DE19655C - Neuerungen an einer Kaffeemaschine - Google Patents

Neuerungen an einer Kaffeemaschine

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DE19655C
DE19655C DENDAT19655D DE19655DA DE19655C DE 19655 C DE19655 C DE 19655C DE NDAT19655 D DENDAT19655 D DE NDAT19655D DE 19655D A DE19655D A DE 19655DA DE 19655 C DE19655 C DE 19655C
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DE
Germany
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boiler
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coffee
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DENDAT19655D
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English (en)
Original Assignee
F. A. THIEL in Danzig
Publication of DE19655C publication Critical patent/DE19655C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/057Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers
    • A47J31/0576Coffee-making apparatus with rising pipes with water container separated from beverage container, the hot water passing the filter only once i.e. classical type of drip coffee makers with a sealed water boiling vessel in which the steam pressure urges the hot water through a rising pipe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat besteht, wie aus dem Längenschnitt A-B und dem Querschnitt C-D ersichtlich, aus einem mit g g bezeichneten, in verzinntem Kupfer- bezw. Eisenblech hergestellten, ca. 120 1 enthaltenden Hauptkessel, welcher durch einen Eisenblechmantel zwecks Anlage der erforderlichen Feuerung umhüllt ist. Der Mantelfufs ist mit einem übermauerten Blechboden versehen, welcher den Rost k und darunter den verschliefsbaren Aschenbehälter i enthält. Das Rauchrohr α geht mitten durch den Kessel und mündet über dem Kesseldeckel gleichzeitig mit den seitlich daneben befindlichen Dampfablafsöffnungen q1 q1 in das freistehende bezw. in einer Mauer liegende Rauchrohr. Der durch Führungsdrähte gehaltene Schwimmer b zeigt mit seinem Stiel in einer mit Marken versehenen Glasröhre mit Umhüllung δ1 den jeweiligen Wasserstand des Kessels g an. Das Gegengewicht f schliefst das Dampfventil c, während das Ventil q zum Ablassen der durch das an dem Oberkessel e befestigte Manometer r mit Hülfe des Verbindungsrohres j angezeigten zu grofsen Dampfmenge dient.
Das Füllen des Kessels geschieht durch die Oeffhung e mittelst des Einsatztrichters e1. Das zum Sieden erhitzte Wasser steigt durch Dampfdruck durch die beiden Steigrohre d d und ergiefst sich, sobald die Durchlaufhähne u u' geöffnet sind, durch die Brausen η und ηλ in den durch einen Steg in zwei gleiche Theile getrennten Oberkessel Ill von je ca. 16 1 Inhalt, und zwar durch die aus verzinntem Kupferbezw. Eisenblech gefertigten Kaffeemahlbehälter mm}, welche über ihren siebartig durchlöcherten Boden- und Ringwänden mit einem Seihetuch ο aus Leinen mittelst des Ringes p überspannt sind, damit der fertig gekochte Kaffee filtrirt in den Behältern I ll aufgefangen und durch die Hähne /2 /2 abgezapft werden kann.
Der Stand des Kaffees wird durch die mit je einem Behälter / communicirende Glasröhre (mit Markirstrichen und Absperrhahn behufs Auswechseln etwa zersprungener Glasröhren versehen) angezeigt. Der in das Steigrohr d1 unterhalb der Durchlauf hähne u1 eingeschaltete Zapf hahn ν dient zur Entnahme etwaigen kochenden Wassers zur Bereitung von Thee, Grog etc.
Der Zapfhahn t dient zur vollständigen Entleerung des Kessels g behufs Auswaschens und Reinigung desselben.
Die an der Vorderseite des Kesselmantels angebrachte Tischplatte dient zur Aufstellung der erforderlichen Tassen etc.
Um ein Schmelzen des unteren Kesselbodens zu verhindern, ist erforderlich, einen Wasserrest von ca. 10 bis 15 1 stets zu belassen. Die Heizung kann mit jedem Feuerungsmaterial geschehen, jedoch mufs behufs genügender Dampferzeugung das Manometer einen Druck von mindestens 1,1 anzeigen, wozu bei regelmäfsiger Feuerung ca. 50 Minuten Zeit erforderlich sind.
Das erste Kaffeebereiten erfordert ca. 3 Minuten Zeit, worauf ein ununterbrochener Kaffeeausschank bis zu der Entleerung des Kessels g (unter Bezugnahme auf den zu belassenden Wasserrest) stattfinden kann.
Das Material des Unterkessels nebst Mantel ist excl. der Ausmauerung Eisen bezw. Kupfer verzinnt, das des Oberkessels Eisen bezw. Kupfer verzinnt, sowie eventuell Porcellan bezw. Fayence; die Rohrleitungen sind aus verzinntem Kupfer bezw. Messing hergestellt. ■
Bei vorkommenden Fällen kann die Aufstellung des Unterkessels wegen Platzmangels in einem Nebenraum geschehen, während der Kaffeekessel im Buffet aufgestellt und durch verlängerte Rohrleitung mit dem Hauptkessel verbunden wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Die Fortlassung der zweiten Feuerung hik des Patentes No. 8503.
  2. 2. Die Herstellung einer doppelten Steigerohrleitung ddl und der damit verbundenen Brausen η η'.
  3. 3. Die Theilung des Kaffeekessels mittelst des Steges in zwei für sich abgeschlossen benutzbare Kesselräume II1.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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