DE1978360U - Gefaessgriff aus keramischem werkstoff. - Google Patents

Gefaessgriff aus keramischem werkstoff.

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DE1978360U
DE1978360U DEST21931U DEST021931U DE1978360U DE 1978360 U DE1978360 U DE 1978360U DE ST21931 U DEST21931 U DE ST21931U DE ST021931 U DEST021931 U DE ST021931U DE 1978360 U DE1978360 U DE 1978360U
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vessel
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ceramic
ceramic material
inclined surfaces
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DEST21931U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J12/00Pressure vessels in general

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

S t e m a g Lauf a,c/e Pegnitzt den 1QO11»1967
Patent - 46 ie ι* tu ng DroKl/Wp9
Stoß* 1229
Gefäßgriff aus keramischem Werkstoff
Halbfabrikate aus keramischen Werkstoffen haben für Entwurf, spätere Montage sowie bezüglich Austauschbarkeit im allgemeinen den Nachteil relativ großer Toleranzbereicheo Kunststoff-Halbfabrikate sind diesbezüglich im VorteiI, weisen Jedoch den schwerwiegenden NachteiI auff daß sie bereits bei mittelhohen Temperaturen erweichen, schmelzenr glimmen oder sogar brennen bzwv unansehnlich in ihren Oberflächen wer— dena Beispielsweise kann man Kochtöpfe mit Kunststoffgriffen im altgemeinen nicht in die Backröhre schieben, will man nicht unliebsame Überraschungen erleben,,
Bei der nachstehend beschriebenen Neuerung kommen die demgegenüber bestehenden Vart&iIe von Keramik-Gegenständen (Temperaturbeständigkeit bis weit über 1OOO C; gleichbleibend gute Eigenschaften aller Oberflächen) in vollem Ausmaß zur Geltung, so daß die Wortbedeutung "Griff11 für die nachstehende Erläuterung weit über Haushalts— und Landwirt seha fts* Bereiche hinausgeht, und zwar bis hinein in die Gießerei-, Walz- und Ziehtechnik usw. Und der in den keramischen Toleranzen begründete Nach" teil wird durch konstruktive Maßnahmen derart eingeengt, daß er praktisch ausgeschaltet
Zunächst seien die im ZeichnungsbeispieI (Ansicht von unten sowie Schnitt figur) benutzten Bezugsziffern erläuterio
Es bedeuten: S
Teil 1 O9α das betreffende Gefäß aus beliebigem Werkstoff, Teil 2 es« eine an Teil 1 befestigte oder einstückig mit ihm verbundene Lasche, vorzugsweise aus etwas federndem Werkstoff,
10*11*67
2» ■■■'■'- ^
Teil 3 „oo Maden schrauben, vorzugsweise aus Fei Z 4 B09 den Griff aus keramischem Werkstoff(mit
Fingereinlegemulde), Teil 5 ,,« das zu Teil 3 gehörige Muttergewinde im
Teil 4,
Teil 6 .»<, den Mittenabstand zweier Gewinde 5 (falls
Jeweils 2 Schrauben für ein Griff stück 4
Verwendung finden) β
Die Lasche 2 ist mittels Schweißens am Außenrand des Gefäßes 1 fee— festigte Sie ist mit der (den) dargesteIIten Abwinklung(en) versehen^ deren Innenoberflachen (zum Gefäßrand hin gelegen) mit 2a bezeichnet sindo Bei Gefäßen aus ausreichend starkwandigen bzw, tiefziehfähigen Werkstoffen kann diese Lasche 2 auch herausgeprägt bzw9 -geschnitten (und sodann abgewinkelt) worden sein* Bei im Preß- oder Gießverfahren hergesteIIten Gefäßen könnte sie auch von vorneherein einstückig angeformt sein. — Das keramische Griff stück 4 ist in seinen beiden zylindrisch ausgebtIdeten Ftanken-Oberflachen dem Radius des Gefäßes 1 so gut wie möglich angepaßts
Bei der Montage wird Griff 4 - wie in der Zeichnung dargestelIt mit seinem Hohlraum über die zugehörige Lasche 2 gestülpta Sodann werden die beiden Schrauben 3 "mit Gefühl" (Drehmoment-Schrauber) derart fest angezogen, daß ihre kegelförmigenoderkeilartigen Schrägflächen 3a sich dauerhaft-pressend an die genannten Schrägflächen 2a anlegen, zweckmäßigerweise unter leichter elastischer Verformung des Werkstoffes der Lasche 2O
Man erkennt aus der Zeichnung ohne weiteres, daß der Montierende vor dem Anziehen einer dieser Schrauben 3 die richtige Steltung des Griffes 4 zu seinem Gegenstück 1 nur ganz grob anzupeilen brauchta Werden beispieIsweise für das betreffende Gefäß zwei gegenüberliegende Griffe verwendet, so können anstatt 180 auch 178 Zentriwinkel eingestelIt werdeno Und anstatt den Mittenabstand 6 genau symmetrisch zur
10,11.67
Lasche 2 zu legen, kann auch nach rechts oder links abgewichen werden* Der in die Ansichtsfigur eingetragene keramische Toleranz— bereich ^f χ des Abstandes 6 bedeutet somit für Entwurf und Montage keinerlei Beeinträchtigung, da die Schrägt lachen 2a für einen Eingriff der Schrauben 3 nicht vorgebohrt oder vorgesenkt werden. Die Länge (in Umfangsrichtung) dieser Schrägflachen ist ja wesentlieh größer als dieser Toleranzbereich.
BeispieIsweise könnte der Abstand 6 80 mm betragen^ Laut Normbtatt DIN-4-0680 wäre eine Toteranz (+_ χ) von + 2 % dieses Wertes zu lässig, somit + 1,6 mm. Obwohl derartige Toleranzbereiche - aus der Sicht der Stahl- bzw. Metallbauer gesehen - als außerordentlieh groß gelten /nüssen, kann die Aus legung der Gesamtkonstruktion freizügig hinsichtlich Toleranzen erfolgen.
Anste t Le zweier Schrauben 3 kann unter günstigen Umständen auch mit nur einer Schraube gearbeitet werden^ Diese Umstände sind beispieIsweise dann gegeben, wenn entweder das zugehörige Oefäß klein und leicht ist, oder aber, wenn die Außenoberflache der Gefäßwand 1 sowie die korrespondierenden keramischen Wangenoberflachen ausreichend glatt und mit exaktem, gut übereinstimmendem Radius im Zuge ihrer Einzel — Serienfertigung erste I Ii werden könneno Daher ist der Schutzanspruch 1 auf die Verwendung von mindestens einem Muttergewinde sowie einer Befestigungsschraube abgestellt, wohingegen das Zeichnungsbeispiet zwei Befestigungsschrauben nennt«
Schutzansprüche

