DE34478C - Einrichtung zum Auswechseln des Ventilsitzes am Ausdehnungsrohr von Dampfwasser-Ableitern - Google Patents

Einrichtung zum Auswechseln des Ventilsitzes am Ausdehnungsrohr von Dampfwasser-Ableitern

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Publication number
DE34478C
DE34478C DENDAT34478D DE34478DA DE34478C DE 34478 C DE34478 C DE 34478C DE NDAT34478 D DENDAT34478 D DE NDAT34478D DE 34478D A DE34478D A DE 34478DA DE 34478 C DE34478 C DE 34478C
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DE
Germany
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seat
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valve seat
lugs
valve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34478D
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English (en)
Original Assignee
H. KORI in Berlin SW., Lankwitzstrafse 14 III
Publication of DE34478C publication Critical patent/DE34478C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/02Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally
    • F16T1/06Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled thermally by expansion tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Durchlafsventile bei röhrenförmigen Condensationswasser-Ableitern sind einer starken Abnutzung, zumal bei grofsen Geschwindigkeiten der durchfliefsenden Massen, unterworfen. Es ist daher eine Einrichtung, welche es ermöglicht, sowohl das Ventil als auch den Ventilsitz leicht auswechseln und nachschleifen zu können, von Wichtigkeit. Diese Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Anordnungen dargestellt.
Um das Ventil abschrauben zu können, wird die Haube 1, Fig. 2 und 4, abgenommen. Das Ausdehnungsrohr 3 ist in dem unteren Theil des Apparates fest eingespannt.
Um nun den Ventilsitz 4 zum Nachschleifen herausnehmen zu können, ohne das Messingrohr durch Schrauben auf Drehung beanspruchen zu müssen, sind an der inneren Wand des Eisenrohres 5 die Knaggen 6, 6 . angegossen, zwischen welchen zwei einander gegenüberliegende, an dem unteren Schutzring 7 sitzende Knaggen 8, 8 eingepafst werden, so dafs man im Stande ist, den Ventilring 4 ab- und anzuschrauben, ohne das Ausdehnungsrohr irgendwie auf Drehung zu beanspruchen, da die in den Knaggen 6, 6 festgehaltenen Knaggen" 8, 8 den Schutzring 7 an einer Drehung nach rechts oder links verhindern.
Zwei dem Dampf oder Wasser ausgesetzte Gewinde fressen sich mit der Zeit in einander ein, so dafs.es stets einer grofsen Gewalt bedarf, um beide Gewinde von einander zu lösen.
Bei Fig. 2 ist dieser Uebelstand dadurch vermieden, dafs die Theile 4 und 7 nicht, wie gewöhnlich, mit Gewinde fest verbunden sind, sondern dies letztere durch zwei konische, auf einander geschliffene Ventilflächen ersetzt ist. Die Dichtung dieser Flächen geschieht, indem man die auf dem Zapfen 10 des hier angeordneten Kreuzes 11 des Schutzringes 7 sitzende Mutter 9 anzieht. Die untere Fläche der Mutter prefst sich auf den oberen Rand der über den Zapfen 10 gestülpten Hülse des Kreuzes am Ventilring 4 und überträgt so den Druck der Mutter auf die schrägen Flächen von 4 und 7, wobei wiederum die Knaggen 6, 6 und 8, 8 das Rohr 3 an einer Drehung verhindern.
Fig. 4 stellt den Fall dar, wo die Verbindung von 4 und 7 mittelst Gewindes stattfindet. Da, wie oben gesagt, dieselben oft schwer zu lösen sind, so darf an dem Theil 7 direct nicht angesetzt werden, da sonst Deformationen eintreten würden. Die Construction ist hier nun derart, dafs in dem oberen verstärkten Theil von 4 vier Schlitze 12 vorgesehen sind (s. Fig. 4 und 6), in welche nach Entfernung der Haube 1 ein Einsatzstück 13 mit den Zacken 14 pafst, welches oben mit einem Vierkant zum Ansetzen des Schlüssels versehen ist.
Fig. 5 zeigt den Apparat nach Entfernung der Haube 1 und mit angebrachtem Einsatzstück 13. Letzteres ist in Fig. 6 im Grundrifs gezeichnet. Durch Drehen des Einsatzstückes 13 kann der Theil 4 leicht von 7 gelöst werden.
Statt der Anwendung des erwähnten Einsatzstückes kann man auch den Theil 4 mit einem Kreuz und darauf befestigten Zapfen
herstellen, an welchen der Schlüssel anfafst, wenn das Gewinde zwischen 4 und 7 gelöst werden soll (s. Fig. 7 und 8).
Fig. ι zeigt einen Condensationswasser-Ableiter mit der beschriebenen Einrichtung.

Claims (1)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    Die vorstehend beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Ventilsitzanordnung in den verschiedenen Ausführungen, und zwar:
    ι. An den conaxialen Rohren 3 und 5, von denen das dünnwandige Ausdehnungsrohr 3 innerhalb des Gufseisenrohres 5 am Boden des Wasserabieiters in gröfserer Entfernung von dem an 3 befindlichen Ventilsitz 4 fest eingespannt ist, und deren Innenräume durch das mit 5 fest verbundene, auf den Sitz 4 passende Ventil 2 gegen einander absperrbar sind, die Anordnung von Knaggen 6 an 5, in welche die Knaggen 8 an einem mit 3 verbundenen Schutzring 7 hineinfassen, um die beim Ein- und Ausschrauben des Sitzes 4 behufs Auswechselung desselben entstehende Verdrehung des schwachen Rohres 3 zu verhindern.
    Die Anordnung des Ventilsitzes nach Fig. 2 und 3 derart, dafs der Venturing behufs leichter Auswechselung sich vermittelst schräger Flächen auf den Schutzring setzt und die Kreuze beider Ringe durch einen Schraubenbolzen zusammengehalten werden. In Verbindung mit der unter 1. genannten Knaggenanordnung behufs erleichterten Ein- und Ausschraubens des Sitzes 4 die Anordnung eines — auf dem Kreuz des Sitzes 4, Fig. 7 und 8, oder auf dem Kreuz eines mit (in Vertiefungen des Sitzringes 4 einfassenden) Knaggen 14 versehenen, wieder entfernbaren Einsatzstückes, Fig. 4 bis 6, stehenden — Zapfens, welcher mit einem Vierkant versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050238411A1 (en) * 2004-04-21 2005-10-27 Fred Barker Writing instrument with letter opening pocket clip

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