DE429705C - Schmiervorrichtung mit Dochtrohr - Google Patents

Schmiervorrichtung mit Dochtrohr

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DE429705C
DE429705C DER56516D DER0056516D DE429705C DE 429705 C DE429705 C DE 429705C DE R56516 D DER56516 D DE R56516D DE R0056516 D DER0056516 D DE R0056516D DE 429705 C DE429705 C DE 429705C
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DE
Germany
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container
tube
wick
oil
lubricator
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Expired
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DER56516D
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English (en)
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RAILWAY IMPROVEMENT Co
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RAILWAY IMPROVEMENT Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N19/00Lubricant containers for use in lubricators or lubrication systems
    • F16N19/006Maintaining oil level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung mit Dochtrohr. Die Erfindung bezieht sich auf Schmiervorrichtungen, bei denen die Ölzufuhr zur Schmierstelle mittels eines Dochtrohres von einem selbsttätig auf konstanter Höhe gehaltenen Ölspiegel aus erfolgt. Von bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die den Gegenstand derErfindung bildende-Schmiervorrichtung im wesentlichen dadurch, daß das Dochtrohr von einem zweiten, weiteren Rohre umgeben ist, dessen unteres Ende in die Ölmasse des Vorratsbehälters eintaucht, während das obere Ende zur Vermeidung der sonst üblichen Umgehungsleitung luftdicht in die Oberwand des Vorratsbehälters eingesetzt ist. Durch diese Einrichtung wird eine besonders einfache und gedrängte Bauweise ermöglicht. Ferner bietet sie den Vorteil, daß sie bei vorhandenen Schmiereinrichtungen leicht angebracht werden kann, indem man die aus den beiden ineinandersteckenden Dochtrohren bestehende eigentliche Schmiervorrichtung einfach in den vorhandenen Schmierölbehälter einsetzt.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen von gemäß der Erfindung ausgeführten Schmiereinrichtungen beispielsweise dargestellt, und zwar veranschaulicht Abb. i die Anpassung des Erfindungsgegenstandes an ein Motorlager für elektrische Straßenbahnen der zur Zeit üblichen Bauart.
  • Abb. 2 stellt eine andere Ausführungsform einer für die Anpassung an ein vorhandenes Lager bestimmten Schmiereinrichtung in größerem Maßstabe dar.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. d zeigt eine Ausführung, bei der die Zuführung des Schmiermittels gewünschtenfalls unterbrochen werden kann.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i ruht der Wellenzapfen i in einem Lager 2, das auf der einen Seite eine Öffnung q. aufweist, die zu einer mit einer Masse 6 aus Baumwollabfällen gefüllten Kammer 5 führt. Unterhalb de's Lagers ist ein Überlaufleckgefäß 7 vorgesehen. Die Bauweise entspricht insoweit den zur Zeit üblichen Lagerausführungen, die ohne weiteres für die nachträgliche Anbringung der Schmiereinrichtung gemäß der Erfindung verwendbar sind. Handelt es sich um freu anzufertigende Lager, so kann der Ölfänger 7 weggelassen werden.
  • Auf der Kammer 5 liegt ein Deckel 8, der einen mit ihm durch Schweißen oder in anderer Weise fest verbundenen Behälter 9 trägt. Dieser Behälter ist auf beiden Enden geschlossen, so daß er ein luftdichtes Gefäß darstellt. Der Zeichnung ist ein Behälter von zylindrischer Form zugrunde gelegt; er kann aber auch jede andere Form bzw. Größe besitzen, die die Anbringung der Einrichtung an den Stellen, wo sie Verwendung finden soll, ermöglicht. Der Behälter ist mit einer Öffnung versehen, die mittels eines Schraubstöpsels io abgeschlossen werden kann. In den Behälter ist dichtschließend ein Rohr z r eingelassen, das unten in der Nähe des Behälterbodens endet und durch die obere Wand des Behälters nach außen geführt ist. Hier ist das Rohr durch eine Kappe 12 verschlossen. Innerhalb des Rohres i i ist ein schwächeres Rohr 1¢ angeordnet, das oben über die obere Wandung des Behälters 9 hinausragt und sich nach unten durch den Behälterboden und den Deckel 8 hindurch erstreckt. Das Rohr 14 mit der lichten Rohrweite C ist an beiden Enden offen. An einem Draht 16, der längs des Rohrs 14 innerhalb des Rohrs i i liegt, ist ein Docht 15 befestigt. Das andere Ende dieses Dochtes ist durch das Rohr 14 nach unten geführt und liegt auf der Baumwollfüllung 6 auf.
  • Ein weiteres - Rohr 17 verläuft in senkrechter Richtung quer durch den Behälter 9 und ist mit diesem zweckmäßig durch Schweißen verbunden. Es dient zur Aufnahme des Stützbolzens 18, der mit seinem unteren Ende an die Seitenwand der Schmierkammer genietet werden kann. Handelt es sich darum, vorhandene Lager mit der neuen Einrichtung zu versehen, so können die Nietlöcher des Scharniers als Löcher zum Annieten des Stützbolzens 18 benutzt werden.
