DE3528620C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenbrennkraftmaschine
gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei bekannten Hubkolbenbrennkraftmaschinen wird im Arbeitstakt
der höchste Druck erreicht, wenn der Motorkolben seinen
oberen Totpunkt gerade ein wenig überschritten hat. In
diesem Zustand ist die Kurbel der Kurbelwelle in einer Lage,
in der das erzielbare Drehmoment relativ gering ist, weil
der verfügbare Kraftarm klein ist. Durch weitere Drehung der
Kurbel wird zwar der Kraftarm größer, aber gleichzeitig
vergrößert sich auch das Arbeitsraumvolumen, und der Druck
nimmt schnell ab. Hieraus resultiert ein relativ geringer
Wirkungsgrad. Die Fig. 1 der beigefügten Zeichnung verdeutlicht
diese Verhältnisse. Mit dem Bezugszeichen a ist der
Verlauf des Druckes im Zylinder, mit b die Abhängigkeit des
Kraftarmes von der Stellung der Kurbel der Kurbelwelle und
mit c die Lage des oberen Totpunktes bezeichnet. Man erkennt,
daß beim höchsten Druck der verfügbare Kraftarm
relativ klein ist, woraus das erwähnte relativ geringere
Drehmoment resultiert.
Durch die US-PS 33 12 206 ist eine Hubkolbenbrennkraftmaschine
der obengenannten Art bekannt. Diese bekannte Maschine
weist drei Kolben auf. Der Motorkolben und der Zusatzkolben
befinden sich in einem gemeinsamen Zylinder. Im
Zusatzkolben ist ein kleinerer Kompressionskolben angeordnet.
Der Zusatzkolben wird durch Federn gegen Nocken gedrückt,
die auf einer Nockenwelle sitzen, welche über geeignete
Mittel, wie Kette, Zahnräder u. ä. von der Kurbelwelle
angetrieben wird. Bei dieser bekannten Maschine wird zwar
auch angestrebt, das Verbrennungsvolumen während der Verbrennungsphase
konstant zu halten. Dieses Ziel kann aber nur
unvollkommen erreicht werden, weil hierzu nur der relativ
kleine Kompressionskolben vorgesehen ist, der während des
Arbeitshubes der Bewegung des Motorkolbens über eine vorgegebene
Zeit erfolgt. Das vom kleinen Kompressionskolben
verdrängte Volumen ist aber wesentlich kleiner als die
Volumenzunahme beim Verbrennungsvorgang.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die
Hubkolbenbrennkraftmaschine der eingangs genannten Art
dahingehend weiterzubilden, daß das Arbeitsraumvolumen nur
in einem Teilbereich des Arbeitskolbenhubes im wesentlichen
konstant bleibt, um den Expansionstakt der Brennkraftmaschine
mit besserem Wirkungsgrad nutzen zu können.
Diese Aufgabe wird durch die Ausbildung gemäß Kennzeichen
des Anspruchs 1 gelöst.
Es ist zwar durch die DE-PS 3 99 573 bei einem Verbrennungsmotor
ein rohrförmiger Schieber bekannt, durch den ein
Einlaßventil gesteuert wird; aber bei diesem bekannten
Verbrennungsmotor ist nicht berücksichtigt, das Arbeitsraumvolumen
beim Arbeitstakt im Bereich vom oberen Totpunkt (OT)
bis 90° nach OT im wesentlichen konstant zu halten. Es fehlt
demgemäß ein Zusatzkolben entsprechend der Hubkolbenbrennkraftmaschine
nach der US-PS 33 12 206. Außerdem ist ein
auf- und abbewegbarer Zylinderboden vorgesehen, der die
Einlaßventile nur teilweise abdeckt.
Durch die erfindungsgemäße Aufgabenlösung kann das Volumen
des Arbeitsraumes im Arbeitstakt über einen längeren Zeitraum
konstant gehalten werden. Hierdurch kann die Zündung
des Brennstoffes zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen als
bei den bekannten Brennkraftmaschinen. Der höchste Druck
wird dadurch zu einem späteren Zeitpunkt erreicht, bei dem
der durch die Kurbel der Kurbelwellenanordnung definierte
Kraftarm größer ist, wodurch ein größeres Drehmoment, ein
größerer Wirkungsgrad und eine Leistungssteigerung erzielt
werden.
Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Aufgabenlösung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand der Zeichnung,
in der Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher
erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 schematisch ein Diagramm, das den
zeitlichen Verlauf von Totpunkt, Druck
und Kraftarm relativ zueinander bei
herkömmlichen Hubkolbenbrennkraftmaschinen
zeigt,
Fig. 2 schematisch ein Diagramm, das den
zeitlichen Verlauf von Totpunkt, Druck
und Kraftarm relativ zueinander bei der
erfindungsgemäßen Hubkolbenbrennkraftmaschine
zeigt,
Fig. 3 schematisch eine Zylinder-/Kolbenanordnung
herkömmlicher Hubkolbenbrennkraftmaschinen,
Fig. 4 und 5 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Hubkolbenbrennkraftmaschine
beim Arbeitstakt,
Fig. 6 schematisch einen gemäß vorliegender
Erfindung ausgebildeten Zweitaktmotor und
Fig. 7 einen Schnitt A-A durch den Motor nach
Fig. 6.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt den zeitlichen Verlauf des
Druckes (Kurve a), des Kraftarmes (Kurve b) und des Totpunktes
(Gerade c) relativ zueinander bei einer herkömmlichen
Hubkolbenbrennkraftmaschine, die schematisch in Fig. 3
dargestellt ist. Mit dem Bezugszeichen 2 ist ein Motorzylinder,
mit 4 ein Motorkolben, mit 6 eine Schubstange und mit 8
eine Kurbel einer Kurbelwelle 9 bezeichnet. Wenn F die am
Motorkolben angreifende Kraft und R die Länge der Kurbel 8
der Kurbelwelle ist, so ergibt sich unter Berücksichtigung
des Kurbelwinkels α und des Schubstangenwinkels β für das
Drehmoment folgender Ausdruck:
Hieraus ist ersichtlich, daß das Drehmoment M bei zunehmendem
Kurbelwinkel α größer wird, wenn F und R als konstant
betrachtet werden. Mit steigendem Drehmoment ergibt sich
dann auch eine höhere Leistung und ein höherer Widerstand.
Um bei herkömmlichen Maschinen diese Wirkung zu erzielen,
müßte der Zündzeitpunkt verschoben werden, was aber wegen
der gleichzeitigen Vergrößerung des Arbeits- bzw. Verdichtungsraumes
eine Verringerung der Leistung bewirken würde.
Eine derartige Leistungserhöhung ist aber mit einer Hubkolbenbrennkraftmaschine
nach den Fig. 4 bis 7 erzielbar, wobei
Fig. 2 ein Diagramm zeigt, das prinzipiell den zeitlichen
Verlauf des Druckes (Kurve a′), des Kraftarmes (Kurve b′)
und des Totpunktes (Gerade c′) relativ zueinander bei dieser
Maschine darstellt.
Die Brennkraftmaschine weist wie die bekannten Maschinen
einen Motorzylinder 10 mit einem Motorkolben 12 auf. Der
Arbeitsraum 14 wird vom Kolben 12 und einem Zusatzkolben 16
begrenzt. Der Zusatzkolben 16 ist so steuerbar, daß auf eine
vorbestimmbare Strecke des Arbeitshubes des Kolbens 12 der
Arbeitsraum 14 im wesentlichen unverändert bleibt. Hierdurch
kann die Zustandsänderung des im Arbeitsraum befindlichen
Arbeitsstoffes zur Energieumwandlung durch Zündung oder
Einspritzung im Vergleich zu bekannten Maschinen zu einem
späteren Zeitpunkt erfolgen mit dem Resultat, daß der größte
Druck zeitlich später als bei den bekannten Maschinen und
bei einem effektiv größeren Kraftarm der Kurbel der Kurbelwelle
erzeugt wird, wie dies die Fig. 2 im Vergleich zu Fig. 1
zeigt.
Der Zusatzkolben 16 ist zweiteilig ausgebildet, wie dies die
Fig. 4 und 5 zeigen. Die Ausführungsformen nach den Fig. 4
und 5 sind insbesondere auf Viertaktmotoren lesbar.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 weist der
Zusatzkolben einen äußeren zylindrischen Kolbenteil 20 und
einen darin zentral geführten verschiebbaren inneren zylindrischen
Kolbenteil 22 auf. In den Innenraum des Kolbenteiles
22 ragt bezüglich des Innenteiles abgedichtet ein ortsfest
angeordnetes Bauteil 23, das zur Aufnahme einer Zündkerze,
Einspritzdüse od. dgl. (nicht dargestellt) dient.
