DE196495C - - Google Patents
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- DE196495C DE196495C DENDAT196495D DE196495DA DE196495C DE 196495 C DE196495 C DE 196495C DE NDAT196495 D DENDAT196495 D DE NDAT196495D DE 196495D A DE196495D A DE 196495DA DE 196495 C DE196495 C DE 196495C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/38—Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
- F41G1/393—Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
iiettlcfyvn- $α l'&n l'a-m I».
iitußint bet-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 196495 KLASSE 72/. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in. ESSEN, Ruhr.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Anordnung des Aufsatzes mit gekrümmter
Aufsatzstange an Geschützen. Die Aufsatzbüchse liegt auf der der Mündung des Geschützrohres
zugewandten Seite einer Ebene, die durch die Achse der wagerechten Schildzapfen senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres
gelegt ist. Die hohle Seite der Aufsatzstange ist der Achse der wagerechten
ίο Schildzapfen zugekehrt.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung in Verbindung mit
den in Betracht kommenden Teilen eines Steilfeuergeschützes, das Geschützrohr befindet
sich in wagerechter Lage und der Aufsatz in der Nullstellung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung
des auf eine große Erhöhung eingestellten Geschützes,
Fig. 3 einen Teil der Fig. 1 in größerem Maßstabe, einzelne Teile sind im Schnitt
gehalten,
Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Hinteransicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende, zum
Teil im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung
Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige Oberansicht.
Es soll zunächst die in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform beschrieben
werden.
Das Geschützrohr A ist auf dem Gleitbahnträger
B geführt, der mittels wagerechter Schildzapfen, deren einen b1 die Zeichnung
(Fig. 4) wiedergibt, in der Unterlafette C schwingbar gelagert ist. Die wagerechten
Schildzapfen des Gleitbahnträgers liegen in der Nähe des Geschützrohrbodenstückes. Zwisehen
die Unterlafette und den Gleitbahnträger B ist eine auf der Zeichnung nicht
dargestellte Höhenrichtmaschine eingeschaltet, die beliebiger bekannter Einrichtung sein
kann.
Der eine (bx) der beiden wagerechten Schildzapfen
besitzt einen über das Schildzapfenlager hinausreichenden Fortsatz b2 (Fig. 4),
mit dem ein Arm D, der als Aufsatzträger bezeichnet werden mag, starr verbunden ist.
An dem Aufsatzträger D ist die Aufsatzbüchse E mittels eines Zapfens e1 und einer
konzentrisch zur Achse dieses Zapfens gekrümmten Leiste e2 schwingbar gelagert. Die
Achse des Zapfens e1 verläuft parallel zur Seelenachse des Geschützrohres. Die Leiste e2
ist mit einer Verzahnung versehen, mit der eine in dem Aufsatzträger D gelagerte, mit
einem Griffrädchen fl versehene Schnecke F
(Fig. 3) in Eingriff steht. Diese an sich bekannte schwingbare Anordnung der Aufsatzbüchse
ist getroffen, um den Einfluß des schiefen Räderstandes ausschalten zu können.
In der Aufsatzbüchse E ist die kreisförmig gekrümmte und ein Visierfernrohr H tragende
Aufsatzstange G verschiebbar angeordnet. Auf der vom Geschützrohre weg gelegenen
Fläche der Aufsatzstange sind Erhöhungseinteilungen g1 g2 gs (Fig. 3) aufgetragen,- für
die an der Aufsatzbüchse E eine Ablesekante e3 vorgesehen ist. Zum Einstellen des
Aufsatzes auf die Erhöhung dient ein in der Aufsatzbüchse gelagerter, mit einem Griffrädchen
/l versehener Spiraltrieb L, der mit
einer Verzahnung g* der Aufsatzstange in Eingriff steht. Am Aufsatze sind zwei Li-
bellen J und K vorgesehen. Die Libelle /
ist in bekannter Weise einstellbar und dient zum Ausschalten bzw. Messen des Geländewinkels.
Die andere Libelle K wird beim Ausschalten des Einflusses des schiefen Räderstandes
benutzt.
Die Anordnung des Aufsatzes am Geschütze ist nun so getroffen, daß die Aufsatzbüchse E
auf der der Mündung des Geschützrohres
ίο zugekehrten Seite einer durch die Schildzapfenachse
senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene liegt, und daß, wie dies bei anderen Aufsatzanordnungen
üblich ist, die hohle Seite g* der Aufsatzstange
G der Schildzapfenachse zugekehrt ist.
Wie das beschriebene Geschütz gerichtet wird, bedarf keiner näheren Erläuterung.
