DE198530C - - Google Patents

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DE198530C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/02Abrasive blasting machines or devices; Plants characterised by the arrangement of the component assemblies with respect to each other
    • B24C3/06Abrasive blasting machines or devices; Plants characterised by the arrangement of the component assemblies with respect to each other movable; portable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

(Su-upffogt bet SoAiwvilivna
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand, der Erfindung ist ein Sandstrahlgebläse mit nach rechts und links innerhalb einstellbarer Grenzen laufender Wagendüse. Das neue Merkmal des Erfindungsgegenstandes gegenüber den bisherigen Vorrichtungen dieser Art, bei denen die Umsteuerung des hin- und hergehenden Düsenwagens mittels einstellbarer Anschläge und die selbsttätige absatzweise Vorschubbewegung
ίο des Werkstückes am Schlüsse jeder Hin- und Herbewegung des Wagens mittels eines umfallenden und seine Bewegung auf das Vorschubschaltgetriebe übertragenden Gewichtshebels erfolgt, besteht nun darin, daß der Wagen der Sandstrahldüse von der Hauptwelle1 aus mittels einer endlosen, mit ihm in Verbindung stehenden Kette hin- und herbewegt wird. Die endlose Kette hat gegenüber dem bisher benutzten Zahnstangengetriebe den Vorteil, daß die Grenzen, zwischen denen der Düsenwagen hin- und hergeführt werden kann, . . erheblich weiter sein können als bei Anwendung von Zahnstangen. Für weite Hubgrenzen würden so lange Zahnstangen erforderlich werden, daß nicht nur ein unverhältnismäßig großer Raum für die Maschine erforderlich wird, sondern auch besondere Vorrichtungen zur Führung und' Ausgleichung der Zahnstange nötig werden. Demgegenüber gestattet der Antrieb des Düsenwagens durch eine endlose Kette eine erheblich gedrängtere und einfachere Bauart, die weiterhin auch dadurch ermöglicht ist, daß der die Umsteuerung des Wagens bewirkende Gewichtshebel gleichzeitig auch die Weiterschaltung der das Arbeitsstück führenden Förderwalzen bewirkt.
Eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Sandstrahlgebläses ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 die neue Anordnung in zwei zueinander senkrecht stehenden Seitenansichten, die Fig. 3 in der Draufsicht.
In dem Maschinengestell 1 sind die beiden Schienen 2, 3 gelagert. Auf diesen Schienen läuft mit seinen Rädern 5 der Wagen 4 des Sandstrahlgebläses. In den untersten Teil der Düse 6 desselben münden die biegsame Druckluftleitung 7 und die ebenfalls biegsame Sandleitung 72 ein. Zur Bewegung des Wagens dient die an ihm befestigte endlose Kette 12, welche über die Kettenrollen 8, 9, 10 und 11 geführt ist. Den Antrieb der Kette vermittelt das auf der Welle 13 des Kettenrades 11 sitzende Zahnrad 14, welches' mit dem auf der Hauptwelle 15 befestigten Zahnrad 16 kämmt. Die Welle 15 wird durch ein Umsteuergetriebe in dem einen oder anderen Sinne in Tätigkeit gesetzt. Dasselbe besteht aus den beiden Losscheiben 17, 18 und der mittleren Festscheibe 19. Die beiden Losscheiben 17, 18 stehen mittels geraden und gekreuzten Riemens mit der Transmissionswelle in Verbindung. Die Umsteuerung wird durch die im Maschinengestell 1 achsial verschiebbare Stange 20 bewirkt. Diese ist mit zwei einstellbaren Anschlägen 21, 22 versehen,
die in der Bahn zweier Anschläge des Düsenwagens 4 liegen. Die Stange 20 besitzt andern einen Ende einen Schlitz 23, mit welchem sie den auf der Welle 25 befestigten Hebelarm 24 beeinflußt. Auf derselben Welle ist ein Hebelarm 26 (Fig. 2) befestigt, welcher in den Schlitz 27 einer verschiebbar gelagerten Stange 28 eingreift. Letztere steht durch einen Zapfen 53, der in das Langloch 55 der Stange 28 eintritt, mit dem Pendelhebel 52 in Verbindung. Der Pendelhebel ist mittels des Zapfens 51 am Maschinengestell drehbar gelagert. Durch den Bolzen 54 ist nun an den Hebel 52 eine Stange 57 mit einem Langauge 56 angeschlossen, welche die Führungshülse 29 mit den Riemengabeln 30 und 31 auf der Stange 28 verschieben kann, indem sie durch einen Zapfen 58 drehbar an der Hülse 28 befestigt ist.
Die Schaltung des Werkstückes senkrecht zur Bewegungsrichtung des Düsenwagens wird durch folgende Einrichtung bewirkt.
