DE199508C - - Google Patents

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DE199508C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 199508.-KLASSE 46a. GRUPPE
HERMAN NIELSEN in KOPENHAGEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Explosionskraftmaschine, deren Zylinder sämtlich in ein und derselben durch die Maschinenwelle, mit welcher die Zylinder zusammen rotieren, gelegten Ebene angeordnet sind.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Maschine, und zwar zeigt:
■■ Fig. ι die Maschine von oben gesehen mit
ίο abgenommenen Zylindern;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt;
Fig. β ist eine Rückansicht in teilweisem Schnitt;
Fig. 4 stellt die Zylinder von oben gesehen dar, und
Fig. 5 ist ein Teilschnitt durch ein Ventil.
Die Welle 1 der Maschine ist hohl ausgebildet. Durch die linksseitige Öffnung 2 derselben wird die Ladung eingeführt, während in das andere Ende eine Röhre 3 eingesetzt ist, durch welche die verbrannten Gase- abgeleitet werden.
Die Welle 1 besteht mit den vier Kolben 4, von denen zwei auf jeder Seite der Welle liegen, aus einem Stück. Die Achsen des einen Kolbenpaares liegen in der Verlängerung der durch die Aiittelachse der Welle 1 gelegten Ebene der Achsen des anderen Kolbenpaares. Je zwei der zu den Kolben 4 gehörigen" Zylinder 5 bestehen aus einem Stück und sind mit dem anderen Paar durch die Bolzen 6 fest verbunden, so daß der Abstand zwischen den offenen Enden der Zylinder stets derselbe bleibt. Jedes Zylinderpaar besitzt zu beiden Seiten einen angegossenen Zapfen 7, um welchen sich ein auf Kugeln gelagertes Rad 8 dreht. Die Räder 8 rollen auf am Maschinenrahmen 9 befestigten unrunden Exzentern oder Kammscheiben 10 von.der beispielsweise in der Zeichnung dargestellten Form. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Maschine befindet sich das eine Zylinderpaar in der obersten Stellung, während sich die Kolben im Boden der unteren Zylinder befinden. Die Zylinder sind an ihrer Außenseite mit Kühlrippen versehen. Die Kolben 4 tragen außen Dichtungsringe 11, sind hohl und stehen in direkter Verbindung mit dem Kanal 2 der Achse 1. Im Innern der Kolben befindet sich ein Auslaßventil 12 für die Abgase und innerhalb dieses wieder ein Einlaßventil 13 für die Ladung. Das Ventil 12 bewegt sich in einem in den Kolben eingesetzten Zylinder 14 und hat oben einen Ventilkopf 15, welcher gegen den Zylinder 14 abdichtet. Das Auslaßventil 12 wird durch eine außen um den Zylinder 14 gelegte und sich oben gegen dessen Kopf, unten gegen einen durch das Ventil 12 geführten Stift 31 o. dgl. stützende Schraubenfeder 30 geschlossen gehalten. Im Zylinder 14 ist eine ringförmige Rinne 16 (Fig. 3) eingedreht, welche mit einem im Kolben vorgesehenen Kanal 17 (Fig. 2), der seinerseits mit der Röhre 3 in der Welle 1 kommuniziert, in Verbindung steht. Die Verbindung der beiden linksseitigen Kolben mit dem Auspuffrohr 3 ist durch ein Zwischenrohr 18 (Fig. 1) hergestellt. Im Innern des Ventils 12 gleitet das Einlaßventil 13, welches durch eine Schraubenfeder 19 mit seinem Kopf 20 auf das Ventil 12 gedrückt wird und an den Seiten öff-
