DE19633078A1 - Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter - Google Patents
Nichtstrahlender dielektrischer WellenleiterInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter, der zur Verwendung bei
einer Übertragungsleitung bei einer integrierten Schaltung
geeignet ist, die in einer Millimeterwellenband-Ausrüstung
implementiert ist.
Fig. 19A, 19B, 19C und 19D sind Schnittansichten, die den
Aufbau von vier Typen von herkömmlichen nichtstrahlenden di
elektrischen Wellenleitern (NRD-Leitern; NRD = Nonradiative
Dielectric) darstellen. Fig. 19A zeigt eine normale nicht
strahlende dielektrische Leitung, bei der ein dielektrischer
Streifen 100 zwischen leitfähigen Platten 101 und 102 vorge
sehen ist, welche parallel zueinander plaziert sind. Fig.
19B zeigt eine rillenartige nichtstrahlende dielektrische
Leitung, bei der eine Rille in jeder der leitfähigen Platten
101 und 102 gebildet sind, wobei der dielektrische Streifen
100 in die Rille eingepaßt ist. Fig. 19C zeigt eine nicht
strahlende dielektrische Leitung vom Isolationstyp, bei der
der dielektrische Streifen 100 zwischen leitfähigen Platten
105 und 106 und insbesondere zwischen dielektrischen Schich
ten 103 und 104 vorgesehen ist, die eine niedrige dielektri
sche Konstante aufweisen. Fig. 19D zeigt eine nichtstrahlen
de dielektrische Leitung vom Flügel-Typ, bei der Dielektrika
107 und 108 entlang des ebenen Abschnitts von dielektrischen
Streifen 109 und 110 gebildet sind, wobei jedes Dielektrikum
109, 110 einen vorstehenden Flügelabschnitt aufweist, wobei
die Flügelabschnitte sich einander berühren.
Bei den Wellenleitern weisen nichtstrahlende dielektrische
Wellenleiter gegenüberliegende leitfähige Platten auf, wobei
ein dielektrischer Streifen zwischen den Platten eingefügt
ist. Dielektrische Schichten können ferner auf den Ober
flächen der leitfähigen Platten, die zu einem Weg hin ge
richtet sind, der durch die Platten gebildet ist, vorgesehen
sein.
Eine elektromagnetische Welle mit einer Polarisationsebene
parallel zu der Oberfläche der leitfähigen Platten breitet
sich in einer "Ausbreitungsregion" in dem dielektrischen
Streifen aus, wobei die Ausbreitung einer solchen Welle in
der anderen Region, d. h. "der Grenzregion" zwischen den
Platten abgeschnitten wird.
Bei einem solchen nichtstrahlenden dielektrischen Wellenlei
ter wird ein Übertragungsverlust reduziert, indem die Beab
standung zwischen den Leitern kleiner als die Hälfte der
Wellenlänge einer sich ausbreitenden elektromagnetischen
Welle gemacht wird, wodurch die Strahlungswelle in einem ge
bogenen Abschnitt oder in einem nicht-kontinuierlichen Ab
schnitt unterdrückt wird.
Bei der normalen nichtstrahlenden dielektrischen Leitung,
die in Fig. 19A gezeigt ist, ist eine sehr genaue Positio
nierung von dielektrischen Streifen, um einen Weg für eine
elektromagnetische Welle zu bilden, relativ schwierig, wobei
eine solche Struktur für Schwingungen und Stöße anfällig
ist, da keine Vorrichtung zum Positionieren des Dielektri
kums in den Leiterebenen vorgesehen ist.
Die nichtstrahlende dielektrische Leitung vom Rillentyp, die
in Fig. 19B gezeigt ist, zeichnet sich durch ein Positio
nieren und die mechanische Stärke des Wellenleiters aus. Es
existieren jedoch beispielsweise Probleme, derart, daß ein
Stromfluß, der in den Eckenabschnitten der Rille konzen
triert ist, einen großen Übertragungsverlust bewirkt, und
daß eine leitfähige Platte mit Rillen im Hinblick auf Mas
senproduktionskosten nachteilhaft ist. Wenn ferner ein di
elektrischer Streifen mit einer hohen dielektrischen Kon
stante εr von mehr als etwa 5 verwendet wird, kann ein klei
ner Zwischenraum zwischen dem Streifen und der leitfähigen
Platte unvorhersagbare Änderungen der Charakteristika des
Wellenleiters bewirken.
Bei der nichtstrahlenden dielektrischen Leitung vom Isolationstyp
aus Fig. 19C ist, da eine dielektrische Schicht mit
einer niedrigen dielektrischen Konstante zwischen einem di
elektrischen Streifen einer hohen dielektrischen Konstante
und einer leitfähigen Platte vorgesehen ist, selbst wenn der
nichtstrahlende dielektrische Wellenleiter durch Verwendung
eines dielektrischen Materials mit einer hohen dielektri
schen Konstante sehr klein gemacht wird, das Problem des
Verschmälerns der Einzelbetriebsregion aufgrund des Auftre
tens eines höheren Modus nicht vorhanden. Ferner werden
weitere Variationen von Charakteristika aufgrund des Zwi
schenraums zwischen dem Streifen und der leitfähigen Platte
beseitigt. Die nichtstrahlende dielektrische Leitung vom
Isolationstyp weist jedoch die gleichen Nachteile auf, die
auch die nichtstrahlende dielektrische Leitung vom normalen
Typ bezüglich der Positionierung und der mechanischen Stärke
des dielektrischen Streifens aufweist.
