DE196450C - - Google Patents
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- Publication number
- DE196450C DE196450C DENDAT196450D DE196450DA DE196450C DE 196450 C DE196450 C DE 196450C DE NDAT196450 D DENDAT196450 D DE NDAT196450D DE 196450D A DE196450D A DE 196450DA DE 196450 C DE196450 C DE 196450C
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- DE
- Germany
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- oil
- sprue
- bearing housing
- spindle
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/04—Spindles
- D01H7/20—Lubricating arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sealing Of Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196450 KLASSE AJe. GRUPPE
PLATT BROTHERS AND COMPANY LIMITED und JOHN DODL) in OLDHAM (Lanc, Engl.).
Man hat bereits die Lager von Ringspindeln
■ für die Zuführung von Schmieröl mit seitlich abgezweigten Eingußstutzen ausgestattet, die
mit dem Hohlraum des Spindellagers in Verbindung standen. Der Ölstand im Spindellager
entsprach dabei stets dem Stand im Einguß, da auf beiden atmosphärischer Druck lastete. Man mußte also dem Einguß eine
Höhe geben, die mindestens dem höchsten Ölstand entsprach, der unter Umständen im
Spindellager erwünscht sein könnte. Wenn ferner der Ölstand gesunken war, so konnte
man ihn nur durch entsprechendes Nachfüllen von Öl in den Einguß wieder heben.
Gemäß der Erfindung wird die Erzielung eines über dem Rand des Eingusses liegenden
Ölstandes, sowie ein wiederholtes Heben des Ölstandes im Spindellager auf die zur Schmierung
erforderliche Höhe ohne Nachfüllen von Öl, durch Benutzung eines als Stopfen oder
Kappe ausgebildeten Verschlußkörpers ermöglicht, der so in oder auf den Eingußstutzen
paßt, daß er beim Ein- bzw. Aufschieben zunächst in oder auf dem Stutzen unter genügend
dichtem Schluß gleitet, um ein Entweichen von Luft um den Stopfen herum fast völlig zu verhindern, während er am Ende der
Bewegung durch Aufeinandertreffen kegeliger Flächen einen luft- und öldichten Abschluß
schafft. Hierdurch wird die Luft über dem Öl verdichtet oder ein Druck unmittelbar auf
das Öl ausgeübt und dieses auch dann noch mit pumpenartiger Wirkung auf einen über den
Stand im Stutzen liegenden Stand im Lagergehäuse gedrückt und dann infolge des dichten
Abschlusses dauernd auf dieser Höhe gehalten, wenn der Verschlußkörper mit dem Öl
nicht mehr in dauernder Berührung steht.
Man kann somit den Eingußstutzen niedriger halten, als dem Ölstand im Spindellager
entspricht, und wenn der Ölstand gesunken ist, diesen ohne Nachfüllen von Öl durch Verdichten
von Luft zwischen dem Stopfen bzw. der Klappe und der Oberfläche des Öles im Einguß \vieder auf die gewünschte Höhe
bringen.
Der Stopfen usw. wird zweckmäßig so gestaltet, daß er z. B. während drei Vierteln der
Bewegung unter ziemlich dichtem Abschluß in oder auf dem Eingußstutzen gleiten kann,
während am Ende der Bewegung die kegeligen Flächen einen luft- und öldichten Abschluß schaffen. Trotz des anfänglich undichten.
Schlusses zwischen Stopfen und Einguß kann bei seinem Aufbringen das Öl wegen seiner Viskosität nicht durch den engen Spalt
ausfließen, wenn die inneren Durchgänge, durch die es nach dem Spindellager aufsteigen
muß, verhältnismäßig weit sind. Der Stopfen wirkt somit ganz wie ein dichtgehender KoI-ben
und treibt das Öl entweder durch unmittelbaren Druck auf seine Oberfläche oder durch
Verdichten der etwa über dieser stehenden Luft im Lagergehäuse auf einen höher als das
Ende des Eingusses liegenden Stand, ohne daß Öl über den Rand des Stutzens austritt. Durch
den am Ende der Bewegung des Stopfens entstehenden luft- und öldichten Abschluß wird
dieser hohe Stand des Öles im Lagergehäuse dauernd gewahrt.
