DE1982982U - Insbesondere fuer aquarien bestimmtes wasserenthaertungsgeraet. - Google Patents
Insbesondere fuer aquarien bestimmtes wasserenthaertungsgeraet.Info
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- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/42—Treatment of water, waste water, or sewage by ion-exchange
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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Description
Ar ρ / fi η "ι ^ α ρ
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Dipl.-Ing.H.-J. Kloß
Hilden,
Erikaweg 22
Erikaweg 22
Betroi Aktenzeichen K 49 849/85b Gbm
Insbesondere für Aquarien bestimmtes Wasserenthärtungsgerät
Gebrauchsmuster-Beschreibung
Die Zusammensetzung des Wassers, besonders seine Härte, ist einer
der wichtigsten Faktoren für das Gelingen der Zucht und der Gesunderhaltung von Fischen in Aquarien-Bekannt
ist^, daß sich Wasser mit ca„ fünf deutschen Härtegraden
in den meisten Fällen am besten für die Zucht von Süßwasserfischen eignet. Das bequem erhältliche Leitungswasser besitzt meistens wesentlich
höhere Härtegrade« Es muß also zur Erzielung günstiger Bedingungen enthärtet werden» Steht für Aquarien Wasser mit ausreichend
niedrigen Härtegraden zur Verfügung, kann trotzdem nicht auf eine Enthärtung des Wassers verzichtet werden, wenn ein bestimmter
Härtegrad aufrechterhalten werden soll. Zur Begründung dient folgende Tatsache %
In den überwiegenden Fällen werden Warmwasserfische gehalten und
gezüchtet. Die Warmhaltung des Wassers zwischen 22 und 28 C, verbunden
mit der notwendigen Belüftung, führt zu einer laufenden Verdunstung des Wassers,
Die verdunstete Wassermenge muß durch Frischwasser ersetzt werden.
Diese Frischwasserzugaben erhöhen laufend die Härte des Wassers
und auch dann, wenn relativ weiches, also nicht vollkommen härtefreies Wasser hierfür zur Verfügung steht.
Es gibt verschiedene Verfahren, um Wasser zu enthärten. Bei
Aquarien scheiden chemische Verfahren grundsätzlich aus, weil dabei Giftstoffe oder bezüglich ihrer Eignung unerforschte Stoffe
dem Wasser zugeführt werden. Der geeignetste Weg ist, die Wasserenthärtung durch Destillation durchzuführen und dann, falls es
erforderlich- ist, durch kontrollierte Zugabe von Spurenelementen
den Charakter des Wassers einzustellen. Die Destillation hat auch den Vorteil,, daß dabei Desinfektionsmittel - ζ »B.Chlor -,
die für Pflanzen und Fische schädlich sind., aus dem Leitungswasser
ausgeschieden werden.
Warmwasserfische verlangen eine Wassertemperatur zwischen 20 und
280C. Demzufolge ist bei den üblichen Außenlufttemperaturen von
18 bis 20 C eine Beheizung des Aquariums., die am bequemsten mittels
elektrischer Energie erfolgt,notwendig«
Der Zweck der Erfindung besteht darin,, die zur Beheizung des
Wassers notwendige Energie ohne Mehraufwand zusätzlich zur Enthärtung
des Wassers auszunutzen. Diese Enthärtung erfolgt durch kontinuierliche Destillation des im Aquarium befindlichen Wassers
mittels einer Vorrichtung,, deren Kühlfläche und Heizfläche unterhalb
des Wasserspiegels des Aquariums liegt, damit die zugeführte
elektrische Energie vollkommen zur Beheizung des Wassers ausgenutzt
wird. '."■". .-■-....."
Wasserdestillierapparate in der bekannten Konstruktion, die aus
einer Destillierblase mit einem unter Wasser liegenden elektrischen Heizkörper und einem Kondensator bestehen, können aus
funktionstechnischen-Gründen nicht unter dem Wasserspiegel angeordnet
werden. Sie wären auch in Aquarien nicht verwendbar, weil
unter anderem bei den geringen zur Beheizung notwendigen Energiemengen, die zwischen zehn und einigen hundert Watt liegen, höchstens
eine.Erwärmung, aber keine Verdampfung erfolgen würde und weil selbst dann, wenn bei großer Heizleistung und guter Abschirmung
eine Verdampfung erfolgt, die härtebildenden Stoffe schlammartig
abgeschieden werden und eine Trübung des Wassers hervorrufen.
