DE196495C - - Google Patents

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DE196495C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

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iitußint bet-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 196495 KLASSE 72/. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in. ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung des Aufsatzes mit gekrümmter Aufsatzstange an Geschützen. Die Aufsatzbüchse liegt auf der der Mündung des Geschützrohres zugewandten Seite einer Ebene, die durch die Achse der wagerechten Schildzapfen senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegt ist. Die hohle Seite der Aufsatzstange ist der Achse der wagerechten ίο Schildzapfen zugekehrt.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung in Verbindung mit den in Betracht kommenden Teilen eines Steilfeuergeschützes, das Geschützrohr befindet sich in wagerechter Lage und der Aufsatz in der Nullstellung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des auf eine große Erhöhung eingestellten Geschützes,
Fig. 3 einen Teil der Fig. 1 in größerem Maßstabe, einzelne Teile sind im Schnitt gehalten,
Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Hinteransicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende, zum
Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung
Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige Oberansicht.
Es soll zunächst die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform beschrieben werden.
Das Geschützrohr A ist auf dem Gleitbahnträger B geführt, der mittels wagerechter Schildzapfen, deren einen b1 die Zeichnung (Fig. 4) wiedergibt, in der Unterlafette C schwingbar gelagert ist. Die wagerechten Schildzapfen des Gleitbahnträgers liegen in der Nähe des Geschützrohrbodenstückes. Zwisehen die Unterlafette und den Gleitbahnträger B ist eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Höhenrichtmaschine eingeschaltet, die beliebiger bekannter Einrichtung sein kann.
Der eine (bx) der beiden wagerechten Schildzapfen besitzt einen über das Schildzapfenlager hinausreichenden Fortsatz b2 (Fig. 4), mit dem ein Arm D, der als Aufsatzträger bezeichnet werden mag, starr verbunden ist. An dem Aufsatzträger D ist die Aufsatzbüchse E mittels eines Zapfens e1 und einer konzentrisch zur Achse dieses Zapfens gekrümmten Leiste e2 schwingbar gelagert. Die Achse des Zapfens e1 verläuft parallel zur Seelenachse des Geschützrohres. Die Leiste e2 ist mit einer Verzahnung versehen, mit der eine in dem Aufsatzträger D gelagerte, mit einem Griffrädchen fl versehene Schnecke F (Fig. 3) in Eingriff steht. Diese an sich bekannte schwingbare Anordnung der Aufsatzbüchse ist getroffen, um den Einfluß des schiefen Räderstandes ausschalten zu können. In der Aufsatzbüchse E ist die kreisförmig gekrümmte und ein Visierfernrohr H tragende Aufsatzstange G verschiebbar angeordnet. Auf der vom Geschützrohre weg gelegenen Fläche der Aufsatzstange sind Erhöhungseinteilungen g1 g2 gs (Fig. 3) aufgetragen,- für die an der Aufsatzbüchse E eine Ablesekante e3 vorgesehen ist. Zum Einstellen des Aufsatzes auf die Erhöhung dient ein in der Aufsatzbüchse gelagerter, mit einem Griffrädchen /l versehener Spiraltrieb L, der mit einer Verzahnung g* der Aufsatzstange in Eingriff steht. Am Aufsatze sind zwei Li-
bellen J und K vorgesehen. Die Libelle / ist in bekannter Weise einstellbar und dient zum Ausschalten bzw. Messen des Geländewinkels. Die andere Libelle K wird beim Ausschalten des Einflusses des schiefen Räderstandes benutzt.
Die Anordnung des Aufsatzes am Geschütze ist nun so getroffen, daß die Aufsatzbüchse E auf der der Mündung des Geschützrohres
ίο zugekehrten Seite einer durch die Schildzapfenachse senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene liegt, und daß, wie dies bei anderen Aufsatzanordnungen üblich ist, die hohle Seite g* der Aufsatzstange G der Schildzapfenachse zugekehrt ist.