Wenn das Öl im Lagergehäuse durch die Arbeit der Spindel zum Teil aufgebraucht ist,
kann der Stopfen herausgezogen werden. Bei seiner Wiedereinführung wird dann die eingeschlossene
Luft durch die Wirkung 'des
ίο Stopfens zusammengedrückt und drückt wieder
öl in das Lagergehäuse. Man kann dies bei Bedarf wiederholen und auf diese Weise
das im Einguß enthaltene öl als einen Vorrat verwerten, "um das teilweise entleerte Lagergehäuse
neu zu füllen.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung stellen eine Ausführungsform einer mit der Erfindung
ausgestatteten Spindel im senkrechten Schnitt nach A-A (Fig. 2) bzw. in der Draufsicht dar.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Lagerbüchse ebenfalls nach der Linie A-A
(Fig. 2). Bei Fig. 1 verschließt der Stopfen den Einguß, während bei Fig. 3 der Stopfen
gerade mit seinem Ende in die Mündung des Eingusses eingeführt ist. Die Fig. 4 und 5
veranschaulichen den Stopfen für sich im Längsschnitt nach B-B (Fig. 5) und in der
Oberansicht. Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt durch das Lager der Spindel nach der
Linie C-C der Fig. 1 und Fig. 7 eine Draufsicht
derselben.
Die Fig. 8 und 9 sind Schnitte, entsprechend den Fig. 1 und 3, durch eine Vorrichtung, bei
welcher der Stopfen durch eine Kappe ersetzt ist, während die Fig. 10 und 11 die Kappe im
senkrechten Schnitt und in der Draufsicht darstellen.
Die Spindel α dreht sich in einer Lagerbüchse
b, die durch einen im Lagergehäuse c angeordneten federnden Keilw gegen Drehung
gesichert ist. Das Lagergehäuse ist mit einem Ölbehälter versehen und an einer Spindelschiene
d gelagert, in der es mittels einer Mutter e befestigt ist. Durch die Mutter e
wird eine ringförmige Unterlegsscheibe / festgehalten, an der der Hakan g zum Halten der
Spindel befestigt ist. Die Büchse b ist mit Schlitzen / versehen, um den Zutritt des Öles
vom Ölbehälter im Lager c zu dem Fußlager und der Büchse der Spindel α zu erleichtern.
Aus den Fig. 1 und 3 ist zu ersehen, daß das Ende des Eingußstutzens h des Lagers c leicht
kegelig gestaltet ist, und daß der Stopfen i entsprechende Kegelform besitzt. Die Kegelform
ist so gewählt, daß der Stopfen i bei seiner Einführung in den Stutzen h zuerst etwas
frei in demselben gleiten kann, wobei er aber doch so dicht geht, daß er wie ein Pumpenkolben
die zwischen ihm und dem Öl befindliehe Luft zusammendrückt bzw. das öl vor
sich her schiebt, wodurch der Stand des Öles im Lagergehäuse gehoben wird, während am
Ende der Bewegung die kegelige Außenfläche des Stopfens sich gegen die Wand des Stutzens h dicht anlegt und so hineingedrückt
werden kann, daß ein luft- und öldichter Abschluß entsteht und das Öl im Lagergehäuse
dauernd auf dem über dem Stand im Einguß liegenden erhöhten Stand gehalten wird.
Um das Einführen und Herausnehmen des Stopfens zu erleichtern, ist er am oberen Ende
mit einer quadratischen öffnung zur Aufnahme eines entsprechenden Ansatzes eines
Schlüssels oder Griffels versehen, so daß man ihn beim Einführen und Herausnehmen
drehen oder in anderer Weise bewegen kann. Hierbei kann mittels des Schlüssels und des
Zeigefingers der ihn haltenden Person der Stopfen bequem aus dem Einguß herausgenommen
werden. Wenn in dem Einguß bis zu einer -geeigneten Höhe öl eingefüllt ist, so
kann durch Einführung des Stopfens i der Stand des Öles in dem Lagergehäuse c durch
den als Kolben wirkenden Stopfen zu einem noch höheren Stand im Lagergehäuse gehoben
werden, und durch Herausnehmen und Wiedereinführen des Stopfens kann man den Ölstand
im Lagergehäuse durch Verdichten der über dem Öl im Eingußstutzen stehenden Luft
wiederum heben, wenn er sich durch die Arbeit der Spindel gesenkt hat.
