DE1963786C - Blattfbrdervornchtung - Google Patents

Blattfbrdervornchtung

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DE1963786C
DE1963786C DE19691963786 DE1963786A DE1963786C DE 1963786 C DE1963786 C DE 1963786C DE 19691963786 DE19691963786 DE 19691963786 DE 1963786 A DE1963786 A DE 1963786A DE 1963786 C DE1963786 C DE 1963786C
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drum
sheet
rod
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sheet conveying
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DE19691963786
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Gerald A Rochester NY Buddendeck (VStA)
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Description

der außerhalb der Trommel angeordnet ist Der nur dann erfolgt, wenn das Gehäuse geöffnet ist und Streifann wird benötigt, um dem Blatt eine Spannung ein Blatt eingegeben bzw. herausgenommen werden zu erteilen, wenn dieses um die Trommel gewickelt soll. Da ferner die Betätigungsnocken ortsfest angewird. Das Blatt wird dann auf der Trommelfläche gebracht sind, kann die Betätigung der zur Blatthaldurch den die hinters Blattkante haltenden Streifarm 5 lung vorgesehenen Stange nur in einer ganz bestimmstraff gehalten. ten Trommelstellung erfolgen, so daß trotz der Ver-
Eine weitere, durch die deutsche Auslegeschrift wendung eines geschlossenen Gehäuses bei Öffnung
1019 696 bekannte Vorrichtung arbeitet mit einer im der Gehäuseabdeckung die gelöste Klemmstange im-
Trommelumfang versenkbaren Längsschiene, die mer im Bereich der geöffneten Abdeckung stehen
durch Verschiebung in Trommellängsrichtung ange- io wird, wenn die Betätigungsnocken an einer dement-
hoben werden kann, dazu aber einen Raum benötigt, sprechenden Stelle ortsfest angebracht sind,
der viel größer als die Trommellänge ist. Dies ist im Ebenso ist ein Einsatz der Erfindung auch in sol-
Hinblick auf einen anzustrebenden kompakten Gera- chen Einrichtungen denkbar, bei denen kein Gehäuse
teaufbau nachteilig. mit Abdeckung, sondern z. B. ein Zuführungsförde-
Obwohl die bekannten Vorrichtungen für einige 15 rer vorgesehen ist, bei dessen Betätigung die Funk-Anwendungen ausreichen können, sind sie nicht für tion der erfindungsjjemäßen Fördervorrichtung einunterschiedliche Blattformate verarbeitende Vorrich- geleitet wird. Auch dabei ist nämlich die Übernahme tungen geeignet. Darüber hinaus verlangen die be- des jeweils zugeführten Blatts in einer vorgegebenen kannten Vorrichtungen eine genaue Ausrichtung des Trommelstellung erforderlich.
Blatts auf der Trommel, bevor es auf dieser befestigt 20 Mit Hilfe der neuen Blattfördervorrichtung könwird. Ihnen fehlt daher die erwünschte einfache nen Blätter beliebiger Formate ohne vorherige Aus-Handhabungsmöglichkeit durch das Bedienungsper- richtung durch das Bedienungspersonal aufgenomsonal beim Zu- und Abführen der Blätter. Außerdem men und bei Absenken der Stange in den Längsist der einwandfreie automatische Betrieb mit ihnen schlitz eingeklemmt werden. Durch die nachfolgende nicht möglich. 25 Drehung der Trommel werden die Blätter unabhän-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Blattfördervor- gig von ihrem Längenformat gegen die Trommeloberrichtung der eingangs genannten Art so zu verbes- fläche gelegt und geglättet.
