DE1952307C - Schiffchenstickmaschine - Google Patents
SchiffchenstickmaschineInfo
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Description
Art zu schaffen, deren Nadelstangen bei gleichzeitiger Vorrich.wng ist nicht nur hinsichtlich des Faden-Verringerung
der bewegten Massen und bei Herab- wechseis äußerst kompliziert und damit störanfällig,
setzung des Verschleißes durch eine einfache und sondern auch bezüglich des Antriebes der einzelnen
funktionssichere Ausführung der Steuerwelle einer- Nadeln. Dieser A.ntrieb erfolgt durch eine längs des
seit:, und der an jeder Nadelstange angeordneten KUn- 5 Nadelträgers hin- und herbewegliche Zahnstange über
ken andererseits schnell und nach einem vielgestalti- am Nadelträger gelagerte Zahnräder. Jedes dieser
gen Programm ein- oder ausgeschaltet werden können. Zahnräder ist mit einer Art Kupplung versehen, die
Diese Aufgabe wird erfindungsgeinäß dadurch ge- durch Aussparungen im Schablonenband betätigt
lös.t, daß jede Nadelstange in einem Lagerbock axial wird. Diese beksnnte Rapport- und Fadenwechselverschiebbar
gelagert ist, der zusammen mit den io vorrichtung besitzt derartig viele und komplizierte
anderen Lagerböcken auf einem Nadelträger befestigt Einzelteile, die alle einem gewissen Verschleiß unterist,
welcher seinerseits am Rahmen befestigt ist, und worfen sind, daß eine sichere Funktion zumindest
daß jede Nadelstange mittels einer als zweiarmiger nach längerer Laufzeit nicht mehr gewährleistet sein
Hebel ausgebildeten Klinke mit einer oszillierenden kann. Darüber hinaus ist auch diese bekannte Kon-Antriebsschiene
kuppelbar ist. 15 struktion mit dem Nachteil behaftet, daß eine große
Durch die Lagerung jeder Nadelstange in einem Masse hin- und herbewegt werden muß, wodurch die
am Rahmen befestigten Lagerbock verringert sich die Stickleistung von vornherein begrenzt ist.
hin- und hergehende Masse gegenüber den bekannten Erst mit der err'indur,p,sgemäßen Ausbildung einer
Schiffchenstickmaschinen ganz erheblich da lediglich Schiffchenstickmaschm.. wurde es möglich, die Nadeln
die in Funktion befindlichen Nadelstangen und eine 20 einer Großstickmaschine nach einem vielgestaltigen.
Anlriehsschiene hin- und herbewegt werden, wogegen vorgegebenen Programm ein- und auszuschalten, wo·
die ausgeschalteten Nadelstangen und die gesamten bei die Stickmaschine infolge der Verringerung der
Lagerelemente feststehen. Durch die Ausbildung der oszillierenden Massen eine hohe Arbeitsgeschwindig-
Klinke als zweiarmiger Hebel steht ein Kinkenarrn keit erreicht. Die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt
zum Ankuppeln an die Antriebsschiene und ein 25 nicht nur eine einfache und funktionssichere Kupp-
Steuerarm zum Zusammenwirken mit der Steuerwelle lung der einzeln gelagerten Nadelstangen mit der hin-
zur Verfügung. und hergehenden Antriebsschiene, sondern ermög-
In Weiterentwicklung des Erftndungsgedankens ist licht es darüber hinaus erstmals, programmgesteuerte
jede Klinke mit einem Klinkenarm zum Ankuppeln Nadelstangen unabhängig vom Programm einzeln von
an die Antriebsschiene und mit einem Steuerarm aus- 30 Hand ausschalten zu können, ohne daß die Maschine
geführt, der durch die mit Vertiefungen versehene, stillgesetzt werden muß.