Die Neuheit der Erfindung besteht darin, daß die elektrisch erwärmte Heizfläche, wo die Verdampfung des Wassers erfolgt, in
einem Raum angeordnet ist, der. ein Luft-WasseEdampfgemisch ent-- .
hält und unter dem Wasserspiegel liegt, wobei seine begrenzenden Wände als Kondensationsfläche benutzt werden und daß der. Heizfläche
durch einen sie bedeckenden, wasseransaugenden Körper in der Zeiteinheit nur so viel Wasser zugeführt wird wie verdampft
wird, damit die zugeführte Wassermenge vollständig verdampft wird
und der abgeschiedene Rückstand,, der aus den härtebildenden
Stoffen besteht* in dem wasseransaugenden Körper auf der Heizfläche
verbleibt und dort erhärtet und nicht durch überschüssige Wassermengen in das Aquarienwasser gelangen kann und dort eine
Trübung verursacht.
Zur Verwirklichung des Erfindergedankens wird, wie Fig-1 zeigt,
anspruchsgemäß eine Tauchglocke 1 benutzte die das Luft-Wasserdampfgemisch
enthält und deren Innenfläche als Kondensationsfläche für den in ihrem Innenraum erzeugten Wasserdampf zur Bildung
des härtefreien Destillates dient und in άβτ anspruchsgemäß
ein axialer zylindrischer Körper 3* der eine Heizpatrone 2 enthält,
angeordnet ist und der mit einem wasseransaugenden Körper bedeckt ist, der mit seinem unteren Ende in das Wasser des
Aquariums eintaucht und der in der Zeiteinheit die Wassermenge ansaugt., die durch die der Heizpatrone zugeführten Energie verdampft
wird,, wobei die ausgeschiedenen härtebildenden Stoffe in
dem wasseransaugenden Körper 4 erhärten und dort festgehalten werden, der anspruchsgemäß von einem Leitrohr 5 in geringem Abstand
koaxial umgeben ist, das das erzeugte härtefreie Destillat
von dem wasseransaugenden Körper 4 fernhält»
Die Erfindung schließt auch eine Ausführung ein, bei der, wie Fig.2 zeigt, der axiale zylindrische Körper 5 mit der Heizpatrone
2 von unten in die Tauchglocke eingeführt ist. Auch hier ist der zylindrische Körper 5 mit einem wasseransaugenden Körper
4 bedeckt und dieser wiederum von einem Leitrohr 5 in geringem
Abstand koaxial umgeben.
Die Anordnung nach Fig.2 wird vorzugsweise verwendet, wenn die
Tauchglocke 1 aus einem Werkstoff besteht, der sich, wie beispielsweise Glas, nicht mit dem Werkstoff des zylindrischen Körpers 3, der vorzugsweise aus Metall besteht, fest verbinden
läßt,
Wird die Vorrichtung in das Aquarium eingetaucht, dann wird ein Luftpolster in der Tauchglocke gebildet. Durch den wasseransaugenden
Körper wird Wasser aus dem Aquarium angesaugt und an der Oberfläche des zylindrischen Körpers, der die Heizpatrone ent- ,
hält, in dem mit Luft gefüllten Raum verdampft und^äer Dampf
an der Innenfläche der Tauchglocke als Destillat niedergeschlagen,
das als härtefreies Wasser dem Aquarium wieder zufließt. Bei Inbetriebsetzung wird ein Teil der Luft in der Tauchglocke
um den unteren Glockenrand herausgedrückt. Das Luft-Wasserdampf« gemisch bleibt aber immer und auch bei langer Betriebszeit erhalten,
weil bei der Verdampfung des Wassers die im Aquariumwasser enthaltene Luft ausgeschieden wird.
Claims (1)
- H A. 56 4 903 -.-.I JC 67-■Dipl.-Ing. Ή.-J. Kloß401 Hilden/
Erikaweg 22Betr.: Aktenzeichen K 49 849/85b GbmGebrauchsmuster-SohutzanspruchInsbesondere für Aquarien bestimmtes Wasserenthartungsgerät s dadurch gekennzeichnet, daß axial in einer Tauchglocke 1 eine Heizpatrone 2 in einem zylindrischen Körper J>, der in bekannter Weise mit einem wasseransaugenden Körper 4 überzogen und der von einem Leitrohr 5 in geringem Abstand koaxial umgeben■-ist. angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59734U DE1982982U (de) | 1967-10-03 | 1967-10-03 | Insbesondere fuer aquarien bestimmtes wasserenthaertungsgeraet. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK59734U DE1982982U (de) | 1967-10-03 | 1967-10-03 | Insbesondere fuer aquarien bestimmtes wasserenthaertungsgeraet. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1982982U true DE1982982U (de) | 1968-04-04 |
Family
ID=33353316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK59734U Expired DE1982982U (de) | 1967-10-03 | 1967-10-03 | Insbesondere fuer aquarien bestimmtes wasserenthaertungsgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1982982U (de) |
-
1967
- 1967-10-03 DE DEK59734U patent/DE1982982U/de not_active Expired
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