DE199199C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE199199C DE199199C DENDAT199199D DE199199DA DE199199C DE 199199 C DE199199 C DE 199199C DE NDAT199199 D DENDAT199199 D DE NDAT199199D DE 199199D A DE199199D A DE 199199DA DE 199199 C DE199199 C DE 199199C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spoons
- handle
- screws
- spoon
- head
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/42—Gynaecological or obstetrical instruments or methods
- A61B17/44—Obstetrical forceps
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Gynecology & Obstetrics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Reproductive Health (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Pregnancy & Childbirth (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199199 KLASSE 30«. GRUPPE
APOSTOLOS MARANGOS in MARSEILLE.
Geburtszange, deren Greiflöffel in Kugelgelenken beweglich sind.
Es sind bereits Geburtszangen bekannt, bei denen die Löffel durch ein Kugelgelenk mit
dem Griff verbunden sind, so daß sie mit dem Kopfe des ergriffenen Kindes alle Bewegungen
ausführen können, die dieser während der natürlichen Entbindung ausführen muß. Um nun die Löffel einer derartig konstruierten
Geburtszange leicht einführen zu können, müssen dieselben durch Schrauben
ίο o. dgl. so lange mit dem Griff der Zange
unter einem passenden Winkel fest verbunden sein, bis die Zange gebrauchsfertig ist. Die
Feststellvorrichtung muß dann auf irgendeine Weise gelöst werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die an den Griffen angeordneten,
die Kugelgelenke feststellenden Schrauben mit einem langen Schaft versehen sind, der möglichst dieselbe Richtung wie die
Griffe besitzt und dessen Ende ringförmig ausgebildet ist, so daß durch diese Anordnung
die Kugelgelenke leicht und ohne Schmerzen zu verursachen, mit der Hand gelöst werden können. Mittels einer einfachen
Schraubenanordnung werden die getrennt eingeführten Löffel, sowie die an ihrem Ende das Kugelgelenk umschließenden Griffhälften
derart verbunden, daß die Entfernung der Löffel voneinander verändert werden
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι im senkrechten Schnitt die beiden Zangenhälften fertig zum Einführen,
Fig. ι im senkrechten Schnitt die beiden Zangenhälften fertig zum Einführen,
Fig. 2 die zusammengesetzte Zange ' von vorn,
Fig. 3 die zusammengesetzte Zange von der Seite (man würde am Griff in Pfeilrichtung
ziehen, also in der Mittelachse der Löffel).
In Fig. I zeigt das Instrument auseinandergenommen die gewöhnliche Form einer Geburtszange
mit parallelen Griffteilen. Jede der Hälften, die rechte und die linke, besteht aus einem Löffel A, einem Griffteil B bzw. B'
und einer langschäftigen, an ihrem Ende ringförmig gestalteten Schraube C.
Die gefensterten Löffel A (Fig. 3) zeigen die übliche Krümmung für den Kopf, aber
nicht die Beckenkrümmung. Unten enden die Löffel in einer Halbkugel E (Fig. 1), die
in einer hohlen Halbkugel F am oberen Ende des Griffes B gelagert ist. Der linke Löffelstiel
ist mit einer festen Schraube D, der rechte mit einer beweglichen Mutter D' versehen, mit deren Hilfe die beiden Löffel verbunden
werden können, wenn sie in die richtige Lage gebracht worden sind (Fig. 2). An dieser Stelle sind die Stiele verbreitert (Fig. 3),
damit eine Reibung der Geschlechtsteile durch die Schraubenmutter vermieden wird.
Der Griff der Geburtszange besteht aus zwei parallelen Stielen B, B' (Fig. 1), welche durch
eine Schraube G und zwei Zapfen H, H, welche jede seitliche Verschiebung und jede
Hin- und Herbewegung verhindern, verbunden werden können. Das obere Ende der Griffteile
ist zu einer Halbkugel F ausgehöhlt, welche die Halbkugel E am Stielende des
entsprechenden Löffels aufnehmen soll. Am unteren Ende sind die Griffteile hakenförmig
umgebogen. Dabei ist der Griff B" verlängert und nach einem geeigneten Winkel
derart umgebogen, daß man bei Hochlage des Kopfes nach hinten in Richtung der Löffel
ziehen kann (Fig. 3). So wird in sehr einfacher Weise die an den gewöhnlichen Geburtszangen
angebrachte besondere Handhabe ersetzt.
Die langschäftigen Schrauben C, C mit ringförmigen Griffen sitzen in einem Ansatz
der hohlen Halbkugeln an den Griffteilen. Mittels dieser Schrauben kann man die Griffteile
an den zugehörigen Löffeln unter einem Winkel von etwa 135° — entsprechend der
Beckenkrümmung der gewöhnlichen Geburtszangen — befestigen.