Es ist selbstverständlich, daß man dem Einguß und dem Stopfen auch andere Formen
geben kann. Beispielsweise kann man der Öffnung des Eingußrohres und dem Stopfen
zum Teil zylindrische Gestalt geben und sie mit kegeligen Flächen zur Erzielung des luft-
und öldichten Abschlusses versehen.
Bei der Einrichtung gemäß Fig. 8 und 9 ist die Außenfläche des Eingußstutzens gegenüber
der in Verbindung- mit ihm verwendeten Kappe I so gestaltet, daß bei der ersten Bewegung
beim Aufsetzen der Kappe L das öl im
Lagergehäuse durch Verdichtung der Luft über dem Öl im Eingußstutzen hochgedrückt
wird, während beim letzten Teil der Bewegung der Kappe ein luft- und öldichter Abschluß erzeugt
wird. Zu diesem Zwecke ist die Außenfläche des Eingußstutzens so gestaltet, daß'
z. B. während drei Vierteln der Gleitbewegung die Kappe auf dem Stutzen frei, aber unter
ziemlich dichtem Schluß gleiten kann, so daß die Luft in dem Stutzen zusammengedrückt
und Öl im Lagergehäuse hochgedrückt wird, während am Ende der Bewegung leicht kegelige
Flächen aneinander zur Anlage kommen, die einen luft- und öldichten Abschluß ergeben,
so daß der Spiegel des Öles in dem Einguß in der Lage gehalten wird, in die er durch Aufsetzen
der Kappe I auf den Stutzen h niedergedrückt wurde. Die Kappe I und der Eingußstutzen
wirken also ebenfalls wie eine Pumpe,
die, obgleich das Öl nicht mit der Kappe in Berührung steht, den Stand des Öles in dem
Lagergehäuse über den Stand des Öles in dem Eingußstutzen hebt und auf diesem Stand hält.
Im übrigen stimmt die in den Fig. 8 und 9 dargestellte Anordnung mit derjenigen nach
den Fig. 1, 2 und 3 überein.
Wenn der Stopfen aus dem Eingußstutzen herausgenommen wird, so kann man sich leicht
davon überzeugen, ob der Ölbehälter neu gefüllt werden muß. Man kann dann während
des Ganges der Maschine Öl nachfüllen oder das verunreinigte Öl und den Schmutz, der
sich im unteren Teil des Ölbehälters angesammelt hat, entfernen.
Die Verwendung der Eingußstutzen und Stopfen oder Kappen in der oben angegebenen
Weise ermöglicht es, einen Stand des Öles in dem Lagergehäuse einer Spindel derjenigen
Art, auf die sich diese Erfindung bezieht, zu erhalten, der höher ist, als der äußere Eingußstutzen
des Lagergehäuses, so daß die Erfindung die Möglichkeit gibt, entweder den Stand des Öles im Lagergehäuse gegenüber
der Höhe des Eingußstutzens zu heben, oder einen kürzeren Eingußstutzen unter Beibehaltung
des bisherigen Standes des Öles bei Spin-, dein dieser Art zu verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hydrostatisch geschmierte Ringspindel, bei welcher das Lagergehäuse mit einem Einguß zum Füllen und Entleeren von Öl versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Stopfen (k) oder als Kappe (I) ausgebildetes Verschlußstück so in oder auf den Eingußstutzen paßt, daß wiederholt beim jedesmaligen Abschluß des Eingusses das ölniveau im Spindellagergehäuse auf die zur Schmierung der Spindel erforderliche Höhe auch dann noch gebracht wird, wenn das Verschlußstück mit dem Öl nicht mehr in dauernder Berührung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196450C true DE196450C (de) |
Family
ID=459432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196450D Active DE196450C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196450C (de) |
-
0
- DE DENDAT196450D patent/DE196450C/de active Active
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