DE1996351U - Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur behandlung von trockenfruechten

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DIPPING. FR. BAU M BACH
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Firma August Töpfer & Co. in Hamburg 1
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15
Die Erfindung bezieh-b sich auf di© Behandluns von Trookenfjcüch.tea und bezweckt» ©ine Vorrichtung zu schaffen, mit der ihre Haltbarkeit verlängert und ihr Auasehen verbessert werden kann.
Die hierzu bisher angewandten Maßnahmen wie Eintauchen in warmes Wasser % Schwitzenlassen durch Wärmezufuhr, Behandlung mit Wasserdampf oder dergleichen erhöhen die Neigung der Trockenfrüchte zum Ansatz von Schimmel/zum Ausscheiden von Kristallzucker, so daß die Haltbarkeit leidet und die Früchte unansehnlich werden.
Hier sucht die Erfindung Abhilfe zu schaffen, und z«ar durch eine Vorrichtung zum Aufbringen eines fein verteilten oder versprühten Schutzüberzuges auf die Einzelstücke der Trockenfrüchte, bei der in dem Sprühbereiche ein mechanisches Fördermittel vorgesehen ist, das den Früchten eine auf-
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lockernde Bewegung erteilt. Eine Ausführungsart der Erfindung bestellt in einer Vorrichtung, in der den Früchten die Auflockerung auf einem zusätzliche Auf- und Ab-Bewegungen ausführenden Fördermittel erteilt κ wirdi wobei sie von dem flüssigen Schutzmittel in
feinverteiltem Zustande beaufschlagt werden.
(~) Eine andere Ausführungsart der Erfindung sieht
eine Vorrichtung vor, bei der die Trockenfrüchte in einem umschlossenen Räume, in dem ihnen die auflockernde Bewegung erteilt wird, einem Nebel ausgesetzt werden,
.die der durch Vorrichtungen erzeugt wird,/dem Raum ein
Schutzmittel zuführen und in ihm durch ein unter Druck stehendes gasförmiges Mittel^ vorzugsweise Druckluft^ versprühen.
Die Behandlung in der Vorrichtung nach der Erfindung bewirkt, daß sich das Schutzmittel als feine
Schicht auf der Oberfläche der einzelnen Trockenfruchtstücke absetzt bzw. niederschlägt. Dabei dringt das Schutzmittel auch in die Furchen und sonstigen Unebenhexten und Vertiefungen, die beim Trocknen der Früchte in ihrer Oberfläche entstanden sind, hinein und bildet auf jedem Fruchtstück auf diese Weise einen "Überzug, der dadurch die gesamte Oberfläche der Fruchtstücke erfaßt, daß diese infolge der auflockernden Wirkung der ihnen
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erteilten Bewegung dem Angriffe des Schutzmittels in Gestalt eines Schleiers bzw* Nebels sämtlie-he Teile und Stellen ihrer Oberfläche darbieten, so daß bei der gesamten Beschickung mit Sicherheit auf jedem Frucht stück sins ss vollständig umMills:2.is Schutzschicht erzeugt irrird·
* J Das Schutzmittel wird derart gewählt, daß as
einerseits! d"i« Poren \γ% der Oberfläche der Fruchtstüoke schließt und damit ihre Anfälligkeit zur Pilzbildung, vor allem gegenüber Schimmelpilzen, wirksam verringert, während es andererseits in der Oberfläche die Atmungsaktivität, welche die Früchte vor dem Ranzigwerden schützt, nie} t unterbindet; außerdem wird durch die Schutzschicht das Auskristallisieren des Fruchtsuckers verhindert oder doch mindestens stark verzögert.
—v Als Schutzmittel, mit denen die vorstehend geschilder-
ten Wirkungen erzielbar sind, eignen sich beispielsweise pflanzliche öle und Fette in flüssigem oder auch pulverförmigem Zustande, die in Einklang mit den lebensmittelreentliehen Vorschriften stehen. Bei der Zusammensetzung des Schutzmittels kann des weiteren der vorteilhafte Umstand berücksichtigt werden, daß die mit ihm behandelten !Früchte ^ine ihre Verpackung bildende durchsichtige Kunststoff-Folie nicht verschmieren, sondem sie glanzklar und durchsichtig erhalten wird.
