DE199012C - - Google Patents

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DE199012C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B39/00Increasing wheel adhesion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c. GRUPPE
W. ERNEST MONRO in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Verhindern des Seitwärtsgleitens von Straßenfahrzeugen, insbesondere von Motorfahrzeugen. Es sind Gleitschutzvorrichtungen bekannt, bei denen ein mit scharfen Rändern versehenes Hilfsrad in einer fedefbeeinflußten, um eine Achse parallel der Wagenlängsrichtung schwingbaren Gabel gelagert ist. Bei den bekannten Vorrichtungen
ίο dieser Art ist das Hilfsrad nun verhältnismäßig schmal und der Schwingarm der das Hilfsrad tragenden Gabel verhältnismäßig sehr lang ausgeführt, so daß der beim Kippen des Hilfsrades auf dessen laufende Kante ausgeübte Wagendruck etwa derselbe ist als bei gewöhnlicher Fahrt. Der dem Gleiten
s entgegengesetzte Widerstand des' Hilfrades
ι ist daher nur gering, und um es wieder in seine Ruhelage zurückzuführen, sind besondere Einrichtungen, wie Federn o. dgl., erforderlich.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Hilfsrad in einer solchen Breite ausgeführt und in der Weise anfgehängt wird, daß beim seitlichen Gleiten des Fahrzeuges die auf dem Boden laufende Kante des Rades nicht bis über die durch den Drehpunkt der Radgabel gehende Senkrechte hinaus zu liegen kommt. Hierdurch wird in an sich bekannter Weise die auf das Hilfsrad wirkende Last wesentlich vermehrt und außerdem dem Hilfsrade das Bestreben erteilt, sobald die das Seitwärtsgleiten erzeugenden Kräfte zu wirken aufhören, von selbst wieder in seine normale Lage zurückkehren, also ohne daß es dazu besonderer Hilfsmittel bedürfte.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Anordnung einer aus Reibrollen bestehenden Entlastungsvorrichtung für die Achse des Hilfsrades, um Biegungsbeanspruchungen derselben durch die beim Kippen des Hilfsrades auftretenden, nicht unerheblichen Kräfte zu vermeiden.
Auf der Zeichnung sind:
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 und 3 zwei senkrechte Schnitte einer vorzugsweise anwendbaren Ausführungsform.
Das Hilfsrad α besitzt zwei im Abstand voneinander auf einer Welle c sitzende Randscheiben b, deren innere Ränder b1 abgerundet oder abgeschrägt sind, so daß sie der Fahrstraße mehr oder weniger scharfe äußere Kanten b2 darbieten. Der Raum zwischen beiden Scheiben b wird von einem elastischen Reifen oder Ring c3 in der Weise ausgefüllt, daß die Randscheiben den Boden nur leicht oder gar nicht berühren, wenn die Achse c Druck erhält. Die Achse c ist mit ihren freien Enden in einer Gabel d gelagert, die um einen Zapfen e quer zur Fahrtrichtung in der Büchse/ schwingbar ist. Die Büchse/ ist in einem Rahmen g senkrecht verschiebbar, der seinerseits an der Unterseite des Fahrzeuges z. B. mit einem die Achse h umgreifenden Gehäuse gx und einer auf dieses geschraubten Gegenplatte g"1 befestigt ist. In dem Rahmen g sind Federn j angeordnet,

Claims (2)

die bestrebt sind, die Büchse/ nach abwärts zu drücken. Die Büchse f besitzt untere Verlängerungen f1, die als Anschläge für die Gabel d dienen,, wenn das Hilfsrad seitwärts kippt und nur auf einer Kante läuft, k sind die in der Gabel d längs zu deren Schenkeln d1 angeordneten Reibrollen. Dieselben sind mit den äußeren Flächen der Randscheiben b ständig in Berührung. Die durch ίο die Federn j beeinflußte Büchse f, in der die Gabel d mit dem Hilfsrad α gelagert ist, wird in dem Rahmen g geführt. Die Anordnung der Hilfsräder am Fahrzeug erfolgt am geeignetsten in der Mitte je eines Paares zusammengehöriger Wagenräder, und zwar können je nach Bedarf eines oder auch mehrere solcher Hilfsräder an einem Fahrzeug angewendet werden. Fig. ι zeigt das Hilfsrad α in der Mittellage, in der es außer Wirkung ist. Reifen c3 und Randscheiben b laufen dabei in senkrechten Ebenen. Ein quer zur Fahrtrichtung wirkender Druck ruft infolge der Reibung zwischen Boden und Reifen c3 oder auch, falls die Wagenlast groß genug ist, daß die Randscheiben b mit dem Boden in Berührung kommen, zwischen diesem und den Randscheiben eine Schwingung der Gabel d mit dem Hilfsrade α um den Zapfen e hervor, bis sie an einem der Anschläge fl anliegt (Fig. 3). Es ist ersichtlich, daß infolge der Verschiebung des Hilfsrades a, wobei es mehr auf der einen Randscheibe b rollt, die auf dieser ruhende Last des Fahrzeuges erhöht wird, und zwar ümsomehr, je näher der untere Stützpunkt des Randes b2 gegen die Senkrechte 2 rückt bzw. je mehr sich die Mitte ι der Lauffläche des Rades α von der Senkrechten 2 entfernt. In dieser Stellung verhindert das Hilfsrad ein weiteres Seitwärtsgleiten des Fahrzeuges. Pat ε nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Verhindern des Seitwärtsgleitens von Straßen-, insbesondere von Motorfahrzeugen, bei der ein mit scharfen Rändern versehenes Hilfsrad in einer unter Federdruck stehenden Gabel gelagert ist, die um eine parallel der Fahrtrichtung liegende Achse schwingen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrad (α) eine solche Breite besitzt, daß die beim Seitwärtsgleiten des Fahrzeuges auf dem Boden laufende Kante (b1) des Hilfsrades nicht über die durch den Drehpunkt der Gabel gehende Senkrechte (2) hinaus zu liegen kommt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß · zwischen der Gabel und den Randscheiben '(b) des Hilfsrades Reibrollen (k) vorgesehen sind, die beim Kippen des Hilfsrades zur Entlastung von . dessen Achse (c) den seitlichen Druck aufnehmen. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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