DE44610C - Maschine zum Zusammensetzen der Speichen und Felgen von Wagenrädern - Google Patents
Maschine zum Zusammensetzen der Speichen und Felgen von WagenrädernInfo
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- DE44610C DE44610C DENDAT44610D DE44610DA DE44610C DE 44610 C DE44610 C DE 44610C DE NDAT44610 D DENDAT44610 D DE NDAT44610D DE 44610D A DE44610D A DE 44610DA DE 44610 C DE44610 C DE 44610C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/101—Chucks with separately-acting jaws movable radially
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H7/00—Manufacture of wood-rimmed wheels, e.g. cart wheels, steering wheels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Construction einer Maschine zum Zusammenpassen der Felgen
und Speichen behufs Herstellung von Wagenrädern, bei welchen gebogene Felgenstücke in
Anwendung kommen, mit denen die Speichen durch Schienen verbunden werden. Die Speichen
sind an den Nabenenden konisch angeschnitten, so dafs sie fest an einander schliefsen und
durch die Nabe zusammengehalten werden.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 ein Grundrifs derselben.
Die Maschine besteht aus dem gufseisernen Gestell A, welches die Platte B trägt, die mit
einer Anzahl Führungen C und Schlitten DjD' versehen ist. Letztere können durch Schraubenspindeln
E, welche eine radiale Anordnung gegen die kreisförmige Scheibe B erhalten, nach
vor- und rückwärts bewegt werden. Der Mechanismus zur gleichmä'isigen Bewegung der
Schrauben ist folgender: Auf dem Gestell ist ein Kegelrad F angeordnet, welches in die an
den Schraubenspindeln E sitzenden Kegelräder G eingreift. Die Schrauben E führen durch Vermittelung
der Mutter H einen der Schlitten; wird danach eine der Schrauben E in Drehung
gesetzt, so wird das ganze System Schrauben E und Schlitten D D' derart bewegt, dafs sie in
dem einen oder anderen Sinne eine Bewegung um die gleiche Entfernung ausführen. Die
Schlitten D' sind mit gegen die Platte B radialem Schlitz versehen, während die nicht
geschlitzten Schlitten D bei ihrer Bewegung Backen Y mitnehmen, welche unabhängig von
diesen Schlitten die Felge oder die Felgentheile des Rades gegen die Speichen in die entsprechende
Lage bringen können. Die Schlitten können Räder von jedem Durchmesser halten, und es sind die Grenzen für die Raddurchmesser
nur durch die Gröfse der Platten B bedingt. Die mit Schlitz versehenen Schlitten D'
nehmen zwei Backen Y' mit, welche, von einander unabhängig, denselben Zweck erfüllen.
Die Vorrichtung zum Einspannen dieser Backen ist folgende:
Zwei cylindrische Stangen J, deren Achsen in derselben Verticalebene liegen, gehen durch
die Schlitten D D' hindurch und endigen in einen Kopf, der eine verticale Achse K trägt,
welche einen Theil eines Excenters L aus Stahl bildet. Wird die Achse K gedreht, so wird
durch das Excenter ein Druck auf die Backen Y Y' ausgeübt und die Felge gegen den
Schlitten geprefst.
Da die Speichen der Räder verschiedener Art dem Zwecke des Rades oder dem Geschmack
nach mehr oder weniger geneigt sein müssen, ist es nothwendig. auf der Platte eine
Centrirachse anzubringen, welche gehoben und gesenkt werden kann, um diese verschiedene
Neigung der Speichen zu veranlassen. Zu diesem Zwecke trägt das Gestell A eine Platte M1
in deren Mitte eine Achse N eingesetzt ist, die von einer Hülse O aus Bronze umgeben ist.
Ein Schwingrad P, dessen Nabe eine Mutter bildet, ist auf diese Hülse aufgeschraubt, und
über der Nabe ist eine Hülse Q' angebracht, deren oberer Theil die Platte Q bildet. Es
genügt eine Drehung des Schwingrades P, um die Hülse Q' und Platte Q. in verticaler Richtung
zu heben oder zu senken. Diese Anordnung gestattet die Anbringung einer Lehre
(eines Formbrettes) auf der Platte Q zum Einpassen der Speichen. Das Formbrett ist mit
einem Mittelbolzen versehen, so dafs man die Nabentheile des Rades centriren und jenen
Druck hervorbringen kann, den man auf die-, selben vor dem Einbohren der Löcher in
die Verbindungsstellen der Speichen ausüben mufs, um in dieselben die Befestigungsbolzcn
der Platten einführen zu können. Diese letzteren haben zwei Ocffnungen, welche dazu
dienen, die Spindelkapsel aufzunehmen; die Maschine mufs, um das Rad festzuhalten, einen
beweglichen Splint, Keil, Vorstecker etc. erhalten. Zu diesem Zwecke hat die Hülse Q'
einen Längsschlitz, in welchem der Stift u auf- und abgleiten kann. Dieser letztere wird durch
einen Hebel bethätigt, dessen Drehpunkt in R liegt und welcher an seinem Ende eine an
dem Stück T angreifende Gabel trägt; das Stück T wird in dem Schlitz der Hülse Q.'
gerade geführt. Das Mittelfutter kann natürlich in allen Gröfsen ausgeführt werden und besteht
aus einer unteren Platte x, an welche sich ein viereckiger Theil anschliefst, der in
die Platte Q. tritt; ferner aus dem mit Schraubengewinde
versehenen Bolzen y, der in die Platte χ verschraubt ist, sowie aus der Mutter ^,
welche entsprechend angezogen wird, um den nöthigen Druck auszuüben. Die Platte χ ist,
um das Durchtreten des Stiftes u zu ermöglichen, entsprechend durchlocht. Das Zusammendrücken
des mittleren, zwischen der Platte gelegenen Theiles des Rades geschieht durch
hydraulischen Druck einer Presse.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Zusammensetzen der Felgen und Speichen von Wagenrädern, gekennzeichnet durch die in radialen Führungen einer kreisrunden Platte B laufenden, die Felgen haltenden Schlitten D Z)', welche durch die Schraubenspindeln E bei Drehung einer derselben infolge des Eingriffes der Kegelräder G derselben mit dem Zahnkranz F gleichzeitige radiale Bewegung erhalten, während der den Nabentheil fassende Mechanismus durch Drehung des Rades P in verticaler Richtung verstellt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44610C true DE44610C (de) | 1888-09-19 |
Family
ID=319832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44610D Expired DE44610C (de) | Maschine zum Zusammensetzen der Speichen und Felgen von Wagenrädern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44610C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010048407A1 (de) * | 2010-10-15 | 2012-04-19 | Carl Freudenberg Kg | Hydrogelierende Fasern sowie Fasergebilde |
-
0
- DE DENDAT44610D patent/DE44610C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010048407A1 (de) * | 2010-10-15 | 2012-04-19 | Carl Freudenberg Kg | Hydrogelierende Fasern sowie Fasergebilde |
| DE102010048407A8 (de) * | 2010-10-15 | 2012-06-28 | Carl Freudenberg Kg | Hydrogelierende Fasern sowie Fasergebilde |
| US10092673B2 (en) | 2010-10-15 | 2018-10-09 | Carl Freudenberg Kg | Hydrogel fibers and fibrous structures |
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