DE19832C - Kontrolwaage mit selbstthätigem Apparat zum Zählen der darüber passirenden Rollwagen - Google Patents

Kontrolwaage mit selbstthätigem Apparat zum Zählen der darüber passirenden Rollwagen

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DE19832C
DE19832C DENDAT19832D DE19832DA DE19832C DE 19832 C DE19832 C DE 19832C DE NDAT19832 D DENDAT19832 D DE NDAT19832D DE 19832D A DE19832D A DE 19832DA DE 19832 C DE19832 C DE 19832C
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Germany
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trolley
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H. MOHR in Mannheim
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1882 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, unerlaubtes Passiren der Waage durch Rollwagen vermittelst geeigneter Absperrung des Geleises zu verhindern, ferner durch Combination des Geleisabsperrapparates mit einem gewöhnlichen Zählwerk die Zählung der jeweils passirenden Rollwagen selbstthätig zu bewirken.
Die Zeichnung stellt die Waage mit den genannten Apparaten dar, und zwar Fig. 1 im Längenschnitt, Fig. 2 im Querschnitt, sowie Fig. 3 im Grundrifs.
Es bezeichnen:
A die Plattform der Waage mit den darauf befestigten Fahrschienen;
B das gufseiserne Gehäuse, in welches die Waage eingeschlossen ist;
C die beiden Riegel, durch welche 1. und 2. das abwechselungsweise Sperren und Oeffnen ■des Geleises bewirkt wird;
D die mit den Riegeln C1 und C2 1. und 2. fest verbundenen Knaggen, welche nach dem Radumfang ausgehöhlt sind und gegen welche bei gesperrtem Geleise die Räder des Rollwagens anstofsen;
E Erhöhungen, welche bei geöffnetem Geleise die Verbindung des äufseren festen Geleises mit demjenigen auf der Plattform der Waage herstellen;
F schmiedeiserne Schnallen, welche die Riegel C1 und C2 auf dem Guisgehäuse B festhalten und mit als Führung dienen;
G Handhebel mit Verschlufsriegel;
H Böckchen mit Einschnitten für genannten Verschlufsriegel und festen Anschlägen zur Begrenzung der Bewegung des Handhebels, entsprechend der erforderlichen Verschiebung der Riegel C1 und C2 zum Sperren und Oeffnen des Geleises;
J Welle, welche vermittelst der an ihren Enden befindlichen Hebel K die Bewegung des Handhebels G auf die Riegel C1 und C2 tiberträgt;
L Gelenkstücke zur Verbindung der Hebel K mit den Riegeln C1 und C2;
M Lagerböcke für die Welle J\
N Postament, welches die Wiegevorrichtung trägt; in vorliegendem Fall bestehend aus einer Scala mit Laufgewicht;
O Hebel auf Welle / befestigt;
P Verbindungsstange zwischen dem Hebel O und dem Arm Q eines gewöhnlichen Hubzählers Ji.
Die Absperrung des Geleises geschieht, wie schon angedeutet, mit Hülfe zweier Riegel C1 und C2, wovon einer vor und einer hinter der Waage befestigt wird. Jeder Riegel trägt zwei Erhöhungen E, welche die Verbindung des Geleisstranges mit den Schienen auf der Waagbrücke herstellen können; ferner tragen dieselben auch je zwei Knaggen D1 und D2, welche bei Verschiebung der Riegel sich vor die Geleise legen und so das Ueberfahren mit Rollwagen verhindern. Die Riegel sind durch Gestänge JT und L und Achse J verbunden und werden mit Hülfe eines Handhebels G parallel und in gleichem Sinne verschoben. Die Erhöhungen E sowie Knaggen D1 und D2 sind so disponirt, dafs, wenn die Zufahrt zur Waage offen, die Abfahrt gesperrt ist, und umgekehrt. Es kann deshalb niemals ein Rollwagen die Waage passiren, ohne dafs die Riegel C1 und C2 eine Bewegung vor und zurück gemacht haben. Mit

Claims (3)

der gemeinschaftlichen Achse J der beiden Riegel C1 und C2 ist durch ein Gestänge OP ein Zählapparat R in Verbindung gebracht, welcher jede Vor- und Rückwärtsbewegung der Riegel C1 und C2 selbsttätig zählt. Der Apparat arbeitet nun wie folgt: Der in der Richtung des Pfeiles ankommende Rollwagen findet das Geleise vor der Waage durch die Knaggen D1 des Riegels C1 gesperrt und kann erst auf die Plattform A der Waage gelangen, nachdem der Handhebel G in die auf der Zeichnung punktirte Stellung umgelegt wird. Der Riegel C1 mit seinen Knaggen D1 ist nun aus dem Geleise verschoben und letzteres mit dem auf der Plattform A befindlichen durch die Erhöhungen E1 in Verbindung gebracht. Mit der Bewegung des Riegels C1 wurde aber der Riegel C2 auch verschoben, so dafs dessen Knaggen D2 nunmehr das Geleise gegen das Abfahren des Rollwagens versperren. Derselbe kann auf die Waage gebracht werden, es bedarf jedoch einer Rückwärtsbewegung der Riegel C1 und C2, damit derselbe weiterfahren kann, und dadurch ist der Apparat in seine erste Lage zurückgekehrt. Der auf der Welle / befestigte Hebel O hat beide Bewegungen der Riegelachse mitgemacht und dadurch mittelst des Gestänges P und Q die Zählung des gewogenen Rollwagens im Hubzähler bewerkstelligt. Durch Wegnahme einer Schliefse mit Hängschlofs am Bolzen des Gelenkstückes L kann der Riegel C1 oder C2 von dem zugehörigen Hebel L gelöst werden, so dafs die Riegel unabhängig von einander bewegt, also auch so gestellt werden können, dafs das Geleise für die Passage der Rollwagen vollständig offen ist. Dafs der Controlapparat auch in jedes Geleise, ohne in Verbindung mit einer Waage zu stehen, eingeschaltet werden kann, ist selbstverständlich. P ATEN τ-Ansprüche:
1. Die Anordnung der mit Knaggen B und D1 D2 versehenen Riegel C1 ' und C2 an einer Geleiswaage, welche ein Sperren oder Oeffnen des Geleises in der Weise bewirken, dafs das Geleise durch den einen Riegel gesperrt und gleichzeitig durch den anderen geöffnet wird, und umgekehrt.
2. Die Combination dieser Riegel mit einem Zählwerk, so dafs jeder passirende Rollwagen automatisch gezählt wird.
3. Das beliebige Oeffnen des Geleises durch Entkupplung des einen Riegels an der gemeinschaftlichen Achse durch Lösen einer Schliefse mit Hängschlofs.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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