DE531637C - Stockstativ - Google Patents

Stockstativ

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Publication number
DE531637C
DE531637C DE1930531637D DE531637DD DE531637C DE 531637 C DE531637 C DE 531637C DE 1930531637 D DE1930531637 D DE 1930531637D DE 531637D D DE531637D D DE 531637DD DE 531637 C DE531637 C DE 531637C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stick
handle
parts
walking stick
sleeve
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Expired
Application number
DE1930531637D
Other languages
English (en)
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ROB TUEMMLER FA
Original Assignee
ROB TUEMMLER FA
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Publication date
Application filed by ROB TUEMMLER FA filed Critical ROB TUEMMLER FA
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Publication of DE531637C publication Critical patent/DE531637C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B1/00Sticks with supporting, hanging or carrying means

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Spazierstock mit hohlem, als Hülse zur Aufnahme eines Stativs o. dgl. dienendem Schaft.
Bei den bisher bekannten Stockstativen dieser Art ist der . die Stativhülse abschließende Stockgriff mit dem Schaft gewöhnlich lösbar verbunden und z. B. durch Verschrauben befestigt, so daß der Stockgriff zwecks Herausnahme des Stativs aus dem als Stativhülse dienenden hohlen Schaft von letzterem vollständig entfernt werden muß. Diese Ausbildung von Stockstativen weist den Nachteil auf, daß das öffnen und Schließen der Stativhülse durch Abschrauben bzw. Aufschrauben des Stockgriffes umständlich ist und verhältnismäßig viel Zeit erfordert. Außerdem kann der von der Stativhülse lösbare Stockgriff verlorengehen, und das Gewinde leiert bei häufigem Gebrauch leicht aus, so daß der Griff nicht mehr fest auf der Stativhülse sitzt und sich vielfach von selbst aus der Schließstellung löst. Ferner ist bei Spazierstöcken, deren hohler Schaft ausschließlich zur Aufnahme eines weiteren Spazierstockes dienen soll, bekannt geworden, den Stockgriff zweiteilig auszubilden und entweder nur die eine oder beide Griffschalen mittels Gelenken mit dem Stockschaft gelenkig zu verbinden. Diese Ausbildung von Spazierstöcken, welche als Krankenstock dienen, weist zunächst den Nachteil auf, daß ihre Herstellung durch die zweiteilige Ausbildung des Stockgriffes umständlich und teuer ist. Ferner wirkt der Stockgriff durch die Sichtbarkeit der Trennfuge der beiden Griffschalen unschön.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Dies ist dadurch erreicht, daß der Griff des Spazierstockes um ein unlösbares Gelenk von dem hohlen Schaft als Ganzes schwenkbar ist. Die Achse des Gelenkes der beiden ' miteinander verbundenen Stockteile kann z. B. in Längsrichtung des Stockes vorgesehen sein, so daß der Stockgriff zwecks Freigabe der Mündung der Stativhülse unter Beibehaltung seiner Längsrichtung ausgeschwenkt wird. Vorzugsweise sind die gelenkig miteinander verbundenen Teile des Spazierstockes um eine quer zu dessen Längsrichtung angeordnete Achse gegeneinander schwenkbar, so daß die Stockteile bei Freigabe der Hülsenmündung einen mehr oder weniger großen Winkel miteinander bilden. In Schließstellung des Stockgriffes ist dieser erfindungsgemäß an der Stativhülse feststellbar.
Eine besonders einfache und billige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Gelenkverbindung der beiden Stockteile von zwei an letzteren befestigten, ineinanderschiebbaren Hülsen gebildet wird, welche mittels eines oder mehrerer Zapfen und entsprechender Schlitzführungen ineinandergreifen und in ausgezogenem Zustande gegeneinander schwenkbar, in zusammengeschobenem Zustande dagegen nach Art eines Bajonett-Verschlusses feststellbar sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, bei welchem die Gelenkverbindung der Stockteile von zwei gegeneinander schwenkbaren und in Schließstellung des Stockgriffes feststellbaren Hülsen gebildet wird, und zwar zeigt:
Fig. ι in Ansicht die abgebrochen dargestellten Stockteile in Schließstellung,
Fig. 2 die Gelenkverbindung in ausgezogenem Zustande der auf den Stockteilen befestigten Hülsen,
Fig. 3 die Gelenkverbindung in teilweise ausgeschwenktem Zustande der Stockteile zwecks Freigabe der Hülsenmündung, Fig. 4 in verkleinertem Maßstäbe in Ansicht einen Spazierstock mit der gemäß den Fig. ι bis 3 ausgebildeten Gelenkverbindung in ausgeschwenktem Zustande des Stockgriffes.
Der den hohlen Schaft ι abschließende Griff 2 des als Hülse zur Aufnahme eines Stativs 3 o. dgl. dienenden Spazierstockes ist gemäß der Erfindung um ein unlösbares Gelenk von dem hohlen Schaff als Ganzes abklappbar, so daß ein Verlust des Stockgriffes ausgeschlossen und ein schnelles öffnen und Schließen der Stativhülse 1 gewährleistet ist. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind die Teile 1 und 2 des neuen Spazier-Stockes um eine quer zu dessen Längsrichtung vorgesehene Achse gegeneinander schwenkbar und in Schließstellung des Stockgriffes 2 (Fig. 1) feststellbar. Die Gelenkverbindung besteht hierbei aus den an den Stockteilen 1 und 2 befestigten ineinanderschiebbaren Hülsen 4 und 5, von denen die Hülse 4 einen oder zwei diametral gegenüberliegende, mit Kopf versehene Zapfen 6 aufweist, welche in Schlitzen 7 der Hülse 5 geführt sind und in ausgezogenem Zustande der Hülsen 4 und 5 (Fig. 2 bis 4) die Schwenkachse der Stockteile ι und 2 bilden. Die Schlitzführungen 7 sind in Ansätzen 8 der Hülse 5 vorgesehen und durch einen sich nach dem Ende zu verengenden Querschlitz 9 verlängert, so daß die Stockteile-i und 2 in zusammengeschobenem Zustande der Hülsen 4 und 5, d. h. in Schließstellung des Stockgriffes 2, nach ■ Art eines Bajonettverschlusses feststellbar sind (Fig. 1). Die Verriegelung des Bajonettverschlusses wird von den gleichzeitig die Gelenkachse der Stockteile 1 und 2 bildenden Zapfen 6 bewirkt, welche in zusammengeschobenem Zustande der Hülsen 4 und 5 durch Drehung der Stockteile 1 und 2 gegeneinander in die Querschlitze eintreten und zwischen deren Kanten eingeklemmt werden (Fig. 1).

