DE196673C - - Google Patents

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DE196673C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H1/00Marking textile materials; Marking in combination with metering or inspecting
    • D06H1/02Marking by printing or analogous processes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196673 ~ KLASSE 8/. GRUPPE
PAUL KLUG in KRIMMITSCHAU und OSWALD RANFT in FRANKFURT a. M.
Meß- und Druckvorrichtung für Gewebebahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1907 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Meß- und Druckvorrichtung für Gewebebahnen, bei welcher die Typenscheiben, beständig um die Meßradwelle umlaufen.
5. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das die' Typenscheiben aufnehmende und beständig um die Meßradwelle umlaufende Gehäuse abwechselnd bei einem Umlauf der Gewebebahn zum Typenabdruck genähert, beim ίο nächsten Umlauf dagegen von ihr entfernt wird. Deshalb sind die Lagerbüchsen für die Typengehäusewellen exzentrisch gebohrt und werden diese sowohl wie .das Gehäuse selbst beständig vom Meßrad gedreht. Dementsprechend ist auch die Schaltvorrichtung für die Typenscheiben so ausgebildet, daß die Typenscheibe für die Einer nur bei jedem zweiten Umlauf um die Meßradwelle geschaltet wird und die Zehnertypenscheibe nach jeder vollen Umdrehung selbst weiterschaltet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des Gegenstandes unter Weglassung einzelner Teile,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der
Fig- 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie E-F der Fig. ι; , . ·
Fig. 6 bis 9 zeigen Einzelheiten.
Die beiden Typenscheiben 1 und 2 sind auf ihrer Achse 3 wie üblich lose gelagert.
Jede Typenscheibe besteht in bekannter Weise aus einer Scheibe, die mit einem äußeren festen Kranz 4 (bzw. 6) und einem inneren Kranz 5 (bzw. 7) versehen ist.
Die Kränze 4 und 5 (bzw. 6 und 7) eines jeden Rades sind wie bisher mit übereinstimmenden radialen Bohrungen versehen, die als Führungen für die Typenträger dienen. Jedes Rad nimmt zehn Typen auf, und zwar Rad ι die zum Abdruck der Einheiten und Rad 2 die zum Abdruck der Zehner bestimmten Typen.
Die Typen 8 werden von je einem Bolzen getragen, der an einem Ende abgerundet ist und am anderen Ende einen Kopf trägt, welcher mit einer der Zahlen O bis 9 ausgestattet ist. Jeder Bolzen ist außerdem mit dem Querstift versehen, der als Lager dient für die Druckfeder, die sich anderseits gegen den iesten Kranz 4 (bzw. 6) stützt.
Auf der Achse 3 ist zwischen den Typenscheiben der Stellring mit dem Nocken 9 befestigt, der ■ in den Weg der Typenbolzen ragt. Auf der Seite der Einertypenscheibe 1 trägt der Nocken 9 einen Ansatz 10. Die Typenbolzen der Einertypenscheibe sind an ihrem abgerundeten Ende entsprechend der Form des Ansatzes 10 abgesetzt. Die mit der Zahl 9 versehene Type (Fig· 7) ist mit einem Querstift 11 versehen, der in den Weg von Ansätzen 12 ragen kann, die am Kranz 7 der Zehnertypenscheibe 2 vorgesehen sind.
Die Achse 3 ist an ihren beiden Enden in je einer Scheibe 13 bzw. 14 fest gelagert, die
parallel zueinander stehen und durch Bolzen 15 starr miteinander verbunden sind. Außerdem ist zwischen den zwei Scheiben 13 und 14 eine Bleiplatte 16 angebracht, die den Zweck hat, das so gebildete Gehäuse auszubalancieren.
Scheibe 13. trägt einen Zapfen 17. und Scheibe 14 einen Zapfen 18. Zapfen 17 ist drehbar und exzentrisch in einer Hohlwelle 19 gelagert. Welle 19 ist drehbar in einer Büchse 20, die selbst drehbar gelagert ist in einem Auge 21 der einen Seitenwand 22 des Apparates. Zapfen 18 ist drehbar und exzentrisch gelagert in einer Hohlwelle 23, die drehbar in einem Auge 24 der zweiten Seitenwand 25 des Apparates gelagert ist. Auf der Büchse 20 sitzt das Meßrad 26 fest. Dieses kann beispielsweise in bekannter Weise mit Nadeln versehen sein, welche in den zu messenden Stoff eingreifen und dadurch die Drehung des Meßrades bewirken.
