DE1982956U - Stegeinsatz mit sechs gefachen zur unterteilung von verpackungsbehaeltern. - Google Patents

Stegeinsatz mit sechs gefachen zur unterteilung von verpackungsbehaeltern.

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DE1982956U
DE1982956U DEA29109U DEA0029109U DE1982956U DE 1982956 U DE1982956 U DE 1982956U DE A29109 U DEA29109 U DE A29109U DE A0029109 U DEA0029109 U DE A0029109U DE 1982956 U DE1982956 U DE 1982956U
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Description

U JO
Altonaer Wellpappenfabrik GmbH.
2 Harnburg__5_o
Schützenstr« Io7
Stegeinsatz mit sechs Gefachen zur Unterteilung von "Verpackungsbehältern.
Die Neuerung betrifft einen Stegeinsatz mit sechs Gefachen zur Unterteilung von Verpackungsbehältern und als Berührungsschutz der in diese eingebrachten Waren, wobei der Stegeinsatz aus einem flachen Zuschnitt, vorzugsweise aus Wellpappe, gefaltet ist.
Stegeinsätze, vornehmlich aus Wellpappe, sind in verschiedenen Formen bekannt und werden im allgemeinen zwei- oder dreiteilig hergestellt. Hierbei bestehen die Einzelteile aus rechteckigen Platten aus Pappe, die teilweise mit schlitzartigen Durchbrüchen ausgestattet sind und dann ineinandergesteckt werden. Der Zusammenfugungsvorgang derartiger Stegeinsätze wird entweder bei dem Hersteller oder dem Verbraucher derselben vorgenommen und zwar geschieht dies im allgemeinen in aufwendiger Weise durch Handarbeit. Es ist zwar möglich, den Zusammenfugungsvorgang maschinell vorzunehmen, jedoch sind die hierfür benötigten Maschinen außerordentlich aufwendig und können deshalb nicht überall Anwendung finden»
Die !Teuerung hat zur Aufgabe, diese üachteile der bekannten Stegeinsätze zu vermeiden und einen Stegeinsatz zu schaffen? der aus einem einteiligen gestanzten Zuschnitt besteht mit einem möglichst geringen Materialabfall hierbei und der dem Verbraucher in flach liegendem Zustand angeliefert wird und dort manuell oder maschinell zu einem sephsfachigen Stegeinsatz gefaltet werden kann.
Zur lösung dieser Aufgabe sieht die !Teuerung einen Stegeinsatz vor«, der so gestaltet ist, daß der Zuschnitt aus zwei rechteckigen Platten unterschiedlicher Größe besteht, die durch eine stegbreite Lasche miteinander verbunden sind, die an ihrem einen Ende in eine Zunge ausläuft, die sich bei flach liegendem Zuschnitt in einer Ausnehmung der kleineren Platte befindet und daß diese kleinere Platte mit zwei weiteren lanzenartigen Ausnehmungen versehen ist, die an ihren Enden in Einschnitte am Rande der kleineren Platte übergehen und deren gedachte Mittellinien parallel zu der gedachten Mittellinie der Zunge verlaufen, und daß ferner von der einen Kante der größeren Platte zwei teilweise kurvenartig verlaufende große .Ausschnitte ausgehen, denen an der parallel laufenden anderen Kante zwei kleine Ausschnitte gegenüberliegen, und daß des weiteren die größere Platte mit zwei parallel zueinander liegenden Biegelinien ausgestattet ist, die ihr Mittelteil begrenzen, und daß im Winkel von 90° zu diesen.Biegelinien an der lasche zwei weitere Biegelinien angeordnet sind, deren eine an der einen Kante der kleineren Platte verläuft, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei dem fertig zusammengefalteten Zuschnitt das Mittelteil der größeren Platte parallel zu der kleineren Platte liegt, während ein Teil der Lasche im Winkel von 90° zu den beiden Platten angeordnet ist und wobei ferner die einzelnen Teile des Zuschnittes so ineinander einrasten, daß alle Teile einen zusammenhängenden Körper ergeben, dessen Querschnitt aus einem quadratischen, einem U-förmigen und vier I-förmigen Gefachen besteht. In fertig gefaltetem Zustand des Stegeinsatzes bildet ein Teil der Lasche den Boden des quadratischen Gefaches» Ferner bildet in fertig gefaltetem Zustand des Stegeinsatzes die Zunge ein Bodenteil des U-förmigen Gefaches, Der parallel verlaufenden Teil der lanzen-
fertigen Ausnehmungen weist eine Breite auf, die annähernd der Stärke des Werkstoffes des Zuschnittes entspricht.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Heuerung dargestellt und zwar zeigtt
Abbildung 1 den gesamten fertig ausgestanzten Zuschnitt in Draufsicht
Abbildung 2 die erste Phase des IPaltungsvorganges in perspektivischer Darstellung
Abbildung 3 eine weitere Phase des Paltungs- beziehungsweise ZusammenfügungSYorganges gleichfalls in perspektivischer Darstellung
Abbildung 4 den fertig zusammengefalteten Stegeinsatz in liegendem Zustande in Ansicht schräg von oben, gleichfalls in perspektivischer Darstellung