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    . i. Spazierstock mit hohlem, als Hülse zur Aufnahme eines Stativs dienendem Schaft, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (2) des Stockes (1) um ein unlösbares Gelenk von dem hohlen Schaft als Ganzes abklappbar ist.
  2. 2. Spazierstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile (1, 2) des Spazier Stockes um eine quer zu dessen Längsrichtung vorgesehene Achse (6)" ■ -gegeneinander schwenkbar und in
    - Schließstellung des Stockgriffes feststellbar sind.
  3. 3. Spazierstock nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung der beiden Stockteile (1,2) von zwei an letzteren befestigten, ineinanderschiebbaren Hülsen gebildet wird, welche mittels Zapfen (6) und Schlitzführungen (7,9) ineinandergreifen, in ausgezogenem Zustande gegeneinander schwenkbar und in zusammengeschobenem Zustande nach Art eines Bajonettverschlusses feststellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930531637D 1930-03-18 1930-03-18 Stockstativ Expired DE531637C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE531637T 1930-03-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE531637C true DE531637C (de) 1931-08-17

Family

ID=6555068

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930531637D Expired DE531637C (de) 1930-03-18 1930-03-18 Stockstativ

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DE (1) DE531637C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2599610A (en) * 1945-07-24 1952-06-10 Clairmonte Edward Hugh Baby chair

Cited By (1)

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