auswechselbare Steuerwelle verschwenkbor ist. Die In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Steuerwelle kann somit entsprechend ihrem Durch- für die Erfindung wesentlichen Teile der erfindungr.-
niesser mit einer Vielzahl von Reihen von Vertiefun- gemäßen Schiffchenstickmaschine dargestellt, und
gen versehen werden, wobei die Programmierung sehr 35 zwar zeigt
einfach mittels eines Bohrvorganges erfolgen kann. Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil des Nadel-Die
Vielgestaltigkeit des Programms wird durch die trägers einer Schiffchenslickmaschine,
auswechselbare Anordnung der Steuerwelle vergrö- Fig. 2 einen Querschnitt durch den Nadelträger ßert, da keine komplizierten Bewegungsvorgänge von gemäß der Schnittlinie H-II in Fig. 1,
der Steuerwelle ausgeführt werden müssen, sondern 40 F i g. 3 einen Ausschnitt aus dem Querschnitt gelediglich Verdrehungen um einen bestimmten Dreh- maß Fig. 2, der c;ne Nadelstange in der Arbeitswinkel, stellung zeigt,
auswechselbare Anordnung der Steuerwelle vergrö- Fig. 2 einen Querschnitt durch den Nadelträger ßert, da keine komplizierten Bewegungsvorgänge von gemäß der Schnittlinie H-II in Fig. 1,
der Steuerwelle ausgeführt werden müssen, sondern 40 F i g. 3 einen Ausschnitt aus dem Querschnitt gelediglich Verdrehungen um einen bestimmten Dreh- maß Fig. 2, der c;ne Nadelstange in der Arbeitswinkel, stellung zeigt,
Um eine unbeabsichtigte Bewegung der ausgeschal- F i g. 4 einen der F i g. 3 entsprechenden Teilschnitt
teten Nadelstange auf einfache Weise zu verhindern, bei in der Ausschaltstellung befindlicher Nadelstange
ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die 45 mit einem Längsschnitt durch die Vorrichtung zur
Nadelstange in der ausgeschalteten Stellung durch Handabschaltung,
eine am Nadelträger gelagerte Blattfeder feststellbar, F i g. 5 einen weiteren Teilschnitt, bei dem die
an welcher der Klinkenarm in der angehobenen Stel- Ausschaltung der Nadelstange mittel:; einer Schalt-
lung unter Druck anliegt. stange als Einzelabschaltung von Hand dargestellt ist.
Die Ausbildung des Kupplungselementes zwischen 50 Von der Schiffchenstickmaschine ist in F i g. 2
Nadelstange und hin- und hergehender Antriebs- lediglich ein vorderer Rahmenteil 1 dargestellt, an
schiene in Form einer zweiarmigen Klinke hat weiter- dem über Tragkonsolen 2 ein Nadelträger 3 befestigt
hin den Vorteil, daß gemäß einem weiteren Merkmal ist, von dem Fig. 1 einen Teil in Draufsicht zeigt,
der Erfindung jede Nadelstange unabhängig von dem Auf Hem Nadelträger 3 sind Lagerhlöcke 4 festdurch
die Ausgestaltung und dieStellung der Steuer- 55 geschraubt, in denen jeweils eine Nadelstange 5 unwelle
vorgegebenen Programm einzeln von Hand abhängig von anderen Nadelstangen 5 gelagert und
durch Verschwenken der Klinke ausschaltbar ist, auf geführt ist. An dem vorderen Ende der Nadelstange S
welche eine Schaltstange einwirkt, die in einer Hülse ist mittels eines Klemmkopfcs 7 eine Nadel 6 beentgegen
der Kraft einer Druckfeder axial verschieb- festigt. Darüber hinaus trägt der Lagerblock 4 eine
bar gelagert und mit einem Kipphebel versehen ist, 60 parallel zur Nadelstange 5 verlaufende Fülmmgswclcher
die Schaltstange in einer von zwei Raststel- stange 8, auf der ein Klinkenträger 9 in Längsrichtungen
arretiert. tung geführt ist, der am anderen Ende der Nadel-
Es ist zwar bereits eine Vorrichtung zum Rapport- stange 5 auf derselben befestigt ist. Der Klinken-
und Fadenwechsel in einer Schiffchenstickmaschine träger 9 dient zur Lagerung einer als zweiarmiger
bekannt, bei der die im Schlitten gelagerten Nadeln 65 Hebel ausgebildeten Klinke 10, deren einer Hebelarm
mittels eines Zahnstangen-Antriebes durch ein quer als Klinkenarm 10 α und deren anderer Hebelarm als
zur Stickrichtung längs des Nadelträgers verlaufendes Steuerarm 10/) bezeichnet ist. Die Klinke 10 wird in
Schablonenband gesteuert werden. Diese bekannte ilr, ;r Normalstellung durch eine Kliiikenleder 1Oc
gegen einen Anschlagstift 9 α am Klinkenträger 9 gedrückt
fs. Fig. 3).
