DE196607C - - Google Patents
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- DE196607C DE196607C DENDAT196607D DE196607DA DE196607C DE 196607 C DE196607 C DE 196607C DE NDAT196607 D DENDAT196607 D DE NDAT196607D DE 196607D A DE196607D A DE 196607DA DE 196607 C DE196607 C DE 196607C
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- plug
- chick
- housing
- stuffing box
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/48—Devices or arrangements for removing water, minerals or sludge from boilers ; Arrangement of cleaning apparatus in boilers; Combinations thereof with boilers
- F22B37/54—De-sludging or blow-down devices
- F22B37/545—Valves specially adapted therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196607 KLASSE 13 e. GRUPPE
FRIEDRICH TRAPPE in GERRESHEIM.
Selbstdichtender Kesselabblasehahn. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen selbstdichtenden Hahn zum Abblasen des sich im Dampfkessel
ablagernden Schlammes und besteht darin, daß das in einem starken gußeisernen
Gehäuse α befindliche Küken b mit dem größe-
■ ren Durchmesser seines Kegels nach, unten gerichtet ist und oben sich an den Kegel ein
zylindrischer Teil anschließt, der mit der Mutter c und der Gegenmutter d verschraubt ist,
ίο die samt dem Küken von der Stopfbüchsbrille
e mit der Weichpackung f federnd getragen werden. Diese Federung des Kükens
ist notwendig, denn durch die Erwärmung des Hahnes würde sich das Küken in einer
Anordnung, bei welcher der größere Durchmesser des kegelförmigen Teiles nach unten
steht, stets festklemmen. Unten besitzt das Küken b einen Ansatz g, und auch der Boden
h des Gehäuses ist mit einem Ansatz i versehen. Durch einen oben seitlich angebrachten
Kanal / mit dem Pfropfen k wird der Schmierstoff eingeführt. Die in dem Boden
h sitzende Schraube m, mit der Gegenmutter ο dient zum Einstellen des Kükens,
kann aber auch zum Ablassen des Schmierstoffes benutzt werden.
Da der Ansatz g unten am Küken die Drehung des Kükens stets mitmacht, der Ansatz
i am Boden h dagegen in der eingenommenen Lage bleibt und die beiden Räume
zwischen den Ansätzen g und i mit Schmierstoff gefüllt sind, so wird letzterer beim
Drehen des Kükens durch den Ansatz g aus dem in der Drehrichtung liegenden Räume
in die Nuten ρ verdrängt, welche mit diesem Räume in Verbindung stehen. Der Schmierstoff
verteilt sich nun durch die sämtlichen in den Reibungsflächen angebrachten Nuten p.
Diese stehen aber auch mit dem hinter der ~ Drehrichtung liegenden Räume in Verbindung,
so daß der verdrängte Schmierstoff nach Bestreichen der Reibungsflächen in den
hinter der Drehrichtung liegenden Raum gelangt, welcher ihn aufnehmen kann, weil er
um so viel größer wird, als der in der Drehrichtung liegende Raum kleiner wird. Bei
dieser Einrichtung ist ein Festbrennen des Kükens und auch ein Verstopfen der Schmiernuten
vermieden. Sollte, trotzdem ein Festbrennen des Kükens einmal stattfinden, so
löst man die Muttern c und d ein wenig, schraubt die Stellschraube m und 0 um ]/4Gang
heraus und gibt dann dem Küken oben einen Schlag, wodurch es sich von den Reibungsflächen im Hahngehäuse löst. Dieses Lösen
kann auch dadurch herbeigeführt werden, daß man die Stopfbüchsschrauben qu ein wenig
anzieht, wodurch zwischen der Mutter c und dem in der Stopfbüchsbrille e befindlichen
Laufring s etwas Spiel entsteht. Schraubt man dann noch die Stellschraube m und 0 um
Y4 Gang heraus und gibt dem Küken oben einen Schlag, so wird es sich von den festgebrannten
Stellen im Hahngehäuse lösen. Eine Gefahr entsteht dabei nicht, da die Stopfbüchse
e, f und der Boden h nicht gelöst werden. Bei diesem Hahn dichtet die Stopfbüchse
nur seitlich ab, so daß kein Druck auf das Küken stattfindet, auch wird beim Anziehen der Stopfbüchsschrauben nur ein
Seitlicher Druck von der Weichpackung gegen . I
den zylindrischen Teil des Kükens ausgeübt, ι
das somit stets leicht eingestellt werden kann.
den zylindrischen Teil des Kükens ausgeübt, ι
das somit stets leicht eingestellt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstdichtender Kesselabblasehahn, dadurch gekennzeichnet, daß das Küken (b)federnd von einer Stopfbuchse (e, f) getragen wird, und daß der Boden (h) des Gehäuses und der des Kükens mit knaggenartigen Ansätzen (i bzw. g) versehen sind, zwischen denen bei Drehung des Kükens der Schmierstoff über die Reibungsflächen zwischen Gehäuse und Küken abgedrängt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. OSDRUCKT IH DER RElCHSDRUCKEREt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196607C true DE196607C (de) |
Family
ID=459567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196607D Active DE196607C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196607C (de) |
-
0
- DE DENDAT196607D patent/DE196607C/de active Active
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