DE199057C - - Google Patents

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DE199057C
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sleeve
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skid
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JlS 199057 -KLASSE 63 e. GRUPPE
JOHN WILLIAM TOWLE in LONDON.
Gleitschutzvorrichtung für Luftradreifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1907 ab.
auf Grund der Anmeldung in England vom 5. April 1906 anerkannt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gleitschutzvorrichtung für Luftradreifen. Das Neue besteht darin, daß ein gegabelter Körper in eine mit dem Reifen verbundene Hülse eingesetzt ist, welche einen Innensteg besitzt, der beim Einsetzen des gegabelten Körpers in die Hülse dessen Schenkel auseinanderspreizt. Zwei sich gegenüberliegende Innenflächen der mit einem Flansch zur Befestigung an dem Reifen versehenen Hülse, gegen welche sich die Schenkel des gegabelten Körpers legen, verlaufen geneigt zueinander, während die beiden anderen Flächen der Hülse parallel zueinander angeordnet sind, wodurch eine seitliche Verschiebung oder Drehbewegung des auswechselbaren Gleitschutzkörpers verhindert wird. Um das Auseinanderspreizen der Schenkel des Gleitschutzkörpers, der leicht und schnell bei Abnutzung wieder erneuert werden kann, besser zu bewirken, kann der Steg als Keilkörper ausgebildet sein, der mit der Hülse in geeigneter Weise verbunden wird.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gleitschutzstiftes gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht einer mit Flansch versehenen Hülse dar.
Fig. 2 und 3 sind entsprechende Ober-und Unteransichten dieser Hülse.
Fig. 4 zeigt den lösbaren Kopf, der in der Hülse nach den Fig. 1 bis 3 befestigt wird/
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 2 und zeigt den lösbaren Kopf in der Hülse eingelagert.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie Y- Y der Fig. 5·
In den Fig. 7 und 8 ist eine andere Ausführungsform des Gleitschutzstiftes dargestellt, wobei letztere Figur den lösbaren Kopf in der Hülse gelagert zeigt.
Fig. 9 und 10 sind weitere Ausführungsformen der Hülse.
Unmittelbar an dem Reifen oder an einem besonderen Band wird die Hülse α mittels eines Flansches b befestigt. Zwei gegenüberliegende Flächen der Hülse sind parallel angeordnet, während die beiden anderen Flächen geneigt zueinander stehen; entsprechend dieser Form sind auch, die äußeren Flächen dieser Hülse gehalten. In den parallelen Wänden der Hülse ist ein Stift oder sonstiges Verbindungsstück c gelagert, das den geteilten Schaft des lösbaren Kopfes (Fig. 4) auseinanderspreizt, wenn dieser in die Hülse eingeschoben wird. Der lösbare Kopf besteht aus einem glatten oder gerauhten Kopfstück d und einem gegabelten Schaft e.
Der Abstand zwischen den beiden Teilen des Schaftes e ist oben geringer als an
seinem unteren Ende, so daß die Gabelteile des Schaftes, wenn der lösbare Kopf in die Hülse eingesetzt wird, durch das Verbindungsstück c auseinandergespreizt werden. Die Schenkel des gegabelten Schaftes e werden also, wenn sie über das Verbindungsstück c in die Hülse eingeschoben werden, gezwungen, sich seitlich gegen die inneren geneigten Flächen der Hülse anzulegen (Fig. 5), wodurch der Kopf lösbar und dabei jedoch sicher befestigt ist.
Durch die beiden inneren parallelen Flächen, deren Entfernung voneinander ungefähr der Weite des Schaftes e entspricht, wird eine seitliche oder Drehbewegung des lösbaren Kopfes verhindert. Ein gleiches Ergebnis wird durch die äußeren parallelen Flächen für die Hülse erreicht.
' Anstatt des Verbindungsstückes c, das die
ao gegabelten Schenkel des Schaftes e auseinanderspreizt, kann auch ein dreieckig geformtes Keilstück f (Fig. 7 bis 10) derart angeordnet sein, daß zwischen den geneigten Flächen desselben und der Hülse α sich die Teile des Schaftes e genau einpassen (Fig. 8). Das dreieckig geformte Stück f kann mit der Hülse α in irgendeiner Weise verbunden sein. In Fig. 7 wird die Verbindung mittels eines Stiftes g bewerkstelligt, während in Fig. 9 das Keilstück / mit einer Platte h vernietet ist, die ihrerseits mit dem Flantsch der Hülse α in Verbindung steht und diesen erweitert. Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Körper f hohl gehal- ten und an dem Flansch b der Hülse befestigt ist.
Die Hülsen werden durch das Material des Reifenbandes oder des Reifens eingeführt und dort in irgendeiner Weise befestigt. Die Schenkel der erneuerbaren Köpfe stehen mit dem Reifen selbst nicht in Berührung, sondern werden nur durch die Hülsen aufgenommeii, wodurch das Band oder der Reifen geschützt ist, und daher kann dieses auch beim Erneuern der Köpfe nicht beschädigt werden, weil diese mit gegabelten Schäften ausgeführt sind und die Hülsen die Schenkel des Kopfes bei etwaigem Entfernen oder Loslösen gerade richten.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Gleitschutzvorrichtung für Luftradreifen, dadurch gekennzeichnet, daß ein gegabelter Körper (d) in eine mit dem Reifen verbundene Hülse (a) eingesetzt ist, welche einen Innensteg (c) besitzt, der die Schenkel (e) des gegabelten Körpers auseinanderspreizt.
2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei sich gegenüberliegende Innenflächen der mit Befestigungsflantsch (b) versehenen Hülse (a), gegen welche sich die Schenkel (e) des gegabelten Körpers legen, geneigt zueinander sind, während die beiden anderen Flächen parallel zueinander verlaufen , zum Zweck, eine seitliche Verschiebung oder Drehbewegung des auswechselbaren Gleitschutzkörpers zu verhindern.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Spreizen der Schenkel (e) des Gleitschutzkörpers bewirkende Steg als Keilkörper (f) ausgebildet ist, der mit der Hülse (a) durch den Stift (g) oder durch eine an ihr befestigte Platte (h) verbunden ist.
4. Äusführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Keilkörper (f) hohl ausgebildet ist und seine Enden den Flansch (b) der Hülse .(a) überlappen (Fig. 10).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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