Abbildung 5 den Stegeinsatz in der G-ebrauehslage, also aufgerichtet, ebenfalls in perspektivischer Darstellung«
Der Zuschnitt feesteht aus einer rechteckigen größeren Platte 1 und einer gleichfalls rechteckigen kleineren Platte2, die durch eine Lasche 3 miteinander verbunden sind, an die sich eine Zunge anschließt, die innerhalb einer ungefähr der Form der Zunge 4 angepaßten Ausnehmung 5 in der Platte 2 liegt» Die Platte 2 weist zwei weitere lanzenartige Ausnehmungen 6 auf,deren parallel verlaufende !Teile an ihrem Ende in der Nähe der einen Kante der X3latte 2 in Einschnitte 7 übergehen. Die Lasche 3 weist an der einen Kante der Platte 2 zwei Biegelinien 8 auf und weiterhin eine Biegelinie 9» Die Platte 1 ist mit zwei teilweise kurvenartig verlaufenden großen Ausschnitten 10 augestattet und an ihrer gegenüberliegenden Kante mit zwei kleinen Ausschnitten 11„ Die Platte
weist ferner zwei Biegelinien 12 auf, die ihr Mittelteil 13 begrenzen, wodurch die restlichen Teile der Platte 1 Klappen 14 bilden« Durch die Einschnitte 7 am Hände der kleineren Platte 2 ergeben sich gegenüber den parallel laufenden Ausschnitten der lanzenartigen Ausnehmungen 6 vorstehende !"äsen 15. Der Pfeil 16 deutet die Bewegungsrichtung der Platte 2 beim Beginn des Zusammenfaltungsvorganges an und der Pfeil 17 eine weitere Phase ihrer Bewegung hierbei.
Die Herstellungs™ beziehungsweise Wirkungsweise des Stegeinsatzes gemäß der !feuerung ist folgendes
Zunächst wird aus der flachen Rohpappe der Zuschnitt gemäß Abbo in an sich bekannter Weise ausgesianzt. Die ausgestanzten Zuschnitte können in flach liegendem Zustande und übereinandergelegt versendet werden. Zur Herstellung des fertigen Stegeinsatzes, also zur Überführung des flachen Zuschnittes in die Gebrauchslage, werden zunächst die Klappen 14 um ihre Biegelinien 12 nach oben geklappt, bis sie im Winkel von 90° zu dem Mittelteil 13 stehen* Sodann wird die Platte 2 in Richtung des Pfeiles 16 und weiterhin in Richtung des Pfeiles 17 bewegt, wobei die vorderen Ecken der Klappen 14 in die lanzenartigen .Ausnehmungen 6 in der Platte 2 eindringen. Dieser Bewegungsvorgang, bei dem sich die Lasche 3 mit aufrichtet, wird so lange fortgesetzt, bis die Platte 2 eine parallele Lage zu dem Mittelteil 13 aufweist» Am Ende des Bewegungsvorganges schnappen die kleinen Nasen 15 an der Kante der Platte: in die Ausschnitte 11 in dem Klappen 14 ein und es ist jetzt der Zustand erreicht, der in Abbildung 4 dargestellt ist. Alle Teile des Zuschnittes befinden sich jetzt in ihrer Endlage und aus dem Zuschnitt ist der fertige sechsteile Stegeinsatz geworden, wie dieser in Abbildung 5 dargestellt ist.
Die Vorteile des Stegeinsatzes gemäß der !Feuerung liegen in erster Linie darin, daß dieser aus- einem einzigen Teile besteht, also einen einzigen Zuschnitt erfordert, der alle Teile für einen sechsfachigen Stegeinsatz enthält» Ein weiterer Torteil.liegt darin,
daß die fertige Konfektionierung, also die Zusammenfaltung des Zuschnittes zum gebrauchsfertigen. Stegeinsatz, sich auf einfachste Weise von Hand aus durchführen läßt» Darüber hinaus ist es noch von Vorteil, daß sieh der Zusammenfaltungsvorgang auch maschinell durchführen läßt, wozu, da alle (Deile ein zusammenhängendes Ganzes bilden, nur Maschinen verhältnismäßig einfacher Bauart benötigt werden, deren .Inschaffung auch für den Verbraucher lohnend erscheint« Bs ergibt sich weiterhin der Vorteil, daß das in dem meisten 3? all en unbedingt erforderliche Ausfüll stück, welches zum .Ausgleich zwischen den imteren Innenklappen erforderlich ist, sich an dem Stegeinsatz gemäß der !Teuerung bereits befindet. Von besonderem Vorteil ist es, daß der fertig konfektionierte Stegeinsatz außerordentlich steife und rechtwinklig angeordnete Seitenwände aufweist, die das Einbringen der Waren, insbesondere solcher, die aus Flaschen oder Gläsern bestehen, sehr erleichtern und diese sicher vor Beschädigungen schützen. Schließlich ist es noch von Vorteil, daß der Versand der flach liegenden Zuschnitte raumsparend ist und nur einen sehr geringen Aufwand erfordert.
Die !Teuerung beschänkt sich nicht auf die in. den Abbildungen dargestellte Ausführungsfοrm. Insbesondere sind Varianten in den einzelnen Abmessungen durchaus möglich. Auch kann die I1OrEi der Ausschnitte in gewissen Grenzen.von der dargestellten Form abweichen. Wesentlich ist immer nur, daß der fertige Stegeinsatz durch zwei einfache Klappvorgänge, nämlich einmal das Aufrichten der Klappen und zum anderen die Klappbewegung der kleineren Platte, entsteht·

