DE1948626B2 - Verfahren zum herstellen kleiner polymerkapseln - Google Patents

Verfahren zum herstellen kleiner polymerkapseln

Info

Publication number
DE1948626B2
DE1948626B2 DE19691948626 DE1948626A DE1948626B2 DE 1948626 B2 DE1948626 B2 DE 1948626B2 DE 19691948626 DE19691948626 DE 19691948626 DE 1948626 A DE1948626 A DE 1948626A DE 1948626 B2 DE1948626 B2 DE 1948626B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ecm
solution
capsules
added
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691948626
Other languages
English (en)
Other versions
DE1948626A1 (de
DE1948626C3 (de
Inventor
Georg 8901 Steppach; Fogle Mark Vallas Lewisburg Ohio Hörger (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adare Pharma Solutions Inc
Original Assignee
National Cash Register Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE756619D priority Critical patent/BE756619A/xx
Application filed by National Cash Register Co filed Critical National Cash Register Co
Priority claimed from DE19691948626 external-priority patent/DE1948626C3/de
Priority to DE19691948626 priority patent/DE1948626C3/de
Priority to ZA705814A priority patent/ZA705814B/xx
Priority to AT824970A priority patent/AT306679B/de
Priority to GB1264918D priority patent/GB1264918A/en
Priority to ES383640A priority patent/ES383640A1/es
Priority to NO03555/70A priority patent/NO129663B/no
Priority to FR7034072A priority patent/FR2062401A5/fr
Priority to JP45083739A priority patent/JPS4817985B1/ja
Priority to NL7014179.A priority patent/NL166410C/xx
Priority to CH1427970A priority patent/CH539452A/de
Priority to DK490370A priority patent/DK132163C/da
Priority to SE7013073A priority patent/SE371749B/xx
Publication of DE1948626A1 publication Critical patent/DE1948626A1/de
Publication of DE1948626B2 publication Critical patent/DE1948626B2/de
Publication of DE1948626C3 publication Critical patent/DE1948626C3/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J13/00Colloid chemistry, e.g. the production of colloidal materials or their solutions, not otherwise provided for; Making microcapsules or microballoons
    • B01J13/02Making microcapsules or microballoons
    • B01J13/06Making microcapsules or microballoons by phase separation
    • B01J13/10Complex coacervation, i.e. interaction of oppositely charged particles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Manufacturing Of Micro-Capsules (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

In der britischen Patentschrift 751 600 ist ein Verfahren zum Einkapseln kleiner Öltröpfchen in hydrophilen filmbildenden Polymeren beschrieben, bei dem in einer wäßrigen Lösung aus einem oder mehreren hydrophilen Polymeren, in der kleine Öltröpfchen durch Rühren dispergiert werden, die Koazervierung eingeleitet wird. Die sich abscheidende Koazervatphase lagert sich auf den Öltröpfchen unter Bildung von Kapseln mit flüssigen Wänden ab. Der kapselwandbildende Stoff wird dann durch Gelatinieren verfestigt und, falls erforderlich, chemisch gehärtet, um ihn wasserunlöslich zu machen.
In dem nach der genannten Patentschrift beschriebenen Verfahren kann die Koazervierung auf verschiedene Weise herbeigeführt werden. Bei Systemen, die nur ein hydrophiles Polymer verwenden, wird die Einfachkoazervierung durch Zugabc einer Salzlösung bewirkt werden, die die Abscheidung einer polymerreichen, viskosen flüssigen Phase verursacht. In anderen Systemen, die zwei oder mehr hydrophile Polymere enthalten, wird eine Komplexkoazcrvierung dadurch herbeigeführt, daß man Bedingungen schafft, bei denen zwei Polymere in der Lösung entgegengesetzte elektrische Ladungen besitzen. Die abgeschiedene Phase besteht aus einem Komplex dieser Polymere.
Einkapsclungsverfahrcn mittels Koazervierung wurden in den letzten Jahren beträchtlich verbessert. Es Vurdc eine große Anzahl fesler und flüssiger wasserunlöslicher Stoffe durch eine Vielzahl hydrophiler Umbildender Stoffe erfolgreich eingekapselt. Ein gemeinsames Merkmal aller dieser bekannten Verfahren fccstand allerdings darin, daß bei ihnen nur organische Polymere als kapsclwandbildende Stoffe verwendet wurden.