In dem Maschinengestell sind die Förderwalzen 32, 33, 34, 35 gelagert, durch deren Drehung das Werkstück 36 über den Sandstrahl hinwegbewegt wird. Über den Förderwalzen32,33,34,35 befinden sich die Walzen37,
38, 39, 40, deren Achsen in Gabeln 41 des Maschinengestelles so gelagert sind, daß sie sich nach oben verschieben können, nach der Seite aber festgehalten werden. Die Walzen 37, 38,
39, 40 dienen zur Beschwerung des Werkstückes, um ein gleichmäßiges Fortschieben desselben zu gewährleisten. Die. Förderwalze 32 ist mit dem Kettenrad 42 (Fig. 2) verbunden, welches durch eine Kette 43 mit dem Kettenrad 44 der Förderwalze 33 gekuppelt ist. Mit dem Kettenrad 44 ist das Kettenrad 45 fest verbunden, welches durch die Kette 46 das Kettenrad 47 der Förderwalze 34 antreibt. Endlich ist mit dem Kettenrad 47 das Kettenrad 48 verbunden, welches mittels der Kette 49 an das Kettenrad 50 der Förderwalze 35 angeschlossen ist. Hierdurch wird erreicht, daß alle Förderwalzen gleichzeitig und gleichförmig sich drehen müssen, wenn eine der Walzen gedreht wird.
Als Antriebswalzen dienen die Walzen 32 und 34. Sie erhalten .ihre Bewegung von dem Umschalthebel 52 in folgender Weise. Der Hebel 52 ist durch eine Gelenkstange 59 mit dem auf der Welle 61 lose drehbar gelagerten Hebel 62 gelenkig verbunden. Auf der Welle 61, welche im Maschinengestell gelagert ist, ist das 'Schaltrad 63 befestigt, ' in welches die an dem über seinen Drehpunkt hinaus verlängerten Hebel 62 befestigte Schaltklinke 64 derart eingreift, daß das Schaltrad nur in einem bestimmten Sinne gedreht werden kann. Auf der Welle 61 ist ferner das Zahnrad 65 befestigt, das in das mit dem Kettenrad 42 der Walze 32 verbundene Zahnrad 66 eingreift. Auf der Welle 67 der Förderwalze 34 ist der Hebel 68 lose drehbar gelagert, welcher mit seiner Schaltklinke 69 das auf der Welle 67 befestigte Schaltrad 70 beeinflußt, und zwar so, daß das Schaltrad 70 und somit die Förderwalze 34 in demselben Sinne wie das Schaltrad 63 bewegt wird. Die Hebel 62, 68 sind durch eine Gelenkstange 71 miteinander verbunden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Sobald die Welle 15 in Richtung des in Fig. ι eingezeichneten Pfeiles in Umdrehung versetzt wird, wird der Wagen 4 des Sandstrahlgebläses von links nach rechts verschoben, bis er gegen den Anschlag 22 anstößt. In diesem Augenblick wird die Stange 20 eine Verschiebung erfahren und hierdurch dem Hebel 24 (Fig. 3) eine der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzte Schwingung erteilt. Die Folge davon ist, daß die Stange 28 in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles verschoben und der eine Riemen von der Festscheibe 19 auf die Losscheibe 18 und der andere Riemen von der Losscheibe 17 auf die Festscheibe 19 gelangt. Die Welle 15 wird somit umgesteuert, was die Umkehr des Wagens 4 zur Folge hat.
Gleichzeitig wird der Gewichtshebel 52 in die in Fig. 2 einpunktierte Lage gelangen. Hiermit ist eine Schwingung der Hebel 62, 68 verbunden. Während die Schaltklinke des Hebels 68 das Schaltrad 70 nicht beeinflußt, wird die Schaltklinke 64 des Hebels 62 dem Schaltrad 63 eine dem Ausschlag des Hebels 62 entsprechende Drehung erteilen. Diese Drehung wird durch das Zahnrad 65 auf das Zahnrad 66 und von hier aus durch die Kettenräder 42, 44, 45, 47, 48, 50 auf die Förderwalzen übertragen. Deren Bewegung bewirkt eine Schaltung des Werkstückes, so daß beim Rückwärtsgang der Blasdüse ein neuer Streifen des Werkstückes bearbeitet wird.
Am Ende des Rückwärtsganges stößt der Wagen 4 an die Knagge 21, das Umschaltgetriebe macht jetzt die umgekehrten Bewegungen als vorher. Infolgedessen wird der Riemen von der Losscheibe 18 auf die Festscheibe 19 und der Riemen von der Festscheibe 19 auf die Losscheibe 17 verschoben; Der Gewichtshebel 52 gelangt aus der punktiert gezeichneten Lage wiederum in die Lage nach Fig. 2 zurück. Diesmal bleibt aber die Schaltklinke 64 des Hebels 62 einflußlos, während die Schaltklinke 69 des Hebels 68 eine Drehung des Schaltrades 70 bewirken wird, welche durch das Kettenrad 47 auf die Kettenräder 45, 44, 42 und durch das Ketten- iao
rad 48 auf das Kettenrad 50 übertragen wird. Die Schaltbewegung des Werkstückes ändert daher ihre Richtung nicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sandstrahlgebläse mit innerhalb einstellbarer Grenzen hin- und hergehender Wagendüse, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (4) an eine endlose Kette (12) angeschlossen ist, deren Bewegung an den Hubgrenzen durch ein Umsteuergetriebe umgekehrt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Sandstrahlgebläses nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Umsteuergetriebe des Wagens durch ein Hebelsystem an das Schaltgetriebe für die Vorschubwalzen des Arbeitsstückes angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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