Bei der nichtstrahlenden dielektrischen Leitung vom Flügel
typ, die in Fig. 19D gezeigt ist, sind die oben beschriebe
nen Probleme beseitigt. Je höher jedoch die dielektrische
Konstante des verwendeten Materials ist, oder je höher die
verwendete Frequenz ist, um so dünner muß die Dicke des
Flügelabschnitts gewählt werden. Somit wird es schwierig,
eine dielektrische Schicht mit einem kleinen Flügelabschnitt
zu erzeugen, selbst wenn eine Spritzgußtechnologie verwendet
wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
nichtstrahlenden dielektrischen Wellenleiter mit niedrigem
Übertragungsverlust, einfacher Herstellbarkeit und mit
stabilen elektrischen Charakteristika des Wellenleiters zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch einen nichtstrahlenden dielektri
schen Wellenleiter gemäß Anspruch 1 sowie durch ein Verfah
ren zum Herstellen eines nichtstrahlenden dielektrischen
Wellenleiters gemäß Anspruch 19 oder 21 gelöst.
Das Ziel dieser Erfindung besteht also darin, einen nicht
strahlenden dielektrischen Wellenleiter zu schaffen, welcher
die Probleme löst und die Positionierung der dielektrischen
Streifen während des Produktionsprozesses verbessert, bei
dem der Übertragungsverlusts reduziert ist, und bei dem Cha
rakteristikaveränderungen an einer Biegung des Wellenleiters
vermieden werden.
Um diese Ziele zu erreichen, schafft die vorliegende Erfin
dung einen nichtstrahlenden Wellenleiter mit folgenden Merk
malen: einem oberen Leiter; einem unteren Leiter, der von
dem oberen Leiter entfernt positioniert ist, wobei Haupt
oberflächen des oberen und des unteren Leiters einander
gegenüber liegen; einer ersten dielektrischen Schicht an
einer unteren Oberfläche des oberen Leiters; einer zweiten
dielektrischen Schicht an einer oberen Oberfläche des unte
ren Leiters; einem Überbrückungsdielektrikum, welches jewei
ligen Teile der ersten und der zweiten dielektrischen
Schicht verbindet, um einen Ausbreitungsbereich zu bilden,
wobei der Abstand zwischen dein oberen und dem unteren Leiter
in dem Ausbreitungsbereich an dem Überbrückungsdielektrikum
größer als der Abstand zwischen dem oberen und dem unteren
Leiter an anderen Teilen der ersten und der zweiten Schicht
in einer Nicht-Ausbreitungsregion ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind
bei dem nichtstrahlenden dielektrischen Wellenleiter die
obere und die untere dielektrische Schicht und das Über
brückungsdielektrikum einstückig geformt.
Da bei einem solchen Wellenleiter der Abstand zwischen den
Leitern in dem Nicht-Ausbreitungsbereich kleiner als der Ab
stand zwischen den Leitern in dem Ausbreitungsbereich ist,
und da eine dielektrische Schicht mit einer niedrigen di
elektrischen Konstante in dem Nicht-Ausbreitungsbereich vor
gesehen ist, ist es möglich, die Dicke der dielektrischen
Schicht in dem Nicht-Ausbreitungsbereich zu erhöhen, damit
sie größer als die der bekannten nichtstrahlenden dielek
trischen Leitung vom Flügeltyp ist. Selbst wenn der nicht
strahlende dielektrische Wellenleiter unter Verwendung eines
dielektrischen Materials mit einer relativ hohen dielektri
schen Konstante größenmäßig reduziert wird, können daher
eine dielektrische Schicht und ein Überbrückungsdielektrikum
mittels Formen, wie z. B. des Spritzgußverfahrens, einstückig
gebildet werden. Da der Ausbreitungsbereich und der
Nicht-Ausbreitungsbereich gleichzeitig gebildet werden, treten
ferner verschiedene Probleme bezüglich der Positionsbestim
mung, der Massenproduktion und von Charakteristikavariatio
nen des dielektrischen Streifens wie bei herkömmlichen Wel
lenleitern nicht auf.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann
der nichtstrahlende dielektrische Wellenleiter ein Fülldi
elektrikum aufweisen, das in einen Raum, der durch die erste
und die zweite dielektrische Schicht gebildet wird, gefüllt
ist. Die dielektrische Konstante des Fülldielektrikums kann
kleiner als die des Überbrückungsdielektrikums sein.
Die vorliegende Erfindung schafft ferner einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter, bei dem der Abstand
zwischen dem ersten und dein zweiten Leiter in dem Bereich um
das Überbrückungsdielektrikum weich verändert wird, um
scharfe Ecken bei dem Leiter und bei den Dielektrika zu
vermeiden.
Ferner schafft die vorliegende Erfindung einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter, bei dem das Über
brückungsdielektrikum in zumindest einen oberen und einen
unteren Abschnitt aufteilbar ist.