Zwar waren die nach diesen Verfahren hergestellten Kapseln im allgemeinen von zufriedenstellender Qualität, jedoch sind die in ihnen verwendeten organischen Polymere verhältnismäßig teuer. In den meisten Fällen, in denen natürliche Polymere, z. B. Gelatine und Gummiarabicum, verwendet werden, müssen diese einen hohen Reinheitsgrad besitzen. Häufig ergaben sich auf Grund von Qualitätsunterschieden der verwendeten Polymere von Partie zu Partie erhebliche Schwierigkeiten.
Es hat sich nun gezeigt, daß sich die genannten Nachteile dadurch weitgehend beseitigen lassen, wenn erfiniungsgemäl'i mindestens ein organisches und ein anorganisches Polymeres verwendet werden.
Die Verwendung anorganischer Polymerer als kapselvvandbildende Stoffe eröffnet vollständig neue Möglichkeiten, vergrößert den Bereich und die Kombinationsmöglichkeit von Stoffen und bewirkt die Bildung von Wänden mit neuartigen Eigenschaften.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann ganz allgemein wie folgt beschriften werden:
a) Bereiten eines flüssigen Kapselherstellungssystems unter Rühren durch Mischen einer wäßrigen Lösung von organischem hydrophilem Polymer mit einer wäßrigen Lösung von anorganischem Polymer, wobei die Mischung ein Zweiphasen-
system ergibt, das aus einer verhältnismäßig polymerarmen zusammenhängenden flüssigen Phase und einer zusammenhängenden flüssigen Phase aus einer Vielzahl diipergierter Tröpfchen einer sich abscheidenden Koazervatphase mit verhältnismäßig hoher Polymerkonzentration besteht ;
b) Dispergieren einer großen Anzahl kleiner einzukapselnder Einheiten in dem Kapsel herstell 11 ngssystem;
c) Inbewegunghalten des Systems so lange, bis das dispergierte Koazervat die kernbildenden Teilchen benetzt und umhüllt hat;
d) Verfestigen der flüssigen Kapselwände durch Gelatinierung und/oder chemische Härtung.
Es hat sich gezeigt, daß die Eigenschaften der Kapselwand in Abhängigkeit davon beeinflußt werden können, ob die Lösung des anorganischen Polymers der Lösung des organischen Polymers zugesetzt wird oder umgekehrt. Dies kann auf sterische Bedingungen und die unterschiedliche Sättigung der Bindungen zurückzuführen sein.
Die Bestandteile des Kapselherstellungssystems einschließlich des einzukapselnden Stoffes können in einem einzigen Gefäß untergebracht werden. Es wird dann eine wäßrige Flüssigkeit zugegeben, um eine Lösung der löslichen Bestandteile zu erhalten. Unter weiterem Rühren werden die Kapseln in einem einzigen zusammenhängenden Schritt hergestellt. Ein solches System kann als »Vormischung« eines Einkapselungssystems angesehen werden.
Geeignete anorganische Polymere sind unter anderem die Polyphosphate, Polysilicate, Polymolybdate und Polywolframate, kurz diejenigen anorganischen Stoffe, die polymer sind oder zumindest in einem
Übergangszustand Polymerketten zu bilden vermögen.
Spezielle Beispiele für die bevorzugt verwendeten
Polyphosphate und Polysilicate sind unter anderem Alkalisalzpolyphosphate, z. B. Natriumpolymetaphosphate und Kaliumpolymethaphosphate, Natrium- und Kaliiimmelasilicate und Wasserglas verschiedenster Arten. Es wurden Typen mit einem Konzentrationsbereich zwischen 28 und 60° Βέ eingesetzt. Sie können einen Feststoffgehalt von weniger als 28 Gewichtsprozent bis mehr als 55 Gewichtsprozent aufweisen. Sowohl Natriumwasserglas als auch Kaliumwasserglas werden bei der Koazervierung von Gelatine erfolgreich in Wasserglaskonzentrationen von etwa 28, 35, 40 und 54° Βέ verwendet. Auch festes Wasserglas ist nach vorheriger Auflösung einsetzbar.
Die Verwendung der vorgenannten Polysilicate bringt den zusätzlichen Vorteil, daß die Koazervierung im alkalischen Bereich durchgeführt werden kann.
Für die praktische Durchführung der Erfindung geeignete organische hydrophile Polymere sind die üblicherweise in mit wäßrigen Herstellungsflüssigkeiter. arbeitenden Mikroeinkapselungsverfahren verwendeten Polymere, z. B. Gelatine, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon.
