DE199199C - - Google Patents

Info

Publication number
DE199199C
DE199199C DENDAT199199D DE199199DA DE199199C DE 199199 C DE199199 C DE 199199C DE NDAT199199 D DENDAT199199 D DE NDAT199199D DE 199199D A DE199199D A DE 199199DA DE 199199 C DE199199 C DE 199199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spoons
handle
screws
spoon
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT199199D
Other languages
English (en)
Publication of DE199199C publication Critical patent/DE199199C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/42Gynaecological or obstetrical instruments or methods
    • A61B17/44Obstetrical forceps

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Gynecology & Obstetrics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Reproductive Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pregnancy & Childbirth (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199199 KLASSE 30«. GRUPPE
APOSTOLOS MARANGOS in MARSEILLE.
Geburtszange, deren Greiflöffel in Kugelgelenken beweglich sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1907 ab.
Es sind bereits Geburtszangen bekannt, bei denen die Löffel durch ein Kugelgelenk mit dem Griff verbunden sind, so daß sie mit dem Kopfe des ergriffenen Kindes alle Bewegungen ausführen können, die dieser während der natürlichen Entbindung ausführen muß. Um nun die Löffel einer derartig konstruierten Geburtszange leicht einführen zu können, müssen dieselben durch Schrauben
ίο o. dgl. so lange mit dem Griff der Zange unter einem passenden Winkel fest verbunden sein, bis die Zange gebrauchsfertig ist. Die Feststellvorrichtung muß dann auf irgendeine Weise gelöst werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die an den Griffen angeordneten, die Kugelgelenke feststellenden Schrauben mit einem langen Schaft versehen sind, der möglichst dieselbe Richtung wie die Griffe besitzt und dessen Ende ringförmig ausgebildet ist, so daß durch diese Anordnung die Kugelgelenke leicht und ohne Schmerzen zu verursachen, mit der Hand gelöst werden können. Mittels einer einfachen Schraubenanordnung werden die getrennt eingeführten Löffel, sowie die an ihrem Ende das Kugelgelenk umschließenden Griffhälften derart verbunden, daß die Entfernung der Löffel voneinander verändert werden
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι im senkrechten Schnitt die beiden Zangenhälften fertig zum Einführen,
Fig. 2 die zusammengesetzte Zange ' von vorn,
Fig. 3 die zusammengesetzte Zange von der Seite (man würde am Griff in Pfeilrichtung ziehen, also in der Mittelachse der Löffel).
In Fig. I zeigt das Instrument auseinandergenommen die gewöhnliche Form einer Geburtszange mit parallelen Griffteilen. Jede der Hälften, die rechte und die linke, besteht aus einem Löffel A, einem Griffteil B bzw. B' und einer langschäftigen, an ihrem Ende ringförmig gestalteten Schraube C.
Die gefensterten Löffel A (Fig. 3) zeigen die übliche Krümmung für den Kopf, aber nicht die Beckenkrümmung. Unten enden die Löffel in einer Halbkugel E (Fig. 1), die in einer hohlen Halbkugel F am oberen Ende des Griffes B gelagert ist. Der linke Löffelstiel ist mit einer festen Schraube D, der rechte mit einer beweglichen Mutter D' versehen, mit deren Hilfe die beiden Löffel verbunden werden können, wenn sie in die richtige Lage gebracht worden sind (Fig. 2). An dieser Stelle sind die Stiele verbreitert (Fig. 3), damit eine Reibung der Geschlechtsteile durch die Schraubenmutter vermieden wird.
Der Griff der Geburtszange besteht aus zwei parallelen Stielen B, B' (Fig. 1), welche durch eine Schraube G und zwei Zapfen H, H, welche jede seitliche Verschiebung und jede Hin- und Herbewegung verhindern, verbunden werden können. Das obere Ende der Griffteile ist zu einer Halbkugel F ausgehöhlt, welche die Halbkugel E am Stielende des
entsprechenden Löffels aufnehmen soll. Am unteren Ende sind die Griffteile hakenförmig umgebogen. Dabei ist der Griff B" verlängert und nach einem geeigneten Winkel derart umgebogen, daß man bei Hochlage des Kopfes nach hinten in Richtung der Löffel ziehen kann (Fig. 3). So wird in sehr einfacher Weise die an den gewöhnlichen Geburtszangen angebrachte besondere Handhabe ersetzt.
Die langschäftigen Schrauben C, C mit ringförmigen Griffen sitzen in einem Ansatz der hohlen Halbkugeln an den Griffteilen. Mittels dieser Schrauben kann man die Griffteile an den zugehörigen Löffeln unter einem Winkel von etwa 135° — entsprechend der Beckenkrümmung der gewöhnlichen Geburtszangen — befestigen.
Um mit dieser Zange den Kopf eines in den Geburtswegen befindlichen Kindes zu fassen, verfährt man folgendermaßen:
Die Zange wird in zwei Hälften, der rechten und der linken, gebrauchsfertig gemacht (Fig. 1). Die Löffel sind auf den Griffteilen mittels der Schrauben C, C unter einem Winkel von etwa 1350 befestigt. Jede Hälfte wird besonders eingeführt, die linke auf der linken Seite, die rechte auf der rechten. Die Entfernung der Löffel richtet sich nach den Abmessungen des zu erfassenden Kopfes. Mit Hilfe der Schraube G kann man die eingeführten Teile verbinden und einander nähern. Wenn die beiden Griffteile zusammenliegen, befindet sich die Schraube D genau gegenüber der Mutter D', die man leicht allein mittels des Zeigefingers auf die Schraube D aufschraubt. Der Kopf wird so von den beiden Löffeln ergriffen, die im Gelenk E, F und durch die Schraubenverbindung D, D' miteinander verbunden sind, und jedes Loslassen und Auseinandergehen der Löffel ist unmöglich gemacht (Fig. 2). Die Innenseite der Gelenkteile E, E ist leicht abgerundet, um ein Aneinanderbringen der Löffel zu erlauben, in dem Maße, wie fest man die Mutter D' aufschraubt. Man kann also den Kopf in gewünschtem Grade festfassen.
Nachdem die Griffteile durch die Schraube G und die Löffel durch das Gelenk E, F und die Schraube D, D' verbunden sind, wird das Kugelgelenk freigegeben, indem man die Schrauben C, C zurückschraubt. Das Instrument besteht nunmehr aus zwei Teilen (Fig. 2), i. dem oberen Kopfteil A, A, welcher den Kopf in einer Linie vom Kinn zur Schädeldecke faßt und nun gewissermaßen zum Kopf gehört und zufolge der Gelenkverbindung E, F allen Bewegungen (Biegung, Streckung, Ausdehnung, Steigung, Drehung), welche der Kopf in der Beckenöffnung und den Geschlechtsteilen der Mutter ausführt, von selbst folgen kann, und 2. dem Griff B, B', der in jedem Sinne um das Gelenk E, F beweglich ist, so daß man in jeder Richtung ziehen kann. In keinem Falle kann dabei der Kopf gedrückt werden, wie stark auch gezogen und wie fest auch die Schraube G angezogen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Geburtszange, deren Greiflöffel in Kugelgelenken beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelgelenkteile ■ (E, F) durch langschäftige, an ihrem Ende ringförmig gestaltete Schrauben (C, C) zwecks fester Verbindung der Löffel (A, A) mit dem Griffe (B, B') unter einem, der Beckenkrümmung entsprechenden Winkel feststellbar sind, und die Form der .Schrauben ein leichtes Lösen des Kugelgelenkes mit der Hand außerhalb der Angriffsstelle ermöglicht.
2. Geburtszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Löffel nach Lösung der Feststellschrauben (C, C) durch eine Schraubenverbindung (D, D') zusammengehalten werden, mittels deren die Entfernung der Löffel eingestellt werden kann. ;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT199199D Active DE199199C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE199199C true DE199199C (de)