Um mit dieser Zange den Kopf eines in den Geburtswegen befindlichen Kindes zu
fassen, verfährt man folgendermaßen:
Die Zange wird in zwei Hälften, der rechten und der linken, gebrauchsfertig gemacht
(Fig. 1). Die Löffel sind auf den Griffteilen mittels der Schrauben C, C unter einem Winkel
von etwa 1350 befestigt. Jede Hälfte wird besonders eingeführt, die linke auf der linken
Seite, die rechte auf der rechten. Die Entfernung der Löffel richtet sich nach den Abmessungen
des zu erfassenden Kopfes. Mit Hilfe der Schraube G kann man die eingeführten Teile verbinden und einander nähern.
Wenn die beiden Griffteile zusammenliegen, befindet sich die Schraube D genau gegenüber
der Mutter D', die man leicht allein mittels des Zeigefingers auf die Schraube D
aufschraubt. Der Kopf wird so von den beiden Löffeln ergriffen, die im Gelenk E, F
und durch die Schraubenverbindung D, D' miteinander verbunden sind, und jedes Loslassen
und Auseinandergehen der Löffel ist unmöglich gemacht (Fig. 2). Die Innenseite der Gelenkteile E, E ist leicht abgerundet, um
ein Aneinanderbringen der Löffel zu erlauben, in dem Maße, wie fest man die Mutter D'
aufschraubt. Man kann also den Kopf in gewünschtem Grade festfassen.
Nachdem die Griffteile durch die Schraube G und die Löffel durch das Gelenk E, F und
die Schraube D, D' verbunden sind, wird das Kugelgelenk freigegeben, indem man die
Schrauben C, C zurückschraubt. Das Instrument besteht nunmehr aus zwei Teilen
(Fig. 2), i. dem oberen Kopfteil A, A, welcher den Kopf in einer Linie vom Kinn zur
Schädeldecke faßt und nun gewissermaßen zum Kopf gehört und zufolge der Gelenkverbindung
E, F allen Bewegungen (Biegung, Streckung, Ausdehnung, Steigung, Drehung),
welche der Kopf in der Beckenöffnung und den Geschlechtsteilen der Mutter ausführt,
von selbst folgen kann, und 2. dem Griff B, B', der in jedem Sinne um das
Gelenk E, F beweglich ist, so daß man in jeder Richtung ziehen kann. In keinem Falle
kann dabei der Kopf gedrückt werden, wie stark auch gezogen und wie fest auch die
Schraube G angezogen wird.
Claims (2)
1. Geburtszange, deren Greiflöffel in Kugelgelenken beweglich sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kugelgelenkteile ■ (E, F) durch langschäftige, an ihrem Ende
ringförmig gestaltete Schrauben (C, C) zwecks fester Verbindung der Löffel (A, A)
mit dem Griffe (B, B') unter einem, der Beckenkrümmung entsprechenden Winkel
feststellbar sind, und die Form der .Schrauben ein leichtes Lösen des Kugelgelenkes
mit der Hand außerhalb der Angriffsstelle ermöglicht.
2. Geburtszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Löffel
nach Lösung der Feststellschrauben (C, C) durch eine Schraubenverbindung (D, D')
zusammengehalten werden, mittels deren die Entfernung der Löffel eingestellt werden kann. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199199C true DE199199C (de) |
Family
ID=461937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199199D Active DE199199C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199199C (de) |
-
0
- DE DENDAT199199D patent/DE199199C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3823737C2 (de) | ||
| DE3419928C2 (de) | Zange zum Handhaben von chirurgischen Klammern | |
| EP3003198B1 (de) | Adaptiervorrichtung für einen op-tisch | |
| EP0436091B1 (de) | Instrumenten-Satz für Eingriffe am Uterus (*) | |
| DE2816584A1 (de) | Vorrichtung an segelsurfern | |
| DE199199C (de) | ||
| DE102016014090B4 (de) | Handgelenksprothese | |
| DE2738007A1 (de) | Werkzeug zum montieren und demontieren von wellensicherungsringen | |
| EP2371308A2 (de) | Medizinisches Instrument | |
| DE2614657A1 (de) | Instrument zum drehen des kopfes des fetus waehrend der entbindung | |
| DE273427C (de) | ||
| DE666986C (de) | Geburtszange | |
| DE102020102770B4 (de) | Griffelement | |
| DE280298C (de) | ||
| DE41050C (de) | Klemmvorrichtung zur Befestigung eines cylindrischen Körpers gegen einen zweiten cylindrischen unter verschiedener Lage ihrer Axen | |
| DE531637C (de) | Stockstativ | |
| DE2707397C2 (de) | Gehäuse für elektrische Geräte | |
| DE4322602A1 (de) | Zangengriff für medizinische Gerätschaften | |
| DE200843C (de) | ||
| DE102004030928A1 (de) | Chirurgisches Instrument | |
| DE744843C (de) | Aus mindestens zwei Teilen bestehende Geburtszange mit aufwaerts gekruemmten Loeffeln | |
| DE9317488U1 (de) | Chirurgisches Rohrschaftinstrument, insbesondere Extraktionszange für Intrauterinpessare | |
| DE19500818C1 (de) | Zange zum Erfassen und Entfernen von Kronen auf bzw. von Zahnstümpfen | |
| DE240287C (de) | ||
| DE2914876C3 (de) | Halter für Wandkarten o.dgl. |