sern, daß sie sich für einen universellen Einsatz eig- Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnet und den automatischen Förderbetrieb ermöglicht. nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu-Hierzu soll einerseits eine möglichst einfache, wenig 30 tert. Im einzelnen zeigt
zusätzlichen Raum beanspruchende Klemmvorrich- F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Fak-
tung vorgesehen sein, andererseits jedoch eine auto- similemaschine, bei der die gemäß der Erfindung
matische Betätigung dieser Klemmvorrichtung mit ausgebildete Blattfördervorrichtung verwendet wer-
einer ganz bestimmten Trommelstellung verbunden den kann,
werden, so daß für automatischen Betrieb mit festen 35 F i g. 2 eine teilweise ausgebrochene perspektivi-
vorgegebenen Funktionen zu rechnen ist. sehe Ansicht der Blattfördervorrichtung,
Eine Fördervorrichtung eingangs genannter Art F i g. 3 eine Seitenansicht von rechts der Blattist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß der- fördervorrichtung, wobei die eine Seitenplatte fortgeart ausgebildet, daß ein mit Zuführung eines zu for- lassen und einzelne Teile teilweise ausgebrochen dernden Blattes betätigtes Bedienungselement mit 40 sind,
mindestens einem nahe ihrer Schwenkachse angeord- F i g. 4 eine Schnittdarstellung entlang der Linie
neten Betätigungselement auf ortsfest angebrachte 4-4 der F i g. 2 der teilweise geöffneten Blattförder-
Betätigungsnocken einwirkv, die auf die durch Trom- vorrichtung und
meldrehung ihnen gegenübergestellte Stange einwir- F i g. 5 eine Schnittdarstellung entlang der Linie
ken und sie nach außen bewegen, daß in einer vorbe- 45 5-5 der F i g. 2 der geöffneten Blattfördervorrichtung,
stimmten Drehstellung der Trommel bei sich in der Eine ein Blatt 30 tragende Trommel 15 weist
auf die Stange einwirkenden Stellung befindlichen einen geeigneten hohlzylindrischen Körper auf, der
Betätigungsnocken mit der Trommel zusammenwir- drehbar gelagert ist. Die Trommel 15 ist vorzugs-
kende Anschläge vorgesehen sind, die in dieser Stel- weise aus einem leichten, jedoch dauerhaften Mate-
lung eine Weiterdrehung der Trommel unterbinden, 50 rial gefertigt; sie kann z. B. aus Leichtmetall oder
und daß die Anschläge gleichzeitig mit den Betäti- Kunststoff bestehen. Die Trommel 15 weist eine zy-
gungsnockcn in und aus ihrer Wirkstellung bewegbar lindrische Hülse 17 und Kreisringe 16 an jeder Seite
sind. der Hülse auf, die einen größeren Durchmesser ha-
Durch diesen Aufbau der Fördervorrichtung wird ben als die Hülse. Die Trommel 15 ist an ihren En-
erreicht, daß bei der Zuführung eines Blatts an die 55 den mit Scheiben 18 verschlossen, die gegenüber der
Trommel stets eine automatische Stillsetzung der Kreisringen 16 nach innen abgesetzt sind.
Trommel in einer vorgegebenen Stellung erfolgt, die Die gemäß der Erfindung geschaffene Blatt
zum Festklemmen des Blatts geeignet ist, so daß sich fördervorrichtung ist besonders für die Verwendunj
eine manuelle Trommeldrehung hierbei erübrigt. Le- in Faksimilemaschinen ausgebildet, wie sie in F ä g. 1
diglich ein im Zusammenhang mit der Blattzufüh- 60 gezeigt ist. Die Trommel 15 kann in dieser Maschin*
rung ohnehin zu bewegendes Bedienungselement dient auf einer Welle 10 befestigt sein, die in geeignetei
zur Auslösung dieser Vorgänge. Ein solches Bedie- Lagern 11 von Rahmenplatten 12 und 14 gelager
nungselement kann z. B. eine Abdeckung eines Ge- ist. Die Trommel wird über die Welle 10 von einen
häuses sein, in das die gesamte Vorrichtung einge- geeigneten, hier nicht gezeigten Antrieb um ihn
baut ist. Durch die Betätigung des Nockensystems 65 eigene Achse gedreht. Bei einer bevorzugten Ausfüh
mittels der Gehäuseabdeckung innerhalb einer vorge- rungsform wird die Trommel im Uhrzeigersinn ζ. Β
gebenen Öffnungsstellung wird dann automatisch von einem hier nicht gezeigten Synchronmotor un<
sichergestellt, daß diese Betätigung fehlerfrei immer einem Untersetzungsgetriebe gedreht.
