DE1947601U - Bettgalgen mit infusionshalter. - Google Patents
Bettgalgen mit infusionshalter.Info
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/14—Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
- A61M5/1414—Hanging-up devices
- A61M5/1415—Stands, brackets or the like for supporting infusion accessories
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Description
565 Solingen - OhIigs
Ahrstraße
Ahrstraße
Bettgalgen mit Infusionshalter
Die Neuerung betrifft einen mit einem Infusionshalter bestückten, aus einem Hohlprofil bestehenden Bettgalgen.
Es ist bereits bekannt, den vorzugsweise bei Krankenhausbetten einzusetzenden
Bettgalgen gleichzeitig mit einem Infusionshalter zu bestücken. Die diesbezügliche Ausgestaltung bringt den Vorteil, daß
der Infusionshalter nicht mehr von einem, bspw. getrennt neben dem Bett stehenden Stativ gebildet wird? es liegt eine feste,weitgehendst
unveränderbare Stellung des Infusionshalters zum Krankenbett vor. Es besteht nicht mehr die Gefahr, daß durch Umfallen oder Verschieben
des stativförmigen Infusionshalters der Abstand zwischen Infusionsflasche
und Patient so stärkt vergrößert wird, daß die Infusions schlauche
zu kurz werden.
Die bekannten Ausgestaltungen solcher mit Infusionshaltern bestückter
Bettgalgen sind nachteilig. Sowohl die räumliche Zuordnung des Infusionshalters zum Bettgalgen als auch die Anbringung desselben
am Bettgalgen weist vornehmlich gebrauchstechnische Nachteile auf. Auch bereitet es Schwierigkeiten, bereits vorhandene Bettgalgen mit
entsprechenden- Infiisionsb.al.tern nachträglich zu bestücken. Hierbei
PATENTANWALT DR. HANS RIEDER BLATT 2 ZU 12 39^ VOM 28.6.1966
PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
ist zu beachten, daß es erwünscht ist, eine unveränderbare Stellung
zwischen Infusionshalter und Bettgalgen zu gewährleisten»
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, die Bestückung eines
Be-ttgalgens mit einem Infusionshalter bei herstellungstechnisch
einfacher Ausgestaltung in gebrauchstechnisch günstiger Ausgestaltung vorzunehmen, wobei insbesondere zwangsläufig bei der auch
nachträglich vorzunehmenden Anbringung des Infusionshalters am Bettgalgen ohne zusätzliche Mittel -Sicher, eine drehfeste Lage
zwischen Infusionahalter und Bettgalgen verwirklicht',ist.
Dies wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß in die freie Stirnöffnung des Bettgalgenhohlprofiles ein an der Rückseite einer
Infusionshalter - Grundplatte angeordneter Tragzapfen eingesteckt ist, der einen Längsschlitz zum formschlüssigen Eingriff der in
an sich bekannter Weise am Bettgalgen vorgesehenen, das Bettgalgenhohlprofil durchsetzenden Haltestifte aufweist und dessen eingesteckte
Stellung mittels einer Spannachraube oder dergl. lösbar gesichert ist.
Eine vorteilhafte Bauform besteht hierbei neuerungsgemäß darin, daß die Infusionshalter - Grundplatte unterhalb des Tragzapfens
einen nach rückwärts vorstehenden Flügel aufweist, in welchem die Spannschraube angeordnet ist, deren freies Ende sich gegen die
Umfangsfläche des Galgenhohlprofiles andrückt.
Schließlich ist es noch von Vorteil, wenn gemäß der Neuerung die Infusionshalter - Grundplatte auf ihrer Vorderseite gleichmäßig
verteilt mehrere Traghaken besitzt und an ihrem unteren Rand einen Tragbügel aufweist»
Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine gebrauchstechnisch günstige,
in der Herstellung einfache Ausgestaltung eines gattungsgemäßen Bettgalgens mit Infusionshalter geschaffen. Der Bettgalgen kann
in einfachster Weise mit dem Infusionshalter bestückt werden, Auch bereits vorhandene Bettgalgen gestatten eine diesbezügliche
Bestückung mit einem neuerungsgemäß ausgestalteten Infusionshalter.
Bei der Bestückung wird zwangsläufig eine drehfeste Halterung her-
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PATENTANWALT DR. HANS RIEDER BLATT 3 ZU 12 -5^ VOM
PATENTANWALT DR. H.-J. RIEDER
beigeführt. Hierzu sind die an sich bei einem Bettgalgen vorhandenen
Haltestifte benutzt, welche Haltestifte bisher ausschließlich zu dem Zweck vorgesehen worden sind, um den Ring für
den vom Bettgalgen herabhängenden Krankenselbstaufrichter in verschiedenen Stellungen zu fixieren. Der Schlitz des Tragbolzens
geht einen formschlüssigen Eingriff mit diesen das Hohlprofil des Bettgalgens durchsetzenden Haltestiften ein- Nach Herstellung
dieses formschlüssigen Eingriffes ist die Infusionshalter-Grund-r
platte bereits drehfest gefesselt. Die zusätzlich vorgesehene Spannschraube sichert dann die Einsteckstellung. Wegen des im
allgemeinen schräg aufwärtsliegenden Verlaufes des Bettgalgen-Endabschnittes bedarf es auch keiner weiteren Haltemittel mehr|
selbst ein weniger festes Anziehen der Spannschraube kann nicht zu dem auf jeden Fall zu vermeidenden Nachteil führen, daß sich
der Infusionshalter vom Bettgalgen trenntj die Belastungsrichtungen
des Infusionshalters, insbesondere die Belastung durch die an ihltt hängende Infusionsflasche können den Infusionshalter nicht
aus dem stirnseitigen Ende herausziehen. Die den Flügel der Infusionshalter - Grundplatte durchsetzende Spannschraube, welche
vorzugsweise als Flügelschraübe ausgebildet ist, ist gut zugänglich, insbesondere weil die Flügel der Schraube zufolge des
an der Infusionshalter - Grundplatte an der unteren Randkante vorstehenden Tragbügels frei liegen.