Lösungsmittel, die sich als Herstellungsflüssigkeiten für die praktische Durchführung der Erfindung eignen, sind polare Flüssigkeiten mit verhältnismäßig hoher Dielektrizitätskonstante. Das bevorzugte Lösungsmiltel ist Wasser, jedoch können auch Mischungen von Wasser und einer zweiten Flüssigkeit verwendet werden, z. B. Mischungen von Wasser mit Alkohol, Wasser mit Aceton oder Mischungen von Wasser mit einem anderen ganz oder teilweise mit Wasser mischbarem organischem Lösungsmittel. Der Prozentsatz ties in dem erp>ndungsgemäßen Verfahren zusammen mit Wasser -,erwendeten zusätzlichen organischen LösungMnittels muß so sein, daß die Lösungsmittelmischung immer noch ein angemessenes Lösungsvermögen für die Polymere aufweist. Ein Grund für die Verwendung zusätzlicher organischer Lösungsmittel besteht darin, daß diese eine Änderung der Viskosität einer sich abscheidenden Phase organischer Polymere ermöglicht. Eine derartige Änderung der Viskosität der sich abscheidenden flüssigen Phase gestattet die Verwendung einer größeren Zahl verschiedenartiger nimbildender Koazervate sowie eine Zusätzliche Kontrolle drr Grc°2 der mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Kapseln.
Die mittels des erfindungsgem; 3en Verfahrens einzukapselnden Stoffe können von unterschiedlichster Art sein. Es seien hiervon lediglich einige aufgezählt: wasserunlösliche oder praktisch wasserunlösliche Flüssigkeiten, z. B. Olivenöl, Fischöl, Pflanzenöle, Spcrmöl, Mineralöl, Xylol, Toluol, Benzol, Kerosin, chloriertes Biphcnyl und Methylsalicylat; praktisch wasserunlösliche Metalloxyde und -salze; faserige Stoffe, ζ Β. Zellulose oder Asbest: praktisch wasserunlösliche Synthetische Polymere; Mineralien, Pigmente, Gläser, teste, flüssige und gasförmige Elementarstoffe. Duft-Stoffe, Aromen, Reagenzien, Bioeide, physiologische Stoffe und Düngemittel. Die in den durch das erfmdungsgemäße Verfahren hergestellten Kapseln enthaltenen Stoffe können sich also nicht nur durch Ihren physikalischen Zustand unterscheiden, d. h. lcönnen nicht nur feste, flüssige und gasförmige Stoffe oder Kombinationen hiervon sein, sondern sie können buch unterschiedliche chemische Zusammensetzungen lind Verwendungszwecke aufweisen. Der kapselwand· bildende Stoff schützt den jeweiligen kernbildenden fctoft beispielsweise gegenüber Unigebungsbedingun·· gen, Oxydation und Verdampfen.
Nach Bildung der Kapselwand kann diese durch Gelatinieren, durch Senken der Temperatur oder durch chemische Reaktion gehärtet werden. Die chemisch«: Härtung läßt sich durch bekannte Härtungsmittel für das organische hydrophile Polymer erzielen. Geeignete! Härtungsmittel dieser Art sind unter anderem Formaldehyd, Glutaraldehyd, Acrolein, Glyoxal, Zimt·· aldehyd, Tannin. Es muß nicht unbedingt eine chemische Härtung des kapselwandbildenden Stoffes vorgenommen werden, sondern eine Gelatinierung de» Polymers kann ganz einfach durch Senken der Temperatur herbeigeführt werden. 6s
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Kapseln sind praktisch kugelförmig und haben nahtlose Wände. Der Durchmesser dieser Kapseln liegt im Durchschnitt zwischen etwa 1 oder 2 μπι bis etwa 5000 μίτι, so daß von »kleinen« Kapseln gesprochen werden kann. Die Kapseln können bis zu mehr als 99 Gewichtsprozent kernbildenden Stoff enthalten. Der übliche und bevorzugte Bereich für die in den nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Kapseln enthaltene Stoffmenge liegt zwischen etwa 50 bis etwa 97 Gewichtsprozent.