  • Der Raum B zwischen der Innenwand des Rohrs i i und der Außenwand des Rohrs 1:I bildet einen im Ouerschnitt im wesentlichen sichelförmig gestalteten Durchgang für den Docht 15, der über die Wand des Rohrs 14 herabhängt. Es ist besonders darauf hinzuweisen, daß der sichelförmige Durchgang B-C in bezug auf die Dochtstränge verhältnismäßig weit ist, so daß keine Zusammendrückung des Dochtes stattfindet und die kapillare Wirkung im Docht deshalb nicht beeinträchtigt wird; auch findet keine Drosselwirkung oder sonstige Beschränkung des üldurchflusses statt. Der Docht ist so lang, daß er leicht auf der in der Kammer 5 befindlichen Füllmasse 6 ruht und ein Mittel zur Führung des Schmiermittels aus dem Behälter 9 darstellt, das iiiistande ist, die Füllmasse 6 im richtigen Feuchtigkeitszustande zu halten.
  • Vor der Inbenutzungnahme der Einrichtung wird der Deckel mit den an ihm sitzenden Teilen von der Schmierkammer .5 entfernt, worauf der Behälter g mit Schmieröl gefüllt «-erden kann. Darauf wird der Stöpsel io eingeschraubt und der Deckel wieder aufgebracht, indem man den Behälter 9 mit dein Rohr 17 über den Stützbolzen 18 schiebt und die auf die Unterlegscheibe 2o sich setzende Mutter i9 anzieht. Da das obere Ende des Rohrs 1q. über der Oberseite des Behälters 9 liegt, kann in aufrechter Lage des Behälters, auch wenn dieser vollständig gefüllt ist, kein t51 außer dem durch den Docht abgeführten entweichen. Nach der Füllung des Behälters 9 ist der Ölspiegel im Rohr i i derselbe wie im Behälter 9. Die im Rohr i i befindliche Ölmenge wird durch den Docht ziemlich schnell abgesaugt, bis die Öloberfläche innerhalb des Rohrs dessen unteres Ende in der Nähe des Bodens des Behälters 9 erreicht hat. Von diesem Zeitpunkt ab wird dieser untergetauchte Ölspiegel A, von dem der Docht das Öl entnimmt, infolge des über dem Hauptölspiegel im Behälter 9 sich bildenden luftverdünnten Raumes dauernd in seiner Lage am unteren Ende des Roh:-es i i erhalten.
  • Da der Docht das Öl von der Zwischenfläche A fortführt, senkt sich die größere Fläche im Behälter 9 allmählich, wodurch die Luftverdünnung in diesem Behälter entsprechend verstärkt wird. Infolgedessen sinkt auch der Zwischenspiegel A am unteren Ende des Rohres ii etwas, bis eine Luftblase aus dein Rohrende entweicht und durch das im Behälter 9 befindliche Öl bis zu dessen Oberfläche emporsteigt. Dies wiederholt sich so lange, bis das Öl im Behälter 9 verbraucht ist.
  • Bei der Ausbildung nach Abb.2 ist das Rohr 14 am unteren Ende mit Gewinde versehen und durch den Boden des Behälters 9 hindurchgeschraubt. Es wird durch eine Gegemnutter 21, die sich gegen eine Auflagefläche 22 legt, festgehalten. Diese Einrichtung ermöglicht es, das Rohr 14 zu heben und zu senken, -,vodurch auch der Scheitelpunkt des Dochtes gegenüber dem Zwischenspiegel .d gehoben und gesenkt und damit der ölzufluß entsprechend geregelt wird.
  • Steht die betrettende Maschine still und wird deshalb kein Öl in das Lager gesaugt, so sättigt sich der Docht 15, und es findet im wesentlichen keine Ölzufuhr statt. Sobald die Maschine anfängt zu laufen, wird Öl aus der Füllmasse 6 gezogen. Somit wird das Schmiermittel aus dem unteren Ende des Dochtes abgesaugt, und die kapillare Anziehung hat das Bestreben, den Druckunterschied im Docht durch Zuführung von weiterem Schmiermittel aus dem Behälter 9 auszugleichen.
  • Abb. ¢ zeigt eine Bauart, bei der der Deckel 12 mit einer Öffnung 2.I für eine Abstellvorrichtung, die Stange 16, wobei diese mit einem Bund 25 ausgerüstet ist, versehen ist. Will man die Ölzufuhr vollständig unterbrechen, so wird die Stange 16 angehoben, bis der Bund 25 die Öffnung 24 freigibt, worauf ein um den Drehpunkt 27 drehbares Riegelstück 26 derart umgelegt wird, daß es mit seinem Schlitz 28 die Stange 16 umfaßt. Läßt man nun die Stange 16 los, so setzt sich der Bund 25 auf das Riegelstuck 26 auf, und das untere Ende des Dochtes 15 wird in entsprechendem Abstande von der Zwischenfläche A zurückgehalten, wodurch die (51zufuhr vollständig unterbrochen -wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmiervorrichtung mit Dochtrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Dochtrohr (1d.) im Vorratsbehälter (9) selbst angeordnet und von einem zweiten, weiteren Rohr (i i) umschlossen ist, dessen untere Ende in das Öl eintaucht und dessen oberes Ende luftdicht im Vorratsbehälter (9) eingesetzt ist.
DER56516D Schmiervorrichtung mit Dochtrohr Expired DE429705C (de)

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