DE197868C - - Google Patents
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- DE197868C DE197868C DENDAT197868D DE197868DA DE197868C DE 197868 C DE197868 C DE 197868C DE NDAT197868 D DENDAT197868 D DE NDAT197868D DE 197868D A DE197868D A DE 197868DA DE 197868 C DE197868 C DE 197868C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 197868/-KLASSE
4g. GRUPPE
in BERLIN.
Bei Gasglühlichtlampen, bei denen die Mischrohre mit den Mischvorrichtungen in
den Abzugkanälen für die Verbrennungsgase angeordnet sind, ergibt sich bekanntlich der
Übelstand, daß neben einer schädlichen Erhitzung des ganzen Lampengehäuses auch das
Gasluftgemisch im Mischrohr zu stark erwärmt wird, so daß sich infolge des vergrößerten
Auftriebes nach oben ein gesteigerter
ίο Widerstand für die Bewegung des. Gasluftgemisches
ergibt. Durch die hierdurch geschwächte Gasstrahlwirkung wird naturgemäß die Luftansaugung verringert und eine unvollkommen
entleuchtete Bunsenflamme erzeugt, die unangenehmen Geruch verbreitet und den
Glühkörper anrußt. Dieser Mißstand tritt besonders hervor, wenn der Gasdruck verhältnismäßig
niedrig ist oder während des Brennens der Lampe herabsinkt. Um diese Nachteile auszuschalten, sind bereits die Mischrohre
samt der Mischvorrichtung in einem oben und unten mit der Außenluft in Verbindung
stehenden Luftbehälter angeordnet, um den die Abzugrohre für die Verbrennungsgase gelagert
werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Gasglühlichtinvertlampe, bei welcher der
die Mischrohre mit ihren Saugkammern aufnehmende Luftbehälter oben geschlossen ist
und den oder die Abzugschornsteine umgibt.
Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß nur der oder die Brennerköpfe mit dem
Glühkörper durch den Boden des Luftbehälters in den Verbrennungsraum der Lampe hineinragen.
Es sind bereits Invertlampen vorgeschlagen worden; bei denen ein oben geschlossener
Vorwärmbehälter für die Mischluft um den Abzugschornstein angeordnet ist, hierbei wird jedoch das Brennerrohr im Abzugschornstein
gelagert und die Saugkammer des Bunsenbrenners durch Rohre an den Vorwandbehälter
angeschlossen, die von den Abgasen beheizt werden. Eine Beheizung der
Brennerrohre findet auch bei denjenigen bekannten Invertlampen statt, bei denen die
Saugkammern der Bunsenbrenner in einem oben offenen, um einen mittleren Abzug angeordneten
Luftbehälter gelagert werden. Durch die den Gegenstand der Erfindung" bildende Kombination werden ti. a. nachstehende Vorteile
erzielt.
Die Mischröhren mit der Mischvorrichtung, die außerhalb des Abzugkanals oder der Abzug'kanäle
um diesen herum liegen, sind zum .Zwecke des Reinigens und Einsetzens leicht
zugänglich und vor der unmittelbaren Einwirkung der Verbrennungsgase und der Zerstörung
durch diese geschützt. Es ergibt sich eine besonders wirksame, das zulässige Maß
nicht überschreitende Übertragung' der Wärme auf die Mischluft in dem Luftbehälter, so daß
zwar durch die Vorwärmung de.r Mischluft eine erhöhte Leuchtwirkung erzielt wird, die
Lampe jedoch bei schwachem oder herabsinkendem Druck in der Gasleitung nicht versagt.
Die Außenteile der Lampe werden nicht zu stark erhitzt und -infolge der verminderten
Wärmeübertragung auf den Außenmantel der Lampe wird erreicht, daß die Glasteile weniger
leicht zerspringen können. Die Zuführung der Luft in den Mischluftbehälter läßt sich
durch entsprechende Bemessung der Einlaßöffnungen bequem regeln und einstellen. Ferner
kann dem Abzugschornstein ein möglichst großer Querschnitt gegeben werden.