Beispiel 1
In ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrichtung ausgestattetes 1-1-Gefäß gibt man 150 ecm einer llgewichtsprozentigen wäßrigen Gelatinelösung mit einer Temperatur von 8O0C. Bei der Gelatine handelt es sich um eine säureextraktierte Schweinchautgelatine mit einer Gelierstärke von etwa 285 bis 305 Bloom und einem isoelektrischen Punkt von etwa pH 8 bis 9. Ferner werden in das Gefäß 100 ecm Wasser (Raumtemperatur) und 160 ecm einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Polyphosphatlösung (ebenfalls mu Raumtemperatur) gegeben. Das Polyphofphat dieses Beispiels ist ein Gemisch von Natriumhexametaphosphaten verschiedener Kettenlänge. Der pH-Wert der Mischung von Gelatine und Polyphosphatpolymerlösung wird dann auf 6,8 eingestellt. Es wird zu rühren begonnen, und man läßt das System unter Rühren abkühlen, d. h., die Wärmequelle wird abgeschaltet.
Der einzukapselnde Stoff ist Toluol. Dem System werden nach Erreichen einer Temperatur von 40 C unter Rühren 100 ecm dieser Flüssigkeit zugesetzt. Zum Zeitpunkt der Zugabe des Toluols hat die Flüssigkeit-Flüssigkeit-Phasentrennung bereits stattgefunden, und eine abgeschiedene flüssige Phase wurde in Form kleiner Kügelchen innerhalb der ganzen zusammenhängenden Phase der Lösung g'e'chmäßig dispergiert. Die abgeschiedene Phase benetzt und umhüllt einzelne kleine Teilchen des Toluols unter Bildung embryonaler Kapseln, die sich weiter ausbilden und entwickeln, während das System auf 251C abkühlt. Dann wird das System mit Eis schnell auf eine Temperatur von 101C gebracht, wonach 5 ecm einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Glutaraldehydlösung unter Rühren zugesetzt werden, um eine chemische Vernetzung und Härtung der Kapselwände zu erzielen. Nachdem das System einige Stunden weitergerührt wurde, werden die Kapseln filtriert, um die Kapseln von der Herstellungsflüssigkcit zu trennen. Danach werden die abgetrennten Kapseln mit Wasser gewaschen und die Kapselwände durch herkömmliche Mittel unter Verwendung eines Wirbelschichttrockncrs getrocknet.
Die harten Wände der erhaltenen kleinen Kapseln haben einen hohen Grad von Impermeabilität.
Beispiel 2
In ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrichtung ausgestattetes Gefäß gibt man 250 g einer lOgewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Gelatine nach Beispiel 1, 210 g Wasser und 320 g einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Polyphosphat nach Beispiel L Der pH-Wert des Systems wird unter Rühren auf 6,8 eingestellt und das System auf etwa 6O0C erwärmt. In diesem Beispiel soll Perchloräthylen eingekapselt werden. Man setzt dem Gelatine-Polyphosphatsystem 25Og dieses Stoffes zu. Die Rühr· geschwindigkeit wird so eingestellt, daß die dispergierten Teilchen des Perchloräthylens einen durchschnittlichen Durchmesser von 100 bis 600 μηι aufweisen. Dann läßt man das System unter Rühren auf
etwa 25°C abkühlen und erhält embryonale Kapseln diesen Zugaben hat das System eine Temperatur von
mit flüssigen Wänden, etwa 40°C und einen pH-Wert von 11,32.
Hat das System eine Temperatur von 250C erreicht, Als einzukapselnder Stoff werden dem System
dann schreckt man es durch Abschrecken mit Eis auf 150 ecm Toluol zugesetzt. Die Rührgeschwindigkeit 5°C ab. Zu diesem Zeitpunkt werden 10 g einer 5 wird so eingestellt, daß man dispergierte Toluoitröpf-
25gewichtsprozentigen wäßrigen Glutaraidehydlösung chen mit der gewünschten Größe erhält. Das Koazer-
und IUO g einer wäßrigen Lösung zugesetzt, die 10 g vat benetzt und umhüllt die dispergierten Toluol-
KCr(SOJ2.12H2O [Chrom(III)-alaun] und 3 g tröpfchen unter Bildung embryonaler Kapseln. Das
Na2CO3 -ICH2O" (Soda) enthält. Die Glutaraldehyd- System wird gerührt, während man es auf 29°C ab-
und Alaun-Soda-Lösung wird dem kapselnenthalten- io kühlen läßt. Dann setzt man 800 ecm einer gesättigten
den System zugesetzt, um eine chemische Härtung des wäßrigen Lösung von Natriumsulfat langsam zu. Die
kapselwandbildenden Stoffes zu erzielen. chemische Härtung des kapselwandbildenden Stoffes
Man läßt das vorgenannte Kapselsystem etwa wird durch Zugabe von 10 ecm einer 37gewichts-
12 Stunden stehen, worauf die Kapseln durch FiI- prozentigen wäßrigen Lösung von Formaldehyd er-
trieren von der Herstellungsflüssigkeit getrennt und 15 reicht, und es wird noch mehr als 5 Minuten lang
mit einer lOgewichtsprozentigen Natriumsulfatlösung weitergerührt.
