DE197155C - - Google Patents
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- DE197155C DE197155C DENDAT197155D DE197155DA DE197155C DE 197155 C DE197155 C DE 197155C DE NDAT197155 D DENDAT197155 D DE NDAT197155D DE 197155D A DE197155D A DE 197155DA DE 197155 C DE197155 C DE 197155C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/30—Lighters characterised by catalytic ignition of fuel
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44 h. GRUPPE
GEORG SALOMONSOHN in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist ein Platinmohrfeuerzeug mit einem für sich abschließbaren
Brennstoffbehälter und einer gesonderten Kammer für die Zündvorrichtung.
Taschenfeuerzeuge dieser Art sind bekannt. Bei einigen derselben ist die Zündvorrichtung, solange sie außer Gebrauch ist, in einer büchsenförmigen Kammer untergebracht, die außen an der Brennstoffbüchse oder auch an
Taschenfeuerzeuge dieser Art sind bekannt. Bei einigen derselben ist die Zündvorrichtung, solange sie außer Gebrauch ist, in einer büchsenförmigen Kammer untergebracht, die außen an der Brennstoffbüchse oder auch an
ίο deren Deckel angelötet ist.
Von diesen bekannten Feuerzeugen unterscheidet sich das den Gegenstand der Erfindung
bildende dadurch, daß die Kammer für die Zündvorrichtung durch einen Teil der Außenwand des Brennstoffbehälters und durch
eine abnehmbare, der Zündvorrichtung als Handhabe dienende Kappe gebildet wird,
deren Rand sich an die Außenwand des Brennstoffbehälters anlegt. Diese Kappe kann mit
dem Deckel des Brennstoffbehälters fest verbunden sein, so daß sie mit diesem zugleich
abgenommen werden kann. Sie kann aber auch unabhängig vom Deckel mittels eines an ihr befestigten Ringes auf den Brennstoffbehälter
aufgeschoben werden und kann dann erst nach dem Abheben des Deckels vom Brennstoffbehälter abgenommen werden. Doch
läßt sich dieser die Kappe tragende Ring auch mit dem Deckel des Brennstoffbehälters
in lösbaren Eingriff bringen, so daß entweder Kappe und Deckel zugleich oder erst der
Deckel allein und danach, wenn gewünscht, auch die Kappe abgenommen werden kann.
In der durch die Kappe gebildeten Kammer ist die Zündvorrichtung durch ein Gelenk
derart befestigt, daß sie nach Abnahme der Kappe vom Brennstoffbehälter aus der seitlich
offenen, durch die Kappe gebildeten Kammer herausgeklappt und dadurch in die Gebrauchsstellung bewegt werden kann. Doch
kann die Befestigung der Zündvorrichtung in der Kappe auch auf andere Weise erfolgen,
z. B. durch eine Führung in Schlitzen, in denen sie durch Zug oder Druck herab und
wieder hinauf bewegt werden kann.
Die Erfindung bezweckt, das Taschenfeuerzeug unter Ersparung von Raum . bequemer
für die Tasche, dabei billiger in der Herstellung und bei der Benutzung leicht handlich
zu machen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längs-'
schnitt eines nach der Erfindung beispielsweise hergestellten Feuerzeuges dar. Fig. 2
ist eine Ansicht der Zündvorrichtung des Zündpillenträgers j. Fig. 3 zeigt einen Schnitt
durch den von der Brennstoffbüchse abgenommenen Deckel mit daran festsitzender
Kappe oder Kammer zur Aufnahme der Zündvorrichtung. Fig. 4 ist ein Querschnitt
nach der Linie A-B der Fig. 1. Fig. 5 und 6 sind Darstellungen, welche den Fig. 1
und 2 entsprechen, jedoch eine andere Befestigung der Zündvorrichtung in der Kappe
zeigen. Fig. 7 ist eine Ansicht und Fig. 8 ein Längsschnitt eines Feuerzeuges,- bei welchem
die Kappe zur;Aufnahme der Zünd-
Vorrichtung nicht am Deckel des Brennstoffbehälters, sondern an einem auf letzteren aufschiebbaren
Ring befestigt ist.
α ist die zweckmäßig mit aufsaugendem Stoff teilweise gefüllte Büchse für den zu
verdampfenden Brennstoff, wie Methylalkohol; b ist der Deckel der Büchse, welcher abnehmbar
ist und zweckmäßig durch einen Bajonettverschluß befestigt ist, um den oberen Rand
ίο der Büchse α gegen die im Deckel b liegende
Packung ρ fest anziehen zu können, da bei
einfachem Aufstecken des Deckels die Abdichtung meist nicht genügend bewirkt wird.
