DE212469C - - Google Patents

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DE212469C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

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  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bisher erfolgte die Halterung von Glühfäden vermittels einer Mittelstütze,' von welcher aus eine Reihe kranzförmig angeordneter Haken, Ösen ο. dgl. zur Halterung von Metallglühfaden im gespannten oder ungespannten Zustande ausging. Man verwendete zunächst Mittelstützen aus Bleiglas. Dieselben schwärzten sich jedoch bei brennender Lampe, wodurch unter Umständen eine Schwärzung des
ίο ganzen Lampeninnerns im Verlaufe des Brennens eintreten könnte. Dadurch war man genötigt, entweder möglichst große Glocken zu verwenden oder zur Verwendung des sogenannten Thüringer Glases für die Mittelstützen an Stelle des Bleiglases überzugehen. Dieses brachte wieder gewisse Nachteile mit sich, indem Thüringer Glas mit Bleiglas sich nicht gut verbindet. Der lange Glasstab der Mittelstütze führte weiter vielfach Bruch herbei, wodurch der Transport erschwert wurde. Die vorliegende Halterung verzichtet auf die Anordnung einer im wesentlichen die ganze Länge des Metallfadens ausmachenden Mittelstütze. An deren Stelle wird für jeden Fadenbügel eine einzelne, wesentlich senkrechte, oben umgebogene Stütze verwendet. Diese Stütze ist nach der Art eines Bischofstabes gebogen. Die Stütze wird am besten aus einem elastischen Material hergestellt, dessen Elastizität nahezu gleich der Elastizität des Metallglühfadens ist. Die Stütze geht aus einer senkrechten Verlängerung von der Befestigung der Glühfaden an den Schaltungsdrähten aus.
Für die Herstellung des Halters ist besonders Kohle geeignet. Man kann jedoch statt dessen auch Metall anwenden.
Die Vorteile der Halterung nach der vorliegenden Erfindung bestehen darin, daß wenig Licht fortgenommen wird. Man kann den Raum für die Birnen in hohem Grade vermindern, so daß die Lampen nicht größer als Kohlenlampen entsprechender Art werden. Durch die Einführung kleinerer Glocken sind gleichzeitig andere Vorteile ermöglicht. Man kann z. B. die Fäden mit der Anordnung durch einen engeren Glockenhals einführen, da die federnden Halter bei diesem Vorgang nachgeben und gleichzeitig die Metallfäden beim Einführen durch den Glockenhals infolge des Überstehens der einzelnen federnden Halter vor Zerstörung geschützt sind. Ist das Füßchen durch den Glockenhals eingeführt worden, so breiten sich die Fäden in der normalen Weise aus. Die Halterung ermöglicht also, Innenteile in die Lampe einzuführen, deren Durchmesser an der weitesten Stelle größer sind als der Glockenhals.
Dies bedingt weiter den Vorteil, daß man bedeutend kleinere Nocken verwenden kann, und zwar solche, welche in die normale Fassung vollständig hineingehen. Hierdurch kann man den vom Verbände Deutscher Elektrotechniker aufgestellten Vorschriften, wonach Teile aus den Fassungen nicht herausragen dürfen, vollständig entsprechen. Bisher war dies nicht möglich, da der Glockenhals infolge der bisher verwendeten Mittelstützen in allen Fällen weiter sein mußte, als bei der vorliegenden Anordnung. Das Eintreten von Bruch beim Transport ist wesentlich verringert.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ansicht nach der vorliegenden Erfindung darge-
stellt, α ist der Faden, b die untere Befestigung desselben am Lötknoten; c ist der Halter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federnder Halter für Metallfaden-Glühlampen mit mehreren Glühbügeln, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung einer starren gemeinsamen Mittelstütze für jeden Metallfadenbügel eine nach Art eines Bischofstabes geformte federnde Einzelstütze angeordnet ist, deren unteres Ende am Füßchen der Lampe bzw. an einer kurzen Verlängerung desselben befestigt ist, während das obere gebogene Ende die Bucht des Glühfadens stützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR401335A (fr) 1909-08-26

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