DE194C - Krammenaufsteckschlofs - Google Patents
KrammenaufsteckschlofsInfo
- Publication number
- DE194C DE194C DE000000000194DA DE194DA DE194C DE 194 C DE194 C DE 194C DE 000000000194D A DE000000000194D A DE 000000000194DA DE 194D A DE194D A DE 194DA DE 194 C DE194 C DE 194C
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- Germany
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- spring
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- lock
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- Expired - Lifetime
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Description
Dieses Schlofs besteht aus einem kreisförmigen Obertheil, in welchem sich nur das Schlüsselloch
befindet und einem eben solchen Untertheil mit den erforderlichen Schlofstheilen.
. Die Befestigung beider Hälften besteht entweder in einem Gewinde zum Aufschrauben, oder in dem Bajonettverschlufs.
. Die Befestigung beider Hälften besteht entweder in einem Gewinde zum Aufschrauben, oder in dem Bajonettverschlufs.
Der kreisförmige Riegel R, etwas gröfser als ein Halbkreis, gleitet in "einer Nuth zwischen
Ober- und Untertheil.
Im Mittelpunkt des Untertheils befindet sich ein Dorn, um welchen drehbar eine Zunge Z
sich befindet, die mit einem Zahne in den Riegel eingreift und zur Bewegung des letzteren
mittelst des Schlüssels dient.
Ueber dieser Zunge und in derselben Richtung liegt eine horizontale Feder F mit einem
kurzen Stift, der beim geschlossenen Zustande in ein entsprechendes Loch im Riegel einfällt
und dadurch dessen Bewegung hemmt.
Eine andere Feder O liegt vor der Oeffnung und ungefähr concentrisch mit der Wandung
des Schlosses, die mit einem Zahne in den geöffneten Riegel eingreift und die Schliessung
verhindert; während auf der anderen Seite eine Feder D gegen die Zunge Z drückt und mithin
den Verschlufs anstrebt.
Die Verschiebung des Riegels wird durch zwei Stifte begrenzt.
Da die Feder O unabhängig vom Schlüssel ist, kann das Verschliefsen nur durch den Druck
der Kramme gegen diese beim Aufstecken des Schlosses bewirkt werden.
Zum Oeffnen dagegen ist es nothwendig, dafs der Stift in der Feder F zuvor aus dem Riegel
gehoben wird, ehe der Schlüssel seitlich gegen die Zunge Z drückt. Der Bart des Schlüssels
ist deshalb auf der inneren bezw. oberen Fläche nach der Drehungsrichtung abgeschrägt und hebt
mittelst dieser schiefen Ebene die Feder F mit Stift. Jetzt erst greift die Seitenfläche des
Bartes gegen die Zunge Z, die der Riegel bis zum Anschlag zurückschiebt und das Schlofs
öffnet. Der Schlüsselbart ist hierbei unter die Feder F gedreht worden und deshalb kann der
Schlüssel nicht heraus gezogen werden. Die Kramme geht durch beide Schlofshälften und
verhindert das Aufdrehen.
Patent-Anspruch: Ein Schlofs, welches die Kramme in sich aufnimmt und verdeckt, beim
Aufstecken sich selbst schliefst und den Schlüssel nur im geschlossenen Zustande freiläfst, durch
Drehung des Deckels sich aufklappen läfst und dadurch das Innere freilegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 68.
H. WALZ in BERLIN. K r a m m e η - A u f s t e c k s c h I oTs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Juli 1877 ab.
weioscnt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194T | 1877-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE194C true DE194C (de) |
Family
ID=70917899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000194DA Expired - Lifetime DE194C (de) | 1877-07-18 | 1877-07-18 | Krammenaufsteckschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE194C (de) |
-
1877
- 1877-07-18 DE DE000000000194DA patent/DE194C/de not_active Expired - Lifetime
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