nungen 21 (Fig. 3) für den Durchgang des f Gases besitzt. Dieses Einlaßventil 13 wird infolge des Unterdruckes geöffnet, welcher dadurch entsteht, daß sich die Zylinder von den Kolben entfernen, nachdem die Abgase bei der inneren Stellung der Kolben abgeleitet wurden. Das Gasluftgemisch kommt aus dem Kanal 2 durch die Ventile 12 und geht von da, wenn das Ventil 13 geöffnet ist, durch dessen öffnungen 21 in den Zylinder 5. Zur Steuerung der Auslaßventile dient folgende Einrichtung. An dem Maschinenrahmen befindet sich ein unbewegliches Zahnrad 22 (Fig. 3), welches in ein mit der doppelten Anzahl Zähne versehenes Zahnrad 23 eingreift. Während des Ganges der Maschine wickelt sich das auf der Welle 24 sitzende Zahnrad 23 auf dem fest an dem Maschinenrahmen sitzenden Zahnrad 22 ab. Die Welle 24 ist in einem Lager 25 (Fig. 1) gelagert, das in fester Verbindung mit den Kolben steht. Auf der Welle 24 sind vier Daumen 26 angeordnet (Fig. 1 und 2), von denen je einer zum Verschieben einer mit einem Winkelhebel in Verbindung stehenden Stange. 27 dient. Der andere Arm 28 des Winkelhebels dient zum Heben der Ventile 12 (Fig. 5). Bei je zwei Umdrehungen der Welle.ι dreht sich die'Welle 24 einmal, so daß also jedes Ventil 12 einmal bei je zwei Umdrehungen der Welle 1 geöffnet wird und die Ventile, weiche zu zwei in derselben Achse befindlichen Zylindern gehören, mit einem gegenseitigen Zwischenraum von einer halben Umdrehung der Welle 1 arbeiten.
Am Exzenter 10 ist ein Bolzen 32 angebracht, an dessen eines Ende der elektrische Zündstrom angeschlossen ist, und dessen anderes Ende auf einer an der Welle 1 angebrachten Scheibe 33 gleitet. Auf der gleichen Scheibe gleitet auch das eine Ende des Armes 34, welcher mit seinem anderen Ende fest mit der Welle 24 verbunden ist und an deren Umdrehung teilnimmt. Der elektrische Strom nimmt seinen Weg durch die Welle 24 und gelängt durch Vermittlung eines, kleineren Armes 35 zu einem am Rad 23 sitzenden isolierten Kontaktstück 36,; dieses Kontaktstück dreht sich mit dem Rad 23 und schließt den Stromkreis bei jeder Umdrehung viermal in gleichen Zwischenräumen mittels auf der feststehenden Scheibe 37 angeordneter Kontakte 38, welche je mit einer bekannten Zündvorrichtung in jedem der Zylinder in Verbindung stehen.
Auf der Zeichnung ist eineViertaktmaschine dargestellt; selbstverständlich kann die Erfindung auch für Zweitaktmaschinen in Anwendung kommen, in welchem Fall nur die erforderlichen unwesentlichen Änderungen an den zur Beeinflussung der Ventile und Bewirkung der Zündung dienenden Organen vorgenommen zu werden brauchen.'
Die Maschine kann natürlich ebensogut auch zweizylindrig sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Explosionskraftmäschine mit umlaufenden Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle \Velle (1), welche einerseits zur Zuleitung des Gases und andererseits als Auspuff dient, fest mit den hohlen Kolben (4) verbunden ist, in welchen sich die Ventile befinden und durch welche die Verbrennungsprodukte abgeleitet werden, wo-'
: bei die Achsen eines Kolbenpaares in der Verlängerung und in derselben durch die Mittelachse der Welle gelegten Ebene mit den Achsen des zweiten Kolbenpaares liegen, um welche Kolben die gegenseitig fest miteinander verbundenen Zylinder (5) hin und her gleiten und deren Bewegung von einem Exzenter, Kammscheibe o. dgl. (10) unter Vermittlung von an den Zylindern angeordneten, auf Wellen (7) drehbaren Rädern (8) hervorgebracht wir.d.
2. Explosionskraftmaschine nach 'Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (13), welches infolge der Saugwirkung im Zylinder geöffnet wird, in dem Auslaßventil (12) gleitet, welches seinerseits in einem im Kolben angebrachten Zylinder (14) gleitet und durch einen besonderen Mechanismus betätigt wird.
3. Explosionskraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennze'ich- 9S net, daß die Verbrennungsprodukte durch einen im Kolben befindlichen Kanal (17) abgeleitet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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