Der Motorzylinder 10 ist in seiner Zylinderwandung mit einem
Einlaßventil in Form eines Saugschlitzes 24 und einem Auslaßventil
in Form eines Auslaßschlitzes 26 ausgestattet, und
zwar im Hubweg des Zusatzkolbens 16, dessen Kolbenteil 20
mit einem Einlaßorgan in Form eines Saugschlitzes 28 ausgestattet
ist, der mit dem Saugschlitz 24 des Motorzylinders
10 beim Ansaugtakt ausrichtbar ist, wobei gleichzeitig der
innere Kolbenteil 22 den Saugschlitz 28 freigibt und der
Kolbenteil 20 den Auslaßschlitz 26 verschließt. Beim Arbeitstakt
verschließt der Kolbenteil 22 den Saugschlitz 28,
und beim Ausschubtakt gibt der Kolbenteil 20 des Zusatzkolbens
16 den Auslaßschlitz 26 frei. Beachtenswert ist, daß
beim Ansaugtakt durch die Bewegung des Kolbenteiles 22 nach
oben zum Öffnen des Saugschlitzes eine automatische Aufladung
durch Vergrößerung des Ansaugvolumens erreicht wird.
Hierdurch ist eine zusätzliche Leistungsvergrößerung erreichbar.
Die zur Zeit bekannten Zweitaktmotoren weisen gegenüber
Viertaktmotoren Nachteile auf. Der Kraftstoffverbrauch und
der Schadstoffanteil im Verbrennungsgas sind höher. Diese
Nachteile bestehen auch bei solchen Zweitaktmotoren, die im
unteren Teil des Motorzylinders nur Saugschlitze und im
oberen Teil Auslaßventile aufweisen. Die Gründe liegen im
wesentlichen in der Arbeitsweise des Zweitaktmotors. Man muß
nämlich die Auslaßventile in bezug zum Öffnen der Saugschlitze
relativ früh öffnen, was besonders bei langsam
laufenden Motoren die Leistung vermindert. Die angesaugte
Kraftstoffmischung vermischt sich dabei teilweise mit den
Verbrennungsgasen im Bereich der Auslaßventile, in deren
Bereich aufgrund der Brennkammerform eine Verwirbelung
stattfindet. In Abhängigkeit von der Schließzeit der Auslaßventile
wird ein Teil des Kraftstoffgemisches mit ausgeschoben
oder es verbleibt ein Teil der Verbrennungsgase in der
Brennkammer. Was die Verbrennungsgase bzw. Abgase betrifft,
so könnten sich die gleichen Verhältnisse ergeben wie bei
einem Viertaktmotor, wenn hinsichtlich des Arbeitsstoffes
bzw. Brennstoffes gleiche Bedingungen vorlägen. Da jedoch
eine Vorverdichtung im Kurbelwellengehäuse stattfindet, sind
keine so guten Ergebnisse bei herkömmlichen Zweitaktmotoren
erzielbar.
Ein Zweitaktmotor mit einer Ausbildung gemäß Fig. 6 und 7
weist die obigen Nachteile nicht auf. In der Fig. 6 ist mit
der Bezugszahl 30 ein Motorzylinder des Motors bezeichnet,
in dem sich ein Motorkolben 32 befindet. Auch beim Zweitaktmotor
ist wiederum im Motorzylinder 30 ein Zusatzkolben
34 vorgesehen, der einen äußeren zylindrischen Kolbenteil 36
und einen inneren zylindrischen Kolbenteil 38 aufweist sowie
ein im Kolbenteil 38 angeordnetes, ortsfestes Bauteil 40,
das gegenüber dem Kolbenteil 38 abgedichtet ist und zur
Aufnahme einer Zündkerze, Einspritzdüse (nicht dargestellt)
od. dgl. dient. Im Motorzylinder 30 sind unten als Auslaßventile wirkende
Auslaßschlitze 42, oben ein als Einlaßventil wirkender Saugschlitz 44 für die Kraftstoffmischung
und ein Saugschlitz 46 für Spülluft angeordnet.
Der innere und der äußere Kolbenteil des Zusatzkolbens 34
sind jeweils von einer Feder 48 bzw. 50 beaufschlagt. Sie
werden jeweils von einem Hebel 52 bzw. 53 einer Nockenwelle
54 betätigt, wobei die Federn 48 und 50 entgegen den Betätigungsrichtungen
der Hebel 52, 53 wirken.
Mit den Bezugszeichen 56 und 58 sind ein Doppelzylinder und
ein Doppelkolben eines Laders (Kolbenverdichter) 60 bezeichnet,
der eine Einlaßöffnung 62 und ein Einlaßventil 64
aufweist.