Family

ID=461937

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT199199D Active DE199199C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE199199C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3823737C2 (de)
DE3419928C2 (de) Zange zum Handhaben von chirurgischen Klammern
EP3003198B1 (de) Adaptiervorrichtung für einen op-tisch
EP0436091B1 (de) Instrumenten-Satz für Eingriffe am Uterus (*)
DE2816584A1 (de) Vorrichtung an segelsurfern
DE199199C (de)
DE102016014090B4 (de) Handgelenksprothese
DE2738007A1 (de) Werkzeug zum montieren und demontieren von wellensicherungsringen
EP2371308A2 (de) Medizinisches Instrument
DE2614657A1 (de) Instrument zum drehen des kopfes des fetus waehrend der entbindung
DE273427C (de)
DE666986C (de) Geburtszange
DE102020102770B4 (de) Griffelement
DE280298C (de)
DE41050C (de) Klemmvorrichtung zur Befestigung eines cylindrischen Körpers gegen einen zweiten cylindrischen unter verschiedener Lage ihrer Axen
DE531637C (de) Stockstativ
DE2707397C2 (de) Gehäuse für elektrische Geräte
DE4322602A1 (de) Zangengriff für medizinische Gerätschaften
DE200843C (de)
DE102004030928A1 (de) Chirurgisches Instrument
DE744843C (de) Aus mindestens zwei Teilen bestehende Geburtszange mit aufwaerts gekruemmten Loeffeln
DE9317488U1 (de) Chirurgisches Rohrschaftinstrument, insbesondere Extraktionszange für Intrauterinpessare
DE19500818C1 (de) Zange zum Erfassen und Entfernen von Kronen auf bzw. von Zahnstümpfen
DE240287C (de)
DE2914876C3 (de) Halter für Wandkarten o.dgl.