Die Trommel 15 weist einen Schlitz 13 auf, der schlagen. Soll dagegen die Stange 20 ein Blatt 30 auf-
sich axial über die Hülse 17 und die Kreisringe 16 nehmen oder freigeben, so wird die Tür 31 aus der in
erstreckt und eine Stange 20 aufnimmt. Die Stange F i g. 4 gezeigten Stellung in die in F i g. 5 gezeigte
20 weist einen zapfen- oder lippenförmigen Vor- offene Stellung gebracht, so daß die Nockenflächen
sprung 21 für die Vorderkante eines Blatts 30 auf, S 28 in die die Stange 20 beaufschlagende obere Stel-
das von der Trommel 15 getragen und gefördert wer- lung gelangen.
den soll. Die Stange 20 ist in der Trommel so an- Obwohl das bisher beschriebene Ausführungsbeigeordnet, daß der lippenförmige Vorsprung 21 in die spiel eine frei Hinterkante des von der Trommel geder Trommeldrehrichtung entgegengesetzte Richtung tragenen Kopier- oder Aufzeichnungsblatts vorsieht, zeigt. In der Ruhestellung ist die Stange 20 in der io können mehrere Führungen vorgesehen werden, die Trommel 15 radial nach innen mit Hilfe mehrerer um die Trommeloberfläche herum angeordnet das je-Rückstellfedern gespannt, die durch Öffnungen 22 weilige Blatt in engem Kontakt zur Trommeloberder Stange 20 geführt und an der Innenfläche der fläche halten. Zu diesem Zweck sind mehrere Rippen Hülse 17 festgelegt sind. Auf diese Weise wird der 39 in der Frontabdeckung der Maschine vorgesehen, Vorsprung 2i in der Ruhestellung gegen eine Paß- 15 die über eine Stange 41 aiii den Rahmenplatien 12 und fläche der Trommeloberfläche neben dem Schlitz 13 14 verbunden ist. Mehrere ähnlich mit Abstand angepreßt. Die vordere Blattkante eines Blatts 30 kann geordnete Rippen 32 können auch an der Innenso zwischen den Vorsprung 21 der Stange 20 und der fläche der Tür 31 angeordnet sein, die in der ge-Paßfläche der Trommel 15 unter Wirkung der Rück- schlossenen Stellung eine mindestens einen Teil des stellfedern 23 eingeklemmt werden. ao Trommelumfangs umfassende Führung darstellen.
Ein Paar Schwenkarme 25 sind neben den ent- Neben der Abtaststation 40 ist ein Streifarm 36 auf sprechenden Enden der Trommel 15 durch eine einer Welle 37 zwischen den Rahmenplatten 12 und Welle 27 schwenkbar an den Rahmenplatten 12 und 14 gehalten, der die Blätter fest auf der Trommel- 14 angelenkt. Die Schwenkarme 25 weisen Nocken- fläche hält, wenn sich diese im Uhrzeigersinn dreht, flächen 28 auf, die sich innerhalb der Ausnehmung 25 Der Streif arm 36 kann in Richtung des Uhrzeigersinns der Kreisringe 16 in Richtung des Trommelumfangs vorgespannt werden, wie es in den Fig. 3 bis 5 geerstrecken und mit der unteren Fläche der Stange 20 zeigt ist, so daß ein Blatt an der Abtaststation gleichzusammenwirken, wenn die Schwenkarme 25 in mäßig gegen die Trommelfläche 17 gedrückt wird.
Richtung des Uhrzeigers um die Welle 27 in ihre in Soll ein Blatt 30 der Trommel 15 zugeführt wer-F i g. 5 gezeigte obere Stellung geschwenkt werden. 30 den, so ist die die Trommel abdeckende Tür 31 voll zu Ein Vorsprung oder Anschlag 24 ist am oberen Teil öffnen, wie es in F i g. 5 gezeigt ist Beim öffnen dei der Nockenflächen 28 angeordnet, um einen An- Tür 31 aus der in F i g. 4 gezeigten Stellung zu der in schlag für die Trommel 15 in der oberen Stellung der F i g. 5 gezeigten beaufschlagen während der etwa Schwenkarme 25 zu bilden. letzten 20 Grad des Öffnungsvorgangs die Nockenflä-
Eine Tür oder Abdeckung 31 ist oberhalb der 35 chen 33 der Tür 31 die Flächen 29 der Schwenkarme
Trommel 15 mit einer Welle 34 an den Platten 12 25. Beim vollen öffnen der Tür werden daher die
und 14 schwenkbar befestigt An einer Kante weist Schwenkarme 25, die im Rahezustand abgesenkt auf
die Tür 31 eine Nockenfläche 33 auf, die die Arme Bolzen 26 ruhen, um die Welle 27 im Uhrzeigersinn
25 und die Nockenflächen 28 in die in F i g. 5 ge- gedreht, wodurch die Nockenflächen 28 in ihre obere
zeigte obere Stellung schwenken kann. Zu diesem 40 Stellung gelangen und mit der unteren Fläche der
Zweck haben die Arme 25 sich nach hinten erstrek- Stange 20 in Eingriff kommen.
