DE1978331U - Bezug fuer decken od. dgl. - Google Patents

Bezug fuer decken od. dgl.

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DE1978331U
DE1978331U DEW41079U DEW0041079U DE1978331U DE 1978331 U DE1978331 U DE 1978331U DE W41079 U DEW41079 U DE W41079U DE W0041079 U DEW0041079 U DE W0041079U DE 1978331 U DE1978331 U DE 1978331U
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    • E04BUILDING
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    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
    • E04F19/04Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings
    • E04F19/0436Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves for use between floor or ceiling and wall, e.g. skirtings between ceiling and wall
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

RA.66B317*2^.11.87 -
Dipl.-Ing.
Rudolf Busselmeier Augsburg, den 23. November 1967
Patentanwalt Augsburg ■ Rehlingenstraße 8
Postedleckkonto: München Nr. 74539
5007/10
Th/Wa
Gebrauchsmusteranmeldung
Wäschefabrik Ulm Juan Neufeld, 7900 Ulm, Olgastraße 63
Bezug für Decken oder dgl.
Die Neuerung betrifft einen Bezug für Decken oder dgl. , der aus einem Rückteil und einem damit verbundenen Vorderteil besteht, und an einer der beiden schmalen Seitenkanten einen Verschluß zwischen Vorder- und Rückteil aufweist.
Es ist bekannt, derartige Bezüge, die normalerweise als Bettbezüge dienen, auch zum Beziehen von Decken oder dgl. zu verwenden. Derartige Bezüge haben "jedoch nicht die schmückende und ästhetisch ansprechende Wirkung, wie sie von üblichen Steppdecken ausgeht, deren Bezugsstoff relativ teuer ist.
Die Aufgabe der Neuerung besteht darin, einen Bezug für Decken oder dgl. zu schaffen, der relativ "·. ; billig herzustellen ist und der den Eindruck vermittelt, die Decke oder dgl. sei mit einem wert-
5007/10
O ί
Th/Wa - 2 - 23. November Ι967 )
vollen Material bezogen.
Man kann beispielsweise mit Hilfe der Neuerung |
- und mit geringem Aufwand einen ähnlichen Eindruck ■{.
erzielen, wie ihn eine teure Steppdecke in einem Couvert mit Fenster vermittelt.
Die Neuerung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Vorderteil in einer oder mehreren Teilflächen aus dem gleichen Stoff wie das Rückteil und in einer oder mehreren anderen Teilflächen aus einem anderen Stoff besteht. Ein weiteres Kennzeichen der Neuerung besteht darin, daß an die schmalen Seitenkanten zwei Teilflächen anschließen, die zusammen mit einem zwishen den Teilflächen angeordneten Einsatzstück das Vorderteil bilden.
Zur Verbesserung des ästhetischen Eindrucks ist s
es nach einem weiteren Merkmal der Neuerung möglich, t
daß das Einsatzstück mit den Teilflächen durch j-
Nähte verbunden ist, an oder auf denen Zierborten, £
Spitzen oder dgl. angeordnet sind. \
Die Nähte zwischen den Teilflächen und dem Einsatzstück oder die an oder auf den Nähten angeordneten Zierborten können in vorteilhafter Weise auch . parallel zueinander verlaufen. Die Nähte oder die daran bzw. darauf angeordneten Zierborten, Spitzen oder dgl. können auch parallel zu zwei schmalen
Nach einem weiteren Kennzeichen der Neuerung ist
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Th/Wa - 3 - 23. November I967 \[/
Kanten des Bezugs angeordnet sein. Eine der- '
artige Anordnung der Verbindungsnähte bzw. der ; Zierborten oder Spitzen ist besonders geeignet, f \ den Eindruck zu erwecken, es handle sich bei i
dem Bezuginhalt um eine Steppdecke, die mit einem am Kopf- oder Fußteil zur Vorderseite umge- . legten Schlaglaken versehen sei.
Der neuerungsgemäße Bezug kann in seinen Ecken Arretiermittel wie Klammern, Knopflochlaschen, Knopflaschen, Haken, Klettenbänder oder dgl. aufweisen," ggf. mit entsprechenden Gegenstücken '. ~\ an den Ecken des Bezuginhalts wie Knöpfen, Knopf- .. J: löchern, Ösen, Klettenbändern oder dgl. korres- !■
f. pondieren und nach Einbringen des Bezuginhalts zusammenwirken. Derartige Arretiermittel verhindern das Verrutschen oder Verziehen des Bezuginhalts, also beispielsweise der Decke in dem Bezug.
der Einsatz mit Zier- oder Steppnähten versehen. Derartige Zier- oder Steppnähte betonen, insbesondere wenn sie in Karoform angeordnet sind, den Eindruck, bei dem Bezuginhalt handle es sich um eine wertvolle Steppdecke. Zur Erzielung dieses Eindrucks genügt es, lediglich den nur eine Teil-' '. p: fläche einnehmenden Einsatz des neuerungsgemäßen Bezugs aus qualitativ relativ hochwertigem und
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Th/Wa - 4 - 23. November I967
ästhetisch besonders ansprechenden Bezugsstoff zu fertigen. Infolgedessen ergibt sich bei der Verwendung des neuerungsgemäßen Bezugs in sehr vorteilhafter Weise eine Verbilligung nicht nur des Bezugs sondern auch des umhüllten Bezuginhalts.· Mit Hilfe des neuerungsgemäßen Bezugs ist es möglich, eine nicht bezogene, also etwa rohe Einziehdecke zu verwenden und durch das Aufbringen des Bezugs den Eindruck entstehen zu lassen, es handle sich um einen besonders wertvollen Bezugsinhalt.
Eine besondere Aufgabe und ein besonderer Vorteil technischer Art besteht darin, ein Herausrutschen von Decken aus einem Bezug zu vermeiden, wie es beispielsweise bei den bekannten, normalerweise mit einem ijpmbisehen Fenster versehenen Steppdeckencouvert auftritt.
Der neuerungsgemäße Bezug löst außerdem in vorteilhafter Weise die Aufgabe, den Bezugirinhalt "-."" gut zu schützen und infolgedessen die Lebensdauer des Bezugttinhalts zu verlängern.
Bei dem neuerungsgemäßen Bezug besteht weiterhin ρ
eine verringerte Neigung zum schrägen, insbesondere |<
diagonalen Verziehen des Bezugs oder des Bezugin- I
halts, wie es bei bekannten Fensterconverts vor- ! ■ ^
kommen kann. .- . ρ
-5 -
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Th/Wa - 5 - 23. November I967
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Draufsicht auf den
neuerungsgemäßen Bezug, Fig. 2 einen Querschnitt durch Fig. 1 gemäß
Linie II-II, .
Fig. 3 einen Querschnitt analog dem in Fig. dargestellten Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Neuerung.
Der neuerungsgemäße Bezug besteht aus einem durchlaufenden Rückteil 1 und aus dem gleichen Stoff wie das Rückteil bestehenden seitlichen Bahnen und 3, zwischen denen ein Einsatz 4 angeordnet ist. Die seitlichen Bahnen 2 und 3 sind mit dem Einsatz k durch Nähte 11 und 12 verbunden· An bzw. auf den Nähten sind Zierborten 13 und Ik angeordnet.
In den Bezug ist eine .Decke 5 eingezogen. Der in' Fig. 1 und 2 dargestellte Bezug weist an einer Seitenkante eine Knopflochleiste 6 auf, durch deren Knopflöcher Knöpfe 7 durchgeknöpft sind..In dem Bezug sitzen Knopflochlaschen 8, die mit an der Decke 5 sitzenden Knöpfen 9 zusammenwirken und ein Verrutschen der Decke innerhalb des Bezugs verhindern. . ;.
Es ist bei dem neuerungsgemäßen Bezug möglich, statt
i. 6 -
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Th/Wa - 6 - 23. November I967 ""/
des gezeigten seitlichen Verschlusses aus Knopfleiste und Knöpfen den in Fig. 3 dargestellten Verschluß zu verwenden. Dieser Verschluß besteht im wesentlichen aus einer verlängerten Lasche 10, die um den Bezuginhalt herum in das Innere des Bezuges eingeschlagen wird. Der Einsatz 4 weist Steppnähte 15 auf, die in der in Fig. 1 dargestellten Karoform angeordnet sind.
- Schutzansprüche - 7 -

