DE197155C - - Google Patents

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DE197155C
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DE
Germany
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ignition device
cap
fuel container
chamber
platinum black
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DENDAT197155D
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Publication of DE197155C publication Critical patent/DE197155C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/30Lighters characterised by catalytic ignition of fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44 h. GRUPPE
GEORG SALOMONSOHN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Platinmohrfeuerzeug mit einem für sich abschließbaren Brennstoffbehälter und einer gesonderten Kammer für die Zündvorrichtung.
Taschenfeuerzeuge dieser Art sind bekannt. Bei einigen derselben ist die Zündvorrichtung, solange sie außer Gebrauch ist, in einer büchsenförmigen Kammer untergebracht, die außen an der Brennstoffbüchse oder auch an
ίο deren Deckel angelötet ist.
Von diesen bekannten Feuerzeugen unterscheidet sich das den Gegenstand der Erfindung bildende dadurch, daß die Kammer für die Zündvorrichtung durch einen Teil der Außenwand des Brennstoffbehälters und durch eine abnehmbare, der Zündvorrichtung als Handhabe dienende Kappe gebildet wird, deren Rand sich an die Außenwand des Brennstoffbehälters anlegt. Diese Kappe kann mit dem Deckel des Brennstoffbehälters fest verbunden sein, so daß sie mit diesem zugleich abgenommen werden kann. Sie kann aber auch unabhängig vom Deckel mittels eines an ihr befestigten Ringes auf den Brennstoffbehälter aufgeschoben werden und kann dann erst nach dem Abheben des Deckels vom Brennstoffbehälter abgenommen werden. Doch läßt sich dieser die Kappe tragende Ring auch mit dem Deckel des Brennstoffbehälters in lösbaren Eingriff bringen, so daß entweder Kappe und Deckel zugleich oder erst der Deckel allein und danach, wenn gewünscht, auch die Kappe abgenommen werden kann.
In der durch die Kappe gebildeten Kammer ist die Zündvorrichtung durch ein Gelenk derart befestigt, daß sie nach Abnahme der Kappe vom Brennstoffbehälter aus der seitlich offenen, durch die Kappe gebildeten Kammer herausgeklappt und dadurch in die Gebrauchsstellung bewegt werden kann. Doch kann die Befestigung der Zündvorrichtung in der Kappe auch auf andere Weise erfolgen, z. B. durch eine Führung in Schlitzen, in denen sie durch Zug oder Druck herab und wieder hinauf bewegt werden kann.
Die Erfindung bezweckt, das Taschenfeuerzeug unter Ersparung von Raum . bequemer für die Tasche, dabei billiger in der Herstellung und bei der Benutzung leicht handlich zu machen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längs-' schnitt eines nach der Erfindung beispielsweise hergestellten Feuerzeuges dar. Fig. 2 ist eine Ansicht der Zündvorrichtung des Zündpillenträgers j. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den von der Brennstoffbüchse abgenommenen Deckel mit daran festsitzender Kappe oder Kammer zur Aufnahme der Zündvorrichtung. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1. Fig. 5 und 6 sind Darstellungen, welche den Fig. 1 und 2 entsprechen, jedoch eine andere Befestigung der Zündvorrichtung in der Kappe zeigen. Fig. 7 ist eine Ansicht und Fig. 8 ein Längsschnitt eines Feuerzeuges,- bei welchem die Kappe zur;Aufnahme der Zünd-
Vorrichtung nicht am Deckel des Brennstoffbehälters, sondern an einem auf letzteren aufschiebbaren Ring befestigt ist.
α ist die zweckmäßig mit aufsaugendem Stoff teilweise gefüllte Büchse für den zu verdampfenden Brennstoff, wie Methylalkohol; b ist der Deckel der Büchse, welcher abnehmbar ist und zweckmäßig durch einen Bajonettverschluß befestigt ist, um den oberen Rand