Claims (4)

P. A. 039 631*22.1.6! Altonaer Wellpappenfabrik GmbH. Hamburg 5 ο Schützens tr«, Io7 Schutzansprücheg
1) Stegeinsatz mit sechs Gefachen zur Unterteilung von Verpackungsbehältern und als Berührungsschutz der in diese eingebrachten Waren* wobei der Stegeinsatz aus einem flachen Zuschnitt, vorzugsweise aus WeI!pappe, gefaltet ist* dadurch gekennzeichnet, daß der Zuschnitt aus zwei rechteckigen Platten (1 u. 2) unterschiedlicher Größe besteht, die durch eine stegbreite Lasche (3) miteinander verbunden sind, die an ihrem einen Ende in eine Zunge (4) ausläuft, die sich bei flachliegendem Zuschnitt in einer Ausnehmung (5) der kleineren Platte (2) befindet und daß diese kleinere Platte (2) mit zwei weiteren lanzenartigen Ausnehmungen (6) versehen ist, die an ihren Enden in Einschnitte (7) am Rande der kleineren Platte (2) übergehen und deren gedachte Mittellinien parallel zu der gedachten Mittellinie der Zunge (4) verlaufen, und daß ferner von der einen Kante der größeren. Platte (l) zwei teilweise kurvenartig verlaufende große Ausschnitte (lo) ausgehen, denen an der parallel laufenden anderen Kante zwei kleine Ausschnitte (11) gegenüberliegen, und daß das weiteren die größere Platte (1) mit zwei parallel zueinander liegenden Biegelinien (12) ausgestattet ist, die ihr Mittelteil (13) begrenzen, und daß im Winkel von 9o° zu diesen Biegelinien (12) an der Lasche (3) zwei weitere Biegelinien (8 u. 9)
angeordnet sind, deren eine (8) an der einen Kante der kleineren Platte (2) verläuft, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß bei dem fertig zusammengefalteten Zuschnitt das Mittelteil (13) der größeren Platte (1) parallel zu der kleineren Platte (2) liegt, während ein Teil der lasche (3) im Winkel von 90° zu den "beiden Platten (1 u. 2) angeordnet ist und wobei ferner die einzelnen Teile des Zuschnittes so ineinander einrasten? daß alle Teile einen zusammenhängenden Körper ergeben, dessen Querschnitt aus einem quadratischen, einem Unförmigen und I-förmigen Gefachen besteht.
2) Stegeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in fertig gefaltetem Zustande desselben ein Teil der lasche (3) den Boden des quadratischen Gefaches bildet»
3) Stegeinsatz -nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in fertig gefaltetem Zustand desselben die Zunge (4) ein Bodenteil des U-förmigen Gefaches bildet.
4) Stegeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel verlaufende Teil der lanzenartigen Ausnehmungen (6) eine Breite aufweist, die annähernd der Stärke des Werkstoffes des Zuschnittes entspricht.
DEA29109U 1968-01-22 1968-01-22 Stegeinsatz mit sechs gefachen zur unterteilung von verpackungsbehaeltern. Expired DE1982956U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786248B1 (de) * 1968-09-06 1970-07-30 Rhein Main Wellpappe Gmbh & Co Rechteckiger,zu einem Gefacheinsatz zusammensetzbarer Huelsenkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786248B1 (de) * 1968-09-06 1970-07-30 Rhein Main Wellpappe Gmbh & Co Rechteckiger,zu einem Gefacheinsatz zusammensetzbarer Huelsenkoerper

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