Zum Antrieb der die Nadeln 6 tragenden Nadelstangen
5 ist eine über die gesamte Breite der Stickmaschine durchgehende Antriebsschiene 11 vorgesehen,
die eine oszillierende Bewegung ausführt. Diese Antriebsschiene 11 ist gemäß Fig. 2 mittels
einer Klemmleiste 12 an Haltestücken 15 befestigt, die jeweils auf einer Antriebsstange 14 angeordnet
sind. Die Antriebsstangen 14 sind in Lagerböcken 13 gelagert und übertragen die oszillierende Bewegung
von einem nicht dargestellten Antriebsorgan auf die Anlricbsschienc 11.
Die Kupplung der Nadclstangen 5 mit der Antricbsschicne
11 erfolgt durch die Klinken 10, die mit ihrem Klinkenarm 10a gemäß Fig. 3 den Klinkenträger
9 und damit die Nadelstange 5 an die Antriebsschienc 11 ankuppeln. Um jede einzelne Nadelstange 5
von der hin- und hergehenden Antriebsschiene 11 abkuppeln zu können, ist am Rahmen der Stickmaschine
eine Steuerwelle 17 in ortsfesten Lagern 16 drehbar gelagert. Von dieser Steuerwelle 17 können
die Klinken 10 in der hinteren Stellung der Antriebsschiene 11 gemäß Fig, 3 und 4 geschaltet werden,
indem die Steucrarme !Oft der Klinken 10 mit der
Oberfläche der Steuerwelle 17 zusammenwirken. Beim dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist die Steuerwelle
17 auf ihrer Mantelfläche mit Vertiefungen 17 a versehen. Wenn der Steuerarm 10 b einer Klinke 10
in der hinteren Stellung der Antriebsschiene 11 gemäß F i g. 3 in eine dcrurtige Vertiefung 17 a eintaucht, erfolgt
keinerlei Beeinflussung der Klinke 10; die Nadelstange 5 wird weiterhin von der Antriebsschiene 11
mitgenommen. Trifft dagegen der Steuerarm 10 b der Klinke 10 in der hinteren Endstellung der Antriebsschicne
Il gemäß Fig. 4 auf einen glatten Teil der
Mantelfläche der Steuerwelle 17 auf. so wird der Klinkenarm 10 α der Klinke 10 von der Antriebsschienc
11 abgehoben. Die Nadelslange 5 verbleibt
somit bei der nächsten Vorwärtsbewegung der Antricbsschicnc
11 in der hinteren, d.h. in der Ausschaltstellung.
Die Vertiefungen 17 α sind entsprechend dem Rappori
und der Auswahl der unterschiedlich gefärbte Fäden führenden Nadeln 6 in mehreren Reihen auf
der Mantelfläche der Steuerwelle 17 angeordnet; der Drehwinkel der Steuerwelle 17 kann beispielsweise
36° betragen, so daß diese Steuerwelle 17 zehn ver schiedene Möglichkeiten für die Schaltung dei
Nadeln 6 beinhaltet. Zum Wechsel des Rapporte! und/oder der Garnfarben wird die Steuerwelle Γ
durch auf der Zeichnung nicht dargestellte Antriebs organe um einen oder mehrere Schaltschritte gedreht
Darüber hinaus ist es möglich, die Steuerwelle 1* gegen eine andere auf einfache Weise auzutauschen
so daß die Variationsmöglichkeiten noch weiter ver·
ίο größert werden. Selbstverständlich können an Stelle
der Vertiefungen 17 a auch Erhöhungen auf dei Steuerwellc 17 angeordnet sein, die in beliebigei
Weise hergestellt werden können.
