DE196283C - - Google Patents

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DE196283C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D21/00Producing hair combs or similar toothed or slotted articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
plastischem Stoff.
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Presse zur Herstellung von Kämmen aus Zelluloid oder anderem plastischem Stoff, bei der eine dem Volumen des herzustellenden Kammes entsprechende Menge Stoff zwischen zwei Formteile eingeschlossen und dann durch einen oder .bei Doppelformen zwei Kolben, in die Höhlungen des Forminnern hineingedrängt wird, und besteht darin, daß
ίο die Formteile der Preßform durch einen hydraulischen Kolben von großem Durchmesser fest gegeneinander bewegt werden und der zur Änderung des Fassungsraumes der Form über die ganze Kammrückenlänge sich erstreckende verschiebbare Formteil von einem hydraulischen Kolben kleineren Durchmessers bewegt wird, der derselben hydraulischen Preßwirkung unterliegt wie der große Preßkolben. Hierdurch ist es möglich, das Zellu-
ao loid bis zum Erkalten in der Form unter konstantem Druck zu halten.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine hydraulische Presse zur Aufnahme der Formen, Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1, Fig. 3 Einzelteile der Form in Seitenansicht, Fig. 4 eine Oberansicht zu Fig. 3 nach Wegnahme des oberen Formteiles, Fig. 5 einen die Preßwirkung veranschaulichenden senkrechten Schnitt der Form, Fig. 6 eine Seitenansicht einer Doppelform.
Die Form besteht aus drei Teilen: dem Ober- und Unterteil α und b, die während
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der Pressung unbeweglich bleiben, und einem Teil <?, der beweglich ist und zwischen die Teile! α und b eingepaßt ist. Dieser Teil c dienti in bekannter Weise zur Änderung des ; inneren Fassungsraumes der Form und wirkt auf den Stoff so ein, daß er sich der inneren Gestaltung der Form anpaßt.
Von den Formteilen α und b trägt der erstere die üblichen Paßstifte d, die in entsprechende Löcher des Teiles b hineinpassen, so daß beide Teile sich stets genau decken. Denkt man sich den Kamm nach seiner Längsrichtung in zwei genau gleiche Teile geteilt, so würde die Form für den einen dieser Teile in a, die Form für den anderen Teil in b enthalten sein.
Die Vorderfläche des Teiles c ist entsprechend der gewünschten Gestaltung des Kammrückens profiliert. Die Formteile α und b sind mit nicht dargestellten Kanälen versehen, ,die es ermöglichen, behufs schnellen Erhitzens oder Erkaltens Dampf, kaltes Wasser o. dgl. einzuleiten.
Für die praktische Ausführung empfiehlt sich die Anwendung einer Doppelfo'rm, wie in Fig. 6 dargestellt, bei der zwei Teile c von entgegengesetzten Seiten her zwischen die passend gestalteten Formteile α und b vorgetrieben werden können.
Formen dieser Art werden in eine hydraulische Presse (Fig. ι und 2) eingebracht, die einen senkrechten Preßkolben e von großem
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Durchmesser hat, welcher einen starken Druck in Richtung auf ein zu ihm genau paralleles Widerlager hin auszuüben vermag.
In der einen und anderen Seite befindet
' 5 sich in einer Presse f bzw. g je ein wagerechter Preßkolben. Diese haben kleinere Durchmesser und die wagerechte Achse derselben läßt sich in verschiedene Höhenlage bringen. Zu diesem Zweck sind die Zylinder
ίο der Pressen f und g in der üblichen Weise in Führungen in den Ständern senkrecht verschiebbar (Fig. 2). Diese Zylinder liegen je auf einer Stellschraube i auf und lassen sich mittels vier Druckschrauben k feststellen, die die Zylinderflansche I gegen die Innenseite des betreffenden Ständers fest andrücken.
Eine passende Hilfseinrichtung ermöglicht, den großen Kolben e unabhängig von den kleinen Kolben wirken zu lassen, um letztere erst dann in Tätigkeit zu setzen, wenn der große Kolben e die Schlußstellung eingenommen hat. Die Wirkungsweise ist folgende:
Die Form wird vor eine Presse gebracht, in der sämtliche Preßkolben zurückbewegt sind. Die Formmasse m, z. B. Zelluloid, wird, nachdem der Teil c entfernt wurde, in den frei liegenden Formschlitz eingeführt, und dann wird die Form geschlossen, indem man den Teil c wieder einführt. Man läßt sodann Dampf zu und bringt die Form zwischen den großen Preßkolben e und sein Widerlager. Nachdem dieser Kolben die Preßwirkung beendet hat, bringt man die kleineren Kolben zur Wirkung und mittels der letzteren werden dabei die beiden Formteile c (Fig. 6) gleichzeitig und gleichmäßig /gegen das Innere der Form vorgetrieben.
Das Ganze-bleibt unter dem so erteilten konstanten Druck, während man Kühlwasser zuläßt; dann zieht man die Preßkolben zurück, nimmt die Form weg und das Formstück heraus, um aufs neue einen Kamm zu formen.
Die Gestaltung der Form sowie die An-Ordnung bzw. Gestaltung der Vorderfläche des beweglichen Teiles c richten sich nach der Form der Kämme, die man herzustellen wünscht. Mit der beschriebenen Presse lassen sich Kämme aus allen dazu geeigneten Stoffen, wie z. B. Zelluloid, Kautschuk, Galalith usw., in großer Vollendung herstellen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Drücke des großen Preßkolbens und der kleinen Preßkolben es ermöglichen, die Formmasse in der Form unter konstantem Druck zu halten.
Das gegenseitige Verhältnis der Kolbendurchmesser wird ein für allemal festgesetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
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    Hydraulische Presse zur Herstellung von Kämmen aus Zelluloid oder anderem plastischem Stoff, bei der eine dem Volumen- des herzustellenden Kammes ent- sprechende Menge Stoff zwischen zwei Formteile eingeschlossen und dann durch
    ... einen (oder bei Doppelformen zwei) Kolben in die Höhlungen des Forminnern hineingedrängt wird, dadurch gekennzeichnet,
    ■daß die Formteile der Preßform durch einen hydraulischen Kolben von großem Durchmesser fest gegeneinander bewegt werden und der zur Änderung des Fassungsraumes der Form dienende, sich über die ganze Länge des Kammrückens erstreckende verschiebbare Teil der· Form durch einen hydraulischen Kolben von kleinerem Durchmesser bewegt wird, der derselben hydraulischen Druckwirkung unterliegt wie der große Preßkolben, aber auch für sich bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DEH REICHSDRUCKEttCI.
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