gespült werden. Den erhaltenen Filterkuchen trocknet Die Kapseln werde- durch Filtrieren von der man mittels eines Gebläses. Die harten Wände der Kapselherstellungsflüssigkeit getrennt, und der Filtererhaltenen, praktisch kugelförmigen Kapseln weisen kuchen wird in 400 ecm einer gesättigten wäßrigen einen hohen Grad von Impermeabilität auf. 20 Natriumsulfatlösung dispergiert. Zur Unterstützung
der Trocknung kann eine kleine Menge festes, pulver-
Beispiel 3 förmiges, wasserfreies Natriumsulfat zugesetzt werden.
Folgende Lösungen werden in der nachstehend Die Kapseln werden noch einmal filtriert, und die in
gezeigten Reihenfolge miteinander vermischt und auf dem erhaltenen Filterkuchen vorhandenen Kapseln
eine Temperatur von 60"C erwärmt: 25 werden auf einem Gebläse getrocknet.
250 g einer lOgewichtsprozentigen wäßrigen Ge- Beispiel 5
latinelösung (Gelatine der im vorangegan- . . . ,
genen bezeichneten Art), In em mit einem ^uherlc.und einer He.zvornch-
210 e Wasser tun^ ausgestattetes Gefäß gibt man 900 ecm einer
340 g einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Poly- 3° 2gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Gelatine
Phosphatlösung (Polyphosphat der im vor- ?er im vorangegangenen beschriebenen Art sowie
angegangenen bezeichneten Art), 10° ccm, emer 2gewichtsprozentigen waßngen Losung
30 g Äthylalkohol. ™" Natnumhexametaphosphat, das mindestens
67 Gewichtsprozent P2H5 enthalt und die empirische
Der einzukapselnde Stoff ist in diesem Beispiel 35 Formel Na16P24O43 hat. Aus der Lösung scheidet
Per.hloräthylen. Es werden 25Og hiervon der vorge- sich ein Komplexkoazervat in Form dispergierter
nannten Lösung zugesetzt und so gerührt, daß die Tröpfchen ab. Der einzukapselnde Stoff ist hier Maisöl,
dispergierten Teilchen des einzukapselnden Stoffes von dem 160 ecm der Kapselherstellungsflüssigkeit
einen durchschnittlichen Durchmesser zwischen 10 und unter Rühren zugesetzt und auf eine Durchschnitts-
200 μπι aufweisen. Dann läßt man das System auf 40 tröpfchengröße von etwa 100 bis 500 μηι Durchmesser
251C abkühlen und schreckt es anschließend mit Eis dispergiert werden. Man läßt das System, das zuvor
auf 50C ab. Zu diesem Zeitpunkt werden 300ecm auf 5O0C erwärmt wurde, auf 25°C abkühlen. Dann
einer 20ge\vichtsprozentigen wäßrigen Natriumsulfat- wird es in einem Eisbad auf 100C abgeschreckt, um
lösung zugesetzt, um eine Schrumpfung der Kapsel- eine Gelatinierung des kapselwandbildenden Stoffes zu
wände hervorzurufen. Dann werden 20 ecm einer 45 erzielen und die Kapselbildung zu Ende zu führen.
25gewichtsprozLntigen wäßrigen Glutaraidehydlösung Die Kapselwände werden durch Zugabe von 10 ecm
Zugegeben, um eine Vernetzung des kapselwandbilden- einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen C-Iutaraldehyd-
den Stoffes zu erzielen. lösung chemisch gehärtet.