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Das Schutzmittel kann von Haas aus flüssig, fließ- oder rieselfähig und förderfällig und damit unter entspreckendem Druck sprühfähig sein; erforderlichenfalls können Vn™ diese Eigenschaften durch Erwärmen vor dem Verrieseln oder dem Versprühen und auch durch Vorwärmung der Druckluft erteilt oder in ihm erhalten wards«=
Das Ergebnis der Behandlung in einer Vorrichtung nach der Erfindung sind Trockenfrüchte von großer Haltbarkeit unter Wahrung eines appetitlichen Aussehens-j die Schutzmittelschicht verleiht den Trockenfrüchten die unverände'i-te Haltbarkeit auch bei Temperaturen, denen ihre Packungen bei ungünstiger Aufbewahrung ausgesetzt werden und die bis zu 50° C ansteigen können. Wie Versuche gezeigt haben, ergibt sich unter normalen Umweltbedingungen eine Haltbarkeit von meorereren Monaten ohne Veränderung des ansprechenden guten Aussehens.
Für die Ausbildung der neuen Vorrichtung gibt die Erfindung verschieden© Möglichkeiten an, die sich in der Art und Weise, v/ie den Trockenfrüchten die auflockernde Bewegung erteilt wird, sov/ie in der Zuführung des Schutzmittels zu den Früchten unterscheiden.
So kann die Auflockerung durch eine Fall*· oder Stürzbewegung des Behandlungsgutes erzielt werden, die genügend
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lange in rhythmischer Wiederholung oder mit Zwischenstrecken geradliniger oder gleichförmiger Bewegung in flacher Schichtung durchgeführt werden; man kann das Behandlungsgut auch, in entsprechenden Fördermitteln unter Auflockerung durch die Förderbewegung ir bestimmten Bahnen führen; in jedem Fall -vollzieht sich seine Bewegung in der Atmosphäre des verrieselten, versprühten und vernebelten Schutzmittels» Dessen Zuführung kann auch so gewählt und verteilt werden, daß es unmittelbar nach der Vernebelung das Gut beaufschlagt.
Einige Ausbildungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung sind im Nachstehenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die auf der Zeichnung veranschaulicht sind.
Das erste Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 1 im senkrechten Schnitt vorwiegend schematisch veranschaulicht. Ein zweites Beispiel ist in Fig. 2 in Seitenansicht und in größerem Maßstab in Fig. 5 im senkrechten Schnitt durch einen Teil der Fig. 2 dargestellt. Je ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 4· bis 6 vorwiegend im senkrechten Schnitt und in schematischer Darstellung wiedergegeben.
Fig* 1 zeigt eine Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfindung in Gestalt eines endlosen Fördermittels 1
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in luftdurchlässiger Ausführung, das durch, ein Gehäuse geführt wird und auf dem die Trockenfrücnte aus g ehr-ext et sind. Das Fördermittel 1 wird von einer Anzahl paralleler Gliederketten 3 gebildet, die über Kettenräder 4 und 5 umlaufen. Innerhalb des Gehäuses 2 sind die Kettenstränge in Wellenform mit Durchhang über Rollen 6 geleitet. Zur Aufrechterhaltung dieser Durchhänge ist das von einem Motor 7 angetriebene Kettenrad 4· mit dem Umkehrrade 5 durch eine Gliederkette 8 verbunden, die dem Rade 5 dieselbe Umfangsgeschwindigkeit wie dem Antriebsrade 4- erteilt, so daß die vS)&t die Rollen 6 geführten oberen Kettenstränge keiner Zugspannung ausgesetzt sind. In der Oberwand des Gehäuses 2 sind Mundstücke 9 angeordnet und an eine Leitung 10 angeschlossen, der das flüssige Schutzmittel unter Druck zugeführt wird, so daß es aus den Mundstücken 9 in feiner Verteilung schleierartig verrieselt austritt und auf die Fruchtstücke trifft. Diese werden durch die wellenförmige Bewegung des Förderers aufgelockert, so daß das feinverteilte Schutzmittel die Ein?elstücke allseits umspulen und einhüllen kann; hierzu trägt auch der Umstand bei, daß das Schutzmittel, so weit es sich nicht auf den Früchten abgesetzt hat, beim Abfließen durch die Durchlässe der Kettenstränge die
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früchte zusätzlich an den Seiten "bestreichen kann. Überschüssige .Schutzflüssigkeit wird am Boden des Gehäuses abgezogen. Das Ausmaß der Einwirkung des Schutzmittels auf das Gut kann durch dessen Dosierung und durch Änderung der Geschwindigkeit des Förderers in einfacher Weise geregelt werden« - Die auflockernde wellenförmige Bewegung kann den oberen E.btensträngen auch durch Führung über entsprechend angetriebene Nockenwellen erteilt wer&sn.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 zeigt
als die Trockenfrüchte aufnehmenden Raum ein geschlossenes (iefäß 11 mit einer derart angeordneten Umlaufachse , daß es beim Umlauf eine Taumelbewegung ausführt; es ist mit einer Einrichtung zum Zuführen des Schutz-
•i5 mittels sowie des gasförmigen Druckmittels zum Versprühen und Vernebeln ausgerüstet. Diese Einrichtung wird vorzugsweise in der Umlaufachse des Gefäßes angeordnet und kann in einer seiner Lagerungen vorgesehen wurden.