kende Flächen 29, die mit den Nockenflächen 33 Befindet sich die Trommel 15 zusammen mit dei
der Tür 31 zusammenwirken. Beim Schwenken der Stange 20 etwa im oberen Totpunkt ihrer Drehbewe-
Tür 31 aus der in F i g. 2 gezeigten geschlossenen gung, so werden bei geöffneter Tür 31 die sich he-
Stellung in die offene Stellung der F i g. 5 beaufschla- 45 benden Nockenflächen 28 die untere Fläche der
gen die Nockenflächen 33 die Schwenkarme 25 über Stange 20 berühren und diese radial nach außen aus
die Flächen 29, wodurch die Arme 25 im Uhrzeiger- der Trommel 15 hcrausbewegen, so daß diese ein
sinn um die WeQe 27 gedreht werden, wie es in den Blatt 30 zwischen dem lippenförmigen Vorsprang 21
F i g. 3 und S gezeigt ist Bei dieser Drehung der and der Paßfläche der Trommel 15 aufnehmen kann.
Arme 25 gelangen die Nockenflächen 28 in ihre so Ein wichtiges and besonders erwünschtes Merkmal
obere Stellung und beaufschlagen die untere Fläche der Erfindung besteht darin, daB die Stange 20 in
der Stange 20. Bei einer bevorzugten Ausführungs- keiner anderen Drehsteuang der Trommel 15 ein
form sind die Nockenflächen 28 so angeordnet, daB Blatt aufnehmen oder freigeben kamt, als nor in der
sie die Stange 20 annähernd im oberen Totpunkt einen vorbestimmten. Diese vorbestimmte Drehstel-
der sich mit der Trommel 15 drehenden Stange 20 55 lung befindet sich etwa im oberen Totpunkt der
beaufschlagen. Die die Blätter greifende Stange Trornmeidrehbewegung. Befindet sich daher z. B. die
20 kann diese daher nor in einer ganz bestimm- Stange 20 neben der Abtaststation 40, wenn die
ten Drehstellung der Trommel aufnehmen and frei- Nockenflächen 28 in ihre obere Stellung gelangen, so
geben. sind diese nicht in der Lage, die Stange 29 zu beröh-
Bei dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungs- 60 ren oder radial ans der Trommel hdrücken, beispiel soll die Tür 31 in eine teilweise geöffnete Jedoch kann bei gehobenen Nockenflächen 28 die Stellung bringbar sein, ohne daB die Stange 20 ihre Trommel 15 aas der benachbarten Steflung von ein Blatt festhaltende Ruhestellung verläßt Der Stange 20 and Abtasteinrichtung 40 bis in den obe-Schwenkarm 25, die Nockenflächen 33 and die Flä- ren Totpunkt gedreht werden. Beim Drehen dei chen 29 sind daher so angeordnet, daB die Tor 31 bis 63 Trommel 15 kommt die Stange 20 mit den angehobeannähernd 70 Grad geöffnet werden kann, nämlich nen Nockenflächen 28 in Eingriff and wird dadurch aus der in F i g. 3 gezeigten in die in F i g. 4 gezeigte gegen die Kraft der Federn 23 radial ans der Trom-Steüung zn bringen ist, ohne die Stange 20 zn beauf- mel 15 herausbewegt
Etwa im oberen Totpunkt der Drehbewegung berührt die Stange 20 den Anschlag 24 auf der Nokkenfläche 28 und stoppt die Drehbewegung der Trommel 15 in der vorbestimmten Drehstellung, in der Blätter 30 von der Trommel aufgenommen oder freigegeben werden können.