Bei einem solchen Wellenleiter kann ein Leiterfilm ohne wei
teres auf nur eine der Oberflächen jedes Dielektrikums ge
bildet werden, da sowohl das obere als auch das untere Bau
glied kombiniert werden, nachdem sie separat gebildet worden
sind, wodurch das Formen des dielektrischen Materials ein
fach wird.
Die vorliegende Erfindung schafft ferner einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter mit einer Schaltungspla
tine mit einer Streifenleitung, welche wirksam mit dem Über
brückungsdielektrikum verbunden ist, wobei die Schaltungs
platine zwischen dem oberen und dem unteren dielektrischen
Überbrückungsbauglied positioniert ist.
Eine integrierte Schaltung oder eine aktive Komponente kann
ohne weiteres gebildet werden, bei der die Leiterschaltung
auf der Schaltungsplatine mit dem nichtstrahlenden dielek
trischen Wellenleiter gekoppelt ist.
Ferner schafft die vorliegende Erfindung einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter, bei dem zumindest ent
weder die erste oder die zweite dielektrische Schicht eine
Struktur mit Löchern aufweist, um die dielektrische Konstan
te derselben zu reduzieren.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend bezugnehmend auf die bei liegenden Zeich
nungen detaillierter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht, die einen nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter gemäß
einem ersten Aspekt der vorliegenden Er
findung darstellt;
Fig. 2 eine Schnittansicht eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Schnittansicht eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine Schnittansicht eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Schnittansicht eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einem
fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine Schnittansicht eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einem
sechsten Aspekt der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 7A und 7B Schnittansichten eines nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß einer
Modifikation des dritten Aspekts der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 8 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden Wellenleiters gemäß dem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 eine Schnittansicht des nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleiters gemäß dem er
sten Aspekt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 10 die Beziehung zwischen der Höhe h2 und der
Grenzfrequenz fc in dem Nicht-Ausbrei
tungsbereich mit der Dicke t des Dielek
trikums in dem Nicht-Ausbreitungsbereich
als Parameter;
Fig. 11A und 11B Schnittansichten des Aufbaus des nicht
strahlenden dielektrischen Wellenleiters
gemäß einer Modifikation des ersten As
pekts der vorliegenden Erfindung;
Fig. 12 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters gemäß einer Modifikation des er
sten Aspekts der vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters gemäß dem dritten Aspekt der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 14A und 14B perspektivische Teilansichten, die ein
Beispiel von Schritten beim Herstellen ei
nes nichtstrahlenden dielektrischen Wel
lenleiters gemäß dem dritten Aspekt der
vorliegenden Erfindung darstellen;
Fig. 15 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters gemäß einer Modifikation des vier
ten Aspekts der vorliegenden Erfindung;
Fig. 16 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters gemäß dem fünften Aspekt der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 17 eine perspektivische Teilansicht, die die
Beziehung zwischen einer Streifenleitung
auf einer Schaltungsplatine und dem Aus
breitungsbereich des nichtstrahlenden di
elektrischen Wellenleiters darstellt;
Fig. 18 eine perspektivische Teilansicht eines
nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters gemäß dem sechsten Aspekt der vor
liegenden Erfindung; und
Fig. 19A, 19B, 19C und 19D Schnittansichten, die den Aufbau von ver
schiedenen herkömmlichen nichtstrahlenden
dielektrischen Wellenleitern darstellen.
Bezugnehmend auf Fig. 1 ist der Abstand h1 zwischen dem obe
ren und dem unteren Leiter 1 und 2 in einem Ausbreitungsbe
reich größer als der Abstand h2 zwischen dem oberen und dem
unteren Leiter 1 und 2 in dem Nicht-Ausbreitungsbereich.
Ferner sind die Leiterabschnitte in dem Nicht-Ausbreitungs
bereich von einer dielektrischen Schicht 3′ bedeckt, welche
sich von einem Dielektrikum 3, das als "Überbrückungsdielek
trikum" oder als "dielektrischer Steifen" bezeichnet wird,
des Ausbreitungsbereichs mit einer dielektrischen Konstante
ε1 erstreckt, wobei eine dielektrische Schicht 5 eine di
elektrische Konstante ε2 aufweist, die kleiner als die di
elektrische Konstante ε1 des dielektrischen Streifens ist.
Die Dicke t der dielektrischen Schicht 3′ ist dicker als die
von anderen Abschnitten. Die Beziehung zwischen h2, t und
der Grenzfrequenz wird nachfolgend beschrieben.
Bezugnehmend auf Fig. 8 sind das Dielektrikum 3, d. h. das
"Überbrückungsdielektrikum", und die dielektrischen Schich
ten 3′ einstückig gebildete Komponenten aus einer dielek
trischen Keramik oder aus einem dielektrischen Harz mit der
dielektrischen Konstante ε1 = 7,3. Elektrisch leitfähige
Filme 11 und 12 werden durch Beschichten und Brennen einer
Silberpaste oder durch Kupferplattieren jeweils auf der
oberen und der unteren Oberfläche derselben gebildet. Eine
dielektrische Schicht 5 mit einer niedrigen dielektrischen
Konstante in dem Nicht-Ausbreitungsbereich ist eine Luft
schicht mit einer dielektrischen Konstante ε0.
Fig. 9 zeigt die Abmessungen der in Fig. 8 gezeigten Teile.
