DE196176C - - Google Patents

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DE196176C
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valve body
valve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

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(Sii-vqujnigt bet S fi've ib-xtcz-Ma-33c
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g.-GRUPPE
ASA L, STUMP in STUMPTOWN, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schwimmerventil mit klappenartigem Ventil-. körper, bei welchem gemäß der Erfindung der Ventilkörper in seiner Schlußstellung durch an seinem freien Ende angeordnete, selbsttätig um das Ausflußrohr greifende und von Hand lösbare Halter festgehalten, und erst nach Lösung der Halter durch einen gleichfalls an seinem freien Ende angeordneten ίο Schwimmer in seine Offenstellung übergeführt wird. Das Ventil soll beispielsweise für Ölbehälter verwendet werden, bei denen das Öl von Zeit zu Zeit eingefüllt und abgelassen wird.
Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele. .
Es zeigt:
Fig. ι den Flüssigkeitsbehälter in senkrechtem Schnitt mit geöffnetem Ventil,
Fig. 2 den Behälter mit geschlossenem Ventil, Fig. 3 in Einzeldarstellung den Ventilkörper, und zwar in einem Querschnitt nach' Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 den Ventilkörper in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 5 in Einzeldarstellung die Unterstützung für den Ventilkörper.
Es ist ι beispielsweise ein ölbehälter von
geeigneter Gestalt und 2 ein Ölausflußrohr, welches horizontal zu dem Boden des Gefäßes verläuft, an dem einen Ende durch eine Kappe 3 geschlossen ist und an irgendeiner geeigneten Stelle im Innern des Behälters einen nach oben offenen Rohransatz 4 besitzt.
Dieses Ölausflußrohr wird im Innern des Behälters durch einen Block 5 unterstützt, welcher eine Öffnung besitzt, durch welche das Rohr hindurchgeführt ist, . und der zugleich die Unterstützung für den Ventilkörper 6 bildet. Letzterer hat in vorliegendem Ausführungsbeispiele die Gestalt eines flachen rechteckigen Blockes, welcher aus Holz oder anderem geeigneten Material besteht und an seinem unteren Ende, bei 7 in einem Scharnier drehbar, an dem Unterstützungsblock befestigt ist, welcher an seiner Oberseite mit Erhöhungen oder Nasen 8 versehen ist, gegen welche sich der Ventilkörper in seiner Offenstellung stützt, wobei er etwas gegen die senkrechte Ebene in geneigter Stellung gehalten wird, wie in der Fig. 1 dargestellt ist. Der Ventilkörper kann also· infolge seiner Schwere bei dem Sinken der Öloberfläche sich frei mitsenken.
Damit das Ventil leicht in der Flüssigkeit bzw. dem öl schwimmt, ist dasselbe auf seiner Oberseite noch mit einem Schwimmer 9 und zwecks Abdichtung in seiner Schlußlage auf der Unterseite mit einer Platte oder einer Schicht 10 von Filz oder anderem geeigneten abdichtenden Material überdeckt, welche sich bei Schlußlage des Ventilkörpers auf die öffnung des Rohransatzes 4 auflegt. Der Ventilkörper gelangt in seine Schlußlage, kurz bevor sich die Oberfläche des Öles bis
auf den oberen Rand des Rohransatzes 4 gesenkt hat, wodurch die Verbindung des Rohransatzes 4 mit der Luft verhindert und auf diese Weise ein Eintreten von Luft in das Ausflußrohr 2 ausgeschlossen ist.
Um das Ventil in geschlossener Stellung zu halten, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen. Sie besteht im wesentlichen aus einem Paar von Haltern 11 und 12, welche das Rohr 2 umfassen und in Verbindung stehen mit beschwerten Armen 13 und 14, welche ihrerseits drehbar vermittels Bolzen 15 an dem Ventilkörper befestigt sind.
Die Halter bestehen am besten aus Draht, welcher an der Stelle, wo die Halter an dem Ventil drehbar aufghängt sind, einmal um sich selbst geschlungen oder zu einer Windung umgebogen ist, zur Bildung eines Auges 16, in welches die Bolzen 15 eingreifen.
Die freien Enden der Halter sind zuerst der Rundung des Auslaßrohres entsprechend bei 17 nach innen und dann beiderseits bei 18 nach außen gebogen.
Die Arme 13 und 14 erstrecken sich seitlieh über den Ventilkörper hinaus und sind an ihren freien Enden mit Augen 19 ausgerüstet, an welche Schnüre 20 angeschlossen sind, welche zu einem Seil 21, einer Kette o. dgl. vereinigt sind, welches über eine Rolle 22 in der Wandung des Ölbehälters nach der Außenseite des letzteren geführt ist. Das Seil 21 hat genügende Länge, um dem Ventilkörper eine freischwingende Bewegung zu gestatten.
Die drehbar gehaltenen Enden der Halter liegen zwischen zwei Führungsplatten 23, welche auf der Rückseite des freien Endes des Ventilkörpers befestigt sind und mit Stiften 24, welche auf der Innenseite der Platten sitzen, die Offenstellung der Halter begrenzen.
Bei gefülltem Ölbehälter befindet sich der Ventilkörper in Offenstellung. Mit dem Abfließen des Öles aus dem Behälter durch den Rohransatz 4 und das Abflußrohr 2 senkt sich der Ventilkörper, wobei die divergierenden Enden 18 der Halter mit dem Ausflußrohr in Berührung gelangen, durch letzteres in ihre Offenstellung auseinandergespreizt werden und quer über das Rohr entlang gleiten. Hat hierbei das Ventil seine Schlußlage erreicht, so schließen sich die Halter unter der Einwirkung ihrer beschwerten Arme 13 und 14 und umfassen so vollständig das Rohr 2, wie in der Fig. 3 veranschaulicht ist, so daß das Ventil gegen freiwilliges Öffnen gesichert ist und der Rohransatz 4 dicht geschlossen bleibt.
Ist der Behälter wieder gefüllt, so genügt ein Zug an dem Seil, um die Halter wieder auseinanderzuspreizen und außer Eingriff mit dem Rohr 4 zu bringen, so daß das Ventil infolge seines leichteren spezifischen Gewichtes in bezug auf die betreffende Flüssigkeit wieder in seine Offenstellung schwingen kann, worauf der Vorgang von neuem sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schwimmerventil mit klappenartigem Ventilkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper in seiner Schlußstellung durch an seinem freien Ende angeordnete, selbsttätig um das Ausflußrohr (2) greifende und von Hand lösbare Halter (11, 12) festgehalten, und erst nach Lösung der Halter (11, 12) durch einen gleichfalls an seinem freien Ende angeordneten Schwimmer (9) in seine Offenstellung übergeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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