Befindet sich die Stange 20 in einer solchen Stellung zur Aufnahme eines Blatts 30, so kann die Vorkerkante des Blatts zwischen den lippenförmigen Vorsprung 21 der Stange 20 und die Paßfläche auf der Trommel 15 eingeführt werden. Wird bei dieser Stellung des Blatts 30 die Tür 31 geschlossen, so drehen sich die Schwenkarme 25 gegen den Uhrzeigersinn um die Welle 27, wodurch die Nockenflächen 28 aus der in F i g. 5 gezeigten Stellung in die in F i g. 4 gezeigte Stellung abgesenkt werden. In dieser Stellung lösen die Nockenflächen 28 ihre Wirkverbindung mit der Stange 20, so daß die Stange 20 unter Einwirkung der Rückstellfedern 23 das eingeführte Blatt zwischen Lippenteil 21 und Paßfläche der Trommel 15 festklemmt. Auf diese Weise kann die Vorderkante eines Blatts 30 fest mit der Trommel 15 verbunden werden, auch wenn die Tür 31 noch immer teilweise geöffnet ist. Dieses gestattet dem Bedienungspersonal sich durch Augenschein zu versichern, daß das Blatt richtig festgelegt wurde, bevor die Tür 31 vollständig geschlossen wird. Mit dem so
ίο befestigten Blatt 30 wird die Trommel 15 um die Welle 10 gedreht, so daß das Blatt an der Abtaststa tion 40 vorbeigeführt wird, an der eine Abtastung oder Aufzeichnung stattfindet. Nach Beendigung de« Aufzeichnungs- oder Abtastvorgangs kann das Blat 30 durch öffnen der Tür 31 von der Trommel Ii entfernt werden, indem die trommel etwa in die gleiche Stellung gedreht wird wie bei der Aufnahm« des Blatts.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche· Schwenkhebel ausgebildet sind, auf deren einen p ' Hebelarm (29) die Abdeckung (31) einwirkt,
1. Blattfördervorrichtung mit einer Vorzugs- während der andere Hebelarm (28) die Stange weise zylindrischen, sich um ihre Achse drehen- (20) bewegt
den Trommel, die eine ein zu förderndes Blatt mit 5
der Trommel zeitweise verbindende lösbare
Klemmvorrichtung aufweist, die aus einer in
einem Längsschlitz der Trommel sitzenden
Stange mit einem lippenförmigen, sich Vorzugs- Die Erfindung bezieht sich auf eine Blattförderweise tangential zum Umfang der Trommel gegen io vorrichtung mit einer vorzugsweise zylindrischen, deren Drehrichtung erstreckenden Vorsprung be- sich um ihre Achse drehenden Trommel, die eine ein steht, wobei die Stange durch Rückstellfedern in zu förderndes Blatt mit der Trommel zeitweise vereiner in den Schlitz eintauchenden Ruhestellung bindende lösbare Klemmvorrichtung aufweist, die gehalten und durch ein Nockensystem zur Frei- aus einer in einem Längsschlitz der Trommel sitzengabe oder Aufnahme einer Blattkante gegen die 15 den Stange mit einem lippenförmigen, sich vorzugs-Kraft der Rückstellfedern radial nach außen be- weise tangential zum Umfang der Trommel gegen wegbar ist, dadurch gekennzeichnet, deren Drehrichtung erstreckenden Vorsprung bedaß ein mit Zuführung eines zu fördernden Blat- steht, wobei die Stange durch Rückstellfedern in tes betätigtes Bedienungselement (31) mit minde- einer in den Schlitz eintauchenden Ruhestellung gestens einem nahe ihrer Schwenkachse (34) an- 20 halten und durch ein Nockensystem zur Freigabe geordneten Betätigungselement (33) auf ortsfest oder Aufnahme einer Blattkante gegen die Kraft der angebrachte Betätigungsnocken (25, 28) einwirkt, Rückstellfedern radial nach außen bewegbar ist.
die auf die durch Trommeldrehung ihnen gegen- Eine solche Vorrichtung ist z. B. durch die deutübergebtellte Stange (20) einwirken und sie nach sehe Auslegeschrift 1 277 303 bekannt. Nachteilig außen bewegen, daß in einer vorbestimmten 25 daran ist, daß ein universeller Einsatz dieser Vor-Drehstellung der Trommel (15) bei sich in der richtung nicht in allen Fällen möglich ist, insbesonauf die Stange (20) einwirkenden Stellung befind- dere dann, wenn die Trommel in einem Gerät eingelichen Betätigungsnocken (25, 28) mit der Trom- setzt wird, das von einem Gehäuse allseitig ummel (15) zusammenwirkende Anschläge (24) vor- schlossen ist und automatisch betrieben werden soll, gesehen sind, die in dieser Stellung eine Weiter- 30 Hierzu ist es erforderlich, die Trommel in einer vordrehung der Trommel (15) unterbinden, und daß gegebenen Stellung stillzusetzen und in dieser Steldie Anschläge (24) gleichzeitig mit den Betäti- lung die Befestigung des jeweiligen Blatts an der gungsnocken (25, 28) in und aus ihrer Wirkstel- Trommel herbeizuführen. Eine getrennte Durchfühlung bewegbar sind. rung dieser beiden Arbeitsgänge beeinträchtigt den
2. Blattfördervorrrichtung nach Anspruch 1, 35 automatischen Betrieb und verursacht Bedienungsdadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungsele- und Zeitaufwand.