Wenn diese nichtstrahlende dielektrische Leitung als eine
Übertragungsleitung im 60-GHz-Band verwendet wird, werden
die Abmessungen beispielsweise folgendermaßen eingestellt:
h1 = 2,0 mm, h2 = 1,2 mm, t = 0,4 mm und w = 1,0 mm, wobei
die Abmessungen h2 und t derart eingestellt sind, um die
elektromagnetische Welle bei einer Frequenz abzuschneiden,
die sich in dem Ausbreitungsbereich ausbreiten soll. Wie es
in Fig. 9 gezeigt ist, wird bei diesem Beispiel ein Teil
(Breite: 1,0 mm) des Nicht-Ausbreitungsbereichs als ein Be
rechnungsmodell verwendet, wobei die Beziehung zwischen der
Grenzfrequenz und h2 mit t als Parameter bestimmt wird, wo
bei die Resultate in Fig. 10 gezeigt sind. Wenn t eine Kon
stante ist, bedeutet dies, daß mit kleiner werdendem h2 die
Grenzfrequenz höher wird. Wenn h2 konstant ist, wird mit
größer werdendem t die Grenzfrequenz kleiner. Wenn t bei
spielsweise auf 0,4 mm eingestellt ist, um die Grenzfrequenz
über 60 GHz zu bringen, sollte h2 kleiner als etwa 1,65 mm
sein. Wenn beispielsweise für h2 = 1,65 mm gilt, sollte t =
0,4 mm betragen, um die Grenzfrequenz auf 60 GHz einzustel
len.
Fig. 11A und 11B zeigen die Beziehung zwischen der Breite w1
eines Teils, welcher vertikal in den Ausbreitungsbereich des
Dielektrikums 3 vorsteht, und der Breite w2 des Zwischenab
schnitts. Obwohl bei dem in den Fig. 8 und 9 gezeigten Bei
spiel w1 gleich w2 ist, ist es auch möglich, daß w1 < w2
ist, wie es in Fig. 11A gezeigt ist, oder daß w1 < w2 ist,
wie es in Fig. 11B gezeigt ist.
Wenn daher ein Versuch unternommen wird, um den nichtstrah
lenden dielektrischen Wellenleiter insgesamt kleiner zu ma
chen, indem ein dielektrisches Material mit einer relativ
hohen dielektrischen Konstante verwendet wird, wird t nicht
sehr klein werden, wodurch durch Spritzgießen oder derglei
chen ein einstückiges Formen möglich wird. Da der Ausbrei
tungsbereich und der Nicht-Ausbreitungsbereich gleichzeitig
gebildet werden, werden ferner verschiedene Probleme im
Stand der Technik bezüglich der Positionierung, der Massen
produktion und von Charakteristikavariationen des dielektri
schen Streifens gleichzeitig gelöst.
Bezugnehmend auf Fig. 2 ist der Abstand h1 zwischen dem obe
ren und dem unteren Leiter 1 und 2 in dem Ausbreitungsbe
reich größer als der Abstand h2 zwischen dem oberen und dem
unteren Leiter 1 und 2 in dem Nicht-Ausbreitungsbereich, wo
bei das Dielektrikum 3 und die dielektrischen Schichten 3′
in dem im wesentlichen gesamten Raum zwischen den beiden
Leitern 1 und 2 vorgesehen sind. Da der Abstand h2 zwischen
den Leitern in dem Nicht-Ausbreitungsbereich auf diese Art
und Weise kleiner als der Abstand h1 zwischen den Leitern in
dem Ausbreitungsbereich ist, kann sich aufgrund der Einstel
lung von e1, h1 und h2 eine elektromagnetische Welle aus ei
nem vorbestimmten Frequenzband in dem Ausbreitungsbereich
ausbreiten, während die elektromagnetische Welle dieses Fre
quenzbandes in dem Nicht-Ausbreitungsbereich abgeschnitten
wird. Die Dicke h2 der dielektrischen Schichten 3′ in dem
Nicht-Ausbreitungsbereich kann daher größer als die Summe
der Dicken des oberen und des unteren dielektrischen Ab
schnitts 107 und 108 in dem Nicht-Ausbreitungsbereich der
nichtstrahlenden dielektrischen Leitung vom Flügeltyp sein,
der in Fig. 19D gezeigt ist, da der Abstand zwischen dem
oberen und dem unteren Leiter verkleinert ist. Im Vergleich
zu Fig. 1 wird h2 von Fig. 2 ferner größer als t von Fig. 1,
wodurch ein einstückiges Formen durch Spritzgießen einfacher
wird. Da der Ausbreitungsbereich und der Nicht-Ausbreitungs
bereich ferner gleichzeitig gebildet werden, werden ver
schiedene Probleme bezüglich der Positionsbestimmung, der
Massenproduktion und bezüglich von Charakteristikavariati
onen des dielektrischen Streifens, welche beim Stand der
Technik auftreten, gleichzeitig gelöst.