Büchse 20 trägt weiter ein Zahnrad 27, das in ein weiteres Zahnrad 28 eingreift. Zahnrad 28 ist mit einem Zahnrad 29 und mit einem Zahnrad 30 starr verbunden. Die Zahnräder 28, 29 und 30 sind drehbar auf einem Zapfen 31 gelagert, der an der Seitenwand 22 vorgesehen ist. Die Hohlwelle 19 trägt ferner ein Zahnrad 32, welches in das Zahnrad'29 eingreifen kann, und ein Zahnrad 33, das lose aufsitzt und mit Zahnrad 30 im Eingriff steht. Auf der Hohlwelle 23 sitzt ein Zahnrad 34 fest und ein Zahnrad 35 lose. Zahnrad 34 greift in ein Zahnrad 36 und Zahnrad 35 in ein Zahnrad 37 ein, und Zahnrad 36 und 37 sind fest miteinander verbunden und drehbar auf einer Stiftschraube 38 gelagert, welche an der Seitenwand 25 befestigt ist.
Die Nabe des Zahnrades 33 weist einen
■ Schlitz auf (Fig. 4), in welchen eine Rolle 38** paßt, die auf der Scheibe 13 mittels
■ eines Stiftes befestigt ist. Scheibe 14 trägt einen Mitnehmer 39, der in einen Schlitz in der Nabe des Zahnrades 35 paßt.
Die parallelen Seitenwände 22 und 25 sind durch Bolzen 40, 41 und 42 starr miteinander verbunden. Auf Bolzen 40 ist ein Hebel 43 drehbar angeordnet, der unter der Wirkung einer Feder 44 steht. Der Hebel 43 trägt einen Stift 45, der in entsprechende Einschnitte 46 eines Schaltrades 47, das an Scheibe 13 angebracht ist, eingreifen kann. Am Zahnrad 30 ist ein Anschlagstück 48 vorgesehen, welches bei der Drehung des Rades den Hebel 43 gegen die Wirkung der Feder 44 nach unten drücken kann. Nach oben wird der Hebel 43 durch einen in der Wand 22 befestigten Anschlagstift 49 zurückgehalten.
Das Schaltrad 47 weist noch Kerben 50 auf, in welche eine unter Federdruck stehende Sperrklinke 5Γ einschnappen kann, welche auf Scheibe 13 drehbar befestigt ist.
Auf gleicher Achse wie Schaltrad 47 (welche Achse durch Scheibe 13 hindurchgeht) sitzt ein Zahnrad 52 fest, welches in ein mit der Typenscheibe 1 starr verbundenes Zahnrad 53 eingreift.
Mit Typenscheibe 2 ist ein Sperrad 54 starr verbunden, welches von einer auf Scheibe 14 angebrachten Sperrklinke gesperrt werden kann.
Auf dem Bolzen 41 sind Ansch-lagstücke 55 und 56 befestigt (Fig. 3), welche in den Weg von Schiebern 57 ragen, die an den Wänden 13 und 14 des Typengehäuses angebracht sind. Jede Wand trägt einen Schieber (Fig. 9). Die Schieber 57 stehen unter Federdruck und sind radial verschiebbar; sie sind mit einem Ansatz 58 versehen, der in die Bahn von am Umfang der Typenscheiben 1 und 2 seitlich angebrachten Stiften 59 ragen kann.
Die Seitenwände 22 und 25 sind auf einer Seite mit Einschnitten 60 und 61 versehen, in welche die Farbvorrichtung 62 aufgehängt werden kann.
Die Farbvorrichtung 62 weist zwei parallele Seitenwände 63 auf, die als Lager dienen für die Achsen zweier Gummiwalzen 64 und 65, die aufeinander laufen. Es ist weiter ein Farbbehälter 56 vorgesehen. Die Achse der Gummiwalze 64 ist verlängert und dient zur Aufhängung der Vorrichtung, ebenso -wie ein Bolzen 67, der durch die Wände 63 durchgesteckt ist.
Das Zahnrad 28 ist mit einer Skala 68 versehen, welche Teilstriche von Null bis Hundert aufweist. Um die Skala 68 sehen zu können, hat die Seitenwand 22 eine entsprechende Öffnung 69 und trägt einen Zeiger 70 zur Feststellung des Nullpunktes.
An den Wänden 13 und 14 sind übereinstimmende Öffnungen 71 vorgesehen, welche zum Montieren des Apparates auf eine Stange 72 dienen, welche von Lagerböcken 7^ getragen ist. Die Stange 72 hat einen Stellring 74 mit Splint, der mit einem winklig gebogenen Ansatz 75 versehen ist. Im Ansatz 75 sitzt eine Stellschraube 76, die auf eine Verlängerung an Seitenwand 25 einwirken kann, und mittels welcher sich der Apparat in bestimmter Höhe einstellen läßt. Ein um eine in Wand 25 festsitzende Schraube 78 beweglicher Drehschieber 77 kann zvvisehen Stellschraube 76 und Seitenwand 25 eingeschoben werden, was eine Verstellung des Apparates um ein bestimmtes Maß zur Folge hat. .