I'm die Nadelstangcn 5 in der ausgeschalteten Stet·
»5 lung gegen ein ungewolltes Verschieben zu sichern
ist an jedem Lagerblock 4 eine Blattfeder 18 befestigt die durch eine Ausnehmung im Klinkenträger 9 hindurchragt.
Sobald der Steuerarm 10 b der Klinke H durch die Steuerwelle 17 niedergedrückt wire
ao (s. Fig. 4), legt sich der angehobene Klinkenarm 10«
unter Druck gegen die Blattfeder 18, die auf diese Weise verformt wird und eine Bewegung der Nadelstange
5 gegenüber dem Lagerblock 4 verhindert.
Damit bei einer Störung an einer einzelnen Nadel 6
Damit bei einer Störung an einer einzelnen Nadel 6
as z. B durch Fadenbiuch, diese Nadel 6 unabhängig
vom Stickprogramm abgeschaltet werden kann, sind rn einer die Lagerblöcke 4 abdeckenden Deckplatte
19 Abschaltvorrichtungen zur Betätigung von Hand angeordnet. Jede Abschaltvorrichtung besteht beim
dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer an dei Deckplatte 19 mit einer Führungsmutter 22 befestigten
Hülse 20, in der eine Schaltstangc 21 geführt ist Diese Schaltstange 21 drückt in ihrer unteren Stellung
auf den Steuerarm 10 b der Klinke 10, so daß diese trotz des Vorhandenseins einer Verliefung 17 a in dei
Steuerwelle 17 gemäß F i g. 5 angehoben und damit die Nadelstange 5 von der Antriebsschiene 11 getrennt
wird.
Eine Ausführungsmöglichkeit für die konstruktive Ausgestaltung der Abschaltvorrichtung ergibt sich
aus F i g. 3 bis 5. Aus diesen Darstellungen ist zu erkennen, daß die mit einem Kipphebel 21 α versehene
Schaltstange 21 in die obere und untere Raststellung gebracht wird. Die jeweilige Stellung der Schallstange
21 wird durch eine Druckfeder 23 gesichert, die zwischen der Hülse 20 und dem Kipphebel 21 α dei
Schaltstange 21 angeordnet ist (s. F i g. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2587
Claims (4)
1. Schiffchenstickmaschine mit unabhängig Arbeitsnadeln erreicht wird, sind die konstruktiven
»Voneinander einzeln an einem Nadelträger axial Aufwendungen zur Umfädelung des Stickgarnes an
verschiebbar gelagerten Nadelstangen, die durch S jeder Nadel derart umständlich, daß sich bisher noch
eine vorprogrammierte, im Rahmen verdrehbar keine technische Lösung finden ließ, die den harten
gelagerte Steuerwelle mittels jeweils einer feder- Dauerbeanspruchungen in der Praxis gerecht wird.