Bezugnehmend auf Fig. 12 bezeichnet das Bezugszeichen 3 eine
einstückig geformte Komponente, die aus einer dielektrischen
Keramik oder einem dielektrischen Harz gebildet ist, wobei
leitfähige Filme 11 und 12 jeweils auf der gesamten oberen
und unteren Oberfläche des Harzes oder der Keramik gebildet
sind. Die Höhenabmessung h1 des Dielektrikums 3, welches
vertikal in den Ausbreitungsbereich vorsteht, ist derart
eingestellt, daß sich eine elektromagnetische Welle eines
vorbestimmten Frequenzbandes in dem Ausbreitungsbereich
ausbreiten kann, während die Höhe h2 in dem Nicht-Ausbrei
tungsbereich auf eine Höhe eingestellt ist, bei der sich
eine elektromagnetische Welle des Frequenzbandes in diesem
Nicht-Ausbreitungsbereich nicht ausbreiten kann. Wenn bei
spielsweise eine dielektrische Keramik mit einer relativen
dielektrischen Konstante von 7,3 verwendet wird, und wenn
eine Übertragungsleitung in dem 60-GHz-Band hergestellt
werden soll, lauten n1 = 2,0 mm, h2 = 1,2 mm und w = 1,0 mm.
Das Dielektrikum 3 kann ohne Spritzgießen durch mechanisches
Bearbeiten hergestellt werden. Ferner können die leitfähigen
Filme 11 und 12 derart gebildet werden, daß das Dielektrikum
3 ohne die Verwendung des Plattierens oder Brennens zwischen
geformte metallische Platten gelegt wird.
Fig. 3 und 4 zeigen Aspekte des nichtstrahlenden dielektri
schen Wellenleiters, welche Modifikationen des ersten bzw.
zweiten Aspekts sind, und welche das Formen einfacher ma
chen, und welche es einfach machen, eine integrierte Schal
tung zusammen mit einer Schaltungsplatine zu bilden. Gemäß
diesen Aspekten werden zwei Bauglieder kombiniert, von denen
jedes aus einem Leiter und einem Dielektrikum gebildet ist
und eine Form aufweist, derart, daß der dielektrische
Abschnitt in zwei Abschnitte in der Ebene parallel zu den
Leitern aufgeteilt ist. Beispiele des Aufbaus dieser Anord
nung sind in den Fig. 3 und 4 gezeigt. In den Fig. 3 und 4
bezeichnen die Bezugszeichen 3 und 4 jeweils Dielektrika mit
einer relativen dielektrischen Konstante von ε1. Das Bezugs
zeichen 5 bezeichnet beispielsweise Luft, welche eine rela
tive dielektrische Konstante von ε2 aufweist. Der Leiter 1
ist beispielsweise durch Beschichten oder Brennen einer Sil
berpaste oder durch Plattieren mit Kupfer auf der oberen
Oberfläche des Dielektrikums 3 gebildet, während der Leiter
2 auf der unteren Oberfläche des Dielektrikums 4 auf ähnli
che Art und Weise gebildet werden kann. Da bei dieser nicht
strahlenden dielektrischen Leitung das obere und das untere
Bauglied kombiniert werden, nachdem sie jeweils separat ge
bildet worden sind, kann der Leiterfilm ohne weiteres auf
nur einer Oberfläche des Dielektrikums gebildet werden. Ins
besondere wird das einstückige Bilden des dielektrischen Ma
terials bei dem in Fig. 3 gezeigten Aufbau ebenfalls ein
fach.
Das dritte Ausführungsbeispiel ist ferner in den Fig. 13,
14A und 14B dargestellt. Fig. 13 ist eine perspektivische
Gesamtansicht. Die Bezugszeichen 3 und 4 bezeichnen jeweils
aus einer dielektrischen Keramik oder aus einem dielektri
schen Harz gebildete Komponenten, wobei ein Leiterfilm 11
auf der oberen Oberfläche des Dielektrikums 3 gebildet ist,
während ein Leiterfilm 12 auf der unteren Oberfläche des
Dielektrikums 4 gebildet ist. Die Fig. 14A und 14B zeigen
Verfahren zum Herstellen des nichtstrahlenden dielektrischen
Wellenleiters, der in Fig. 13 gezeigt ist. Zuerst wird ein
Dielektrikum mit einer Form, wie sie in Fig. 14a gezeigt
ist, welche als dein "Wellenleiterkörper" bezeichnet wird,
gebildet, wonach ein Leiterfilm durch Brennen einer Silber
paste oder durch Plattieren mit Kupfer auf einer Oberfläche
des Dielektrikums, wie es in Fig. 14B gezeigt ist, gebildet
wird. Ein Paar dieser Leiterfilme wird in spiegelsymmetri
schen Mustern angeordnet, wonach sie aufeinander plaziert
werden, wie es in Fig. 13 gezeigt ist. Ein Paar aus oberem
und unterem Bauglied wird beispielsweise in einem Gehäuse
eingeschlossen, wodurch dieselben in dem Gehäuse aufeinander
plaziert gehalten werden.