Die Lagerböcke 73 sind auf einem (nicht dargestellten) Meßbrett befestigt.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Der zu messende Stoff wird zwischen dem Meßbrett und dem Apparat durchgezogen und derselbe mittels Schraube 76 so eingestellt, daß die Nadeln des Meßrades 26 um ein wenig in das Tuch eindringen. Das durchgezogene Tuch nimmt das Meßrad mit und versetzt dasselbe in Drehung. Büchse 20 überträgt die Bewegung auf. Zahnrad 27 und dieses wiederum auf Zahnräder 28, 29 und 30, die
10. sich miteinander drehen. Zahnrad 29 versetzt die exzentrisch gebohrte. Hohlwelle 19 und Zahnrad 30 das lose Zahnrad 33 in Rotation.
Dadurch erhält das aus den Scheiben 13
und 14 bestehende Gehäuse eine doppelte, gleichförmige Bewegung, eine exzentrische Bewegung um die Drehachse 17 der Hohlwelle 19, infolge der Drehung derselben, und eine Drehung um die Zapfen 17 und 18, da Wand 13 mittels Rolle 38 und des in der Nabe von Rad 33 vorgesehenen Schlitzes vom Rad 33 beständig mitgenommen wird.
Der Mitnehmer 39, der fest auf Wand 14 sitzt, versetzt Zahnrad 35 und dieses die Zahnräder 36 und 37 in Drehung. Zahnrad 36 überträgt durch das Zahnrad 34 die Bewegung auf Hohlwelle 23, in welcher .der Zapfen 18 exzentrisch gelagert ist.
Das Übersetzungsverhältnis bei den Zahnrädern wird entsprechend dem Verhältnis des Umfanges des Meßrades zur Maßeinheit gewählt.
Wenn beispielsweise das Meßrad für jede Maßeinheit zwei Umdrehungen ausführen soll, dann bekommt Zahnrad 28 zweimal mehr Zähne als Zahnrad 27 und Zahnrad 30 zweimal mehr Zähne als Zahnrad 33. Zahnrad 29 und 32 hingegen haben immer gleiche Zähnezahl. Die hohle Welle 19 beschreibt somit eine Umdrehung für je zwei Umdrehungen des Meßrades, das Gehäuse 13, 14 hingegen gleichviel Umdrehungen wie das Meßrad. Das Verhältnis bei den Rädern 34, 35, 36, 37 ist entsprechend gewählt, damit die Exzenter 19, 23 der Drehzapfen 17 und 18 übereinstimmend gedreht werden. Bei jeder Umdrehung des Rades 30 drückt das Anschlagstück 48 den Hebel 43 in die auf Fig. 6 punktiert angedeutete Lage. Dabei kommt dessen Stift 45 in Eingriff mit den Einschnitten 46 des Schaltrades 47 und hält dasselbe zurück. Da sich Wand 13 weiterdreht, muß das Schaltrad 47 eine Teildrehung um seine Achse in der durch den Pfeil angegebenen Richtung ausführen. Sobald das Anschlagstück 48 den Hebel passiert hat, schnellt dieser infolge des Federdruckes in die Höhe und gibt das Schaltrad wieder frei. Die Sperrklinke 51 verhindert eine Rückdrehung des Schaltrades 47. Die Teildrehung vom Rad 47 überträgt sich durch dessen Achse auf Zahnrad 52 und von diesem auf Zahnrad 53. Es sind dabei die Abmessungen der verschiedenen Organe so gewählt, daß Zahnrad 53, und somit auch die Typenscheibe 1, mit welcher es starr verbunden ist, je ein Zehntel einer . vollen Umdrehung ausführt. Bei der Schaltung der Typenscheibe 1 kommen die einzelnen Typen der Reihe nach auf Nocken 9 zu liegen und werden von diesen radial und gegen die Wirkung ihrer Federn in bekannter Weise vorgeschoben und vermittels des Nockenansatzes IO während eines Augenblickes in dieser Stellung gehalten. Kommt die mit Ziffer 9 bezeichnete Type in die Druckstellung, so nimmt deren Stift 11, mit dem ihr Bolzen versehen ist, die Typenscheibe 2 vermittels eines ihrer Ansätze 12 so lange mit, bis der Bolzen der Type 9 den Ansatz 10 des Nockens passiert hat und durch seine Feder wieder radial nach innen gezogen wird. Die Länge des Ansatzes 10 wird so bemessen, daß die Typenscheibe 2 je um ein Zehntel einer vollen Umdrehung von Typenscheibe i, und zwar jeweils bei der zehnten Umdrehung derselben, durch Type 9 mitgenommen wird. Das Sperrad 54 verhindert eine Rückdrehung der Typenscheibe 2.