Vorteilhaft ist ferner, daß der Abzugschornstein oder deren mehrere für die Verbrennungsgase mit Bezug zii den die Luft in den Verbrennungsraum führenden Öffnungen des Luftbehälters derart bemessen sind, daß in dem Verbrennungsraum ein Minderdruck entsteht und infolgedessen auf das Innere des Mischrohres in dem Luftbehälter eine Saugwirkung ausgeübt wird, so daß die Luftanschöpfung des Bunsenbrenners in hohem Maße gefördert wird und die gute Wirkung des
Vorteilhaft ist ferner, daß der Abzugschornstein oder deren mehrere für die Verbrennungsgase mit Bezug zii den die Luft in den Verbrennungsraum führenden Öffnungen des Luftbehälters derart bemessen sind, daß in dem Verbrennungsraum ein Minderdruck entsteht und infolgedessen auf das Innere des Mischrohres in dem Luftbehälter eine Saugwirkung ausgeübt wird, so daß die Luftanschöpfung des Bunsenbrenners in hohem Maße gefördert wird und die gute Wirkung des
ao Bunsenbrenners von der Saugwirkung des Gasstrahles und somit von dem Gasdruck
nicht mehr in dem Maße abhängig ist wie früher. Die erstrebte Wirkung kann vorteilhaft
dadurch erzielt werden, daß die obere Öffnung des Abzugkanals höher liegt als jene
Lufteinlaßöffnungen des Verbrennungsraumes.
Auf der Zeichnung" ist der Gegenstand der
Erfindung in einer als Beispiel gewählten Ausführungsform veranschaulicht.
Bei der dargestellten mehrflammigen Gasglühlichtinve'rtlampe befinden sich die Mischrohre
m mit der Mischvorrichtung in dem allseits abgeschlossenen Behälter b, der nur in
seinem unteren Teile bei p mit der Außenluft in Verbindung steht. Die bei p einströmende
Luft teilt sich in einen nach oben in den Behälter b ziehenden und einen nach unten durch
die Öffnungen 0 zwischen die beiden Gläser g und h in den Verbrennungsraum der Lampe
fließenden Strom. Der Behälter b ist um den Abzugkanal r für die Verbrennungsgase angeordnet,
so daß die Mischluft in dem Luftbehälter b wirksam vorgewärmt und eine erhöhte
Leuchtwirkung erzielt wird. Die erwärmte Luft steigt in dem Behälter b infolge
natürlichen Auftriebes nach oben und gelangt zu den Öffnungen s der Mischvorrichtung.
Die Injektorwirkung der Mischvorrichtung wird ferner um so mehr gesteigert, je mehr
sich infolge Erwärmung der Luft die spezifischen Gewichte der Mischluft und des Gases
einander nähern.
Der Abzugkanal r kann mit Bezug auf die die Luft in den Glockenraum g einlassenden
Öffnungen 0 so bemessen sein, daß in dem Glockenraum eine gewisse Luftverdünnung
erzielt wird, die sich auf das Innere des Mischrohres m fortpflanzt und die Abwärtsbewegung
des Gasluftgemisches unterstützt.
Die Mischrohre mit den Mischvorrichtungen sind vor der unmittelbaren Einwirkung
der heißen Verbrennungsgase geschützt, so daß das Gasluftgemisch in den Mischrohren
keine unzulässige Erhitzung erfährt und durch Auftrieb nicht störend auf die Bewegung des
Gemisches einwirken kann. Der Luftbehälter b oder sein Boden kann mit irgendeinem
schlechten Wärmeleiter, z. B. Asbest o. dgl., bekleidet sein, um eine zu starke Erhitzung
der Behälterwände und die Übertragung der Hitze auf das Lampengehäuse abzuschwächen.
Statt mehrerer Brenner kann in dem Behälter auch nur ein Brennerrohr angeordnet
werden.
Claims (3)
1. Ein- oder mehrflammige Gasglühlichtlampe für Invertbrenner, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Mischröhren (nt) mit den Mischvorrichtungen (s) aufnehmende
Behälter (b) oben geschlossen ist und den oder die Abzugschornsteine umgibt.
2. Ein- oder mehrflammige ■Gasglühlichtlampe für Invertbrenner gemäß An-Spruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugschornstein oder die Abzugschornsteine
für die Verbrennungsgase in bezug auf die die Luft in den Raum der Glocke (g) führende Öffnung (0) derart bemessen
ist, daß in der Glocke ein Minderdruck entsteht und eine Saugwirkung auf das Innere
des Mischrohres ausgeübt wird, um die Abwärtsbewegung" des Gasluftgemisches zu unterstützen.
3. Gasglühlichtlampe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur der Brennerkopf
mit dem Glühkörper durch den Boden der Luftkammer in den Verbrennungsraum der Lampe hineinragt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197868C true DE197868C (de) |
Family
ID=460718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197868D Active DE197868C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197868C (de) |
-
0
- DE DENDAT197868D patent/DE197868C/de active Active
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