Man läßt das System 12 Stunden stehen, wor.ach . ,
die Kapseln unter Verwendung von je 200 ecm einer 50 Beispiele
20gewichtsprozentigen wäßrigen Natriumsulfatlösung In ein mit einem Rührwerk u/id einer Heizvorrich-
Jrweimal gewaschen werden. Anschließend werden die tung ausgestattetes Gefäß gibt man 100 ecm einer
Kapseln nitriert und der Filterkuchen auf einem Ge- lOgewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Gelatine
blase getrocknet. mit ein;\- Temperatur von 8O0C, wobei eine Gelatine
Die erhaltenen Kapseln weisen etwa dip gleichen 55 mit einer Gelierstärke von etwa 240 Bloom verwendet
tigenschaften auf wie die Kapseln nach den Bei* wird, 100 ecm Wasser und 2 ecm einer 25gewichts*
spielen 1 und 2, prozentigen wäßrigen Löäung von Polyphosphat
B e i s ρ i «1 4 (hohes Molekulargewicht). Der pH-Wert des Systems
wird auf 5,05 eingestellt, während eine Einstellung der
In ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrich- 60 Raumtemperatur auf 63°C erfolgt,
tung ausgestattetes 2-l*Gefäß gibt man 200 ecm einer 50 ecm Tetranitromethan werden als einzukapseln-
llgewichtsprozoatigen wäßrigun Lösung von Gelatine der Stoff im System dispergiert und dieses unter
mit einer Temperatur von 550C. Die verwendete Rühren auf Raumtemperatur abgekühlt. Der kapsel*
Gelatine ist von der in den vorstehenden Beispielen v/andbildende Stoff wird durch Zugabe von 5 ecm
bezeichneten Att und Qualität. Ferner werden 200 ecm 65 einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von
Wasser mit Raumtemperatur und 160 ecm einer Ölutaraldehyd chemisch gehärtet,
wäßrigen Natriumsilicatlösung (Wasserglas) mit einer Nach mehrstündigem Rühren des Systems wird die
Konzentration von 28 bis 3O0Bo zugesetzt. Nach Hers'ellungsflÜssigfceit dekantiert, und die Kaoselti
7 8
werden in einer gesättigten Natriumsulfatlösung dis- niumhtptamolybdat. Der pH-Wert des Systems wird
pergiert und mehrere Stunden gerührt. Anschließend nicht extra eingestellt (natürlicher Lösungs-pH-Wert),
werden sie filtriert und an der Luft getrocknet. während eine F.instellung der Temperatur auf 495C
. I7 erfolgt.
belspiel ' 5 Als einzukapselnder Stoff werden 150 ecm Toluol
In ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrich- durch Rühren im System dispergiert, das man dann
tOng ausgestattetes Gefäß gibt man 100 ecm Wasser, auf Raumtemperatur abkühlen läßt. Hei 28 C ist die
90 ecm einer lOgewichtsprozentigen wäßrigen Lösung Bildung der Kapselwände praktisch abgeschlossen,
von Gelatine mit einer Gelierstärke von 170 bis Dann erfolgt die Zugabe von 250 ecm gesättigter
175 Bloom und 2,7 ecm einer 25gewichtsprozentigen io Natriumsulfatlösung. Nachfolgend wird das System
wäßrigen Lösung von Polyphosphat (hohes Mole- auf 100C abgeschreckt, wonach zur chemischen
kulargewicht). Der ρH-Wert des Systems wird auf Härtung des kapselwandbildenden Stoffes 10 ecm
4,55 und seine Temperatur auf 30' C eingestellt. einer 25gewtchtsprozentigen Lösung von Glutaralde-
50 ecm Tetranitromethan werden als einzukapseln- hyd zugesetzt werden. Das System wird dann nochmals
der Stoff im System dispergiert und dieses unter 15 1 Stunde gerührt und über Nacht im Kühlschrank
Rühren auf Raumtemperatur abgekühlt. Dann schreckt stehengelassen.
man das System auf 50C ab, und der kapselwandbil- Die Kapseln werden filtriert und der Filterkuchen
dende Stoff wird durch Zugabe von 5 ecm einer unter Rühren in einer gesättigten wäßrigen Lösung
25gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Glutar- von Natriumsulfat dispergiert. Die Kapseln werden
aldehyd chemisch gehärtet. so nochmals filtriert und auf einem Wirbelschichttrockner
Das Kapselsystem wird über Nacht weitergerührt, getrocknet.
wonach die Kapseln filtriert und mit Hilfe eines B e i s η i e 1 10 Wirbelschichttrockners getrocknet werden.