Wie das beschriebene Geschütz gerichtet wird, bedarf keiner näheren Erläuterung. Es sei aber besonders hervorgehoben, daß die Aufsatzstange G beim Einstellen des Aufsatzes auf Erhöhung so gegenüber der Aufsatzbüchse E verschoben wird, daß sich das Visierfernrohr H der Aufsatzbüchse nähert. Infolgedessen liegt der Schwerpunkt der Aufsatzstange bei mittleren und großen Erhöhungen, unter denen Steilfeuergeschütze in der Regel feuern, entweder innerhalb der Aufsatzbüchse oder in deren unmittelbarer Nähe. Bei einer solchen Lage des Schwerpunktes der Aufsatzstange ist aber dem Vibrieren der Aufsatzstange in der Aufsatzbüchse tunlichst vorgebeugt. Ein solches Vibrieren, das die beim Schusse auftretenden Erschütterungen hervorzurufen suchen, würde eine Vergrößerung des Spielraumes zwischen der Aufsatzstange und ihrer Führung, also Ungenauigkeiten beim Richten zur Folge haben. Weiterhin gestattet die beschriebene Anordnung des Aufsatzes, daß man den Krümmungsmittelpunkt der Aufsatzstange auch bei solchen Geschützen, deren wagerechte Schildzapfen in der Nähe des Geschützrohrbodenstückes angeordnet sind, in die Nähe der Achse der wagerechten Schildzapfen oder selbst in diese Achse hinein legt. Die Visierlinie hat dann bei allen Erhöhungen des Geschützrohres eine und dieselbe oder nahezu eine und dieselbe Höhenlage, so daß bei jeder Einstellung des Aufsatzes bequem gezielt werden kann. Auch ermöglicht die beschriebene Anordnung des Aufsatzes, daß das Handrad der Höhenrichtmaschine und, bei Vorhandensein einer Seitenrichtmaschine, auch deren Handrad in unmittelbarer Nähe des Aufsatzes, d. h. in einer für ihre Bedienung durch den Richtwart bequemen Lage angebracht werden können, nämlich in dem Räume hinter dem Schildzapfen bx.
Das in Fig. 5 und 6 dargestellte Geschütz unterscheidet sich von dem eben beschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß seine wagerechten Schildzapfen ml, die an Armen m2 des Gleitbahnträgers M sitzen, in der Nähe des Schwerpunktes der um die wagerechten Schildzapfen schwingbaren Geschützteile liegen, und daß der Aufsatzträger N unmittelbar am Gleitbahnträger M angeordnet ist. Der Aufsatzträger N ragt hierbei so weit nach außen, daß die Aufsatzbüchse 0 und die Aufsatzstange P auf der vom Gleitbahnträger M weg gelegenen Seite der einen Lafettenwand R liegen. Dagegen liegt auch bei dieser Ausführungsform die Aufsatzbüchse 0 auf der der Mündung des Geschützrohres zugekehrten Seite der durch die Schildzapfenachse senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene; ebenso ist hier die hohle Seite px der Aufsatzstange P der Schildzapfenachse zugekehrt.
Diese Anordnung der Aufsatzbüchse gestattet es also, die Aufsatzstange auch bei solchen Geschützen außerhalb der Wände R der Unterlafette anzubringen, bei denen es untunlich ist, den Aufsatzträger an einem Fortsatze des einen Schildzapfens zu befestigen. Bisher war man bei derartigen Geschützen gezwungen, die Aufsatzstange zwischen der einen Wand der Unterlafette und dem Gleitbahnträger anzuordnen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß man die Lafettenwände sehr weit auseinanderrücken muß.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Anordnung des Aufsatzes eignet sich außerdem besonders für solche Steilfeuergeschütze, die, wie z. B. schwere Mörser, fast ausschließlich in ausgebauten Geschützstellungen, wo der Ausblick nach vorn und nach der Seite unmöglich ist, verwendet und daher mit Hilfe eines hinter dem Geschützstande gelegenen Hilfszieles gerichtet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Anordnung des Aufsatzes mit gekrümmter Aufsatzstange an Geschützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsatzbüchse (E bzw. O) auf der der Mündung des Geschützrohres zugewandten Seite der durch die Achse der wagerechten Schildzapfen (b1 bzw. ml) senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene liegt, und daß die hohle Seite (g^ bzw. ρλ) . der Aufsatzstange (G bzw. P) der Achse der wagerechten Schildzapfen zugekehrt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196495D 1907-12-16 Active DE196495C (de)

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