Bewegung dem Angriffe des Schutzmittels in Gestalt eines Schleiers bzw* Nebels sämtlie-he
Teile und Stellen ihrer Oberfläche darbieten, so daß bei der gesamten Beschickung mit Sicherheit auf jedem
Frucht stück sins ss vollständig umMills:2.is Schutzschicht erzeugt irrird·
* J Das Schutzmittel wird derart gewählt, daß as
einerseits! d"i« Poren \γ% der Oberfläche der Fruchtstüoke
schließt und damit ihre Anfälligkeit zur Pilzbildung, vor allem gegenüber Schimmelpilzen, wirksam verringert,
während es andererseits in der Oberfläche die Atmungsaktivität, welche die Früchte vor dem Ranzigwerden
schützt, nie} t unterbindet; außerdem wird durch die Schutzschicht das Auskristallisieren des Fruchtsuckers
verhindert oder doch mindestens stark verzögert.
—v Als Schutzmittel, mit denen die vorstehend geschilder-
ten Wirkungen erzielbar sind, eignen sich beispielsweise pflanzliche öle und Fette in flüssigem oder auch pulverförmigem
Zustande, die in Einklang mit den lebensmittelreentliehen
Vorschriften stehen. Bei der Zusammensetzung des Schutzmittels kann des weiteren der vorteilhafte
Umstand berücksichtigt werden, daß die mit ihm behandelten !Früchte ^ine ihre Verpackung bildende
durchsichtige Kunststoff-Folie nicht verschmieren, sondem sie glanzklar und durchsichtig erhalten wird.
Hamburg, den 25. April 1968 3V287 B/Br.
Das Schutzmittel kann von Haas aus flüssig, fließ- oder rieselfähig und förderfällig und damit
unter entspreckendem Druck sprühfähig sein; erforderlichenfalls
können Vn™ diese Eigenschaften
durch Erwärmen vor dem Verrieseln oder dem Versprühen und auch durch Vorwärmung der Druckluft erteilt
oder in ihm erhalten wards«=
Das Ergebnis der Behandlung in einer Vorrichtung nach der Erfindung sind Trockenfrüchte von großer
Haltbarkeit unter Wahrung eines appetitlichen Aussehens-j
die Schutzmittelschicht verleiht den Trockenfrüchten die unverände'i-te Haltbarkeit auch bei Temperaturen,
denen ihre Packungen bei ungünstiger Aufbewahrung ausgesetzt werden und die bis zu 50° C ansteigen
können. Wie Versuche gezeigt haben, ergibt sich
unter normalen Umweltbedingungen eine Haltbarkeit von meorereren Monaten ohne Veränderung des ansprechenden
guten Aussehens.
Für die Ausbildung der neuen Vorrichtung gibt die Erfindung verschieden© Möglichkeiten an, die sich in
der Art und Weise, v/ie den Trockenfrüchten die auflockernde Bewegung erteilt wird, sov/ie in der Zuführung
des Schutzmittels zu den Früchten unterscheiden.
So kann die Auflockerung durch eine Fall*· oder Stürzbewegung
des Behandlungsgutes erzielt werden, die genügend
Hamburg, den 2$β April 1968
5V287 B/Br. - 5 -
lange in rhythmischer Wiederholung oder mit Zwischenstrecken geradliniger oder gleichförmiger Bewegung in
flacher Schichtung durchgeführt werden; man kann das Behandlungsgut auch, in entsprechenden Fördermitteln
unter Auflockerung durch die Förderbewegung ir bestimmten Bahnen führen; in jedem Fall -vollzieht sich seine
Bewegung in der Atmosphäre des verrieselten, versprühten und vernebelten Schutzmittels» Dessen Zuführung kann
auch so gewählt und verteilt werden, daß es unmittelbar nach der Vernebelung das Gut beaufschlagt.
Einige Ausbildungsformen der Vorrichtung nach der
Erfindung sind im Nachstehenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die auf der Zeichnung veranschaulicht
sind.