. . . „ In f.rt mit einem Rührwerk und einer Heizvorrich-
Be 1 s pie l 8 a5 tung auSgestattetes Gefäß gibt man 100 ecm einer
In ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrich- lOgewichtsorozentigen wäßrigen Lösung von Gelatine
tung ausgestattetes Gefäß gibt man 100 ecm Wasser mit einer Temperatur von 70 C, wobei als Gelatine
von Raumtemperatur. 100 ecm einer 5gewichtsprozen- die gleiche wie im Beispiel 1 verwendet wird, und
tigen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol (PVA 200 ecm Wasser von 70 C. Nun werden KK) ecm
71 30). Die Mischung wird unter Rühren auf 48 C 30 Toluol als einzukapselnder Stoff unter Rühren in
erwärmt, als einzukapselnder Stoff 30 ecm Toluol im der Lösung dispergiert. Dann werden dem System
System dispergiert und zur Phasentrennung 26 ecm 15 ecm einer lOgewichtsprozentigen (bezogen auf
einer 25gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von Wolframsäure) wäßrigen Lösung von Natnumwolf-
Polyphosphat mit hohem Molekulargewicht züge- ramat zugesetzt, wonach man den pH-Wert des
geben. Dann erfolgt eine Abkühlung des Systems 35 Systems auf 4.~1 einstellt und es unter Rühren auf
unter Rühren auf 31 C. Zur Stabilisierung der Kapsel- Raumtemperatur abkühlen läßt. Bei 3ft C haben sich
wände werden nun 30 ecm einer 5gewichtsprozentigen die Kapselwände gut gebildet, sind jedoch noch
wäßrigen Resorcinlösung zugefügt. Nach weiteren flüssig Sobald das System eine Temperatur von 24 ('
30 Minuten Rühren werden 5 ecm lOvolurnprozentige erreicht, setzt man langsam 250 ecm gesättigte wäßrige
Schwefelsäure und 10ecm 37gewichtsprozentige wäß- 40 Lösung von Natriumsulfat zu. wonach eine /ueabe
rige Formaidehydlösung zugefügt. Der pH-Wert be- von fein pulverisiertem, wasserfreiem Natriumsulfat
träet jetzt 2. Zur weiteren Stabilisierung der Kapsel- erfolgt, bis eine Sättigung der gesamten l.ösuns er-
wände wird einige Stunden gerührt. reicht ist. Zur chemischen Härtung ^es kapsel* and-
ίο bildenden Stoffes werden 5 ecm einer 25gewicMspro-Beispiel <5 2ern,gen wäßrigen I.ösune von Glutaraidehvd zügeln ein mit einem Rührwerk und einer Heizvorrich- geben. Dann setzt man 10 ecm einer 10gew,;ht%pr'>tuns ausgestattetes Gefäß gibt man 200 ecm einer zentieen wäßneen Lösung *<>n Gallussäure zu und lOeewichtsprozentigen wäßrigen Lösung ·.on Gelatine rührt das System 1 Stunde iar.j·.
mit einer Temperatur von 60" C. wobei als Gelatine D:e Lösung 'Aird abs>phon;e". v.r-nsch ^i-: Kar">e!r
die sleiche wie im Beispie! " verwendet w;rd. 2C1C1;;- z- mit V.'asser zi^-aschen uv: in ·:.'.:·~; BC.-^-r:-^'*;;
Wssser mit Raumtemperatur und Z^ ecm einer ^itriert werden. Der Fiiterru'.rt-i ν.: rc ί-:-ü :'/ Ά\-:ι-
lOgew-ichtiprozentigen wäßrigen Lösung von Ammo- ten 'anz auf einem \V;rh-e;>'.r;:-.'"-o'.«'r.·:;.- ;■.-·-■.·--■-.er

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Umhüllen von Teilchen mittels Koazervierung mindestens zweier PeIymerer, die in einer die Teilchen enthaltenden Trägerflüssigkeit gelöst sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein anorganisches Polymeres und mindestens ein organisches Polymeres verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ". ;nnzeichnet, daß als organisches Polymeres ein hydrophiles Polymeres verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Viskosität des Koazervats ein mit Wasser mischbares Lösungsmittel zugesetzt wird.;
DE19691948626 1969-09-26 1969-09-26 Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln Expired DE1948626C3 (de)

Priority Applications (13)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE756619D BE756619A (fr) 1969-09-26 Procede destine a la preparation de petites capsules a base de polymer
DE19691948626 DE1948626C3 (de) 1969-09-26 Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln
ZA705814A ZA705814B (en) 1969-09-26 1970-08-24 Process for producing minute polymer capsules
AT824970A AT306679B (de) 1969-09-26 1970-09-11 Verfahren zur Herstellung kleiner Kapseln
GB1264918D GB1264918A (de) 1969-09-26 1970-09-14
ES383640A ES383640A1 (es) 1969-09-26 1970-09-15 Un procedimiento para preparar, en masa, diminutas capsulas.