Es sei aber besonders hervorgehoben, daß die Aufsatzstange G beim Einstellen des
Aufsatzes auf Erhöhung so gegenüber der Aufsatzbüchse E verschoben wird, daß sich
das Visierfernrohr H der Aufsatzbüchse nähert. Infolgedessen liegt der Schwerpunkt
der Aufsatzstange bei mittleren und großen Erhöhungen, unter denen Steilfeuergeschütze
in der Regel feuern, entweder innerhalb der Aufsatzbüchse oder in deren unmittelbarer
Nähe. Bei einer solchen Lage des Schwerpunktes der Aufsatzstange ist aber dem Vibrieren
der Aufsatzstange in der Aufsatzbüchse tunlichst vorgebeugt. Ein solches Vibrieren, das die beim Schusse auftretenden
Erschütterungen hervorzurufen suchen, würde eine Vergrößerung des Spielraumes zwischen
der Aufsatzstange und ihrer Führung, also Ungenauigkeiten beim Richten zur Folge
haben. Weiterhin gestattet die beschriebene Anordnung des Aufsatzes, daß man den
Krümmungsmittelpunkt der Aufsatzstange auch bei solchen Geschützen, deren wagerechte
Schildzapfen in der Nähe des Geschützrohrbodenstückes angeordnet sind, in die
Nähe der Achse der wagerechten Schildzapfen oder selbst in diese Achse hinein legt.
Die Visierlinie hat dann bei allen Erhöhungen des Geschützrohres eine und dieselbe oder
nahezu eine und dieselbe Höhenlage, so daß bei jeder Einstellung des Aufsatzes bequem
gezielt werden kann. Auch ermöglicht die beschriebene Anordnung des Aufsatzes, daß
das Handrad der Höhenrichtmaschine und, bei Vorhandensein einer Seitenrichtmaschine,
auch deren Handrad in unmittelbarer Nähe des Aufsatzes, d. h. in einer für ihre Bedienung
durch den Richtwart bequemen Lage angebracht werden können, nämlich in dem Räume hinter dem Schildzapfen bx.
Das in Fig. 5 und 6 dargestellte Geschütz unterscheidet sich von dem eben beschriebenen
im wesentlichen nur dadurch, daß seine wagerechten Schildzapfen ml, die an Armen m2
des Gleitbahnträgers M sitzen, in der Nähe
des Schwerpunktes der um die wagerechten Schildzapfen schwingbaren Geschützteile liegen,
und daß der Aufsatzträger N unmittelbar am Gleitbahnträger M angeordnet ist.
Der Aufsatzträger N ragt hierbei so weit nach außen, daß die Aufsatzbüchse 0 und
die Aufsatzstange P auf der vom Gleitbahnträger M weg gelegenen Seite der einen
Lafettenwand R liegen. Dagegen liegt auch bei dieser Ausführungsform die Aufsatzbüchse 0
auf der der Mündung des Geschützrohres zugekehrten Seite der durch die Schildzapfenachse
senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene; ebenso ist hier die
hohle Seite px der Aufsatzstange P der Schildzapfenachse
zugekehrt.
Diese Anordnung der Aufsatzbüchse gestattet es also, die Aufsatzstange auch bei
solchen Geschützen außerhalb der Wände R der Unterlafette anzubringen, bei denen es
untunlich ist, den Aufsatzträger an einem Fortsatze des einen Schildzapfens zu befestigen.
Bisher war man bei derartigen Geschützen gezwungen, die Aufsatzstange zwischen der einen Wand der Unterlafette und
dem Gleitbahnträger anzuordnen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß man die
Lafettenwände sehr weit auseinanderrücken muß.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Anordnung des Aufsatzes eignet sich außerdem besonders
für solche Steilfeuergeschütze, die, wie z. B. schwere Mörser, fast ausschließlich in ausgebauten
Geschützstellungen, wo der Ausblick nach vorn und nach der Seite unmöglich
ist, verwendet und daher mit Hilfe eines hinter dem Geschützstande gelegenen Hilfszieles
gerichtet werden.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Anordnung des Aufsatzes mit gekrümmter Aufsatzstange an Geschützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsatzbüchse (E bzw. O) auf der der Mündung des Geschützrohres zugewandten Seite der durch die Achse der wagerechten Schildzapfen (b1 bzw. ml) senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohres gelegten Ebene liegt, und daß die hohle Seite (g^ bzw. ρλ) . der Aufsatzstange (G bzw. P) der Achse der wagerechten Schildzapfen zugekehrt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH42057T | 1907-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196495C true DE196495C (de) |
Family
ID=4271748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196495D Active DE196495C (de) | 1907-12-16 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH42057A (de) |
| DE (1) | DE196495C (de) |
-
0
- DE DENDAT196495D patent/DE196495C/de active Active
-
1907
- 1907-12-16 CH CH42057A patent/CH42057A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH42057A (de) | 1908-12-16 |
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