DE196135C - - Google Patents

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DE196135C
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paraffin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4314Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit with mixing chambers disposed in parallel

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 196135 -■" KLASSE 46 c. GRUPPE
Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1907 ab.
Der Erfindungsgegenstand gehört zu denjenigen Vergasern, bei welchen außer Petroleum oder leichten Kohlenwasserstoffen auch die schwersten Kohlenwasserstoffe (Paraffin) zur Verdampfung und Vermischung mit Luft gebracht werden sollen. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sowohl die Zuführung der Luft und des leichten Kohlenwasserstoffes als auch die
ίο Einführung des schwereren Kohlenwasserstoffes entsprechend der Belastung der Maschine durch den Gang der letzteren selbsttätig geregelt wird.
Zu diesem Zwecke wird der Vergaser von einer dreiteiligen Kammer gebildet, deren beide äußeren Räume zur Zuführung von Luft und Petroleum und zur geregelten Einführung von schweren Kohlenwasserstoffen dienen, während der mittlere Raum einen die Mischung der Kohlenwasserstoffe mit der Luft und die Beförderung des Gemisches in den Zylinder bewirkenden Ventilator enthält. Die Regelung der Zufuhr des Gemisches zur mittleren Kammer erfolgt hierbei durch einen Regler.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch den Vergaser und
Fig. 2 ein Grundriß desselben.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
Der Vergaser besteht im wesentlichen aus den drei Kammern B, C, C1, von welchen die mittlere B von einem Mantel D umgeben
Die Kammer B enthält einen Ventilator K, durch welchen die Luft und der leichte Kohlenwasserstoff unter Vermittlung der Mischkammer C angesaugt wird, während die Zufuhr des schwereren Kohlenwasserstoffes durch einen in der Kammer C vorgesehenen Schieber Z geregelt wird. Die Kammer B wird durch die Auspuffgase, welche durch öffnungen E des Mantels D eintreten, bestrichen, um das Gemisch zu erhitzen und den schweren Kohlenwasserstoff zu verdampfen. Der Ventilator K sitzt auf der in Lagern U, U ruhenden hohlen Welle M, welche von einer Stange N durchdrungen wird. Die Welle M trägt ferner in einem Gehäuse P den Regler O, mit dessen freiem Ende die Stange N fest verbunden ist. Auf letzterer sitzt ein Ring L, der mittels eines die Welle M in einem Schlitze W durchdringenden Zapfens V mit jener Stange fest verbunden ist. Der Schlitz W ist so angebracht, daß der Ring L sich mehr oder weniger tief in den Verbindungsweg X der Kammern B und C legen kann, wenn die Stange sich unter dem Einflüsse des Reglers verschiebt.
Die Zuführung des leichten Kohlenwasserstoffes erfolgt durch eine Düse J, während die Luft durch Öffnungen H bzw. ein Ventil G eintritt.
In der Kammer C1 ist auf die Welle M ein Exzenter S aufgekeilt, das mit einer unter Wirkung der Feder/stehenden Pumpe R in Verbindung steht. Der mit Rückschlagventil T versehene Pumpenstiefel c ist durch

Claims (3)

ein Rohr d mit der Einlaßdüse / für den schweren Kohlenwasserstoff verbunden. In dem Gehäuseteil a, in welchem ein Kanal Y für die Zuleitung des schweren Kohlenwasserstoffes vorgesehen ist, kann ein federbeeinflußter Schieber Z, der mit einer dem Kanal Y entsprechenden Bohrung b versehen ist, sich auf und ab bewegen, und zwar dadurch, daß der Schieber mit seinem unteren gegabelten ίο Teile auf dem verjüngten Ende der Stange N aufruht. Wird letztere daher bei hoher Umdrehungszahl einwärts geschoben, so wird nicht nur der Verbindungsweg X durch den Ring L gedrosselt, sondern auch der Schieber Z so weit gehoben, daß die Verbindung zwischen den Kanälen Y und b ganz oder teilweise aufgehoben wird. Die Verdampfung des schweren Kohlenwasserstoffes (z. B. Paraffin) wird dadurch begünstigt, daß in der /Ventüatorkammer Rippen e vorgesehen sind, über welche das Paraffin seinen Weg nehmen muß. Das Verbrennungsgemisch gelangt durch den Stutzen F zum Maschinenzylinder. An Stelle des Schwungkugelreglers kann • auch ein geeigneter anderer Regler Verwendung finden. Die Kammern B, C, C können mit Hähnen o. dgl. versehen sein, um überschüssiges Paraffin und Petroleum ablassen zu können. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einem drei Kammern enthaltenden Gehäuse besteht, in welchem ein in der mittleren Kammer angeordneter Ventilator Luft und leichten Kohlenwasserstoff ansaugt, während von der Welle des Ventilators aus eine . Pumpe zum Eindrücken schwerer Kohlenwasserstoffe in den \^ergaser angetrieben wird.
2. Vergaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr des schweren Kohlenwasserstoffes durch einen Schieber o. dgl. geregelt wird, der durch einen Schwungkugelregler unter Vermittlung einer die hohle Welle des Ventilators durchdringenden Stange verstellt wird.
3. Vergaser nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein auf der Reglerstange angebrachtes Abschlußorgan, das die Verbindung zwischen der Ventüatorkammer und der Mischkammer für Luft und leichten Kohlenwasserstoff mehr oder weniger absperren kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
berlin. Bedruckt in der Reichsdruckerei.
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