DE197831C - - Google Patents

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DE197831C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Dr. HANS KUZEL in BADEN B.WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. August 1907 ab.
Es gibt Konstruktionen von Metallfaden-Lampen, bei welchen die bügel-, hufeisen- oder V-förmigen' Glühfaden so abgestützt sind, daß sie ursprünglich, d. h. vor dem Brennen, zur Längsachse der Lampe schief gestellt sind. Diese Lampen sollen nach abwärts hängend gebrannt werden.
Ein derartig konstruierter Glühkörper ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι als
ίο Beispiel schematisch dargestellt.
m bedeutet die Mittelstütze, von welcher die mit Ösen versehenen Halter h ausgehen, durch welche die Glühfaden g an jedem Schenkel gehaltert werden. Ein in dem gewählten Beispiele kürzerer Teil der Glühfäden α ragt über die Ösen hinauf; der längere Teil derselben b befindet sich unterhalb der Ösen.
Die Ansicht stellt den Glühkörper dar, bevor er zum Glühen gebracht wurde.
Setzt man den Glühkörper in der aufrechten Lage, in welcher er in Fig. 1 dargestellt ist, unter Strom, so beobachtet man, daß sich der Teil a, sobald der Glühfaden genügend weißglühend und dadurch genügend weich geworden ist, infolge seines Gewichtes allmählich nach abwärts senkt, wie dies in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien und den Bogen angedeutet wird.
Schließlich legt sich der Teil α über den Halter und hängt von demselben ungefähr lotrecht nach abwärts, so daß der Glühkörper die in Fig. 3 schematisch dargestellte Form annimmt.
Im Falle die Fäden, wie im gewählten Beispiele, eine zur Achse geneigte Stellung haben, und im Falle der Teil α zugleich lang genug ist, vermag er sich zufolge seines Gewichtes, wenn sich der Faden durch das Glühen im weichen Zustande befindet, von selbst umzubiegen. Andernfalls kann dies durch beliebige mechanische Hilfsmittel geschehen.
Eine Lampe mit derartig umgebogenen Glühfaden (Fig. 3) kann in vertikaler Lage aufrecht brennen, ohne in Gefahr zu kommen, daß sich einzelne Teile ihrer Fäden oder die einzelnen Fäden untereinander berühren und stellt somit eine äußerst einfache Lösung dieses bei Metallfaden-Lampen wichtigen Problems dar.
An dem unteren Teile des Fadens b treten regelmäßige Stauchungen als Wirkung der besonderen Art der Halterung ein und die Fäden werden dadurch ebenfalls vor Kurzschluß bewahrt.
Soll der umgebogene Teil α nicht lotrecht nach abwärts hängen, sondern eine nach aufwärts geneigte oder eine wagerechte oder eine nur schwach nach abwärts geneigte Lage annehmen, z. B. wie in Fig. 2 dargestellt, so kann man zur Erreichung dieses Zieles für das bogenformige-'Ende des Teiles a -noch eine einfache oder mehrfache Halterung, beispielsweise in Häkchenform, welche z. B. von der Wand der Glühbirne ausgehen kann, anbringen, durch welche der Teil α in der gewünschten Lage fixiert wird.
In diesem Falle brauchen die Fäden vor dem Brennen der Lampe nicht in einem Winkel zur Achse der Lampe. geneigt zu sein, wie im gewählten Beispiele, sondern können auch parallel zur Achse oder bezogen
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auf dieselbe, nach oben und einwärts geneigt sein.
Sollen die Buchten oder umgebogenen Teile α der Fäden abgestützt werden, so wird man gewöhnlich, je nachdem die Fadenschenkel zwischen den Lötknoten und den Halterungen h nach oben und innen oder nach außen geneigt sind, die Halterungen h von der Birnen wand bzw. von der Mittelstütze ausgehen lassen. Dabei werden die von der Mittelstütze oder den Birnenwänden ausgehenden Halterungen für die Buchten der Glühfäden meistens schon vor dem Umbiegen derselben und so anzuordnen sein, daß sich die Buchten beim Umbiegen nach aus- oder einwärts auf diese Halterungen legen und sodann mehr oder minder steil nach abwärts hängend gehalten werden.
Diese Stützen können aber auch nachträglieh, nachdem die Fäden schon die gewünschte winkelförmige Biegung erhalten haben oder wenn die Fäden gleich von vornherein in diesem gebogenen Zustande in die Birne eingeschmolzen wurden, auf bekannte Weise von außen her in die Glaswand der Birne eingeschmolzen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Metallfaden-Glühlampe mit bügeiförmigen Glühkörpern, dadurch gekenn- zeichnet, daß der Glühkörper im oberen Teile an den üblichen Haltevorrichtungen winkelförmig abgebogen ist.
2. Ausführungsform der Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühfadenschenkel von den Lötstellen aus nach aufwärts zu Halterungen (h) gehen und die Buchten (umgebogenen Teile a) derselben von diesen Halterungen (h) aus nach aufwärts oder abwärts und zugleich nach außen oder innen geneigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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