Bei der Ausführung nach Fig. ι bis 6 ist außen am Deckel b eine Kammer oder Kappe c
befestigt, deren offene Seite sich gegen die Wandung der Büchse α außen anlegt und
von dieser verdeckt wird. In dieser Kappe oder Kammer c ist die Zündvorrichtung j
(Fig. 2) untergebracht. Die Anordnung dieser Zündvorrichtung kann, wie in Fig. 1 bis 4
gezeigt ist, in der Weise ausgeführt sein, daß der Rahmen j um Drehzapfen d schwingend
eingesetzt ist und aus der Ruhestellung Fig. ι in die durch Fig. 3 gezeigte Stellung
herabgeklappt werden kann, wenn der Deckel b mit der Kappe c von der Büchse α abgenommen
wird. Um ein Hin- und Herschütteln des Rahmens j mit der Zündpille in der Kappe
bei geschlossener Büchse zu verhindern, stützt sich der Rahmen j mit einer Nase e gegen
die Büchsenwandung a. In der niedergeklappten Stellung der Zündvorrichtung (Fig. 3)
legen sich die Seitenteile des Rahmens j in die Ausschnitte i des Bodens der Kappe c
(Fig. 4). Die Zündvorrichtung kann nun, indem die Kappe c als Handhabe dient, bequem
gehandhabt und in die Höhlung der Büchse α eingeführt werden, um dort die
Brennstoffdämpfe in bekannter Weise zu entzünden. Nach dem Gebrauch läßt man die
Zündvorrichtung j wieder in die Stellung der Fig. ι klappen, indem man ihr einen leichten
Schwung gibt oder den Deckel umkehrt.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 ist die Zündvorrichtung j in der Kappe c in
Schlitzen der letzteren auf und nieder schiebbar. Zur Handhabung kann ein Griff f am
Rahmen j angebracht sein, und in der Ruhe-Stellung wird der Rahmen durch einen lösbaren
Eingriff, z. B. die Haken g, h, gegen eine Unbeabsichtigte Verschiebung gesichert.
Ein Druck auf den Stift k löst den Eingriff aus und gestattet das Niederziehen der Zündvorrichtung
in den Führungsschlitzen.
In Fig. 7 und 8 ist eine Ausführungsform des Feuerzeuges dargestellt, bei der die Zündvorrichtung
oder die Kappe c nicht unmittelbar mit dem Deckel b zusammenhängt, sondern
an einem Ring m befestigt ist, der auf den oberen Teil der Büchse α aufgeschoben
werden kann. Darüber wird dann der Deckel & auf die Büchse α gesetzt. Derselbe kann mit
dem Ring m durch Bajonettverschluß abnehmbar verbunden werden. Auf diese Weise
kann man zur Herstellung der Zündung Deckel b und Kappe c mit Zündvorrichtung
gleichzeitig von der Büchse α abheben; will man aber nur Brennstoff in die Büchse einfüllen,
so hebt man den Deckel b allein, ohne den Ring m und die Kappe c, von der Büchsen
ab.
Claims (5)
1. Platinmohrfeuerzeug mit einem für sich abschließbaren Brennstoffbehälter und
einer gesonderten Kammer für die Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer für die Zündvorrichtung
durch einen Teil der Außenwand des Brennstoffbehälters (a) und durch eine abnehmbare,
der Zündvorrichtung als Handhabe dienende Kappe (c) gebildet wird, deren Rand sich an die Außenwand des
Brennstoffbehälters (a) anlegt.
2. Platinmohrfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe.(c)
mit dem Deckel (b) des Brennstoffbehälters fest verbunden ist, so daß sie mit go
diesem zugleich abgenommen werden kann.
3. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (c)
mit einem auf den Brennstoffbehälter aufschiebbaren Ring (m) verbunden ist, der
entweder für sich oder mit dem Deckel gleichzeitig abgenommen werden kann.
4. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung durch ein Gelenk (d) mit der
Kammer (c) verbunden ist.
5. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung
in Führungen geradlinig gleitend in der Kammer (c) auf und ab bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197155C true DE197155C (de) |
Family
ID=460068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197155D Active DE197155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197155C (de) |
-
0
- DE DENDAT197155D patent/DE197155C/de active Active
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