Das erste Ausführungsbeispiel ist in
Das erste Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 1 im senkrechten Schnitt vorwiegend schematisch veranschaulicht. Ein zweites Beispiel ist in
Fig. 2 in Seitenansicht und in größerem Maßstab in Fig. 5 im senkrechten Schnitt durch einen Teil der
Fig. 2 dargestellt. Je ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 4· bis 6 vorwiegend im senkrechten Schnitt und
in schematischer Darstellung wiedergegeben.
Fig* 1 zeigt eine Ausbildung der Vorrichtung nach
der Erfindung in Gestalt eines endlosen Fördermittels 1
199635i-6-
Hamburg, den 23. April 1968 JU-
3V287 B/Br. - 6 -
in luftdurchlässiger Ausführung, das durch, ein
Gehäuse geführt wird und auf dem die Trockenfrücnte aus g ehr-ext et sind. Das Fördermittel 1 wird von einer
Anzahl paralleler Gliederketten 3 gebildet, die über Kettenräder 4 und 5 umlaufen. Innerhalb des Gehäuses
2 sind die Kettenstränge in Wellenform mit Durchhang über Rollen 6 geleitet. Zur Aufrechterhaltung dieser
Durchhänge ist das von einem Motor 7 angetriebene Kettenrad 4· mit dem Umkehrrade 5 durch eine Gliederkette
8 verbunden, die dem Rade 5 dieselbe Umfangsgeschwindigkeit wie dem Antriebsrade 4- erteilt, so daß
die vS)&t die Rollen 6 geführten oberen Kettenstränge
keiner Zugspannung ausgesetzt sind. In der Oberwand des Gehäuses 2 sind Mundstücke 9 angeordnet und an
eine Leitung 10 angeschlossen, der das flüssige Schutzmittel unter Druck zugeführt wird, so daß es aus den
Mundstücken 9 in feiner Verteilung schleierartig verrieselt austritt und auf die Fruchtstücke trifft. Diese
werden durch die wellenförmige Bewegung des Förderers aufgelockert, so daß das feinverteilte Schutzmittel die
Ein?elstücke allseits umspulen und einhüllen kann; hierzu
trägt auch der Umstand bei, daß das Schutzmittel, so
weit es sich nicht auf den Früchten abgesetzt hat, beim Abfließen durch die Durchlässe der Kettenstränge die
25
Hamburg, den 23. April 1968 ΰ
B/Br. - 7 -
früchte zusätzlich an den Seiten "bestreichen kann.
Überschüssige .Schutzflüssigkeit wird am Boden des Gehäuses abgezogen. Das Ausmaß der Einwirkung des
Schutzmittels auf das Gut kann durch dessen Dosierung und durch Änderung der Geschwindigkeit des Förderers
in einfacher Weise geregelt werden« - Die auflockernde wellenförmige Bewegung kann den oberen E.btensträngen
auch durch Führung über entsprechend angetriebene Nockenwellen erteilt wer&sn.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 zeigt
als die Trockenfrüchte aufnehmenden Raum ein geschlossenes (iefäß 11 mit einer derart angeordneten Umlaufachse
, daß es beim Umlauf eine Taumelbewegung ausführt; es ist mit einer Einrichtung zum Zuführen des Schutz-
•i5 mittels sowie des gasförmigen Druckmittels zum Versprühen
und Vernebeln ausgerüstet. Diese Einrichtung wird vorzugsweise in der Umlaufachse des Gefäßes angeordnet
und kann in einer seiner Lagerungen vorgesehen wurden.
Als Raumform des Gefäßes eignet sich in erster Linie ein Zylinder, sie kann aber auch ein Vielflächner sein;
wesentlich ist es, daß den Trockenfrüchten durch Mitnahme an der Gefäßwandung ständig eine Fall- oder cstüxzbewegung
erteilt wird, bei der jedes einzelne Fruchtstück
199635Ϊ
Hamburgj den 23. April 1968
5V287 B/Br. - 8 -
allseits von dem vernebelten Schutzmittel beaufschlagt
wird und dieses sich auf seiner gesamten Oberfläche als umhüllende Schutzschicht niederschlägt.
