DE197831C - - Google Patents
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- DE197831C DE197831C DENDAT197831D DE197831DA DE197831C DE 197831 C DE197831 C DE 197831C DE NDAT197831 D DENDAT197831 D DE NDAT197831D DE 197831D A DE197831D A DE 197831DA DE 197831 C DE197831 C DE 197831C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/18—Mountings or supports for the incandescent body
Landscapes
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
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(gruppe S)TfH- ...., ::.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Dr. HANS KUZEL in BADEN B.WIEN.
Es gibt Konstruktionen von Metallfaden-Lampen, bei welchen die bügel-, hufeisen- oder
V-förmigen' Glühfaden so abgestützt sind, daß sie ursprünglich, d. h. vor dem Brennen, zur
Längsachse der Lampe schief gestellt sind. Diese Lampen sollen nach abwärts hängend
gebrannt werden.
Ein derartig konstruierter Glühkörper ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι als
ίο Beispiel schematisch dargestellt.
m bedeutet die Mittelstütze, von welcher die mit Ösen versehenen Halter h ausgehen,
durch welche die Glühfaden g an jedem Schenkel gehaltert werden. Ein in dem gewählten
Beispiele kürzerer Teil der Glühfäden α ragt über die Ösen hinauf; der längere
Teil derselben b befindet sich unterhalb der Ösen.
Die Ansicht stellt den Glühkörper dar, bevor er zum Glühen gebracht wurde.
Setzt man den Glühkörper in der aufrechten Lage, in welcher er in Fig. 1 dargestellt
ist, unter Strom, so beobachtet man, daß sich der Teil a, sobald der Glühfaden
genügend weißglühend und dadurch genügend weich geworden ist, infolge seines Gewichtes allmählich nach abwärts senkt, wie
dies in Fig. 2 durch die gestrichelten Linien und den Bogen angedeutet wird.
Schließlich legt sich der Teil α über den
Halter und hängt von demselben ungefähr lotrecht nach abwärts, so daß der Glühkörper
die in Fig. 3 schematisch dargestellte Form annimmt.
Im Falle die Fäden, wie im gewählten Beispiele, eine zur Achse geneigte Stellung haben,
und im Falle der Teil α zugleich lang genug ist, vermag er sich zufolge seines Gewichtes,
wenn sich der Faden durch das Glühen im weichen Zustande befindet, von selbst umzubiegen.
Andernfalls kann dies durch beliebige mechanische Hilfsmittel geschehen.
Eine Lampe mit derartig umgebogenen Glühfaden (Fig. 3) kann in vertikaler Lage
aufrecht brennen, ohne in Gefahr zu kommen, daß sich einzelne Teile ihrer Fäden oder die
einzelnen Fäden untereinander berühren und stellt somit eine äußerst einfache Lösung
dieses bei Metallfaden-Lampen wichtigen Problems dar.
An dem unteren Teile des Fadens b treten regelmäßige Stauchungen als Wirkung der
besonderen Art der Halterung ein und die Fäden werden dadurch ebenfalls vor Kurzschluß
bewahrt.
Soll der umgebogene Teil α nicht lotrecht nach abwärts hängen, sondern eine nach
aufwärts geneigte oder eine wagerechte oder eine nur schwach nach abwärts geneigte
Lage annehmen, z. B. wie in Fig. 2 dargestellt, so kann man zur Erreichung dieses
Zieles für das bogenformige-'Ende des Teiles a
-noch eine einfache oder mehrfache Halterung, beispielsweise in Häkchenform, welche z. B.
von der Wand der Glühbirne ausgehen kann, anbringen, durch welche der Teil α in der
gewünschten Lage fixiert wird.
In diesem Falle brauchen die Fäden vor dem Brennen der Lampe nicht in einem
Winkel zur Achse der Lampe. geneigt zu sein, wie im gewählten Beispiele, sondern
können auch parallel zur Achse oder bezogen
55.
auf dieselbe, nach oben und einwärts geneigt sein.
Sollen die Buchten oder umgebogenen Teile α der Fäden abgestützt werden, so wird
man gewöhnlich, je nachdem die Fadenschenkel zwischen den Lötknoten und den
Halterungen h nach oben und innen oder nach außen geneigt sind, die Halterungen h
von der Birnen wand bzw. von der Mittelstütze ausgehen lassen. Dabei werden die
von der Mittelstütze oder den Birnenwänden ausgehenden Halterungen für die Buchten
der Glühfäden meistens schon vor dem Umbiegen derselben und so anzuordnen sein,
daß sich die Buchten beim Umbiegen nach aus- oder einwärts auf diese Halterungen legen
und sodann mehr oder minder steil nach abwärts hängend gehalten werden.
Diese Stützen können aber auch nachträglieh,
nachdem die Fäden schon die gewünschte winkelförmige Biegung erhalten haben oder
wenn die Fäden gleich von vornherein in diesem gebogenen Zustande in die Birne eingeschmolzen
wurden, auf bekannte Weise von außen her in die Glaswand der Birne eingeschmolzen
werden.
Claims (2)
1. Metallfaden-Glühlampe mit bügeiförmigen Glühkörpern, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Glühkörper im oberen Teile an den üblichen Haltevorrichtungen
winkelförmig abgebogen ist.
2. Ausführungsform der Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Glühfadenschenkel von den Lötstellen aus nach aufwärts zu Halterungen (h)
gehen und die Buchten (umgebogenen Teile a) derselben von diesen Halterungen
(h) aus nach aufwärts oder abwärts und zugleich nach außen oder innen geneigt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197831C true DE197831C (de) |
Family
ID=460684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197831D Active DE197831C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197831C (de) |
-
0
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