DE1990644U - Einspann vorrichtung an Nahschablonen - Google Patents

Einspann vorrichtung an Nahschablonen

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DE1990644U
DE1990644U DENDAT1990644D DE1990644DU DE1990644U DE 1990644 U DE1990644 U DE 1990644U DE NDAT1990644 D DENDAT1990644 D DE NDAT1990644D DE 1990644D U DE1990644D U DE 1990644DU DE 1990644 U DE1990644 U DE 1990644U
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Germany
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fabric
clamping
clamping device
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sewing
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DENDAT1990644D
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Durkoppwerke GmbH, 4800 Bielefeld
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Description

.ip#f»~2. 5.68 12-2-92
GMB BIELEFELD
Einspannvorrichtung an Nähschablonen
Die Neuerung bezieht sich auf Nähschablonen mit einer Einspannvorrichtung zum Halten der Stofflagen eines Arbeitsstückes und bezweckt das Hereinholen einer erforderlichen Mehrweite einer Stofflage, beispielsweise des Oberstoffes, beim Abfüttern von Krawattenspitzen.
Bei der Verwendung von Nähschablonen mit einer Einspannvorrichtung für die Stofflagen ist es bekannt, die Mehrweite einer Stofflage durch eine zwischen Ober- und Futterstoff eingebrachte Platte oder Rahmen zu erzielen, über deren Kanten beim Einspannen der Stofflagen die Mehrweite des Oberstoffes gebildet wird. Hierbei hat sich gezeigt, daß die Form des Arbeitsstückes oft unexakt ausfällt, d.h., daß z.B. die Spitzen einer Krawatte unsymmetrisch und verzogen sind, weil der Oberstoff beim Einspannen ungleichmäßig über die Kanten der Zwischenlage geholt wurde.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, dem' Mangel entgegenzuwirken, indem zur Erzielung der' Mehrweite der Oberstoff nicht gespannt, sondern zusammengeschoben wird, derart, daß eine Art Stehfalte entsteht, die dann die Mehrweite ausmacht.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Neuerung vor, daß eine auf der oberen Stofflage aufliegende Spannplatte aus Teilstücken besteht, die in bezug auf ihre gegenüberliegenden Kanten in der Ebene der Spannplatte, beim Einspannen der Stofflagen, nach1 dem Aufliegen auf der oberen Stofflage, gegeneinander bewegt werden. ,.
Nach einem weiteren Neuerungsmerkmal sind die Teilstücke der Spannplatte über Hebelanordnungen mit der Schließvorrichtung der Einspannvorrichtung verbunden, derart, daß die Teilstücke der Spannplatte erst nach dem Schließen der Einspannvorrichtung verschoben werden. .
Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, daß die Teilstücke der oberen Spannplatte am Ende eines Tragarmes mittels scharnierartiger Gelenkstücke angeordnet und durch eine Druckfeder in Spreizstellung gehalten werden und daß die Gelenkstücke je einen Arm besitzen, die mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels gelenkig verbunden sind, der auf dem Tragarm gelagert ist und der an seinem anderen Arm eine
■- 2 -
Stellschraube trägt, auf die beim Schließen der Vorrichtung das Ende eines Schließhebels trifft, der mittels eines kniehebelartig wirkenden Gliedes mit dem Tragarm verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Es zeigen; ?.
Fig. 1 die Einspannvorrichtung an einer Nähschablone, von vorn schaubildlich dargestellt mit den eingelegten Stofflagen vor dem Einspannen;
Fig. 2 die Vorrichtung aus derselben Sicht wie in Fig. 1 mit den eingespannten Stofflagen.
Die in den Zeichnungen veranschaulichte Einspannvorrichtung gehört zu einer Schablone j die das Werkstück dem Nahtverlauf entsprechend an der Nähmaschine führt, wobei die Nähnadel zur Nahtbildung an der Kante der Einspannvorrichtung entlang einsticht. Die Einspannvorrichtung und die Schablone bilden ein Stück, indem beide auf einer Platte 1 ■' angeordnet sind. Auf der Seite der Einspannvorrichtung wird die Platte 1 als untere Spannplatte 1· benutzt. Die dazugehörige obere Spannplatte besteht aus zwei Teilstücken 2 und 3» die an ihrer Auflageseite mit einer Haftschicht 10 versehen sind.
Beim Einspannen der Stofflagen ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß die in der Ebene der Spannplatte gehaltenen und auseinandergerückten Teilstücke 2 und zuerst zum Aufliegen auf der oberen Stofflage gebracht werden, indem sie gegen die untere Spannplatte 1· hinbewegt werden, um danach in bezug auf ihre gegenüberliegenden Kanten 5 und 6 zusammengeschoben zu werden, damit sich zwischen den Kanten 5 und 6 eine Art Stehfalte bildet, die die Mehrweite ausmacht. Zu dem Zweck ist ein Tragarm k vorgesehen, der um eine Achse 7 eines Lagers 8 auf der Platte 1 schwenkbar ist. Der Tragarm 4 besteht aus einer Profilschiene mit dem daran befestigten Tragteil k·, an dem für die Halterung der beiden Teilstücke 2 und 3 scharnierartige Gelenkstücke 12 und 13 gelagert sind. Zur Halterung der Auflageflächen der beiden Teilstücke 2 und 3 in einer Ebene, bei der gegenseitigen Verschiebung, ist eine Parallelführung vorgesehen, die durch die verschiebbare Lagerung einer Welle 15 in den Bohrungen von röhrenartigen Teilen gebildet wird, welche auf beiden Teilstücken 2 und axial fluchtend angebracht sind.
Pur die Verschiebung der beiden Teilstück© 2 und 3 sind an den Gelenken 12 und 13 Arme 17 und 18 vorgesehen, die mit einem Hebel 19 j der am Tragarm k um eine Welle 20 verschwenkbar ist, gelenkig verbunden sind» Die gelenkige Verbindung wird . dadurch hergestellt, daß die Enden der Arme 17 und 18 in eine schlitzartige Führung 21 am Hebel 19 eingeführt sind. Zum Halten der Teilstücke 2 und 3, in einer Stellung, in der ihre Kanten 5 und 6 voneinander gerückt sind - also vor dem Bilden der Mehrweite - dient eine Druckfeder 22, die sich mit ihrem eigenen Ende in einer Hülse 2k auf dem Teilstück 2 und dem anderen Ende in einer Hülse 25 auf dem Teilstück 3 abstützt, sowie ein Anschlag am Tragarm k, der von einer Einstellschraube 26 zur Regulierung der hereinzuholenden Mehrweite gebildet wird und an der der Hebel vor dem Schließen der Vorrichtung anliegt.
Zur Betätigung der Einspannvorrichtung dient ein Schließhebel 27 mit einem Handgriff 28. Der Schließhebel 27 ist auf einer Achse 29 am Lager 8 gelagert und wirkt mit einem Verbindungsglied 30 zum Tragarm 4 kniehebelartig zusammen, und zwar gegen den Druck einer Blattfeder 31· Diese ist an dem Tragarm 4 befestigt und stützt sich an einem :'.ϋ Lappen 32 des Lagers 8 ab, Sie dient zur Offenhaltung der Vorrichtung. Die Einspannvorrichtung öffnet sich, wenn nach dem Einknicken der kniehebeiartigen Verbindung 27,30 die Blattfeder 31 sich allein auf . den Tragarm 4 auswirkt. Eine Stellschraube 33 dient als veränderlicher Begrenzungsanschlag beim Betätigen der Kniehebelverbindung.
Soll nun, wie im dargestellten Beispiel gezeigt, eine Krawattenspitze abgefüttert werden, so wird in die geöffnete Einspannvorrichtung (Fig* 1) zuerst ein zugeschnittenes Futterteil a auf die angerauhte Oberfläche der unteren Spannplatte 1« aufgelegt und darüber das Oberstoff teil b.-l"n den meisten Fällen ist die Oberfläche des Futterstoffes a genügend glatt, so daß auf ©ine Zwischenplatte verzichtet werden kann. Beim Hereinholen der Mehrweite, d.h., beim Zusammenrücken der Teilstücke und 3, wird nur der Oberstoff b zusammengeschoben, weil er auf dem glatten Futterstoff a rutscht,—
Wird nun die Einspannvorrichtung geschlossen, indem durch Niederdrücken des Schließhebels 27 zuerst der Tragarm h herabgedrückt wird, so setzen sich die auseinanderstehenden Teilstücke 2 und 3 auf der Oberfläche des Oberstoffes b auf. Trifft dann im
weiteren Verlauf der Schließung der Schließhebel mit seinem Ende auf den Kopf einer Stellschraube 35» die je nach ihrer Stellung den zeitlichen Ablauf regelt, so werden die Teilstücke 2 und 3 zusammengeschoben und bilden zwischen ihren Kanten 5 und eine Falte des Oberstoffes b„ der in der späteren Verarbeitung die gewünschte Mehrweite ausmacht. Währenddessen ist der Schließhebel 27 so weit heruntergedrückt worden, daß die kniehebelartige Verbindung wirksam wird, wodurch die Vorrichtung geschlossen gehalten und die Stofflagen eingeklemmt werden.
Schutzansprüche