Als Raumform des Gefäßes eignet sich in erster Linie ein Zylinder, sie kann aber auch ein Vielflächner sein; wesentlich ist es, daß den Trockenfrüchten durch Mitnahme an der Gefäßwandung ständig eine Fall- oder cstüxzbewegung erteilt wird, bei der jedes einzelne Fruchtstück
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allseits von dem vernebelten Schutzmittel beaufschlagt wird und dieses sich auf seiner gesamten Oberfläche als umhüllende Schutzschicht niederschlägt. Das Behandlungsgefäß nach Fig. 2 hat die Gestalt eines Hohlzylinders 11 und ist in lagern 15, i? vm eia^ ideelle waagerechte Achse a drehbar gelagert, die den Zylinder 11 derart diametral durchquert, daß sis die beiden Kanten zwischen den Böden und dem Mantel des Zylinders schneidet. An diesen beiden Stellen erstreckt sich, von je einer Buchse 14 bzv/. 15 des Gefäßes ausgehend, eine Achse 16 bzw. 17 in die Lager 12 bzw. 13V s. a. Jig. 3. über die Achse 1?, einen Kettentrieb 18. ein Untersetzungsgetriebe 19 und einen Elektromotor 20 kann dem Gefäß 11 eine langsame UmIaufbewegung um die Achse a erteilt werden.
Eine zentrale Bohrung 21 der Achse 16 (Fig. 3) nimmt
v ein an eine Druckluftquelle anschließbares Rohr 22 auf,
das mit einem Zerstäuberkopf 23 in das Gefäß 11 hineinragt und einschiebbar in einem 3ock 24 gelagert ist. In dem Rohre 22 ist gleichachsig mit ihm und mit einem Zwischenraum 25 ein zweites Eohr 26 angeordnet, das mit einer gewölbten Stirnwand 27 nahe dem Zerstäuberkopfe 23 endet. Das Rohr 26 geht vom Auslauf eines Behälters 28 für ein flüssiges oder fließfähiges Schutzmittel aus, der vor-= 25
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zugsweise mit einer Beheizung zur Erzielung und Aufrechterhaltung der Fließfähigkeit des Mittels versehen ist» Eine düsesartige öffnung 29 in der Stirnwand 27 kann durch eine Spindel 20 freigegeoen und geöeiLLöSäen werden, dis is Rohre 26 längsverschiebbar gelagert sowie aus diesem und dem f Rohre 22 heraus zu einer Vorrichtung 31 (Fig. 2)
geführt ist, mit der sowohl die Düsenöffnung 29 als auch die Druckluftzufuhr gesteuert werden kann, - Das Gefäß 11 ist mit ^q einer verschließbaren öffnung 52 bzw. 33 zum Füllen und zum Entleeren vergehen .