Das Behandlungsgefäß nach Fig. 2 hat die Gestalt eines Hohlzylinders 11 und ist in lagern 15, i? vm eia^
ideelle waagerechte Achse a drehbar gelagert, die den Zylinder 11 derart diametral durchquert, daß sis die
beiden Kanten zwischen den Böden und dem Mantel des Zylinders schneidet. An diesen beiden Stellen erstreckt
sich, von je einer Buchse 14 bzv/. 15 des Gefäßes ausgehend,
eine Achse 16 bzw. 17 in die Lager 12 bzw. 13V
s. a. Jig. 3. über die Achse 1?, einen Kettentrieb 18.
ein Untersetzungsgetriebe 19 und einen Elektromotor 20 kann dem Gefäß 11 eine langsame UmIaufbewegung um die
Achse a erteilt werden.
Eine zentrale Bohrung 21 der Achse 16 (Fig. 3) nimmt
v ein an eine Druckluftquelle anschließbares Rohr 22 auf,
das mit einem Zerstäuberkopf 23 in das Gefäß 11 hineinragt
und einschiebbar in einem 3ock 24 gelagert ist. In dem Rohre 22 ist gleichachsig mit ihm und mit einem Zwischenraum
25 ein zweites Eohr 26 angeordnet, das mit einer gewölbten Stirnwand 27 nahe dem Zerstäuberkopfe 23 endet.
Das Rohr 26 geht vom Auslauf eines Behälters 28 für ein flüssiges oder fließfähiges Schutzmittel aus, der vor-=
25
Hamburg;, den 23. April 1968 3V28? B/Br.
- 9 -
zugsweise mit einer Beheizung zur Erzielung und Aufrechterhaltung der Fließfähigkeit des Mittels
versehen ist» Eine düsesartige öffnung 29 in der
Stirnwand 27 kann durch eine Spindel 20 freigegeoen
und geöeiLLöSäen werden, dis is Rohre 26 längsverschiebbar
gelagert sowie aus diesem und dem f Rohre 22 heraus zu einer Vorrichtung 31 (Fig. 2)
geführt ist, mit der sowohl die Düsenöffnung 29 als auch die Druckluftzufuhr gesteuert werden kann,
- Das Gefäß 11 ist mit ^q einer verschließbaren öffnung
52 bzw. 33 zum Füllen und zum Entleeren vergehen
.
Nachdem der Behälter 11 bis etwa zu einem Drittel mit Trockenfrüchten gefüllt worden ist, wird er
in eine langsame Umdrehung versetzt, bei der die
Früchte in ihm eine kombinierte Gleit- und Roll- bzw. v Wälzbewegung und durch die Mitnahme seitens der Be
hälterwand die obenerwähnte Fall- und Stürzbewegung ausführen. Nach Freigabe der öffnung 29 durch die
Spindel 30 und nach Einschalten der Druckluftzufuhr wird das Schutzmittel durch die Ejektorwirkung der
Druckluft auf die als Düse wirkende öffnung 29 aus dem Rohre 26 in den Zerstäuberkopf 23 gefördert, der
das Gemisch f als feinen Nebel in das Innere des Gefäßes
11 sprüht, wo es sich in der oben beschriebenen
- 10 -
ltiiHr "ι" TTrTHTTi
Hamburg, den 25. April 1968 " !
54/287 B/Br. - 10 -
Weise auf den in Bewegung befindlichen Fruchtstücken
als feiner überzug niederschlägt und sie allseits umhüllt.
Die Zuführungsleitung für die Druckluft wird zweckmäßig mit einem Filter und mit einer Heizvor?ichtung
ausgerüstet, welche die Druckluft vorerwärmt, um das Schutzmittel durch Umspülen des Rohres 26 auf
Fließtemperatur zu halten. Zur etwa erforderlichen Unterstützung der Förderung des Schutzmittels kann man es
im Behälter 28 durch entsprechend gespannte Luft unter Druck setzen.
