DE194643C - - Google Patents

Info

Publication number
DE194643C
DE194643C DENDAT194643D DE194643DA DE194643C DE 194643 C DE194643 C DE 194643C DE NDAT194643 D DENDAT194643 D DE NDAT194643D DE 194643D A DE194643D A DE 194643DA DE 194643 C DE194643 C DE 194643C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive wheel
larger
frame
wheel
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT194643D
Other languages
English (en)
Publication of DE194643C publication Critical patent/DE194643C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/16Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and reciprocating motion
    • F16H21/18Crank gearings; Eccentric gearings
    • F16H21/22Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric
    • F16H21/30Crank gearings; Eccentric gearings with one connecting-rod and one guided slide to each crank or eccentric with members having rolling contact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schubkurbelgetriebe, mittels dessen durch je zwei oder mehr Umdrehungen einer Welle ein einmaliger Vorschub eines hin und her gehenden Teiles herbeigeführt werden soll, und ist in erster Linie zur Steuerung des Ventils einer Explosionskraftmaschine mit Viertakt bestimmt.
Das Getriebe besteht im wesentlichen aus
ίο einem Triebrad, das exzentrisch auf einer Antriebswelle sitzt und mit einem größeren Triebrad in Eingriff steht. Dieses ist seinerseits exzentrisch auf einem Rahmen gelagert, der sich radial zur Hauptwelle bewegen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, während Fig. 3 eine besondere Ausführungsform des einen Triebrades und Fig. 4 eine Vorderansicht der Vorrichtung in ihrer Anwendung bei einer Explosionskraftmaschine veranschaulicht.
Exzentrisch auf einer Antriebswelle 1 sitzt das Triebrad 2. In Eingriff mit diesem, steht ein zweites Triebrad 3, das doppelt so viel Zähne wie das Triebrad 2 besitzt. Dieses zweite Triebrad 3 sitzt exzentrisch auf einer Achse 4, die in einem Rahmen 5 gelagert ist.
Ein Ende dieses Rahmens 5 ist gabelförmig gestaltet und bildet ein Joch 6, welches die Antriebswelle 1 umfaßt. Das Joch stellt so eine Führung für das eine Ende des Rahmens 5 dar. Das andere Ende des Rahmens geht durch eine Führung, die zu diesem Zweck in einem Arm 7 angebracht ist. In dieser Führung kann das obere Ende des Rahmens gleiten. Der Rahmen ist mit einer Schulter oder einem Ansatz 8 versehen, gegen den das eine Ende· einer Feder 9 sich legt. Das andere Ende derselben stützt sich gegen den Arm 7. Die Feder 9 drückt den Rahmen in der Ruhestellung gegen die Antriebswelle 1, so daß die Zähne der beiden Triebräder miteinander in Eingriff sind. Um den Eingriff zu sichern, sind hinter beiden Triebrädern Scheiben 10 befestigt, deren Umfange sorgfältig geglättet sind und auf dem Teilkreis der beiden Zahnräder liegen. Die Scheiben IO · können aus einem Stück mit den Zahnrädern bestehen oder aber besonders an diesen befestigt sein. Ihr Hauptzweck ist, die Zähne von dem Druck der Feder 9 zu entlasten. Wendet man sie an, so kann man gegossene Räder benutzen.
Die Wirkungsweise des Getriebes ist die folgende: Die Feder 9 drückt den Rahmen gegen die Antriebswelle und halt dabei das große Triebrad 3 in Eingriff mit dem auf der Welle sitzenden Triebrad 2. Wenn die Antriebswelle sich dreht, so wird die Drehung durch das kleinere Triebrad 2 auf das größere Triebrad 3 übertragen, so daß, wenn die Zähnezahl, wie oben angegeben, gewählt ist, das größere Rad 3 für je zwei volle Drehungen der Welle 2 eine Drehung ausführt. Die Räder sind so auf ihre Achsen gesetzt, daß im Anfang der Bewegung (Stellung in Fig. 4) ihre größten Exzentrizitäten zusammenfallen, so daß der Abstand zwischen den beiden Mittelpunkten die Summe der Radien der beiden Räder, vermehrt um die Exzentrizitäten,
ist. Wenn nun das kleinere Rad eine volle und das größere Rad ein halbe Umdrehung vollendet hat, so heben die Exzentrizitäten einander teilweise auf, und der Abstand zwisehen den Mittelpunkten ist nur noch gleich der Summe der Radien beider Räder, vermindert um die Differenz der Exzentrizitäten. Die Größe der Verschiebung des Rahmens ist demgemäß annähernd das Doppelte der
ίο Exzentrizität desjenigen Triebrades, dessen Exzentrizität die größere ist.
Es ist zu bemerken, daß bei Verwendung von kreisrunden Rädern die Bewegung des Rahmens von der einen Endstellung in die andere sich nicht nach einer geraden Linie vollzieht, sondern nach einer Kurve. Um diese Erscheinung zu verringern, kann man dem größeren Triebrad eine Form geben, wie sie bei 2>a m Fig". 3. dargestellt ist. Der Teilkreis dieses Triebrades kann mit Rücksicht auf das kleinere Triebrad so bestimmt werden, daß die Summe der Radien an allen Berührungspunkten während der ganzen Umdrehung des größeren Rades sich im wesentliehen kontinuierlich vergrößert oder verkleinert. Die Anwendung eines derartig gestalteten Triebrades ist namentlich dann vorteilhaft, wenn nur eine Verschiebung des Rahmens für drei oder mehr Umdrehungen der Welle stattfinden soll. Man kann dann den Umfang des größeren Triebrades auch so gestalten, daß an der Grenzstellung des Rahmens ein Stillstand eintritt, um z. B. die Zeitdauer zu beeinflussen, während welcher das Ventil geöffnet ist.
. Das beschriebene Getriebe kann noch in mannigfacher Weise verändert werden und ist für die verschiedensten Zwecke anwendbar. In Fig. 4 ist z. B. die Anwendung bei einer Viertaktexplosionskraftmaschine erläutert. Das obere Ende des Rahmens liegt nach dieser Ausführungsform an der Ventilstange 11 eines Ventils 12 an. Auf der Ventilstange sitzt eine Feder 13, die sich mit einem Ende gegen das Ventil 14 stützt, mit dem anderen Ende gegen einen Bund 15 der Ventilstange. Sie drückt also in der Ruhestellung das Ventil auf seinen Sitz nieder. Bei der Bewegung des Getriebes gelangt der Rahmen je einmal für je zwei Umdrehungen der Antriebswelle in seine oberste Stellung, und die gegenseitige Anordnung der Ventilstange und des Rahmens ist so getroffen, daß der Rahmen- nur die Ventilstange berührt, wenn er sich seiner oberen Grenzstellung nähert. Das Ventil wird also je einmal für je zwei Umdrehungen der Welle geöffnet. Die Schließung findet selbsttätig durch die Feder 13 statt, und das Ventil bleibt geschlossen, ohne durch die kleineren Hin- und Herbewegungen des Rahmens beeinflußt zu werden, bis dieser wieder in seine obere Grenzstellung gelangt. Selbstverständlich kann man zur Erzielung dieser Wirkung auch andere. Mittel anwenden, durch die ein Totgang zwischen Rahmen und Ventilstange hervorgebracht wird.
Daß die Zähnezahl des größeren Rades ein mehrfaches derjenigen des kleineren Rades beträgt, ist unbedingt erforderlich. Nicht erforderlich für die Wirkungsweise der Vorrichtung ist jedoch, daß das kleinere Triebrad exzentrisch angeordnet ist oder daß seine Exzentrizität dieselbe ist wie diejenige des größeren Triebrades.

