DE321998C - Mehrfachduesenvergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Mehrfachduesenvergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE321998C
DE321998C DE1914321998D DE321998DD DE321998C DE 321998 C DE321998 C DE 321998C DE 1914321998 D DE1914321998 D DE 1914321998D DE 321998D D DE321998D D DE 321998DD DE 321998 C DE321998 C DE 321998C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/02Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • mehrfachdüsenvergaser für Verbrennungskraftmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrfachdüsenvergaser für Verbr ennungskraftmaschinen, der in bekannter Weise zeit einem verschiebbaren Drosselventil versehen ist, welches zum Abschließen der Düsen bestimmt ist. Es ist ferner jene an sich bekannte Anordnung zugrunde gelegt, bei welcher das Drosselventil nicht nur die erste Düse sondern auch den zur Zuführung von Luft nach dieser Düse bestimmten Luftkanal öffnet, bevor die Luftkanäle für die folgenden Düsen freigelegt werden.
  • Gemäß der Erfindung ist die neue Einrichtung dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil eine Mehrzahl von Luftkanälen von verschieden großem Querschnitt aufweist, die bei seinem Anheben nacheinander zur Wirkung gelangen, wobei der zweite und größere Kanal Luft entweder zur ersten oder zur zweiten freigelegten Düse zuführt, wodurch die Zuleitung des Brennstoffluftgemisches zu den Maschinen absatzweise vergrößert wird, bis das Drosselventil bei beiden oder allen Düsen vollkommen geöffnet ist.
  • Auf den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. i und 2 zwei lotrechte, zueinander rechtwinklige Schnitte durch eine Ausführungsform des Karburators.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Drosselvorrichtung mit etwas abgeänderter Anordnung der Luftkanäle.
  • Der Karburator kann beliebige Gestalt aufweisen, er besteht aber vorzugsweise, wie aus Fig. i und 2 ersichtlich ist, .aus einer zylindrischen Drosselkammer i, deren Stutzen 2 mit der Maschine verbunden ist, während der andere gegenüberstehende Stutzen 3 nach der freien Luft hin offen ist. Die Drosselkammer kann sowohl eine lotrechte als auch geneigte Stellung einnehmen. Das federbelastete Drosselventil q. ist in seinem oberen Teile rohrförmig gestaltet, in seinem unteren Teile aber bildet es einen Kolben. Die Petroleumdüsen 6 und 7 sind durch die feste Grundplatte 5 hindurchgeführt und können von der gewöhnlichen Schwimmerkammer 8 aus gespeist werden, die aber auch in gewissen Fällen in Fortfall kommen kann. In dem unteren kolbenartig ausgeführten Teil des Drosselventils sind längs hindurchgeführte Öffnungen . zur Aufnahme der Petroleumdüsen angeordnet. Diese Öffnungen sind nach der Oberseite des kolbenartigen Teiles hin erweitert zur Aufnahme von Kissen 9 bzw. io aus Leder, Blei oder einer anderen verhältnismäßig weichen Substanz, welche auf den oberen Rändern der Düsen ruhen und deren Auslässe verschließen. Das Kissen io ruht einfach auf dem Rand der Hauptdüse 7 und wird davon abgehoben, sobald die Drossel sich nach oben verschiebt, dagegen schließt das Kissen 9, welches auf einem schmalen, durch eine Feder 12 belasteten Kolben ii befestigt ist, die Düse 6 noch ab. Die Einrichtung ist so getroffen, daß das Kissen 9 noch eine kurze Zeit mit der Düse 6 in Berührung bleibt, nachdem bereits die Drossel das Kissen io von der Hauptdüse 7 abgehoben hat. Durch den kolbenartigen Teil der Drossel sind ferner zwei Luftlöcher 13 und 14 gebohrt, welche mit der dieDüse aufnehmenden Offnung in Verbindung stehen und quer zu dieser gerichtet sind (Fig. 2). Bei der Stellung der Drossel in Fig. i wird der Luftzutritt durch den Stutzen 3 von der Drosselkammer vollkommen abgeschlossen. Um die Maschine anzulassen, Wird die Drossel durch den Bowden-Draht 15 hochgezogen, das Kissen io von der Düse 7 abgehoben und das kleinere Luftloch 13 mit dem Lufteinlaß 3 in Verbindung gebracht, so daß Luft nunmehr durch dieses Loch unmittelbar über die Düse 7 bei einer sehr hohen Geschwindigkeit gelangt und Petroleum aus dieser Düse zwecks Speisung der Maschine ansaugt. Eine weitere Aufwärtsbewegung der Drossel gibt auch das größere Loch 14 frei, =wodurch eine Vermehrung der Luft im Brennstoffluftgemisch herbeigeführt wird. Gerade bevor die umtere Kante der Drossel den Lufteinlaß 3 frei zu legen beginnt, werden auch der Kolben ii nebst Kissen g von der Düse 6 abgehoben, so daß, sobald Luft unter die Drossel zutritt, ebenfalls diese Düse zur -Wirkung kommt zwecks Speisung der Maschine.
  • Umgekehrt wird beim Anhalten der Maschine die Drossel beim Senken zunächst den lIauptlufteintritt 3 abschließen, dann schließt der Kolben ii die Düse 6, und danach werden die Lufteinlässe 14. und 13 nacheinander abgesperrt, bis endlich die Drossel mit den Kissen io auf die Spitze der Hauptdüse 7 zu ruhen kommt, wobei der Kolben ii eine entsprechende Stellung an oder nahe dem Ende seines Hubes zur Drossel einnimmt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 ist der untere Luftkanal 14 von etwas größerem Durchmesser und führt Luft zu der zweiten Düse 6 anstatt zu der Hauptdüse 7. Beim Anlassen der Maschine muß daher zunächst der kleine Kanal 13 für die erste Düse geöffnet werden, danach der größere Kanal 14 für die zweite Düse und endlich wird die vollständige Luftzufuhr für beide Düsen geöffnet.
  • In Fig. 1 bezeichnet 17 das gewöhnliche Ventil für den Einlaß der Nebenluft zur Maschine, welche die Düse nicht passiert, und 18 das Filtersieb für den Brennstoff.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind nur zwei Düsen angeordnet. Es können natürlich bei einem derartigen Karburator .auch drei oder mehr solcher Düsen benutzt werden:

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Mehrfachdüsenvergaser für Verbrennungskraftmaschinen mit einem verschiebbaren, zum Abschließen der Düsen bestimmten Drosselventil, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselventil eine Mehrzahl von Luftkanälen von verschieden großem Querschnitt aufweist, die bei seinem Anheben nacheinander zur Wirkung gelangen, wobei -der zweite und größere Kanal Luft entweder zur ersten oder zur zweiten freigelegten Düse zuführt, wodurch die Zuleitung des Brennstoffluftgemisches zu den Maschinen absatzweise vergrößert wird, bis das Drosselventil bei beiden oder allen Düsen vollkommen geöffnet ist.
DE1914321998D 1913-05-31 1914-05-31 Mehrfachduesenvergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE321998C (de)

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