. belasteten, an der Nadelstange gelagerten Klinke Auch der bekannte Vorschlag, auf dem Nadelträger
ein- oder ausschaltbar sind, dadurch ge- drehbare Revolverköpfe mit mehreren Nadeln ankennzeichnet,
daß jede Nadelstange (5) in io zuordnen, die jeweils eine andere Garnfarbe führen
einem Lagerbock (4) axial verschiebbar gelagert und von denen sich nur eine Nadel in Stickstellung
ist, der zusammen mit den anderen Lagerböcken befindet, hat noch zu keiner praktisch durchführbaren
(4) auf einem Nadelträger (3) befestigt ist, wel- konstruktiven Lösung geführt,
eher seinerseits am Rahmen (1) befestigt ist, und i_)ie eingangs angeführte bekannte Konstruktion
eher seinerseits am Rahmen (1) befestigt ist, und i_)ie eingangs angeführte bekannte Konstruktion
daß jede Nadelstange (5) mitteis einer als zwei- 15 einer Schif fchcnstickmaschine, von welcher die Erfinarmiger
Hebel ausgebildeten Klinke (10) mit einer dung ausgeht, hat den Nachteil, daß der gesamte
oszillierenden Antriebsschiene (11) kuppelbar ist. Nadelträger zusammen mit den Führungen und den
2. Schiffcher-Uckmaschine nach Anspruch 1, Nadelslangen hin- und heibewegt wird, so daß eine
dadurch gekennzeichnet, daß jede Klinke (10) mit sehr große hin- und hergehende Masse vorhanden ist.
einem Klinkenarm (10 a) zum Ankuppeln an die ao Hierdurch wird nicht nur die Arbeitsgeschwindigkeit
Antriebsschiene (11) und mit einem Steuerarm der Stickmaschine begrenzt, sondern es ergibt sich
(10 6) ausgeführt ist, der durch die mit Vertiefun- auch die Notwendigkeit, den Rahmen der S'ickgen
(17 a) versehene, auswechselbare Steuerwellc maschine besonders stabil auszubilden, um die durch
(17) verschwenkbar ist. die große Masse auftretenden Schwingungen aufneh-
3. Schiffchenstickmaschine nach dtn Ansprü- 35 men zu können. Eii: weiterer Nachteil der bekannten
chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstruktion besieht darin, daß auch bei den aus-Nadelstange
(S) in der ausgeschalteten Stellung geschalteten und in der zurückgezogenen Stellung
durch eine am Nadelträger (3) gelagerte Blatt- festgehaltenen Nadelstange.! ständig eine Relativfeder
(18) feststellbar ist, an welcher der Klinken- bewegung hinsichtlich ihrer Lagerung stattfindet, da
arm (10 a) in der angehobem 1 Stellung unter 30 sich die Lagerelemente am hin- und hergehenden
Druck anliegt. Nadelträger befinden. Hierdurch tritt nicht nur ein
4. Schiffchcnstickmaschine na*, λ den Ansprü- erhöhter Verschleiß auf, sondern es ist auch im Hinchen
I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede blick auf die größere Reibung eine höhere Antriebs-Nadelstange
(S) unabhängig von dem durch die leistung erforderlich. Zum Rapportwechsel sind bei
Ausgestaltung und die Stellung der Steuerwelle 35 der bekannten Schiffchenstickmaschine Anhaltein)
vorgegebenen Programm einzeln von Hand vorgänge, Verschiebungen der Nockenwelle und Verdurch
Verschwenken der Klinke (10) ausschaltbar drehungen derselben in verschiedenen Richtungen
ist, auf welche eine Schaltstange (21) wirkt, die in und um bestimmte Drehwinkel notwendig, damit die
einer Hülse (20) entgegen der Kraft einer Druck- bisher stickenden Nadelstangen ausgeklinkt, angehofeder
(23) axial verschiebbar gelagert und mit 40 ben und zurückgezogen werden können. Zum Festeinem
Kipphebel (21 a) versehen ist, welcher die halten der Nadelstangen beim Vorgehen des Nadel-Schaltstange
(21) in einer von zwei Raststellungen trägers ist es darüber hinaus erforderlich, die Nockenarretiert,
welle mittels Klinken gegen Verdrehung zu sichern.
Diese Klinken erfordern eine Verschiebbarkeit der
45 Nockenwelle parallel zu ihrer Längsachse, wozu die
Nockenwelle auf querverlaufenden Schlitten gelagert ist.
