DE196822C - - Google Patents

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DE196822C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B27/00Apparatus for climbing poles, trees, or the like
    • A63B27/02Climbing devices for round poles or trees attachable to the feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Steigeisen mit Dorn, welcher beim Ersteigen von Masten oder Bäumen in das Holz eindringt.
Steigeisen dieser Art sind zwar schon bekannt, aber diese haben alle den großen Nachteil, daß mit ihnen das Ersteigen der Masten oder Bäume zu langsam und zu unsicher vor sich geht. Sie ermüden außerdem den Kletterer dadurch, daß sie einen starken
ίο Druck auf das Schuhwerk und folglich auf den Fuß ausüben.
Diese Nachteile rühren von der verkehrten und auf den Bau des Fußes keine Rücksicht nehmenden Anordnung des Dornes am Steigeisen her. Der Dorn ist bei diesen Steigeisen, wie aus der ein solches Steigeisen älterer Bauart schematisch darstellenden Fig. 1 ersichtlich ist, bisher immer so hoch angeordnet worden, daß bei seinem Eindringen in das Holz infolge eines in der Richtung des Dornes ausgeübten Stoßes ein starkes Drehmoment auf das mit α bezeichnete Fußgelenk ausgeübt wurde. Da das Fußgelenk aber bekanntlich nur ein geringes Drehmoment vertragen kann, so wird die zum Einschlagen des Dornes in das Holz verfügbare Kraft um so geringer, je größer der Hebelarm χ dieser Kraft in bezug auf den Drehpunkt a des Fußgelenkes ist.
Bei der Erfindung werden die erwähnten Nachteile dadurch beseitigt, daß der Dorn so angeordnet ist, daß seine Mittellinie durch den Drehpunkt des Fußgelenkes geht oder wenigstens so nahe wie möglich an demselben vorbeigeht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 und 3 dem Wesen nach zur Darstellung gebracht. Wie hieraus ersichtlich ist, ist der Dorn so niedrig angebracht, daß das Fußgelenk kein Drehmoment beim Einschlagen des Dornes in das Holz erleidet, sondern nur einen zentralen Druck. Infolgedessen kann der Dorn natürlich mit weit größerer und den Steiger trotzdem bedeutend weniger ermüdender Kraft in das Holz hineingetrieben werden. Er dringt also tiefer in das Holz ein, wodurch die Gefahr des sonst so häufigen und lästigen Abrutschens des Steigers von der Stange verringert wird.
Zur Erleichterung der Fortbewegung des Steigers auf ebener Erde mit den angeschnallten Steigeisen können diese noch mit einer Fußplatte b (Fig. 4) versehen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Steigeisen mit Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn so angeordnet ist, daß das beim Eintreiben des Dornes auf. das Fußgelenk ausgeübte Drehmoment möglichst gering wird.
2. Steigeisen mit Dorn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Steigeisen eine zur Fortbewegung des Steigers mit angeschnallten Steigeisen auf ebener Erde bestimmte Fußplatte angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196822D Active DE196822C (de)

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DE (1) DE196822C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2726479A1 (fr) * 1994-11-09 1996-05-10 Rubino Jacky Griffes d'elagueur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2726479A1 (fr) * 1994-11-09 1996-05-10 Rubino Jacky Griffes d'elagueur

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