DE199192C - - Google Patents
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- DE199192C DE199192C DENDAT199192D DE199192DA DE199192C DE 199192 C DE199192 C DE 199192C DE NDAT199192 D DENDAT199192 D DE NDAT199192D DE 199192D A DE199192D A DE 199192DA DE 199192 C DE199192 C DE 199192C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/08—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
- B21B1/085—Rail sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 199192 -KLASSE
Ta. GRUPPE
Verfahren zum Nachwalzen abgenutzter Eisenbahnschienen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Nachwalzen abgenutzter Eisenbahnschienen.
Es ist bekannt, durch Nachwalzen alter Schienen die ursprünglichen Abmessungen
einzelner Querschnittsteile dadurch wiederzugewinnen, daß man andere Querschnittsabmessungen
verringert.
Dieses Verfahren ist nach der vorliegenden
ίο Erfindung benutzt worden, um durch eine
bestimmte Reihenfolge von eigenartigen Walzkalibern sowohl die ursprüngliche Höhe der
Schiene wiederzuerhalten, wie auch die obere von den Fahrzeugen befahrene Fläche des
Kopfes wieder herzustellen. Das zur Ergänzung des Kopfes erforderliche Material wird durch Streckung des Steges und durch
Niederwalzen der unter dem Schienenkopf befindlichen Verjüngung erhalten. Man erhält
nach dem neuen Verfahren eine Schiene mit etwas schwächerem Stege.
Die abgenutzte Schiene wird zuerst zwischen
zwei Walzen durchgeführt, welche die Stegdicke verringern und welche den Schienenkopf
von dem Schienenfuß wegziehen, während sie zur selben Zeit einen Teil des an der Unterseite des Schienenkopfes befindlichen
konisch verlaufenden Teiles niederwalzen. Durch eitlen zweiten Walzendurchgang wird
Material vom Schienensteg nach dem Schienenkopf gestaucht, dadurch, daß durch eine
Walze gegen den Schienenkopf ein Druck ausgeübt wird, so daß dieser gegen den Schienenfuß gedrückt wird, während der Steg
zwischen zwei Walzen festgehalten wird. Die gegen den Kopf drückende Walze bringt
gleichzeitig die abgenutzte Fläche des Schienenkopfes auf die gewünschte Form. Indessen
kann diese Formung der Kopfoberfläche auch durch ein drittes Kaliber bewirkt werden.
Die Zeichnung stellt dar:
In Fig. ι bis 4 Querschnitte von Schienen
mit Doppelkopfform in den verschiedenen Arbeitsstufen.
In Fig. 5 eine Ansicht der zu dem Verfahren benutzten Walzen.
In Fig. I veranschaulicht die punktierte Linie den ursprünglichen Umriß einer Doppelkopfschiene
und die vollen Linien beispielsweise die Form einer abgenutzten Schiene. Fig. 2 zeigt die Schiene nach dem ersten
Walzendurchgang, wobei der in den punktierten Linien angegebene Umriß der Schiene
in den in den vollen Linien dargestellten übergeführt wird. Fig. 3 veranschaulicht den
bei dem nächsten Durchgang erreichten Querschnitt, bei welchem die punktiert angegebene
Form in die durch volle Linien dargestellte umgewandelt wird. Fig. 4 veranschaulicht in
ähnlicher Weise die durch den letzten Durchgang erreichte Wirkung. Fig. 5 stellt die
zur Durchführung des Walzprozesses dienende Vorrichtung dar. Die Walzen der Vorrichtung
setzen sich zusammen aus horizontal übereinander gelagerten Walzen A, B und
seitlich zu diesen liegenden Walzen C und D. Zwischen diesen Walzen befinden sich die
drei Kaliber L, M und P. Das Kaliber L entspricht der Form der Fig. 2, Kaliber M
der Form der Fig. 3 .und das Kaliber P derjenigen der Fig. 4. Im Kaliber L wird der
Kopf der Schiene infolge der durch die Flächen e und f bewirkten Streckung des
Schienensteges gehoben, wobei dieser dann nur um ein möglichst geringes Maß geschwächt
wird. Das erforderliche Material wird hauptsächlich von dem konisch zulaufenden Teil r in der Nähe des Kopfes und dem
oberhalb des Fußes liegenden Teil r1 genommen, wie dies bei einem Vergleich der
ίο punktierten und vollen Linien der Fig. 2 zu
ersehen ist. Auf diese Weise wird der Schienenkopf genügend gehoben, um die durch
Abnutzung stattgefundene Höhenverringerung ausgleichen zu können. In dem nächsten
Durchgang M wird der Steg der Schiene von den Flächen h und i fest umfaßt, aber
nur so, daß ein in der Nähe des Schienenkopfes liegender Stegteil (der Teil zwischen
den punktierten und den vollen Linien bei s in Fig. 3) nicht abgestützt wird. Dieser Teil
ragt vor, so daß bei der mittels der seitlichen Walzen C bewirkten Stauchung nicht nur der
Kopf an seinem oberen Ende abgeflacht wird, sondern kräftig gegen den Fuß der Schiene
gedruckt wird. Hierbei wird das nicht abgestützte Material des Schienensteges in den
Schienenkopf hineingedrückt, wie dies aus einem Vergleich der punktierten und vollen
Linien der Fig. 3 zu ersehen ist. Beim Durchgang der Schiene durch das Kaliber P
wird die abgenutzte Fläche des Schienenkopfes vermittels der genuteten Seitenwalze D
in die ursprüngliche Form übergeführt und gleichzeitig weiteres Material aus dem Schienensteg
in den Schienenkopf hineingedrückt, wie dies ein Vergleich der punktierten und vollen
Linien der Fig. 4 erkennen läßt. Das Strecken des Steges im Kaliber L ist nötig, um die
ursprüngliche Höhe der Schiene wiederzuerhalten. Das Verfahren ist mit geringer Änderung der Kaliber auch zum Nachwalzen
von abgenutzten breitbasischen Schienen verwendbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Nachwalzen abgenutzter Eisenbahnschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene zunächst ein Walzenpaar passiert, welches die unter dem Schienenkopf befindliche Verjüngung niederwalzt, und deren Material unter Strecken des Steges in diesen hineinpreßt, und daß die Schiene sodann von zwei Walzen am Steg bis auf einen kleinen Teil nahe dem Kopf gefaßt wird, während eine dritte Walze das Material des noch freiliegenden Stegteils in den Kopf wieder hineindrängt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199192C true DE199192C (de) |
Family
ID=461930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199192D Active DE199192C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199192C (de) |
-
0
- DE DENDAT199192D patent/DE199192C/de active Active
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