Claims (3)

■2.5.68 Schutzansprüche;
1.) Einspannvorrichtung an Nähschablonen zum Zusammennähen mehrerer Stofflagen, die mit Mitteln versehen ist zur Erzeugung einer Mehrweite einer Stofflage, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf der oberen Stofflage aufliegende Spannplatte aus Teilstücken (2 und 3) besteht, die in bezug auf ihre gegenüberliegenden Kanten (5 und 6) in der Ebene der Spannplatte, beim Einspannen der Stofflagen, nach dem Aufliegen auf der oberen Stofflage, gegeneinander bewegt werden.
2,) Einspannvorrichtung an Nahschablonen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstücke (2 und 3) der Spannplatte über Hebel— und Gelenkanordnungen mit der Schließvorrichtung der Einspannvorrxchtung verbunden sind»
3.) Einspannvorrxchtung an Nähschablonen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet■, daß die Teilstücke (2 und. 3) <i©r oberen Spannplatte am Ende eines Tragarmes (4) mittels scharnierartiger Gelenkstücke (12,13) angeordnet und durch eine Druckfeder (22) in Spreizstellung gehalten werden und daß die Gelenkstücke (12913) je einen Arm (17 bzw. 18) besitzen, die mit dem einen Arm eines zweiarmigen Hebels (19) gelenkig verbunden sind, der auf dem Tragarm (h) gelagert ist und der an seinem anderen Arm eine Stellschraube (35) trägt, auf die beim Schließen der Vorrichtung das Ende eines Schließhebels (27) trifft, .der mittels eines kniehebelartig wirkenden Gliedes (30) mit dem Tragarm (4) verbunden ist.
DENDAT1990644D Einspann vorrichtung an Nahschablonen Expired DE1990644U (de)

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