Claims (1)

  1. S t e m a g Lauf aodv Pegnitz, den tOo11Ot967
    Patent - Abtei lung Dr
    Si.G0 1229
    Schutzansprüche
    1a) Aus keramischem Werkstoff bestehender Gefäßgriff, der am Körper des betreffenden Gefäßes nachträglich und auswechselbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (4-)- mit mindestens e i η em Mutiergewinde (5) sowie mit Jeweils einer zugehörigen, vorzugsweise metattischen Schraube (3) versehen ist, nach derem Festziehen kegel— oder keilförmige Flächen (3a) am Schraubenfuß im Eingriff unter Preßdruck mit einer weitgehend be liebig wählbaren. Stelle einer korrespondierenden Schrägfläche (2a) am Gefäß (1) oder an ein&r fest mit dem Gefäß verbundenen Hi Ifstasche (2) o. dgl. verbleiben, so daß die im allgemeinen großen Keramik— Toleranzbereiche ohne Jeden Einfluß auf das Anpassen des keramischen Griffes an sein vorzugsweise aus nichtkeramischen Werkstoffen bestehendes Gegenstück sind«
    2m) Gefäßgriff nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, daß 2 Muttergewinde (5) in Je einem Griff stück (A-) angebracht sind und daß die zugehörige Hilfslasche (2) zwei abgewinkelte Schrägflächen (2 a) für den pressenden Eingriff der zugehörigen Schrauben—" Keilf lachen (3 a) mit diesen Schrägflächen (2 a) aufweist (s„ Fig*)e
DEST21931U 1967-11-14 1967-11-14 Gefaessgriff aus keramischem werkstoff. Expired DE1978360U (de)

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DE (1) DE1978360U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2810815A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-21 Tournus Manuf Metallurg Befestigungseinrichtung fuer griffe an kuechengeraeten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2810815A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-21 Tournus Manuf Metallurg Befestigungseinrichtung fuer griffe an kuechengeraeten

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