ment die schwenkbare Abdeckung (31) eines die Besonders in Faksimilegeräten, bei denen Blätter
Trommel (15) aufnehmenden Gehäuses (31, 38) auf einer drehbaren Trommel zur Abtastung oder
ist. Aufzeichnung gehalten werden, besteht das Problem,
3. Blattfördervorrichtung nach Anspruch 2, da- 40 die Blätter zuverlässig und richtig in einer bestimmdurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (31) ten Trommelstellung auf der Fördertrommel festzuaus der geschlossenen Stellung über eine teilweise legen. Die bisher zu diesem Zweck geschaffenen Zugeöffnete Stellung in eine offene Stellung beweg- führungs- und Klemmvorrichtungen können Blattbar ist und so mit den Betätigungsnocken (25, material unterschiedlicher Formate nicht einwandfrei 28) in Wirkverbindung steht, daß sie diese zwi- 45 verarbeiten. Viele dieser bekannten Einrichtungen ersehen ihrer teilweise geöffneten und offenen Stel- fordern eine genaue Ausrichtung eines Blatts gegenlung in die Wirkstellung gegenüber der Stange über der Trommel, um einen geeigneten Transport (20) bewegt. sicherzustellen. Damit entsteht ein beträchtlicher
4. Blattfördervorrichtung nach Anspruch 3, da- Zeitaufwand zur ordnungsgemäßen Ausrichtung und durch gekennzeichnet, daß bei der teilweise ge- 50 Transport eines Blatts auf der Trommel, der gleichöffneten Stellung die Abdeckung (31) einen Win- falls den automatischen Betrieb beeinträchtigt.
kel von 70 Grad und in der offenen Stellung Bei einer bekannten Vorrichtung werden die zu
einen Winkel von 90 Grad gegenüber ihrer ge- verarbeitenden Blätter vorher auf ein bestimmtes
schlossenen Stellung aufweist. Format zugeschnitten. Die gegenüberliegenden Kan-
5. Blattfördervorrichtung nach einem der vor- 55 ten eines Blatts werden spitzwinklig nach hinten umhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- geschlagen und gefaltet. Eine der gefalteten Kanten net, daß die Trommel (15) hohl ist und sich die wird dann in einen ersten Greiferschlitz der zylin-Stange (20) in den Innenraum der Trommel (15) drischen Trommel eingeführt und das Blatt eng um erstreckt, daß die Rückstellfedern (23) durch die Trommel gewickelt. Die andere gefaltete Kante federelastische Teile gebildet sind, die an der 60 wird dann in einen zweiten Greiferschlitz der Trom-Stange (20) an einer von der Innenfläche der mel eingeführt. Die Greifer werden dann so einge-Trommel (15) entfernten Stelle angreifen, und stellt, daß das Blatt fest um den Umfang der Tromdaß diese .Teile (23) an von der Stange (20) ent- mel gewickelt bleibt.
fernten Stellen mit der Innenfläche der Trommel Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird
(15) verbunden sind. 65 eine der Blattkanten in die Lippe eines auf dem
6. Blattfördervorrichtung nach einem der vor- Trommelumfang angeordneten Greifers eingeführt, hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich- Der hintere Teil des Blatts wird dann fest um die net, daß die Betätigungsnocken (25, 28) als Trommelfläche mit Hilfe eines Streifarms gewickelt,
DE19691963786 1968-12-26 1969-12-19 Blattfbrdervornchtung Expired DE1963786C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US78691968A 1968-12-26 1968-12-26
US78691968 1968-12-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1963786A1 DE1963786A1 (de) 1970-07-09
DE1963786B2 DE1963786B2 (de) 1973-01-18
DE1963786C true DE1963786C (de) 1973-08-09

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