Der obere und untere Abschnitt des nichtstrahlenden Wellen
leiters, der in Fig. 13 gezeigt ist, kann Honigwabenstruk
turen aufweisen, wie es in Fig. 15 gezeigt ist. Die obere
Oberfläche der dielektrischen Schicht 4′ in dem Nicht-Aus
breitungsbereich ist in einer Honigwabenstruktur 4h gebil
det. Natürlich kann die dielektrische Schicht 4′ einen an
deren Strukturtyp aufweisen, der ebenfalls Löcher erzeugt,
um ihre wirksame dielektrische Konstante zu reduzieren. Das
Dielektrikum 4 und die dielektrische Schicht 4′ werden durch
Formen einer dielektrischen Keramik oder eines dielektri
schen Harzes einstückig gebildet. Ein Leiterfilm 12 wird auf
der Gesamtoberfläche sowohl des Ausbreitungsbereichs als
auch des Nicht-Ausbreitungsbereichs auf der hinteren Ober
fläche des Dielektrikums 4 gebildet. Ein weiteres Bauglied,
wie z. B. das, das in Fig. 15 gezeigt ist, wird gebildet, wo
nach beide Oberflächen, auf denen kein Leiterfilm gebildet
ist, aufeinandergelegt werden, wodurch ein nichtstrahlender
dielektrischer Wellenleiter, wie er in Fig. 13 gezeigt ist,
gebildet ist. Da in diesem Fall die wirksame dielektrische
Konstante des Honigwabenstruktur-Abschnitts niedrig ist, ist
es möglich, die Dicke t der dielektrischen Schicht 4′ in dem
Nicht-Ausbreitungsbereich zu erhöhen, wodurch ein einstücki
ges Herstellen durch Spritzgießen einfach wird, und wodurch
die Stärke der dielektrischen Schicht erhöht wird.
Bezugnehmend auf die Fig. 5, 6 und 16 bezeichnet ein Bezugs
zeichen 7 eine Schaltungsplatine mit einer Streifenleitung
8, die in einem Teil derselben gebildet ist. In Fig. 5 und
15 ist eine Schaltungsplatine 7 zwischen das obere und das
untere Bauglied des nichtstrahlenden dielektrischen Wellen
leiters, der in Fig. 3 gezeigt ist, positioniert. In Fig. 6
ist eine Schaltungsplatine 7 zwischen das obere und das un
tere Bauglied des nichtstrahlenden dielektrischen Wellenlei
ters, der in Fig. 4 gezeigt ist, positioniert. Bei einem
solchen Wellenleiter wird die elektromagnetische Welle, die
sich in dem Ausbreitungsbereich ausbreitet, zu der Streifen
leitung 8 gekoppelt, wodurch eine integrierte Schaltung oder
eine aktive Komponente gebildet ist, bei der die Leiter
schaltung auf der Schaltungsplatine 7 und der nichtstrah
lende dielektrische Wellenleiter miteinander gekoppelt sind.
Fig. 17A und 17B zeigen die Kopplungsbeziehung zwischen dem
Dielektrikum in dem Ausbreitungsbereich und dem Leiter auf
der Schaltungsplatine. Fig. 17A zeigt die elektromagnetische
Feldverteilung des LSM01-Modus. Fig. 17B zeigt die elektro
magnetische Feldverteilung des LSE01-Modus. Bei diesen
Zeichnungen sind die dielektrische Schicht und der Leiter
film in dem Nicht-Ausbreitungsbereich der Dielektrika 3 und
4 weggelassen. In den Fig. 17A und 17B zeigen die durchgezo
genen Linien das elektrische Feld an, während die gestri
chelten Linien das magnetische Feld anzeigen. Wenn der
LSM-Modus verwendet wird, wird eine Streifenleitung 8 auf der
Schaltungsplatine 7 in einer zu der Ausbreitungsrichtung der
elektromagnetischen Welle des nichtstrahlenden dielektri
schen Wellenleiters rechtwinkligen Richtung plaziert, um die
Streifenleitung 8 und den nichtstrahlenden dielektrischen
Wellenleiter miteinander elektromagnetisch zu koppeln. Wie
es in Fig. 17B gezeigt ist, ist die Streifenleitung 8, wenn
der LSE-Modus verwendet wird, auf der Schaltungsplatine 7
entlang der Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen
Welle des nichtstrahlenden dielektrischen Wellenleiters pla
ziert, um diese Streifenleitung 8 mit der elektromagneti
schen Welle des nichtstrahlenden dielektrischen Wellenlei
ters zu koppeln. Auf diese Art und Weise ist eine inte
grierte Schaltung oder eine aktive Komponente für das Milli
meterwellenband gebildet.
Bezugnehmend auf Fig. 18 ist bei den Dielektrika 3 und 4 des
sechsten Ausführungsbeispiels die Höhe des Nicht-Ausbrei
tungsbereichs kleiner als die Höhe des Ausbreitungsbereichs
gemacht, wobei ein Leiterfilm 11 auf der bezüglich Fig. 18
oberen Oberfläche des Dielektrikums 3 gebildet ist, während
ein Leiterfilm 12 auf der bezüglich Fig. 18 unteren Oberflä
che des Dielektrikums 4 gebildet ist. Die Schaltungsplatine
7 liegt zwischen diesen beiden Dielektrika. Eine Streifen
leitung, wie z. B. die, die in Fig. 17A und 17B gezeigt ist,
ist auf der Schaltungsplatine 7 vorgesehen, wobei diese
Streifenleitung mit der elektromagnetischen Welle gekoppelt
ist, die sich durch den nichtstrahlenden dielektrischen Wel
lenleiter ausbreitet.