Der Gegenstand der Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen :
Abb. 1 eine schematische Seitenansicht eines Krankenbettes mit Bettgalgen,
Abb. 2 den Endabschnitt des Bettgalgens,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2 und
Abb. k einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2.
Das Krankenbett weist - vorzugsweise am Kopfbord 1 - den Bettgalgen
2 auf. Dieser besitzt den Befestigungsabschnitt 33 den
schräg aufwärtsverlaufenden Zwischenabschnitt k und den ebenfalls
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PATENTANWALT DR. H-J. RIEDER
schräg aufwärts, aber flacher velaufenden Endabschnitt 5»
Der Bettgalgen besteht mindestens im Bereich des Endabschnittes 5
aus einem Hohlprofilj er ist vorzugsweise als Ganzes aus einem Rohr gebildet«
Der Endabschnitt 5 trägt im vorderen Bereich die Haltestifte 6»
Diese sind in geeignetem Abstand voneinander angeordnet. Sie durchsetzen das Hohlprofil. Mit ihrem oberen Ende treten sie aus
dem Hohlprofil aus j das untere Ende ist mit der Wandung des Hohlprofiles verschweißt. Die Haltestifte 6 dienen zur Fesselung
des Ringes 7 ^es mit einem Handgriff 8 ausgestatteten Krankenselbstaufrichters
9·
In das freie stirnseitige Ende des Bettgalgens 2 ist der Tragzapfen 1o eingesteckt. Dieser sitzt an der Rückseite einer
Infusionshalter - Grundplatte 11. Der Tragzapfen 1o, der ebenfalls
in Form eines rohrförmigen Hohlprofiles ausgestattet ist, weist Längsschlitze 12 auf. Diese treten beim Einstecken in formschlüssigen
Eingriff mit den Haltestiften 6. Dadurch ist eine dreh feste Halterung der Infusionshalter-Grundplatte 11 relativ zum
Bettgalgen 2 gewährleistet.
Die Infusionshalter-Grundplatte 11 weist unterhalb des Tragzapfens
1o einen nach rückwärts vorstehenden Flügel 13 auf. In diesem
läuft die Flügel - Spannschraube 14. Ihr freies Ende 14' legt
sich gegen die Umfangsfläche 5' des Galgenhohlprofiles an» Durch
Anspannen dieser Spannschraube 14 ist der Infusionshalter gegen
Herausziehen aus dem Hohlprofil des Bettgalgens gesichert.
Auf ihrer Vorderseite trägt die Infusionshalter - Grundplatte 11, gleichmäßig verteilt^mehrere Traghaken 15« Aus dem unteren Rand
11' der Infusionshalter - Grundplatte 11 tritt ein Tragbügel 16
aus3 der zum Abstützen bspw. der an den Haken 15 aufgehängten
Infusionsflasche dient.
Claims (3)
1.) Mit einem Infusionshalter bestückter, aus einem Hohlprofil
bestehender Bettgalgen, dadurch gekennzeichnet, daß in die freie Stirnöffnung des Bettgalgenhohlprofiles ein an der
Rückseite einer Infusionshalter - Grundplatte (11) angeordneter Tragzapfen (io) eingesteckt ist, der einen Längsschlitz
(12) zum formschlüssigen Eingriff der in an sich bekannter Weise am Bettgalgen (2) vorgesehenen, das Bettgalgenhohlprofil
durchsetzenden Halteg%ifte (6) aufweist und dessen eingesteckte Stellung mittels einer Spannschraube
oder dergl. lösbar gesichert ist.
2«) Mit einem Infusionshalter bestückter, aus einem Hohlprofil
bestehender Bettgalgen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Infusionshalter - Grundplatte (11) unterhalb des Tragzapfens (io) einen nach rückwärts vorstehenden
Flügel (13) aufweist, in welchem die Spannschraube (i4)angeordnet
ist, deren freies Ende (1V) sich gegen die Um fiangsfläche
des Galgenhohlprofiles andrückt.
3.) Mit einem Infusionshalter bestückter, aus einem Hohlprofil
bestehender Bettgalgen.nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Infusionshalter - Grundplatte (11) auf ihrer Vorderseite, gleichmäßig verteilt, mehrere Traghaken (15)
besitzt und an ihrer unteren Randkante (11') einen Tragbügel (16) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB66893U DE1947601U (de) | 1966-07-01 | 1966-07-01 | Bettgalgen mit infusionshalter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB66893U DE1947601U (de) | 1966-07-01 | 1966-07-01 | Bettgalgen mit infusionshalter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1947601U true DE1947601U (de) | 1966-10-13 |
Family
ID=33323602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB66893U Expired DE1947601U (de) | 1966-07-01 | 1966-07-01 | Bettgalgen mit infusionshalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1947601U (de) |
-
1966
- 1966-07-01 DE DEB66893U patent/DE1947601U/de not_active Expired
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