Der Doppelkolben 58 saugt über das Einlaßventil 64 eine
Brennstoffmischung oder Luft an und drückt diese in den
Motorzylinder 30 über den Saugschlitz 44. Nach erfolgtem
Arbeitstakt werden die Verbrennungsgase übe die Auslaßschlitze
des Motorkolbens ausgestoßen. In der Zwischenzeit
wird über den Saugschlitz 46 Spülluft in den Motorzylinder
30 gesaugt, die den Rest der Verbrennungsgase ausstößt und
teilweise mit austritt. Die Spülluft kühlt den Motorzylinder
und verbleibt zum Teil im Zylinder als Aufladeluft. Auf
diese Weise kommt die Kraftstoffmischung mit den Verbrennungsgasen
nicht in Berührung und wird besser ausgenutzt.
Weil der angesaugte Kraftstoff nicht mehr von der Größe des
Motorzylinders, also nicht mehr von dessen Durchmesser und
dem Kolbenhub abhängt, kann man die entsprechenden Kenngrößen
besser aneinander anpassen. Der Lader (Kolbenverdichter)
60 kann als Teil des Motors ausgebildet sein oder - was
besonders vorteilhaft bei größeren Motoren ist - als zusätzliche
Anlage vorgesehen sein.
Claims (3)
1. Hubkolbenbrennkraftmaschine mit einem mit Einlaßventilen
(24, 44) und Auslaßventilen (26, 42) ausgestatteten Motorzylinder
(10, 30), mit einem Motorkolben (12, 32) und mit
einem im Motorzylinder gegenüber dem Motorkolben angeordneten
Zusatzkolben (16, 34), der einen äußeren zylindrischen
Kolbenteil (20, 36) und einen darin zentral geführten inneren
zylindrischen Kolbenteil (22, 38) umfaßt und in dessen
Hubweg die Einlaß- und Auslaßventile des Motorzylinders
angeordnet sind und dessen Kolbenteile (16, 34, 20, 38)
durch Nockensteuerungen so gesteuert sind, daß das Arbeitsraumvolumen
beim Arbeitstakt im Bereich vom oberen Totpunkt
(OT) bis 90° nach (OT) konstant bleibt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Kolbenteil (22, 38) zylindrisch ausgebildet ist und ein gegenüber diesem Kolbenteil abgedichtetes, ortsfestes Bauteil (23, 40) umgibt, das zur Aufnahme einer Zündkerze, Einspritzdüse od. dgl. dient, und
der äußere Kolbenteil (20, 36) ein Einlaßorgan (28) aufweist, weist, das beim Ansaugtakt mit dem Einlaßventil (24, 44) des Motorzylinders ausrichtbar und vom inneren zylindrischen Kolbenteil (22, 38) freigebbar ist und das beim Arbeitstakt vom inneren zylindrischen Kolbenteil (22, 38) verschließbar ist.
der innere Kolbenteil (22, 38) zylindrisch ausgebildet ist und ein gegenüber diesem Kolbenteil abgedichtetes, ortsfestes Bauteil (23, 40) umgibt, das zur Aufnahme einer Zündkerze, Einspritzdüse od. dgl. dient, und
der äußere Kolbenteil (20, 36) ein Einlaßorgan (28) aufweist, weist, das beim Ansaugtakt mit dem Einlaßventil (24, 44) des Motorzylinders ausrichtbar und vom inneren zylindrischen Kolbenteil (22, 38) freigebbar ist und das beim Arbeitstakt vom inneren zylindrischen Kolbenteil (22, 38) verschließbar ist.
2. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Saugschlitz (46) durch den äußeren
zylindrischen Kolbenteil (36) geöffnet und verschlossen wird
und daß die als Auslaßschlitze ausgebildeten Auslaßventile
(42) durch den Motorkolben (32) gesteuert werden.
3. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Saugschlitz (46) Luft unter Druck
durch einen Lader (60) zuführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853528620 DE3528620A1 (de) | 1985-08-09 | 1985-08-09 | Kolbenkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853528620 DE3528620A1 (de) | 1985-08-09 | 1985-08-09 | Kolbenkraftmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3528620A1 DE3528620A1 (de) | 1987-02-19 |
| DE3528620C2 true DE3528620C2 (de) | 1990-01-18 |
Family
ID=6278128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853528620 Granted DE3528620A1 (de) | 1985-08-09 | 1985-08-09 | Kolbenkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (5)
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| DE2034299C3 (de) * | 1970-07-10 | 1975-05-22 | Walter 7000 Stuttgart Ludwig | Brennkraftmaschine |
| US4169435A (en) * | 1977-06-23 | 1979-10-02 | Faulconer Edward L Jr | Internal combustion engine and method |
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1985
- 1985-08-09 DE DE19853528620 patent/DE3528620A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3528620A1 (de) | 1987-02-19 |
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