Ein Voreilen von Typenscheibe 1 sowohl wie von Typenscheibe 2 wird durch die Schieber 57 und die Stifte 59 verhindert. Die Schieber 57 werden von den Anschlagstücken 55 und 56 im Augenblick der Schaltung radial nach innen verschoben, und die Ansätze 58 geben die Stifte 59 nur für die Zeit der Schaltung frei.
Die vorgeschobenen Typen nehmen von der Walze 64 Farbe auf und übertragen dieselbe auf das zu messende Tuch. Die Farbwalze 64 wird von der Walze 65 mit Farbe versehen, welche dieselbe aus dem Behälter 66 schöpft. Die Walzen werden durch die vorbeistreichenden Typen in Drehung versetzt.
Da sich das Rad 30 beispielsweise zweimal langsamer dreht als das Gehäuse 13, 14, geschient die Schaltung durch den Hebel 43 nur je bei der zweiten Umdrehung des Gehäuses, da das Anschlagstück 48 den Hebel 43 nur so oft in die Schaltstellung bringt. Die Typen sollen sich demzufolge auch nur je bei der zweiten Umdrehung des Gehäuses abdrucken. Dies wird dadurch zustande gebracht j daß die Zapfen 17 und 18, welche das Gehäuse tragen, in den hohlen Wellen 19 und 23 exzentrisch gelagert sind, und daß diese Wellen für zwei Umdrehungen des Gehäuses je eine Umdrehung ausführen. Dies bewirkt eine periodische Annäherung des Gehäuses (und somit der darin gelagerten Typenscheiben) zum Meßbrett, wobei in der folgenden Umdrehung das Gehäuse wieder entfernt wird.
Selbstverständlich ist die Achse 3 im Gehäuse so zu lagern und die Schaltvorrichtung so einzurichten, daß der Abdruck dann erfolgt, wenn das Gehäuse dem Meßbrett, bzw. dem Gewebe am nächsten liegt.
Die Typen der Einertypenscheibe drücken auf den Stoff die Einheiten und die Typen der Zehnertypenscheibe die Zehner ab. Bruchteile von Einheiten werden auf der am Zahnrad 28 angebrachten Skala 68 durch Öffnung 69 mittels des Zeigers 70 abgelesen. Beider Anfangsstellung drücken sich die Ziffern 00 ab; nach zwei Umdrehungen wird die Einertypenscheibe um eine Teilung geschaltet und es drücken sich ab die Ziffern 01, dann 02, 03 usw. bis 09; dann wird durch den Stift 11 die Zehnerscheibe mitgenommen, und es erfolgt der Abdruck ίο, dann 11 usw.
Damit der Stoff in ganz ebenem Zustand unter dem Apparat durchgehe, sind am Meßbrett vor und nach dem Apparat lose aufgehängte Metallstangen vorgesehen, die frei auf dem Stoff liegen und denselben gespannt halten.
Der Apparat kann sich selbstverständlich durch entsprechende Abmessung des Meßrades und Einteilung der Typenscheiben und ' der Skala 68 jedem Maßsystem -anpassen. Dabei wird der Umfang des Meßrades je nach der Größe der Maßeinheit einem verschiedenen Bruchteil (Y2, V3 usw.) derselben entsprechen, damit ein zweckmäßiges Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Meßrades und demjenigen der Typenscheiben bewahrt bleibt.
Die Übersetzungsverhältnisse bei den Zahnrädern sind entsprechend zu wählen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Meß- und Druckvorrichtung für Gewebebahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Meßradwelle (20) beständig umlaufenden Typenscheiben (1, 2) bei jedem Umlauf abwechselnd dem Gewebe dadurch genähert und davon entfernt werden, daß die Zapfen (17, 18) des Typengehäuses (13, 14) sich in Exzentern (19, 23) drehen, welche mit dem Typengehäuse gleichförmig durch das Meßrad (26) gedreht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einertypenscheibe (1) durch ein am umlaufenden-Typengehäuse (Wand 13) angeordnetes, von einem feststehenden Schwinghebel (43) bei jedem zweiten Vorbeigang daran geschaltetes Rad (47) um einen Typenabstand gedreht wird und nach jeder vollen Umdrehung die Zehn,ertypenscheibe (2) vermittels eines Stiftes (11) auf einem ihrer Typenträger um einen Typenabstand mitdreht. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196673D Active DE196673C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934349C (de) * 1952-04-25 1955-10-20 Menschner Textil Johannes Vorrichtung zum Metrieren von Stoffbahnen, insbesondere von Gewebebahnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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