Die Erfindung betrifft eine Schiffchenstickmaschine Bei der bekannten Konstruktion ergibt sich damit
mit unabhängig voneinander einzeln an einem Nadel- insgesamt bei einem Rapportwechsel nicht nur die
träger axial verschiebbar gelagerten Nadelstangen, die 50 Notwendigkeit, die Bewegung des Nadelträgers in bedurch
eine vorprogrammierte, im Rahmen verdrehbar stimmten Stellungen anzuhalten und während de·
gelagerte Steuerwelle mittels jeweils einer feder- Stillstandes bestimmte Dreh- und Vcrschiebeoperatio
belasteten, an der Nadelstange gelagerten Klinke ein- nen an der Nockenwelle vorzunehmen, sondern aucr
oder ausschaltbar sind. die Notwendigkeit einer komplizierten Lagerung dei
Derartige Schiffchenstickmasi hincn sind bekannt. 55 bis zu 15 m langen Nockenwelle. Der kompliziert!
Durch die Abschaltbarkeit einzelner und beliebig Aufbau und umständliche Bewegungsablauf der vor
auswählbarer Nadeln ergeben sich große Variations- anstehend beschriebenen Schiffchenstickmaschine ha
möglichkeitcn für den Rapport bei mehrfarbigen verhindert, daß diese Eingang in die Praxis gefundei
Stickereien. Obwohl bei einem Wechsel derCiarnfarbe hat. Dies dürfte vor allem daran gelegen iiaben, dal
die die bisherige Farbe stickenden Nadeln außer Be- 6° es nicht möglich war, die lange Nockenwelle exak
trieb und die die neue Farbe führenden Nadeln in genug zu lagern, zumal es in der Praxis nicht möglicl
Meirich gesetzt werden müssen, wodurch die zu be- ist, wegen des vorgegebenen Abstandes der einzelne
arbeitende Stoffstelle gegebcnciifu!ls zum Standort Nadelstangen und damit der auf der Nockenwcll
der neuen Arbeitsnadeln verschoben werden muß, vorhandenen Nocken im Hinblick auf die crfordci
besitzt diese Art des Wechsels der jeweils arbeitenden 65 Ijdie Verschiebebewegung der Nockenwelle irgem
Nadeln den Vorteil, daß mit einer technisch einfachen welche Zwischenlager vorzusehen.
Konstruktion sehr viele Vcründerungsmöglichkcitcn Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Konstruktion sehr viele Vcründerungsmöglichkcitcn Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Π'*· den Kapport und die Farhwnhl geschaffen werden. Schiffchcnstickmaschine der eingangs beschriebene
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952307 DE1952307C (de) | 1969-10-17 | Schiffchenstickmaschine | |
| AT810370A AT316968B (de) | 1969-10-17 | 1970-09-07 | Schiffchenstickmaschine |
| CH1345270A CH515372A (de) | 1969-10-17 | 1970-09-09 | Schiffchenstickmaschine |
| FR7036458A FR2065227A5 (de) | 1969-10-17 | 1970-10-08 | |
| JP45088396A JPS5018825B1 (de) | 1969-10-17 | 1970-10-09 | |
| US81022A US3695199A (en) | 1969-10-17 | 1970-10-15 | Shuttle embroidering machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691952307 DE1952307C (de) | 1969-10-17 | Schiffchenstickmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1952307A1 DE1952307A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1952307C true DE1952307C (de) | 1972-09-21 |
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ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133333A1 (de) * | 1981-08-22 | 1983-03-10 | Rudolf 5450 Neuwied Reich | Langschiffchen-einzelstickstelle und verfahren zum betreiben einer langschiffchen-einzelstickstelle |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133333A1 (de) * | 1981-08-22 | 1983-03-10 | Rudolf 5450 Neuwied Reich | Langschiffchen-einzelstickstelle und verfahren zum betreiben einer langschiffchen-einzelstickstelle |
| AT394402B (de) * | 1981-08-22 | 1992-03-25 | Saurer Ag Adolph | Schiffchenstickmaschine |
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