DE197555C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B50/00—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
- F23B50/02—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
- F23B50/10—Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom with the combustion zone at the bottom of fuel-filled conduits ending at the surface of a fuel bed
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
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KLASSE 24^. GRUPPE 10.<·ν>^
R H. HAASE in BERLIN.
Gußeiserner Gliederkessel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1904 ab.
Gegenstand dieser Erfindung ist ein gußeiserner Gliederkessel, welcher sich von bekannten
Gliederkesseln in der Gestalt seiner mittleren Glieder darin unterscheidet, daß die
Glieder durch geradlinig oder im Zickzack aufsteigende Züge beiderseits in zwei wassergefüllte
Abteilungen geteilt sind, welche oben und unten zusammenhängen, nämlich in eine schmale, allseitig von den heißesten Feuergasen
umspülte Abteilung und in .eine breite Abteilung, deren eine Wand noch mit von
den heißesten Gasen bespült wird, während zwei seitliche Wände dieser breiten Abteilung
zur Begrenzung der nachfolgenden Züge gehören, in welchen die Feuergase schon teilweise
abgekühlt sind. Zugleich ist die Verbindung der beiden Abteilungen für einen zwanglosen Wasserumlauf und zur Wasserabscheidung
für die Dampferzeugung eingerichtet.
Der neue Gliederkessel ist in den Zeichnungen in den Fig. 1 bis 4 in Längenschnitten
bzw. Ansichten und in den Fig. 5 und 6 in kleinerem Maßstab in Ansicht von oben und in einem wagerechten Schnitt dargestellt.
Die Mittelglieder α und b (in Fig. 5) sind zweiteilig dargestellt;- bei zweien derselben (a)
sind die den Feuerherd überdeckenden überhängenden Teile weggelassen und anstatt derselben
ist ein Rahmen mit Deckel zur Bildung eines Füllschachtes und dessen Abdeckung angedeutet. Die Endglieder g des
Kessels, welche die neuartige Einteilung der Mittelglieder nicht besitzen, sind in den Fig. 5
und 6 einteilig dargestellt.
Die den Feuerherdraum seitlich begrenzenden Mittelglieder besitzen je eine schmale
Abteilung η und je eine bedeutend breitere Abteilung p; die Abteilung ρ erweitert sich
unten bei ο zum Zwecke der Beruhigung des zufließenden Wassers und etwaiger Schlammablagerung.
In dem oberen Vereinigungsraum befinden sich oberhalb der beiden Abteilungen η und ρ Leitflächen /, welche gegen
die Außenseiten der Glieder hin abfallen.
Der untere erweiterte Raum 0 kommuniziert mit der zungenförmigen schmalen Abteilung
η durch schräg ansteigende Stutzen m, welche nach der Darstellung die Form von
flachen Rohrstücken haben; es könnten jedoch diese Hohlkörper m auch die gleiche
Breite wie die Zungen η selbst haben.
Die Feuergase, welche die Stutzen m umspülen, gelangen oberhalb derselben in den
Aussparungen % der Wasserräume in heißestem Zustande einerseits zumUmschluß der schmalen
Zungen n, soweit sie nicht gegen den Feuerherdraum hin durch Rippen r darin beschränkt
werden, sie berühren andererseits · die innere Fläche der breiteren Abteilungen p,
bespülen sodann in geradlinigem oder zickzackförmigem Zuge nach abwärts die Breitseiten
der Abteilungen p, 0 zwischen je zwei Gliedern und gelangen zu den Unterzügen q,
welche durch' eine Rauchkammer in einem der Endglieder g mit dem Rauchrohr in Verbindung
stehen.
Die Seitenrippen r der Zungen η brauchen nichtzusammenzustoßen und sie können in bekannter
Weise auch schmale Spalten s frei-
lassen, durch welche hindurch Feuergase an höherer Stelle des Feuerherdraumes in größerer
Menge unmittelbar in die Aussparung \ überströmen.
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Das unten in die Glieder einströmende Wasser -strömt durch die. Stutzen m in die
Zungen η ein, in welchen durch stärkste Erhitzung eine außerordentlich lebhafte Aufwärtsströmung
und bei Dampferzeugung starke Dampfbildung verursacht wird. Auch in nächster Nähe der Wände, welche die
breiteren Abteilungen ρ gegen die Aussparungen ^ begrenzen, findet ein lebhaftes Aufwärtsströmen
des Wassers und Dampfbildung statt, jedoch bei weitem nicht mit der gleichen Intensität wie in den Zungen n, weil diese
bei verhältnismäßig geringer Wasserfüllung von drei oder selbst von vier Seiten von
heißesten Feuergasen bespült werden. An den Leitflächen / wendet sich das nicht abströmende
Wasser gegen die Außenwände der breiten Abteilungen ρ hin und sinkt hier
langsam nieder bis zum Räume 0 herab, um dann den Aufstieg von neuem zu beginnen.
Bei Dampferzeugung, welche in den Figuren als gegeben vorausgesetzt ist, dienen die
Leitflächen / gleichzeitig in bekannter Weise zur Entwässerung des Dampfes.
Da die an der Innenwand der breiten Abteilung emporströmende Wassermenge nur
eine schmale Ausdehnung besitzt, der weitaus größere Teil des Raumes von ρ dagegen
durch sinkende Wassermassen in Anspruch . . genommen wird, sovollzieht sich die Wasserströmung
im wesentlichen parallel zur Strömung der Heizgase; dies ist bei Gliederkesseln,
in welchen starke Verschiedenheiten der Wassertemperatur an den verschiedenen Stellen gleichzeitig überhaupt nicht vorkommen,
ökonomisch vorteilhaft. Außerdem aber ist es sehr vorteilhaft, daß die natürliche Wasserströmung nirgends gehemmt wird.
Die Lage des Rostes ist für die Gliedereinrichtung, welche mit den Gegenstand der
Erfindung bildet, insofern nebensächlich, als dieselbe die Gliedereinrichtung nicht beeinflußt.
Man könnte beispielsweise den Rost in beliebig höhere Lage, als er gezeichnet ist,
legen, wenn man demselben die zur Sturzflammenfeuerung gebräuchliche Einrichtung
gibt. Das Feuer würde dann, wie allgemein bekannt, durch die vom Rost gelassenen
Lücken zuerst abwärts zu den tiefer liegenden Stutzen strömen und im übrigen würde die
Durchströmung der Kesselzüge die gleiche
Claims (2)
1. Gliederkessel mit auf- und absteigenden Zügen, welche an tiefer Stelle des
Feuerherdraumes beginnen, dadurch gekennzeichnet, daß die die aufsteigenden Züge verbindenden Aussparungen fc) die
Glieder in einen breiten Wasseraum (p, o) und in eine von allen Seiten beheizte
•Zunge (η) teilen, welche mit dem breiten Wasserraume (p, o) oben und unten offen
zusammenhängt.
2. Gliederkessel nach Anspuch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberhalb der Zunge (n) in den Gliedern befindlichen
Leitflächen (I) nach dem breiten Wasserraume (p) hin abfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197555C true DE197555C (de) |
Family
ID=460435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197555D Active DE197555C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197555C (de) |
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0
- DE DENDAT197555D patent/DE197555C/de active Active
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