Claims (6)

5007/10 Th/Wa _ 7 - 23* November I967 Schutzansprüche
1. Bezug für Decken oder dgl., der aus einem Rückteil und einem damit verbundenen Vorderteil besteht und an einer der beiden schmalen Seitenkanten einen Verschluß zwischen Vorder- und Rückteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderteil in einer oder mehreren Teilflächen (2,3) aus dem gleichen Stoff wie das Rückteil (l) und in einer oder mehreren anderen Teilflächen (4) aus einem anderen Stoff besteht.
2. Bezug für Decken oder dgl.', der aus einem Rückteil und einem damit verbundenen Vorderteil besteht und an einer der beiden schmalen Seitenkanten einen Verschluß zwischen Vorder- und Rückteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an die schmalen Seitenkanten zwei:
Teilflächen (2,3) anschließen, die zusammen mit !
■f. einem zwischen den Teilflächen (2,3) angeordneten
Einsatzstück (4) das Vorderteil, bilden«
3· Bezug nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (4) mit den Teilflächen (2,3) durch Nähte (11,12) verbunden ist, an oder auf denen Zierborten (13,l4), Spitzen oder dgl. angeordnet sind. '·..
5007/10 n
Th/Wa - 8 - 23. November I967 M
4. Bezug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzei chnet, daß die Nähte zwischen den Teilflächen (2,3) und dem Einsatzstück (4) oder die an oder auf den Nähten (11,12) angeordneten Zierborten parallel zueinander verlaufen.
5· Bezug nach Anspruch 4, dadurch g" e k e η' η zeichnet, daß die Nähte (11,12) und/oder . " die daran bzw. darauf angeordneten Zierborten (13, l4) Spitzen oder dgl. parallel zu zwei schmalen Kanten des Bezugs angeordnet sind.
6. Bezug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in seinen Ecken Arretiermittel wie Klammern, Knopflochlaschen (8), Knopflaschen, Haken, Klettenbänder oder dgl. angeordnet sind, die ggf. mit entsprechenden Gegenstücken an den Ecken des Be- ! zuginhalts wie Knöpfen (9)» Knopflöchern, Ösen, Klettenbändern oder dgl. korrespondieren und
i nach Einbringen des Bezuginhalts zusammenwirken.
7« Bezug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfläche (4) Zier- oder Steppnähte (15) aufweist» . · :·
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