DE196483C - - Google Patents

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DE196483C
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Germany
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rim
wheel
pneumatic tire
cut
diameter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B23/00Attaching rim to wheel body
    • B60B23/06Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips
    • B60B23/10Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips arranged axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
2O. März 1883
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf eine teilbare Felge für Räder von Fahrzeugen aller Art, die aus einem starren Radkranz und einer auf diesen aufschiebbaren Luftreifenfelge besteht. Gemäß der Erfindung ist die Luftreifenfelge an einer Stelle geteilt, damit sie auf das Rad aufgesetzt und dann auf einen kleineren Durchmesser gebracht werden kann, um sich fest an das Rad anzulegen.
Die Erfindung gestattet, der Felge eine große Tragfläche für das Rad zu geben, ohne eine genaue Einstellung notwendig zu machen, wobei sie sich von selbst einem etwa ovalförmig oder windschief gewordenen Rade anpassen kann.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. ι einen Teil des Felgenkranzes mit dem Luftreifen im Aufriß,
Fig. 2 einen Querschnitt des abgenommenen und daher im Durchmesser vergrößerten Felgenkranzes,
Fig. 3 einen Querschnitt des auf dem Rade befestigten und in seinem Durchmesser verkleinerten Felgenkranzes,
Fig. 4 den Querschnitt durch eine andere Ausführungsform.
Um den Durchmesser der den Luftreifen
tragenden Felge verändern zu können, ist diese in radialer Richtung nach der Linie a-b der Fig. 1 aufgeschnitten. Zu jeder Seite des Schnittes ist auf der Innenseite je ein 35
Riegel befestigt, und beide Riegel werden durch ein beliebiges Mittel verbunden, das auch gestattet, die beiden durchschnittenen Teile voneinander zu entfernen. Z. B. kann, wie in der Zeichnung dargestellt, ein Schraubenbolzen c angewendet werden, der in der an einer Seite des Schnittes befestigten Mutter d geführt wird, während er an der anderen Seite des Schnittes gegen Längsverschiebung gesichert ist, z. B. durch Ansätze e, die zwischen entsprechende Bunde seines Kopfes treten, oder es kann eine Spindel mit Rechtsund Linksgewinde angewendet werden, ebenso Keile, Daumen, Exzenter usw.
Die Einrichtung zur Entfernung der beiden Teile kann auch ein unabhängiges Werkzeug bilden, welches, wenn die Felge geöffnet werden soll, gegen zu diesem Zweck angeordnete Teile gestützt wird.
Wenn der Luftreifen auf die Felge gesetzt und aufgeblasen ist, wird der vollständige Luftreifen mit seiner erweiterten Felge auf das Rad gesetzt, dessen fester Kranz h (Fig. 2) einen etwas größeren Durchmesser hat als der Felgenkranz, wenn die Schnittstelle geschlossen ist. Darauf wird der Durchmesser durch Schließen der Schnittstelle verringert und der Reifen zur Auflage auf den Kranz h mittels einer der dargestellten Verbindungen (Fig. 3)'gebracht, wodurch gewissermaßen ein kaltes Aufziehen erfolgt.
Die Felge kann auch an zwei oder mehreren Stellen aufgeschnitten werden, anstatt an einer einzigen; in der Regel genügt aber ein Schnitt. ■ .
Das in Fig. 3 dargestellte Mittel zur Befestigung des Luftreifens auf dem Rade besteht zunächst darin, daß man dem Flansch h die in der Zeichnung dargestellte Form gibt und dann Klammern i anwendet, die sich der Form der den Luftreifen tragenden Felge anpassen, und daß schließlich die genannten Teile durch Schraubenbolzen/ befestigt werden, deren Kopf k an dem Flansch h anliegt und die durch den Radkranz / hindurchtreten.
An Stelle dessen kann man auch den Flansch h zu dem in Fig. 4 dargestellten Profil ausbilden.
Um jede Bewegung im Drehungssinne zu verhindern, kann man einen Keil oder zwei Klammern i anwenden, die dann eine beiderseitige Verstärkung für die den Luftreifen tragende Felge bilden. Die Muttern der Sicherheitszapfen und das Ventil liegen versenkt in einem Ansatz, wie in Fig. 4 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Teilbare Felge für Räder von Fahrzeugen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß die den Luftreifen tragende Felge an einer oder an mehreren Stellen des Umfanges aufgeschnitten ist, und daß die Enden durch eine Spannvorrichtung, z. B. Schrauben, Keile und dergl., voneinander entfernt werden, zum Zweck, den Durchmesser zu vergrößern und zu verkleinern und damit ein Abnehmen und Befestigen der Luftreifenfelge zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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