Um den in Gefäß 11 infolge der ständigen Druckmittelzuführung ansteigenden Druck zu "begrenzen, ist
vor der aus dem Gefäß ins Freie führractöB. Bö&jfUBg 21
des Lagerzapfens 16 eine nachgiebige Dichtungsscheibe 34 angeordnet, die sich bei Erreichen eines bestimmten
Druckes öffnet. -
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 läuft eine Förderschnecke 56 in einer gelochten Trommel 37 innerhalb
eines geschlossenen Gehäuses 38 um,in dessen oberer
Wand Sprühdüsen 39 nach Art der in Fig. 3 dargestellten angeordnet sind* die der vOrrichiiüng ähnlich wie dort
das Schutzmittel zuführen. Die Schnecke 36 fördert die
Trockenfrüchte unter ständiger Umwälzung kontinuierlich vom Einlauf 40 zum Auslauf 41. Hierbei und vor allem durch
25
ΛΛ
I I
199635
Hamburg* deü 25- April 1968
54/287 B/Br.
- 11 -
- 11 -
seine Mitnahme an der Schneckenwand erfährt das
Behandlungsgut ein© Auflockerung, die dem Schutzmittel die allseitige Besprühung jedes Fruc3atstückes
unter Bildung einer sich auf ihm niederschlagenden
und es umhüllenden Schutzschicht ermöglicht.
Behandlungsgut ein© Auflockerung, die dem Schutzmittel die allseitige Besprühung jedes Fruc3atstückes
unter Bildung einer sich auf ihm niederschlagenden
und es umhüllenden Schutzschicht ermöglicht.
'- Bei d^m Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind
("} in einem geschlossenen Gehäuse 45 mehrere Förderer
("} in einem geschlossenen Gehäuse 45 mehrere Förderer
46, die als mit Durchlasses versehene Schüttelrinnen
(oder auch förderbänder) ausgebildet sind, mit Gefälle im Zickzack übereinander angeordnet; auf ihnen wird das Trockenobst in flacher Schicht unter mehrfacher Umkehr durch das Gehäuse befördert.► Zum Aufbringen des Schutzinittelneoels sind ir der Ob^r^and und auch in dsn Seitenwänden des Gehäuses Düsen 47 und an den Umkehrstellen des IPörderweges Düsen 48 angeordnet; letztere arbeiten besonders wirkungsvoll, weil sie hier den Nebel durch das
(oder auch förderbänder) ausgebildet sind, mit Gefälle im Zickzack übereinander angeordnet; auf ihnen wird das Trockenobst in flacher Schicht unter mehrfacher Umkehr durch das Gehäuse befördert.► Zum Aufbringen des Schutzinittelneoels sind ir der Ob^r^and und auch in dsn Seitenwänden des Gehäuses Düsen 47 und an den Umkehrstellen des IPörderweges Düsen 48 angeordnet; letztere arbeiten besonders wirkungsvoll, weil sie hier den Nebel durch das
"^ in Kaskaden aufgelockerte Gut hindurchblasen und damit
seine Einzelstücke besonders wirksam allseits beaufschlagen.
Außerdem werden seine Schichten an diesen Stellen gewen- ; 20 det, was insofern von Vorteil ist, als auch die in den
; Seitenwändea des Gehäuses 45 angeordneten Düsen 4/ die
einzelnen Fördermittelstränge 46 von der Seite her beauf-
schlagen. In dieser Ausbildung kann dio Vorrichtung nach
der Erfindung mit großer leistung kontinuierlich betrieben
; 25 werden.
Hamburg, den 23. April 1968 5V287 B/Br.
- 12 -
Fig. 6 zej.gt ein Ausführungsbeispiel mit einem
Aufgabetrichter «der -schacht 51, in den eine zu behandelnde
Gutmenge eingefüllt wird und der unten durch einen gelochten Schieber 52 geschlossen werden kann.