In den Fig. 7A und 7B wurde das dritte Ausführungsbeispiel
derart modifiziert, daß alle Ecken des Dielektrikums oder
des Leiters in dem Ausbreitungsbereich modifiziert wurden,
um eine gekrümmte Gestalt aufzuweisen. In Fig. 7B wurden die
scharfen Ecken des Leiters und des Dielektrikums in dem Aus
breitungsbereich modifiziert, um eine abgeschrägte Gestalt
aufzuweisen. Da der Abschnitt des Dielektrikums, der den
Grat des Dielektrikums bildet, der in den Leiter in dem
Ausbreitungsbereich vorsteht, mit abgeschrägten Ecken oder
mit gekrümmten Ecken gebildet ist, kann die Konzentration
eines elektrischen Stroms in diesem Abschnitt unterdrückt
werden, wodurch der Übertragungsverlust reduziert werden
kann.
Claims (22)
1. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter mit fol
genden Merkmalen:
einem oberen Leiter (1);
einem unteren Leiter (2), der von dem oberen Leiter (1) beabstandet ist;
einer ersten dielektrischen Schicht (3′; 3), die auf einer unteren Oberfläche des oberen Leiters (1) vorge sehen ist; und
einer zweiten dielektrischen Schicht (3′; 4), die auf einer oberen Oberfläche des unteren Leiters (2) vorge sehen ist;
wobei jede Schicht (3′; 3, 4) ein jeweiliges dielektri sches Überbrückungsbauglied aufweist, das dicker als andere Abschnitte der entsprechenden dielektrischen Schichten ist, wobei das dielektrische Überbrückungs bauglied der ersten dielektrischen Schicht (3′; 3) ei nen inneren Abschnitt aufweist, der einem entsprechen den inneren Abschnitt des dielektrischen Überbrückungs bauglieds der zweiten dielektrischen Schicht (3′; 4) gegenübersteht, um eine Ausbreitungsregion zu bilden, und
wobei ein Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Leiter (1, 2) neben den dielektrischen Überbrückungs baugliedern größer als in einer Nicht-Ausbreitungs region neben anderen Abschnitten der ersten und der zweiten dielektrischen Schicht (3′; 3, 4) ist.
einem oberen Leiter (1);
einem unteren Leiter (2), der von dem oberen Leiter (1) beabstandet ist;
einer ersten dielektrischen Schicht (3′; 3), die auf einer unteren Oberfläche des oberen Leiters (1) vorge sehen ist; und
einer zweiten dielektrischen Schicht (3′; 4), die auf einer oberen Oberfläche des unteren Leiters (2) vorge sehen ist;
wobei jede Schicht (3′; 3, 4) ein jeweiliges dielektri sches Überbrückungsbauglied aufweist, das dicker als andere Abschnitte der entsprechenden dielektrischen Schichten ist, wobei das dielektrische Überbrückungs bauglied der ersten dielektrischen Schicht (3′; 3) ei nen inneren Abschnitt aufweist, der einem entsprechen den inneren Abschnitt des dielektrischen Überbrückungs bauglieds der zweiten dielektrischen Schicht (3′; 4) gegenübersteht, um eine Ausbreitungsregion zu bilden, und
wobei ein Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Leiter (1, 2) neben den dielektrischen Überbrückungs baugliedern größer als in einer Nicht-Ausbreitungs region neben anderen Abschnitten der ersten und der zweiten dielektrischen Schicht (3′; 3, 4) ist.
2. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 1,
bei dem die inneren Abschnitte der dielektrischen Über
brückungsbauglieder breitenmäßig schmäler als andere
Abschnitte der dielektrischen Überbrückungsbauglieder
sind.
3. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 1,
bei dem die inneren Abschnitte der dielektrischen Über
brückungsbauglieder breitenmäßig größer als andere Ab
schnitte der dielektrischen Überbrückungsbauglieder
sind.
4. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die erste (3; 3) und die zweite (3; 4) dielek
trische Schicht und die dielektrischen Überbrückungs
bauglieder in einer einstückig geformten Einheit ent
halten sind.
5. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die erste und die zweite dielektrische Schicht
(3, 4) voneinander getrennt sind.
6. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 5,
der ferner ein Fülldielektrikum (5) aufweist, das in
einen Raum gefüllt ist, der zwischen Abschnitten der
ersten und der zweiten dielektrischen Schicht (3′; 3,
3′; 4) definiert ist, die von den dielektrischen Über
brückungsbaugliedern entfernt sind.
7. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 6,
bei dem das Fülldielektrikum (5) im wesentlichen aus
Luft besteht.
8. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 6 oder 7,
bei dem eine dielektrische Konstante des Fülldielektri
kums (5) niedriger als die der dielektrischen Über
brückungsbauglieder ist.
9. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem sich der Abstand zwischen dem oberen und dem
unteren Leiter (1, 2) neben den dielektrischen Über
brückungsbaugliedern weich verändert.
10. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 9,
bei dem zumindest ein dielektrisches Überbrückungs
bauglied neben entweder dem entsprechenden oberen oder
unteren Leiter oder neben beiden Leitern (1, 2) ge
krümmte Oberflächen aufweist.
11. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 9,
bei dem mindestens ein dielektrisches Überbrückungsbau
glied neben entweder dem unteren oder dem oberen Leiter
oder neben beiden Leitern (1, 2) abgeschrägte Oberflä
chen aufweist.
12. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem die beiden dielektrischen Überbrückungsbauglie
der in einer einstückig geformten Einheit enthalten
sind.
13. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem die dielektrischen Überbrückungsbauglieder je
weils einstückig gebildete Einheiten mit der ersten (3)
und der zweiten (4) dielektrischen Schicht bilden.
14. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem sich die erste dielektrische Schicht (3) und
die zweite dielektrische Schicht (4) berühren.
15. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, der ferner
folgendes Merkmal aufweist:
eine Schaltungsplatine (7) mit einer Streifenleitung (8), welche wirksam mit den dielektrischen Über brückungsbaugliedern verbunden ist, wobei die Schal tungsplatine (7) zwischen den dielektrischen Über brückungsbaugliedern positioniert ist.
eine Schaltungsplatine (7) mit einer Streifenleitung (8), welche wirksam mit den dielektrischen Über brückungsbaugliedern verbunden ist, wobei die Schal tungsplatine (7) zwischen den dielektrischen Über brückungsbaugliedern positioniert ist.
16. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 15,
bei dem entweder die erste dielektrische Schicht (3)
oder die zweite dielektrische Schicht (4) oder beide
die Schaltungsplatine (7) berühren.
17. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß ei
nem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem entweder die erste oder die zweite dielektri
sche Schicht oder beide (3, 4) zumindest ein Loch auf
weisen.
18. Nichtstrahlender dielektrischer Wellenleiter gemäß An
spruch 17,
bei dem das zumindest eine Loch in einer Honigwaben
struktur (4h) enthalten ist.
19. Verfahren zum Herstellen eines nichtstrahlenden dielek
trischen Wellenleiters mit folgenden Schritten:
Bilden eines Wellenleiterkörpers mit gegenüberliegenden dielektrischen Platten (3′) und mit einem dielektri schen Streifen (3) zwischen denselben, wobei (3′) auf äußeren Oberflächen der Platten (3′) neben dem dielektrischen Streifen (3) Vorstände vorhanden sind; und
Aufbringen eines leitfähigen Materials (11, 12) auf die äußeren Oberflächen der Platten (3).
Bilden eines Wellenleiterkörpers mit gegenüberliegenden dielektrischen Platten (3′) und mit einem dielektri schen Streifen (3) zwischen denselben, wobei (3′) auf äußeren Oberflächen der Platten (3′) neben dem dielektrischen Streifen (3) Vorstände vorhanden sind; und
Aufbringen eines leitfähigen Materials (11, 12) auf die äußeren Oberflächen der Platten (3).
20. Verfahren gemäß Anspruch 19,
bei dem der Wellenleiterkörper durch Formen hergestellt
wird.
21. Verfahren zum Herstellen eines nichtstrahlenden dielek
trischen Wellenleiters, mit folgenden Schritten:
Bilden eines ersten Wellenleiterkörpers mit einer er sten dielektrischen Platte (3′) und einem dielektri schen Streifen, der an einer Oberfläche der dielektri schen Platte (3′) angebracht ist, wobei die erste Plat te (3′) einen ersten Vorstand auf einer anderen Ober fläche der ersten Platte (3′) neben dem dielektrischen Streifen aufweist;
Bilden eines zweiten Wellenleiterkörpers mit einer zweiten dielektrischen Platte (3′) und mit einem zwei ten Vorstand, welcher dem dielektrischen Streifen ent spricht;
Gegenüberstellen des ersten und des zweiten Wellenlei terkörpers, derart, daß der erste und der zweite Vor stand nach außen berichtet sind, wobei der dielektri sche Streifen (3) zwischen der ersten und der zweiten Platte (3′) positioniert ist; und
Aufbringen eines elektrisch leitfähigen Materials (11, 12) auf die äußeren Oberflächen der Platten (3).
Bilden eines ersten Wellenleiterkörpers mit einer er sten dielektrischen Platte (3′) und einem dielektri schen Streifen, der an einer Oberfläche der dielektri schen Platte (3′) angebracht ist, wobei die erste Plat te (3′) einen ersten Vorstand auf einer anderen Ober fläche der ersten Platte (3′) neben dem dielektrischen Streifen aufweist;
Bilden eines zweiten Wellenleiterkörpers mit einer zweiten dielektrischen Platte (3′) und mit einem zwei ten Vorstand, welcher dem dielektrischen Streifen ent spricht;
Gegenüberstellen des ersten und des zweiten Wellenlei terkörpers, derart, daß der erste und der zweite Vor stand nach außen berichtet sind, wobei der dielektri sche Streifen (3) zwischen der ersten und der zweiten Platte (3′) positioniert ist; und
Aufbringen eines elektrisch leitfähigen Materials (11, 12) auf die äußeren Oberflächen der Platten (3).
22. Verfahren gemäß Anspruch 21, das ferner folgenden
Schritt aufweist:
Plazieren einer Schaltungsplatine (7) zwischen den er sten und den zweiten dielektrischen Wellenleiterkörper, wobei die Schaltungsplatine (7) ein Schaltungsmuster (8) aufweist, welches wirksam mit dem dielektrischen Streifenmuster (3) verbunden werden soll.
Plazieren einer Schaltungsplatine (7) zwischen den er sten und den zweiten dielektrischen Wellenleiterkörper, wobei die Schaltungsplatine (7) ein Schaltungsmuster (8) aufweist, welches wirksam mit dem dielektrischen Streifenmuster (3) verbunden werden soll.
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|---|---|---|---|
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