DE199012C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B39/00—Increasing wheel adhesion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c. GRUPPE
W. ERNEST MONRO in LONDON.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Verhindern des Seitwärtsgleitens
von Straßenfahrzeugen, insbesondere von Motorfahrzeugen. Es sind Gleitschutzvorrichtungen
bekannt, bei denen ein mit scharfen Rändern versehenes Hilfsrad in einer fedefbeeinflußten, um eine Achse parallel der
Wagenlängsrichtung schwingbaren Gabel gelagert ist. Bei den bekannten Vorrichtungen
ίο dieser Art ist das Hilfsrad nun verhältnismäßig
schmal und der Schwingarm der das Hilfsrad tragenden Gabel verhältnismäßig sehr lang ausgeführt, so daß der beim Kippen
des Hilfsrades auf dessen laufende Kante ausgeübte Wagendruck etwa derselbe ist als
bei gewöhnlicher Fahrt. Der dem Gleiten
s entgegengesetzte Widerstand des' Hilfrades
ι ist daher nur gering, und um es wieder in seine Ruhelage zurückzuführen, sind besondere
Einrichtungen, wie Federn o. dgl., erforderlich.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Hilfsrad in
einer solchen Breite ausgeführt und in der Weise anfgehängt wird, daß beim seitlichen
Gleiten des Fahrzeuges die auf dem Boden laufende Kante des Rades nicht bis über die
durch den Drehpunkt der Radgabel gehende Senkrechte hinaus zu liegen kommt. Hierdurch
wird in an sich bekannter Weise die auf das Hilfsrad wirkende Last wesentlich vermehrt und außerdem dem Hilfsrade das
Bestreben erteilt, sobald die das Seitwärtsgleiten erzeugenden Kräfte zu wirken aufhören,
von selbst wieder in seine normale Lage zurückkehren, also ohne daß es dazu besonderer Hilfsmittel bedürfte.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung einer aus Reibrollen
bestehenden Entlastungsvorrichtung für die Achse des Hilfsrades, um Biegungsbeanspruchungen
derselben durch die beim Kippen des Hilfsrades auftretenden, nicht unerheblichen
Kräfte zu vermeiden.
Auf der Zeichnung sind:
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 und 3 zwei senkrechte Schnitte einer vorzugsweise
anwendbaren Ausführungsform.
Das Hilfsrad α besitzt zwei im Abstand voneinander auf einer Welle c sitzende Randscheiben
b, deren innere Ränder b1 abgerundet oder abgeschrägt sind, so daß sie der
Fahrstraße mehr oder weniger scharfe äußere Kanten b2 darbieten. Der Raum zwischen
beiden Scheiben b wird von einem elastischen Reifen oder Ring c3 in der Weise ausgefüllt,
daß die Randscheiben den Boden nur leicht oder gar nicht berühren, wenn die Achse c
Druck erhält. Die Achse c ist mit ihren freien Enden in einer Gabel d gelagert, die
um einen Zapfen e quer zur Fahrtrichtung in der Büchse/ schwingbar ist. Die Büchse/
ist in einem Rahmen g senkrecht verschiebbar, der seinerseits an der Unterseite des
Fahrzeuges z. B. mit einem die Achse h umgreifenden Gehäuse gx und einer auf dieses
geschraubten Gegenplatte g"1 befestigt ist.
In dem Rahmen g sind Federn j angeordnet,
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verhindern des Seitwärtsgleitens von Straßen-, insbesondere
von Motorfahrzeugen, bei der ein mit scharfen Rändern versehenes Hilfsrad in einer unter Federdruck stehenden Gabel
gelagert ist, die um eine parallel der Fahrtrichtung liegende Achse schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das
Hilfsrad (α) eine solche Breite besitzt, daß die beim Seitwärtsgleiten des Fahrzeuges
auf dem Boden laufende Kante (b1) des Hilfsrades nicht über die durch den
Drehpunkt der Gabel gehende Senkrechte (2) hinaus zu liegen kommt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß · zwischen der
Gabel und den Randscheiben '(b) des Hilfsrades Reibrollen (k) vorgesehen sind,
die beim Kippen des Hilfsrades zur Entlastung von . dessen Achse (c) den seitlichen
Druck aufnehmen. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199012C true DE199012C (de) |
Family
ID=461768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199012D Active DE199012C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199012C (de) |
-
0
- DE DENDAT199012D patent/DE199012C/de active Active
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