DE196941C - - Google Patents

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DE196941C
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crank
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locking
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/065Construction of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

bei cc öcwvwtfcin-ig
fiVz.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Einrichtungen zur Umstellung und Verriegelung von Weichen mittels eines einzigen Hebels, bei denen ein Riegel in Einschnitte der Verriegelungsstange eingreift, besteht der Nachteil großer Reibungsverluste und die Schwierigkeit der Einstellung und der Instandhaltung bei Abnutzung. Die Erfindung bezweckt, die Nachteile zu beseitigen bei möglichst vorteilhafter Ausnutzung der Antriebskraft.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und zwar zeigen Fig. ι die Weiche in der einen Endlage und Fig. 2 bis 6 die verschiedenen Lagen während der Verriegelung.
Der Riegel a, der in Einschnitte der Verriegelungsstange b eingreift, ist mittels der Stangen c, g, h und der Winkelhebelübertragung i, k an den Antrieb angelenkt. Bei der dargestellten Ausführungsart erfolgt der Antrieb durch den Elektromotor 0, der mittels . der Schnecke η das Schneckenrad m bewegt. Auf der Welle I des Schneckenrades ist die Kurbel ρ befestigt. An ρ ist in dem Punkt w ein einarmiger Hebel q angelenkt; an diesen greifen in dem gemeinsamen Drehpunkt ν die Stangen r und h an. Die Stange r dient zum Verstellen der Weiche, während h durch die Winkelhebel i, k den Riegel α bewegt.
Auf der Verlängerung des Hebels q über den Punkt ν hinaus sind außerdem zwei regelbare Anschläge t, u befestigt.
Fig. ι und 2 zeigen die Weiche in der einen Endlage durch α verriegelt. Wird der Motor 0 zum Umstellen der Weiche angelassen, so rotiert die Kurbel ρ in der Richtung des Pfeiles und nimmt den Hebel q mit, der, von der um χ beweglichen Stange r als Lenker geführt, die Stange h vorschiebt. Durch die Winkelhebelübertragung wird der Riegel α aus der Verriegelungsstellung entfernt. Die Kurbel ρ gelangt dabei in die in Fig· 3 gezeichnete Grenzlage. Gleichzeitig legt sich der Anschlag u gegen die Stange h, so daß die Drehung der Kurbel ρ als Zug an der Stange r wirkt, wodurch die Weichenzunge gegen die Schiene angepreßt und der Riegel α entlastet wird, so lange, bis er seinen Einschnitt verlassen hat. Eine Abnutzung der Kanten des Riegels α infolge von Klemmung ist dadurch verhindert.
Bei der Weiterbewegung der Kurbel ρ setzt sich die Bewegung der Stange h fort, und der Riegel wird vollständig außer Eingriff mit der Riegelstange gebracht (Fig. 4).
Schließlich legt sich der Anschlag t gegen die Stange h, so daß nunmehr h und q einen starren, am Winkelnebel k drehbaren einarmigen Hebel bilden, der bei Weiterdrehung der Kurbel ρ die Stange r in ihrer Längsrichtung verschiebt. Die Weiche wird damit umgestellt, und die Kurbel gelangt in die in Fig. 5 gezeichnete Grenzlage, die der nach Fig. 3 entgegengesetzt ist.
Der Druck der Kurbel auf die Stange r ist hier am größten, so daß die Zunge an der Schiene festgehalten wird, bis der Riegel a in den entsprechenden Einschnitt eingetreten ist.
Durch die weitere Bewegung der Kurbel ρ wird die Weiche in der umgestellten Lage verriegelt. Die Stange r macht hierbei wieder
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nur eine Schwingbewegung um den Punkt x. Die Kurbel ρ liegt nun in der Stellung nach Fig. 6, und der Motorstromkreis wird auf bekannte Art abgeschaltet.
Bei der Rückstellung der Weichenzunge folgen die Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge wie die oben beschriebenen.
Der von der Weichenzunge zurückzulegende Weg ist durch Einstellung des Abstandes der
ίο Anschläge t, u regelbar; die Anschläge können z. B. durch Schrauben gebildet werden.
Durch richtige Abmessung der einzelnen Konstruktionsteile und durch Bestimmung der Lage der Winkelhebel i, k läßt sich die Einrichtung so treffen, daß der Riegel α den größten Teil seiner Bewegung in dem Einschnitt der Verriegelungsstange macht. Die Geschwindigkeit des Riegels kann so eingestellt werden, daß sie am größten ist, wenn die Kurbel ρ die Weichenzunge fest gegen die Schiene in einer der beiden Endlagen anpreßt.
Durch genügend toten Gang in den Gelenken, der noch durch künstlichen Leergang vermehrt werden kann, ist es auch möglich, die Wege so einzuteilen, daß der Riegel a überhaupt erst im entlasteten Zustande bewegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Weichenstellvorrichtung mit Kurbelantrieb und mit einem die Zungen in der Endlage sperrenden Riegelbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenstellstange .(r) und die Riegelsteuerstange (h) gemeinsam an einem von der Kurbel (p) angetriebenen und mit zwei Anschlägen (t, 11) versehenen einarmigen Hebel (g) angelenkt sind und so bewegt werden, daß die Riegelstange (hj, wenn sie an keinem der Anschlage des Hebels anliegt, durch Drehung der Kurbel in ihrer Längsrichtung verschoben wird und durch Winkelhebelübertragung den Weichenriegel löst, während sie beim Anlegen an einen der Anschläge mit dem Hebel (q) einen einarmigen Hebel · bildet, der bei weiterer Drehung der Kurbel die Weichenstellstange (r) verschiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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