C1 Von unten her wird dem Trichter 51 durch ein Sohr 53
clsLS vernebelte SchutzHiittel mvn§2? so iiojieis j)i**mir ?-ngftführt,
daß die Strömung das Gut nicht nur auflockert, sondern seine Einzelstücke schwebend und tanzend hält,
so daß sie allseits umspült und vollständig von der sich niederschlagenden Schutzschicht umhüllt v/erden. Nach
Beendigung eines Behandlungsvorganges wird unter dem Trichter 51 eine Wandklappe 54 in die strichpunktierte
Lage geschwenkt und der Schieber 52 geöffnet, so daß
das beschichtete Gut auf einer Schrägfläche 55 ausgetragen v/erden kann.
- Schutzansprüche -
Claims (13)
1. Vorrichtung zur Behandlung von Trockenfrüchten durch Aufbringen eines Schutzüberzuges in feinverteiltem
oder versprüht ent. Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossener Behälter (2, 11, 38, 45) zur Aufnahme
der Trockenfrüchte mit einer Feinverteil- oder Sprühvorrichtung (9; 10; 23 bis 29; 39; 47, 48) und mit einem
mechanischen Fördermittel (3; 18, 19; 36; 46) ausgerüstet ist, das den Früchten in dem Behälter eine auflockernde
|_ Bewegung erteilt«
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Auflockerung der Früchte ein zusätzliche Auf- und Ab-Bewegungen ausführendes Fördermittel (3) vorgesehen
ist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Früchten die auflockernde Bewegung erteilende Fördermittel (3) in einem geschlossenen Räume und
in diesem eine Sprühvorrichtung (9) angeordnet ist, ^,
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
^ daß der umschlossene Baum als den Trockenfrüchten die auf
lockernde Bewegung erteilendes umlaufendes Fördermittel (11) ausgebildet ist« das den Trockenfrüchten eine Fall- oder
Stürzbewegung erteilt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Trockenfrüchten die Auflockerung erteilende For-
(siehe Seite 2 der Schutzansprüche
vom 23. April 1968)
f..
199635X
Hamburg, den 23>. April 1968 3^/287 B/Br.
- 2 -
dermittel zur Ausführung einer zusätzlichen, z. B* einer Sattelbewegung,in Gestalt einer Förderrinne, ausgebi] det ist·
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein endloses Fördermittel (1) mit wellenförmiger
"Bahn in dem StrahTbereiche von Austrittsmundstücken (9) für
das Schutzmittel angeordnet ist.
~\ 7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
~\ 7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
«aß das fördermittel (1) mit Durchtrittso^fnungen für das versprühte
Überzugsmittel ausgebildet ist und vorzugsweise auL;
mehreren parallelen Gliederkettensträngen besteht, die im Strahlbereiche mit Durchhang über Rollen (6) geführt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gefäß (11) mit einer Einrichtung (22 bis 27)
zum Zuführen des Schutzmittels sowie des gasförmigen Druckmittels und zu seinem Versprühen und Vernebeln versehen ist und
zum Auflockern der Trockenfrüchte selber beweglich angeordnet oder mit beweglichen Einbauten ausgerüstet ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Trockenfrüchte aufnehmende geschlossene Gefilß (11)
um eine derart angeordnete Achse (a) umlaufend gelagert ist, daß es beim Umlauf eine Taumelbewegung ausführt·
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (22 bis 27) zum Zuführen des Schutzmittels und des Druckmittels in der Umlaufachse (a) des Gefäßes und
vorzugsweise in einer seiner Lagerungen (16) angeordnet ist.
Hamburg, den 23.· April 1968 3V287 B/Br.
_. 3 —
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Förderschnecke (36) als "beweglicher Einbau in einem j geschlossenen Gehäuse (558) angeordnet ist, in dessen Wandung ;
die Züführungseinrichtung (39) für das Schutzmittel vorge- \
sehen ist·
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen Gehäuse (4-5) als bewegliche Einbauten
mehrere Förderer (46), die als mit Durchlässen, versehene Schuttolrinnen oder auch Förderbänder ausgebildet sind,
mit Gefalle im Zickzack derart übereinander angeordnet sind, daß die Trockenfrüchte in Kaskaden auf das jeweils nächstunters
Fördermittel fallen.
13. Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zuführung sr ohr (16) für das
Schutzmittel in einem düsenartigen Kopf (27, 29) endet und hier ejektorartig von einem das Druckmittel zuführenden
Rohre (22) mit einem Zerstäuberkopfe (23) umgeben ist.
. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch ^kennzeichnet
daß für eine die Öffnung des düsenartigen Kopfes (27, 29) freigebende und schließende Spindel (30) und für die Druckmittelzuführung
ein gemeinsames Steuerorgan (31) vorgesehen
15, Vorrichtung nach den Ansprüchen8, 12 und 13» dadurch
gekennzeichnet? daß in eines der Ifägersapfes (16) des
Gefäßes ein nach außen führender Kanal (21) vorgesehen und durch eine Dichtung (24) abgeschlossen ist, die sich unter
einem bestimm „en Drucke öffnet. -# QQ £? QCr-I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661996351 DE1996351U (de) | 1966-01-29 | 1966-01-29 | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661996351 DE1996351U (de) | 1966-01-29 | 1966-01-29 | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1996351U true DE1996351U (de) | 1968-11-07 |
Family
ID=5758057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661996351 Expired DE1996351U (de) | 1966-01-29 | 1966-01-29 | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1996351U (de) |
-
1966
- 1966-01-29 DE DE19661996351 patent/DE1996351U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2214080B2 (de) | Vorrichtung zum sterilen Abfüllen von Nahrungs- und Genußmitteln | |
| DE2029159A1 (de) | Anlage zum Trocknen mittels eines Wagens zugeführten Erntegutes z. B. Gras | |
| DE2801460A1 (de) | Mischmaschine mit keilfoermigen oder pflugscharartigen mischwerkzeugen | |
| DE2421283A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum herstellen von konfekt, insbesondere pralinen | |
| DE2237665C3 (de) | Vorrichtung zum Trockenblanchieren von Gemüse oder dergleichen | |
| DE602004010488T2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Waffeltüte vor dem Befüllen derselben, derart hergestellte Tüte und Anlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2909943C2 (de) | ||
| AT398508B (de) | Vorrichtung zur behandlung von saatgut | |
| DE1996351U (de) | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten | |
| DE1200521B (de) | Vorrichtung zum Beleimen von Spaenen | |
| DE2507025B2 (de) | Sämaschine | |
| DE2031105B2 (de) | Vorrichtung zum Trocknen langblättrigen oder langstieligen Ernteguts | |
| DE3114951A1 (de) | Vorrichtung mit einem behandlungsraum zur behandlung, insbes. zum raeuchern und/oder kochen, von fleisch-und oder wurstwaren | |
| DE1940922C3 (de) | Kunstdüngerstreuer | |
| DE737554C (de) | Verfahren zur Herstellung gleichmaessig gekoernter ammonnitrathaltiger Mischduenger | |
| DE3035456A1 (de) | Vorrichtung zum auftragen von einer geschaeumten masse auf ein textilgewebe sowie verfahren zum faerben eines textilgewebes mit einem schaumstoff | |
| DE2551579A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von saatgut | |
| AT229802B (de) | Verfahren zur Verpacken von Gegenständen | |
| DE2214106A1 (de) | Maschine zum ausbringen von saatgut oder duengemittel | |
| DE60027190T2 (de) | Zerstäubungsvorrichtung und deren anwendung in einer tunnelförmigen behandlungskammer zur bakteriziden behandlung | |
| DE394411C (de) | Maschine zum UEberziehen von Zuckerwerk u. dgl. mit Schokolade o. dgl. | |
| DE2147224C3 (de) | Vorrichtung zum Befeuchten von Tabakblätterbündeln | |
| DE515821C (de) | Maschine zur Herstellung von Konfitueren | |
| DE2318770C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Nahrungsmittelsäuren und Zucker enthaltenden feinteiligen Nahrungsmitteln | |
| DE908392C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von UEberzuegen |