Nachdem der Behälter 11 bis etwa zu einem Drittel mit Trockenfrüchten gefüllt worden ist, wird er in eine langsame Umdrehung versetzt, bei der die
Früchte in ihm eine kombinierte Gleit- und Roll- bzw. v Wälzbewegung und durch die Mitnahme seitens der Be
hälterwand die obenerwähnte Fall- und Stürzbewegung ausführen. Nach Freigabe der öffnung 29 durch die Spindel 30 und nach Einschalten der Druckluftzufuhr wird das Schutzmittel durch die Ejektorwirkung der Druckluft auf die als Düse wirkende öffnung 29 aus dem Rohre 26 in den Zerstäuberkopf 23 gefördert, der das Gemisch f als feinen Nebel in das Innere des Gefäßes 11 sprüht, wo es sich in der oben beschriebenen
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Weise auf den in Bewegung befindlichen Fruchtstücken als feiner überzug niederschlägt und sie allseits umhüllt. Die Zuführungsleitung für die Druckluft wird zweckmäßig mit einem Filter und mit einer Heizvor?ichtung ausgerüstet, welche die Druckluft vorerwärmt, um das Schutzmittel durch Umspülen des Rohres 26 auf Fließtemperatur zu halten. Zur etwa erforderlichen Unterstützung der Förderung des Schutzmittels kann man es im Behälter 28 durch entsprechend gespannte Luft unter Druck setzen.
Um den in Gefäß 11 infolge der ständigen Druckmittelzuführung ansteigenden Druck zu "begrenzen, ist vor der aus dem Gefäß ins Freie führractöB. Bö&jfUBg 21 des Lagerzapfens 16 eine nachgiebige Dichtungsscheibe 34 angeordnet, die sich bei Erreichen eines bestimmten Druckes öffnet. -
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 läuft eine Förderschnecke 56 in einer gelochten Trommel 37 innerhalb eines geschlossenen Gehäuses 38 um,in dessen oberer Wand Sprühdüsen 39 nach Art der in Fig. 3 dargestellten angeordnet sind* die der vOrrichiiüng ähnlich wie dort das Schutzmittel zuführen. Die Schnecke 36 fördert die Trockenfrüchte unter ständiger Umwälzung kontinuierlich vom Einlauf 40 zum Auslauf 41. Hierbei und vor allem durch
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seine Mitnahme an der Schneckenwand erfährt das
Behandlungsgut ein© Auflockerung, die dem Schutzmittel die allseitige Besprühung jedes Fruc3atstückes
unter Bildung einer sich auf ihm niederschlagenden
und es umhüllenden Schutzschicht ermöglicht.
'- Bei d^m Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind
("} in einem geschlossenen Gehäuse 45 mehrere Förderer
46, die als mit Durchlasses versehene Schüttelrinnen
(oder auch förderbänder) ausgebildet sind, mit Gefälle im Zickzack übereinander angeordnet; auf ihnen wird das Trockenobst in flacher Schicht unter mehrfacher Umkehr durch das Gehäuse befördert.► Zum Aufbringen des Schutzinittelneoels sind ir der Ob^r^and und auch in dsn Seitenwänden des Gehäuses Düsen 47 und an den Umkehrstellen des IPörderweges Düsen 48 angeordnet; letztere arbeiten besonders wirkungsvoll, weil sie hier den Nebel durch das
"^ in Kaskaden aufgelockerte Gut hindurchblasen und damit
seine Einzelstücke besonders wirksam allseits beaufschlagen. Außerdem werden seine Schichten an diesen Stellen gewen- ; 20 det, was insofern von Vorteil ist, als auch die in den
; Seitenwändea des Gehäuses 45 angeordneten Düsen 4/ die
einzelnen Fördermittelstränge 46 von der Seite her beauf-
schlagen. In dieser Ausbildung kann dio Vorrichtung nach der Erfindung mit großer leistung kontinuierlich betrieben
; 25 werden.
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Fig. 6 zej.gt ein Ausführungsbeispiel mit einem Aufgabetrichter «der -schacht 51, in den eine zu behandelnde Gutmenge eingefüllt wird und der unten durch einen gelochten Schieber 52 geschlossen werden kann. C1 Von unten her wird dem Trichter 51 durch ein Sohr 53 clsLS vernebelte SchutzHiittel mvn§2? so iiojieis j)i**mir ?-ngftführt, daß die Strömung das Gut nicht nur auflockert, sondern seine Einzelstücke schwebend und tanzend hält, so daß sie allseits umspült und vollständig von der sich niederschlagenden Schutzschicht umhüllt v/erden. Nach Beendigung eines Behandlungsvorganges wird unter dem Trichter 51 eine Wandklappe 54 in die strichpunktierte Lage geschwenkt und der Schieber 52 geöffnet, so daß das beschichtete Gut auf einer Schrägfläche 55 ausgetragen v/erden kann.
