DE19662C - Maschine zum Aufpressen der Fourniere auf die Blendhölzer - Google Patents

Maschine zum Aufpressen der Fourniere auf die Blendhölzer

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Publication number
DE19662C
DE19662C DENDAT19662D DE19662DA DE19662C DE 19662 C DE19662 C DE 19662C DE NDAT19662 D DENDAT19662 D DE NDAT19662D DE 19662D A DE19662D A DE 19662DA DE 19662 C DE19662 C DE 19662C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fournier
machine
pressing
onto
facing wood
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Active
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DENDAT19662D
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English (en)
Original Assignee
C. STIEBITZ in Löbtau-Dresden
Publication of DE19662C publication Critical patent/DE19662C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)

Description

H "VM
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38: Holz-Erzeugnisse, Geräthe und Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1882 ab.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Vorderansicht, in Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine und In Fig. 3 einen Schnitt nach i-i.
Die Maschine besteht aus dem Untergestell A und dem Obertheil B.
Das Untergestell ist aus Holz oder Eisen gefertigt und besteht aus den beiden Seitenwänden a, welche oben durch eine Anzahl (in der Zeichnung acht) Riegel b fest verbunden sind. Die nach oben gerichteten Seiten dieser Riegel sind so bearbeitet, dafs sie alle genau in einer Ebene liegen. In dem Untergestell liegt die vermittelst der Kurbel c drehbare Welle d, deren drehende Bewegung durch die ' konischen Räderpaare e und e' auf die Schraubenspindeln / und f1 übertragen wird.
Der Obertheil B wird gebildet aus den vertical beweglichen Rahmentheilen g und gx und den Prefsstäben h, von denen ebenso viele angeordnet sein müssen, als der Untertheil Riegel b hat. Diese Prefsstäbe sind auf ihrer unteren Seite genau gerade bearbeitet und mit ihren flachen Enden in Schlitze der Rahmentheile g und g1 eingeschoben, die sich über die ganze Breite der Maschine erstrecken. Zwischen den in den Schlitzen steckenden Prefsleistenenden und der oberen Schiene des Schlitzes in den Rahmentheilen sind starke Gummistreifen i eingelegt. Die Prefsstäbe lassen sich in den Schlitzen der Rahmentheile in deren Längenrichtung verschieben. Die unteren Querstege der Rahmentheile g und gl enthalten das Muttergewinde zu den Schraubenspindeln / -und/1.
Durch entsprechende Umdrehung der Welle d wird der Obertheil nach unten gegen die Oberfläche des Untertheiles bewegt. Bei dieser Bewegung werden die Rahmentheile durch in die Schlitze k k eingreifende Zap'fen / / geführt.
Die Maschine ist durch am Fufse ihres Untertheiles angebrachte Rollen m m auf T-Eisenschienen fahrbar.
Die Maschine ist bestimmt, die bisher zum Fournieren von Hölzern angewendeten Schraubbocke und Zwingen zu ersetzen.
Nachdem die Blendhölzer mittelst Aufleimens ihre Fournierbelege erhalten haben, werden sie bei hochstehendem Obertheil auf die Oberfläche des Untertheiles der Fourniermaschine, also auf die oberen Seiten der Riegel aufgelegt, so dafs das Fournier nach oben gerichtet ist. Hierauf werden die Prefsstäbe h in die Stellungen gerückt, in welchen sie am zweckdienlichsten auf das Fournier drücken können, und dann vermittelstentsprechender Umdrehung der Kurbele der Obertheil nach unten bewegt. Dabei werden sich die Prefsstäbe endlich auf das Fournier auflegen, und zwar ohne dasselbe nur im mindesten aus seiner Lage zu verrücken, wie dies beim Anziehen der Schrauben an den Schraubböcken oder den Schraubzwingen häufig vorkommt. Je stärker der auf die Kurbel c ausgeübte Druck ist, um so fester wird das Fournier aufgeprefst werden. Etwaige Verschiedenheit in der Stärke des Fourniers oder des Holzes kann die Gleichmäfsigkeit des Druckes nicht beeinträchtigen, da der über den Enden der Prefsstäbe liegende Gummi denselben ge-
stattet, sich der Fläche des Fourniers gemäfs auf dasselbe zu legen.
Sind die zu fournierenden Stücke gröfser, als sie die Maschine zu überspannen vermag, so werden zwei Maschinen zusammengerückt, was sich infolge deren Fahrbarkeit nicht nur leicht, sondern auch mit genauester Ueberemstimmung der Spannflächen thun läfst.
Das Fournieren von Kehlstöfsen läfst sich mittelst der Maschine unter Anwendung von Zulagen ebenso gut bewerkstelligen, als mit Schraubzwingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die in der Zeichnung dargestellte fahrbare Maschine zum Aufpressen der Fourniere auf die Blendhölzer durch eine Anzahl Prefsstäbe h, welche in den Rahmen g g1 in Schlitzen seitlich verschiebbar und oberhalb an den Enden mit Gummiunterlagen i versehen sind, um der verschiedenen Stärke der zu fournierenden Stücke Rechnung zu tragen, und welche durch Vermittelung der Schraubenspindeln ff1, der konischen Räderpaare e e1, Welle d und Kurbel c auf- und niederbewegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT19662D Maschine zum Aufpressen der Fourniere auf die Blendhölzer Active DE19662C (de)

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