Claims (3)

  1. .Patent-Ansprüche:
    ■ I. Schubkurbelgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der treibenden Welle konzentrisch oder exzentrisch angeordnetes Triebrad in Eingriff steht mit einem größeren Triebrad, das auf einem in einem verschiebbaren Rahmen gelagerten Zapfen exzentrisch gelagert ist, wobei beide Räder während der Verschiebung des größeren Rades kraftschlüssig in Eingriff miteinander gehalten werden und die Zähnezahl des größeren Triebrades ein mehrfaches derjenigen des kleineren Triebrades beträgt.
  2. 2. Schubkurbelgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander in Eingriff stehenden Triebräder mit. Scheiben versehen sind, deren Umfange auf dem Teilkreis der Triebräder liegen und einander berühren, zu dem Zwecke, ein zu tiefes Ineinandergreifen der Zähne zu vermeiden.
  3. 3. Schubkurbelgetriebe nach Anspruch 1 und 2 in Anwendung auf eine Vorrichtung, z. B. ein Ventil, die durch das Getriebe, hin und her bewegt werden soll,' dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem sich hin und her bewegenden Rahmen und dem von ihm zu bewegenden Maschinenteil eine Totbewegung vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT194643D Active DE194643C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE194643C true DE194643C (de)

Family

ID=457763

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT194643D Active DE194643C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE194643C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3929136C1 (de)
DE102004043928A1 (de) Stelleinrichtung für Leitschaufeln eines Abgasturboladers
DE2130873C3 (de) Einrichtung zur Verstellung von Teilen relativ zueinander, insbesondere der Rückenlehnen von Sitzen in Kraftfahrzeugen
DE194643C (de)
DE4431685A1 (de) Kurvengetriebe mit periodisch umlaufendem Abtriebsglied
DE512604C (de) UEber- oder Untersetzungsgetriebe
DE144450C (de)
DE3725900A1 (de) Vorrichtung zur verstellung der laenge des kurbelradius einer kurbel
DE666847C (de) Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine
CH216009A (de) Maschine zum Abkanten von Blechen.
DE4419616C1 (de) Innenachsige achsenparallele Drehkolbenmalschine
DE320840C (de) Hydraulischer Drehzahlregler fuer Ringspinnmaschinen
DE318728C (de)
DE411233C (de) Steuerung fuer Verbrennungsmaschinen
DE219185C (de)
DE522928C (de) Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE570597C (de) Schaltvorrichtung zum stossfreien Schalten fuer Zahnraederwechselgetriebe von Lokomotiven oder Traktoren
DE349389C (de) Zahnraedergetriebe mit veraenderlicher UEbersetzung
DE169000C (de)
DE204186C (de)
DE246737C (de)
DE290044C (de)
DE489519C (de) Zahnradschleifmaschine, bei der die Form der Zahnflanken durch eine Leitkurve erzeugt wird
DE631101C (de) Steuerung fuer Kolbenmaschinen
DE3731102C2 (de) Vorrichtung zur Einstellung des Zahnspiels zwischen Zahnrädern eines Wechselradgetriebes in einem Teilapparat einer Nutenstanzmaschine