- Schutzansprüche -

Claims (13)

den 21. August 1968 34/287 B/Schr. Schutzansprüche
1. Vorrichtung zur Behandlung von Trockenfrüchten durch Aufbringen eines Schutzüberzuges in feinverteiltem oder versprüht ent. Zustande, dadurch gekennzeichnet, daß ein geschlossener Behälter (2, 11, 38, 45) zur Aufnahme der Trockenfrüchte mit einer Feinverteil- oder Sprühvorrichtung (9; 10; 23 bis 29; 39; 47, 48) und mit einem mechanischen Fördermittel (3; 18, 19; 36; 46) ausgerüstet ist, das den Früchten in dem Behälter eine auflockernde
|_ Bewegung erteilt«
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auflockerung der Früchte ein zusätzliche Auf- und Ab-Bewegungen ausführendes Fördermittel (3) vorgesehen ist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Früchten die auflockernde Bewegung erteilende Fördermittel (3) in einem geschlossenen Räume und in diesem eine Sprühvorrichtung (9) angeordnet ist, ^,
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
^ daß der umschlossene Baum als den Trockenfrüchten die auf
lockernde Bewegung erteilendes umlaufendes Fördermittel (11) ausgebildet ist« das den Trockenfrüchten eine Fall- oder Stürzbewegung erteilt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Trockenfrüchten die Auflockerung erteilende For-
(siehe Seite 2 der Schutzansprüche vom 23. April 1968)
f..
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dermittel zur Ausführung einer zusätzlichen, z. B* einer Sattelbewegung,in Gestalt einer Förderrinne, ausgebi] det ist·
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein endloses Fördermittel (1) mit wellenförmiger "Bahn in dem StrahTbereiche von Austrittsmundstücken (9) für das Schutzmittel angeordnet ist.
~\ 7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
«aß das fördermittel (1) mit Durchtrittso^fnungen für das versprühte Überzugsmittel ausgebildet ist und vorzugsweise auL; mehreren parallelen Gliederkettensträngen besteht, die im Strahlbereiche mit Durchhang über Rollen (6) geführt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4-, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gefäß (11) mit einer Einrichtung (22 bis 27) zum Zuführen des Schutzmittels sowie des gasförmigen Druckmittels und zu seinem Versprühen und Vernebeln versehen ist und zum Auflockern der Trockenfrüchte selber beweglich angeordnet oder mit beweglichen Einbauten ausgerüstet ist.
9· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das die Trockenfrüchte aufnehmende geschlossene Gefilß (11) um eine derart angeordnete Achse (a) umlaufend gelagert ist, daß es beim Umlauf eine Taumelbewegung ausführt·
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (22 bis 27) zum Zuführen des Schutzmittels und des Druckmittels in der Umlaufachse (a) des Gefäßes und vorzugsweise in einer seiner Lagerungen (16) angeordnet ist.
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11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Förderschnecke (36) als "beweglicher Einbau in einem j geschlossenen Gehäuse (558) angeordnet ist, in dessen Wandung ; die Züführungseinrichtung (39) für das Schutzmittel vorge- \ sehen ist·
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einem geschlossenen Gehäuse (4-5) als bewegliche Einbauten mehrere Förderer (46), die als mit Durchlässen, versehene Schuttolrinnen oder auch Förderbänder ausgebildet sind, mit Gefalle im Zickzack derart übereinander angeordnet sind, daß die Trockenfrüchte in Kaskaden auf das jeweils nächstunters Fördermittel fallen.
13. Vorrichtung nach, einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zuführung sr ohr (16) für das Schutzmittel in einem düsenartigen Kopf (27, 29) endet und hier ejektorartig von einem das Druckmittel zuführenden Rohre (22) mit einem Zerstäuberkopfe (23) umgeben ist.
. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch ^kennzeichnet daß für eine die Öffnung des düsenartigen Kopfes (27, 29) freigebende und schließende Spindel (30) und für die Druckmittelzuführung ein gemeinsames Steuerorgan (31) vorgesehen
15, Vorrichtung nach den Ansprüchen8, 12 und 13» dadurch gekennzeichnet? daß in eines der Ifägersapfes (16) des Gefäßes ein nach außen führender Kanal (21) vorgesehen und durch eine Dichtung (24) abgeschlossen ist, die sich unter einem bestimm „en Drucke öffnet. -# QQ £? QCr-I
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