ίο der Büchse α gegen die im Deckel b liegende Packung ρ fest anziehen zu können, da bei einfachem Aufstecken des Deckels die Abdichtung meist nicht genügend bewirkt wird. Bei der Ausführung nach Fig. ι bis 6 ist außen am Deckel b eine Kammer oder Kappe c befestigt, deren offene Seite sich gegen die Wandung der Büchse α außen anlegt und von dieser verdeckt wird. In dieser Kappe oder Kammer c ist die Zündvorrichtung j (Fig. 2) untergebracht. Die Anordnung dieser Zündvorrichtung kann, wie in Fig. 1 bis 4 gezeigt ist, in der Weise ausgeführt sein, daß der Rahmen j um Drehzapfen d schwingend eingesetzt ist und aus der Ruhestellung Fig. ι in die durch Fig. 3 gezeigte Stellung herabgeklappt werden kann, wenn der Deckel b mit der Kappe c von der Büchse α abgenommen wird. Um ein Hin- und Herschütteln des Rahmens j mit der Zündpille in der Kappe bei geschlossener Büchse zu verhindern, stützt sich der Rahmen j mit einer Nase e gegen die Büchsenwandung a. In der niedergeklappten Stellung der Zündvorrichtung (Fig. 3) legen sich die Seitenteile des Rahmens j in die Ausschnitte i des Bodens der Kappe c (Fig. 4). Die Zündvorrichtung kann nun, indem die Kappe c als Handhabe dient, bequem gehandhabt und in die Höhlung der Büchse α eingeführt werden, um dort die Brennstoffdämpfe in bekannter Weise zu entzünden. Nach dem Gebrauch läßt man die Zündvorrichtung j wieder in die Stellung der Fig. ι klappen, indem man ihr einen leichten Schwung gibt oder den Deckel umkehrt.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 und 6 ist die Zündvorrichtung j in der Kappe c in Schlitzen der letzteren auf und nieder schiebbar. Zur Handhabung kann ein Griff f am Rahmen j angebracht sein, und in der Ruhe-Stellung wird der Rahmen durch einen lösbaren Eingriff, z. B. die Haken g, h, gegen eine Unbeabsichtigte Verschiebung gesichert. Ein Druck auf den Stift k löst den Eingriff aus und gestattet das Niederziehen der Zündvorrichtung in den Führungsschlitzen.
In Fig. 7 und 8 ist eine Ausführungsform des Feuerzeuges dargestellt, bei der die Zündvorrichtung oder die Kappe c nicht unmittelbar mit dem Deckel b zusammenhängt, sondern an einem Ring m befestigt ist, der auf den oberen Teil der Büchse α aufgeschoben werden kann. Darüber wird dann der Deckel & auf die Büchse α gesetzt. Derselbe kann mit dem Ring m durch Bajonettverschluß abnehmbar verbunden werden. Auf diese Weise kann man zur Herstellung der Zündung Deckel b und Kappe c mit Zündvorrichtung gleichzeitig von der Büchse α abheben; will man aber nur Brennstoff in die Büchse einfüllen, so hebt man den Deckel b allein, ohne den Ring m und die Kappe c, von der Büchsen ab.

Claims (5)

Patent-An sprüche:
1. Platinmohrfeuerzeug mit einem für sich abschließbaren Brennstoffbehälter und einer gesonderten Kammer für die Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer für die Zündvorrichtung durch einen Teil der Außenwand des Brennstoffbehälters (a) und durch eine abnehmbare, der Zündvorrichtung als Handhabe dienende Kappe (c) gebildet wird, deren Rand sich an die Außenwand des Brennstoffbehälters (a) anlegt.
2. Platinmohrfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe.(c) mit dem Deckel (b) des Brennstoffbehälters fest verbunden ist, so daß sie mit go diesem zugleich abgenommen werden kann.
3. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (c) mit einem auf den Brennstoffbehälter aufschiebbaren Ring (m) verbunden ist, der entweder für sich oder mit dem Deckel gleichzeitig abgenommen werden kann.
4. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung durch ein Gelenk (d) mit der Kammer (c) verbunden ist.
5. Platinmohrfeuerzeugnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung in Führungen geradlinig gleitend in der Kammer (c) auf und ab bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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