NO03555/70A NO129663B (de) 1969-09-26 1970-09-18
FR7034072A FR2062401A5 (de) 1969-09-26 1970-09-21
JP45083739A JPS4817985B1 (de) 1969-09-26 1970-09-24
NL7014179.A NL166410C (nl) 1969-09-26 1970-09-25 Werkwijze voor het bereiden van kleine capsules.
CH1427970A CH539452A (de) 1969-09-26 1970-09-25 Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln
DK490370A DK132163C (da) 1969-09-26 1970-09-25 Fremgangsmade til massefremstilling af sma kapsler
SE7013073A SE371749B (de) 1969-09-26 1970-09-25

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691948626 DE1948626C3 (de) 1969-09-26 Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1948626A1 DE1948626A1 (de) 1971-05-06
DE1948626B2 true DE1948626B2 (de) 1972-05-18
DE1948626C3 DE1948626C3 (de) 1977-01-20

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
GB1264918A (de) 1972-02-23
AT306679B (de) 1973-04-25
DE1948626A1 (de) 1971-05-06
NO129663B (de) 1974-05-13
FR2062401A5 (de) 1971-06-25
BE756619A (fr) 1971-03-01
JPS4817985B1 (de) 1973-06-02
CH539452A (de) 1973-07-31
NL166410B (nl) 1981-03-16
ZA705814B (en) 1971-04-28
DK132163B (da) 1975-11-03
NL166410C (nl) 1981-08-17
DK132163C (da) 1976-04-05
SE371749B (de) 1974-12-02
ES383640A1 (es) 1973-02-16
NL7014179A (de) 1971-03-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0038985B1 (de) Mikrokapseln mit definierter Öffnungstemperatur, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung
DE2225274C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Mikrokapseln
DE2001726A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kernmaterial enthaltenden Kapseln
DE3306259C2 (de) Mikrokapseln und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1912323B2 (de) Verfahren zur herstellung von mikrokapseln
DE2529427B2 (de) Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln
DE1519848B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Mikro kapseln
DE1619795A1 (de) Verfahren zum Herstellen kleiner Kapseln
DE2908740A1 (de) Verfahren zur herstellung von kugelfoermigen tonerdepartikeln
EP0155239B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffgranulaten
DE2307665A1 (de) Verfahren zum herstellen kleiner polymerkapseln
DE2323010C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Metalloxid- oder Metallcarbid-Teilchen
DE1948626B2 (de) Verfahren zum herstellen kleiner polymerkapseln
DE1948626C3 (de) Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln
DE3590071C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kapseln
EP0283711A1 (de) Verfahren zur Mikroverkapselung von hydrophoben Ölen, die danach erhältlichen Mikrokapseln und deren Verwendung
DE2757634C2 (de) Verfahren zum Herstellen kleiner Polymerkapseln
DE1619808A1 (de) Mikrokapseln bzw. -kuegelchen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1917738B2 (de) Verfahren zum Einbetten bzw Umhüllen von festen oder flussigen Substanzen
DE2104210B2 (de) Verfahren zum Herstellen von Mikrokapseln
DE2237483C3 (de) Verfahren zum Einkapseln wasserunlöslicher oder in Wasser schwerlöslicher Stoffe oder Stoffgemische in Mikrokapseln
DE1667568C3 (de) Verfahren zur Herstellung von kleinen kieselsäurehaltigen Gelperlen
AT301490B (de) Verfahren zur Herstellung kleiner Kapseln
AT310126B (de) Verfahren zur Herstellung kleiner Kapseln
DE1283191B (de) Herstellen kleiner Kapseln

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EGA New person/name/address of the applicant
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: APPLETON PAPERS INC., APPLETON, WIS., US

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: WEICKMANN, H., DIPL.-ING. FINCKE, K., DIPL.-PHYS. DR. WEICKMANN, F., DIPL.-ING. HUBER, B., DIPL.-CHEM. LISKA, H., DIPL.-ING. DR.-ING. PRECHTEL, J., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: EURAND AMERICA, INC., DAYTON, OHIO, US

8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. DR.JUR. DR.RER.NAT. MARX, L., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN